Laut dem BVI ist das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent nach oben geklettert.

Insgesamt betreuten die 35 Verwahrstellen in Deutschland Ende 2020 ein Vermögen von 2.565 Milliarden Euro. Das sind 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr, hat der BVI ermittelt. Im Jahr 2019 hatte der Wert bei 2.406 Milliarden Euro gelegen. Mitte 2020 hatte der Wert 5 Prozent über 2019 gelegen bei 2.376 Milliarden Euro.

Mit weitem Abstand führt BNP Paribas die Liste an mit einem Vermögen von 687 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Wert bei 642,5 Milliarden Euro gelegen. Auf Platz 2 folgt wie im Vorjahr State Street Bank mit 328 (2019: 306,7) Milliarden Euro. Auf Platz 3 liegt HSBC Trinkaus & Burkhardt mit 288 (2019: 266,4) Milliarden Euro. Es folgen in unveränderter Reihenfolge die DZ Bank, J.P. Morgan und die DekaBank.

Alle Fondsgruppen wachsen

Es sind 31 Verwahrstellen im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 2.281 Milliarden Euro tätig, wie der BVI weiter mitteilt. Zudem gibt es 11 Gesellschaften mit offenen Immobilienfonds, die ein Vermögen von 251 Milliarden Euro verwahren. Im Segment der geschlossenen Investmentfonds, die nach
den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuen insgesamt 13 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 33 Milliarden Euro.

Quelle: BVI

Diese Statistik umfasst Angaben zu in Deutschland aufgelegten offenen Wertpapierfonds und Immobilienfonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß dem Kapitalanlagegesetzbuch. Dies ist unabhängig von einer Mitgliedschaft, wie der deutsche Fondsverband BVI betont. Die Statistik hat der BVI in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken erstellt.

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