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Kommentare & Analysen / Kommentare | 01 Oktober 2006

Hedgefonds in Deutschland, das ist vor allem eine Geschichte der kleinen Schritte. Die Protagonisten: (zu) hohe Erwartungen, zeitweilige Ernüchterung, zurückhaltende Investoren, eine unglückliche Heu­schrecken-Diskussion und eine regulierungsfreudige Aufsicht. ­Bislang konnten weder die Anzahl der Fonds (45) noch das Mittelaufkommen (rund 2,5 Milliarden Euro) die Hoffnungen der Branche ­erfüllen. Mit Lion ­Advisors und Merck Finck gaben in Deutschland bereits die ersten Hedge­fonds auf, wenn auch nicht aus Performancegründen. Fakt ist: Die Investoren halten sich immer noch zurück. Ganz anders die Szenerie im Ausland: Mit gut 1,2 Billionen Dollar entfallen inzwischen fünf Prozent aller in den USA verwalteten Assets auf Hedgefonds. Und im Aktiengeschäft gehen Schätzungen zufolge rund ein Drittel aller Orders auf das Konto der „Alleskönner” unter den Fonds. Noch Anfang der 90er Jahre steckten nicht einmal 50 Millionen US-Dollar in diesen Fonds. Angesichts dieses rasanten Wachstums zeigen sich vielerorts Aufsicht und Politik alarmiert.

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