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Kommentare & Analysen / Kommentare | 13 März 2006

In institutionellen Portfolios schlummern unentdeckte Werte: Zusatzerträge aus Assets, die langfristig im Portfolio gehalten werden. Das Stichwort heißt Wertpapierleihe. Ähnlich wie bei der Erdölsuche, bei der alternative Quellen für das schwarze Gold angesichts der gegenwärtigen Knappheit immer rentabler werden, suchen inzwischen auch viele institutionelle Investoren in den unterschiedlichen Sedimentsschichten des Finanzmarkts nach zusätzlichen Renditequellen. Die Wertpapierleihe, bildlich gesprochen eine bessere Ausbeutung der vorhandenen Ölvorräte, scheint dagegen ein Stiefkind der Entwicklungen zu sein. Die Anbieter trommeln lieber für schicke taktische Derivatestrategien, die mehr Marge bringen. Und Institutionelle scheuen häufig die mit der Leihe verbundenenkomplexen Risiken. In diese Henne-oder-Ei-Situation gehört Bewegung, durch neue Standards, vereinfachte Prozesse und aufgeschlossene Marktteilnehmer!

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