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Kommentare & Analysen / Hintergrund | 02 November 2004

Die Union ist in diesen Wochen nach Kräften bemüht, Sympathien und, wenn es so weitergeht, die nächste Bundestagswahl zu verlieren. Die politische Stimmung ist gekippt. Zusammen mit der FDP hatte die Union bei Meinungsumfragen seit 2002 stets unangefochten vorn gelegen. CDU und CSU fühlten sich richtig stark. Sie haben aber nicht gemerkt, dass sie nur deshalb gut abgeschnitten haben, weil die SPD schwach war. Doch jetzt ist die Talfahrt der Sozialdemokraten offenbar beendet. Nach dem historischen Tiefpunkt von rund 17% im August erreichten sie in der Sonntagsumfrage im Oktober wieder 31%. Die SPD profitiere vom Streit zwischen CDU und CSU, sagen die Wahlforscher, vor allem jedoch von den internen Auseinandersetzungen innerhalb der CDU. Denn ihre bayerische Schwesterpartei CSU steht bei Umfragen weiterhin gut da.

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