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Jochen Treuz: Schafft das BilMoG wirklich Wahrheit?

Der neue Entwurf zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ruft die Frage in Erinnerung, welches die sinnvollste Art der Darstellung von Pensionsverpflichtungen ist. Derzeit müssen Unternehmen laut Handelsgesetzbuch (HGB) Pensionsverpflichtungen brutto ausweisen. Das heißt, dass der Bilanzleser die Verpflichtungen in vollem Umfang erkennen kann. Allerdings lässt sich – zumindest in der Bilanz – nicht sehen, ob und inwieweit das Unternehmen durch entsprechende Vermögensgegenstände diese Pensionsrückstellungen abgedeckt hat.

Weiter Weg zum Demografiemanagement

Die Alterung unserer Gesellschaft ist nicht irgendeine ungünstige zyklische Variante, die kommt und auch wieder geht. Sie ist längst Fakt, unumkehrbar und dauerhaft. Die Thesen von Frank Schirrmacher, Autor des „Methusalem-Komplotts“, sind inzwischen hinlänglich bekannt. Aber die Folgerungen aus seinem Befund dringen nur ganz vorsichtig in unser Handeln ein.

Kurz-Schluss

Dr. Wolfgang Mansfeld: Bewegung bei der Altersvorsorge

Trotz unbestreitbarer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist der weitere Ausbau der geförderten Altersvorsorge unabdingbar. Offenkundig wächst in der Politik die Bereitschaft, auch über neue Wege nachzudenken:

Pascal Bazzazi: Auf zur neuen Dauerbaustelle

Sie meinen es also ernst: Ende April hat sich die große Koalition auf Eckpunkte einer Mitarbeiterbeteiligung geeinigt, eine Kombination der von der Union favorisierten direkten Beteiligung und dem Deutschlandfonds der SPD. Zwar beruhigt es zunächst, dass vornehmlich bestehende Förderungen etwas aufgebohrt werden, doch angesichts der offenen Fragen dürfte weitere Regulierung – und damit neue Bürokratie – nicht lange auf sich warten lassen.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 11 März 2008

Pascal Bazzazi: Erfurt ante portas: Schaumschlägerei statt Grundsatzentscheidung?

Zu laufenden oder bevorstehenden Verfahren äußert sich ein Richter nicht. Aber zumindest eine allgemeine Aussage konnte er sich dann doch nicht verkneifen, der Vorsitzende des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht (BAG), Gerhard Reinecke. Und was er zur bevorstehenden Revision des Urteils des Landesarbeitsgerichts (LAG) München sagte, dürften die Branchenvertreter auf der Konferenz „Betriebliche Altersversorgung 2008“ am 24. Januar in Wiesbaden eher erleichtert aufgenommen haben.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 27 Dezember 2007

Pascal Bazzazi: Entfesselt im Trippelschritt

Der Pensionsfonds blüht im Glanze des Glücks der 9. VAG-Novelle. Entfesselt von allzu rigiden Unterdeckungsgrenzen und Nachschusspflichten, könnte er sich jetzt zu einer ernsthaften Alternative in der bAV mausern. Mit RWE und MAN engagieren sich nun zwei weitere Dax-Konzerne in dem jüngsten aller Durchführungswege. Doch bei aller Zufriedenheit über die erreichten Fortschritte muss man fragen, warum die Politik neue und notwendige Entwicklungen gesetzlich direkt aus einem Guss zu flankieren nicht imstande zu sein scheint.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 27 Dezember 2007

Klaus Morgenstern: Chancenlose Zahlenexperimente

5+1 – auf diese knappe Formel lassen sich die Wünsche der deutschen Fondsbranche reduzieren, wenn ihre Planungen für die betriebliche Altersversorgung (bAV) beschrieben werden sollen. Den fünf schon bestehenden Durchführungswegen möchte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) lieber heute als morgen Investmentfonds als sechsten an die Seite stellen. Der Wunsch der Kapitalanlagegesellschaften, in der bAV eine größere Rolle zu spielen, ist keineswegs neu, wurde aber unlängst vom BVI-Präsidenten Wolfgang Mansfeld erneut aufs Schild gehoben.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 07 November 2007

Nikolaus Bora: Die große Schlamperei

Ein fehlendes Wort, ein falscher Bezug – da wird die Aussage eines Satzes schnell ins Gegenteil verkehrt. Geschieht das bei einem Gesetzestext, ist es fatal. Dann muss nachgebessert werden, so wie das seit je geschieht. So oft freilich wie in der jetzigen Großen Koalition musste nie zuvor nachgearbeitet und ausgeputzt werden. Daran wird sich in dieser Legislaturperiode nichts mehr ändern, weil das Procedere gleich bleibt: Union und Sozialdemokraten wollen im Koalitionsvertrag vereinbarte Aufgaben bis zu einem bestimmten Termin erledigen, beispielsweise die Gesundheits-, Pflege- oder Unternehmens-Steuerreform.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 07 November 2007

Maik Rodewald: Wussten Sie schon, dass …?

Wussten Sie schon, dass Abu Dhabi, immerhin der mit Abstand größte und zugleich erdölreichste Staat der Vereinigten Arabischen Emirate, in diesem Jahr mehr mit seinen Finanzanlagen verdient hat als mit dem Ölgeschäft? Wussten Sie schon, dass Qatar so schnell wächst wie kaum eine andere Volkswirtschaft und sehr bald Luxemburg als das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen überholen wird? Und wussten Sie schon, dass in Dubai …?

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