Alternative Anlagen

Alternative Anlagen versus Traditionelle Anlagen

Hedgefonds, Real Assets, Private Equity: Investments in Alternative Anlagen sind am Boomen. Das befeuert auch den Wettbewerb um innovative Strategien.

Bildquelle: Yozayo/iStock/Getty Images

Um Abwärtsrisiken abzufedern, sollten institutionelle Investoren nicht nur bei ihren Aktien- und Anleihe-Investments auf eine ausreichende Diversifikation achten. In unsicheren Zeiten raten viele, auch Alternative Anlagen ins Portfolio beizumischen. Aber was sind Alternative Investments (AI) genau?

Alternative Anlagen: Definition

Alternative Anlagen sind laut dem Bundesverband für Alternative Investments (BAI) innovative Anlagestrategien und -konzepte, die der besseren Diversifizierung und Optimierung der Rendite-Risikostruktur des Portfolios dienen. Es existiert keine allgemeingültige Definition für Alternative Anlagen, man kann aber festhalten, was sie nicht sind: traditionelle Anlagen wie Anleihen und Aktien. Die Hoffnung von Investoren ist, dass alternative Anlagen unkorrelierte Wechselbeziehung zu den traditionellen Anlagen haben.

Alternative Anlagen und institutionelle Investoren

Alternative Anlagen: Beispiele

Beispiele für Alternative Anlagen sind Hedgefonds, Immobilien, Infrastruktur-Investments, Private Debt, Private Equity und Rohstoffe.

Vielseitige Anlagemöglichkeiten entstehen mit der Digitalisierung. Krypto-Assets – beispielsweise bei Kunst-Investments – sind ein Stichwort. Die Blockchain bietet zudem neue Möglichkeiten der technischen Abwicklung. So machte der Bundestag jüngst den Weg frei für elektronische Wertpapiere.

Zudem ist in Zeiten der Corona-Pandemie Inflation wieder in den Mittelpunkt gerückt. Rohstoffpreise sind im Jahresverlauf 2021 deutlich angezogen. Gold als alternatives Investment und vermeintlich sicher Hafen verzeichnet wieder mehr Anlegerinteresse.

 

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