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Kommentare & Analysen / Hintergrund | 13 November 2008

Das Grundprinzip muss überleben

Die Anbieter von Exchange Traded Funds laufen Gefahr, sich das Leben selbst schwer zu machen. Sie produzieren neue Innovationen, die am Markt vorbeigehen, statt den ursprünglichen Charme der Produkte spielen zu lassen – als einfach, klar und transparent. Dazu kommt ein unstrukturierter Vertrieb. Noch ist Zeit zur Strategieumkehr. Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Dr. Marc Herzog, Geschäftsführender Gesellschafter, Frontiers Management Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 01 September 2008

Brief aus Berlin

In diesem Jahr bestreiten die Sozialdemokraten das große Sommertheater in Berlin. Für Aufregung sorgte zunächst der von der nordrhein-westfälischen Landesschiedskommission der SPD verfügte Ausschluss Wolfgang Clements aus der Partei. Der zweite Akt mit dem Titel „Der große Tabubruch Andrea Ypsilantis“ wird derzeit fast täglich ergänzt, immer wieder umgeschrieben und hat Chancen, bis in den Herbst hinein auf dem Spielplan zu bleiben.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 01 September 2008

Quant gegen Quacksalberei

Asset Management muss dringend objektiviert werden, fordert Deutschlands Vorzeige-Quant Bernd Scherer schon lange. Darum begrüßt er, dass quantitative Techniken auch im traditionellen Management einziehen. Welche neuen Risiken diese Annäherung bringt, weiß niemand. Ihre Nebenwirkungen sind allerdings bereits absehbar. Fragen: Maik Rodewald und Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Dr. Bernd Scherer, Managing Director und Leiter Quantitatives GTAA, Morgan Stanley

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 01 September 2008

Der Einsatz von ETFs in institutionellen Portfolios – die Sicht von Corporates und Consultants

Börsengehandelte Investmentfonds sind bei professionellen Anlegern längst nicht so verbreitet, wie gerne behauptet wird. Das gilt vor allem für den Einsatz in betrieblichen Vorsorgevehikeln. Doch warum ist das so? Eine systematische Analyse bringt Licht ins Dunkel.

Brief aus Berlin

Erstmals seit Wochen hat die SPD ihre Umfragewerte verbessert. Im ZDF-Politbarometer von Mitte Juni legte sie gleich um sechs Punkte auf 27 Prozent zu und konnte damit ihren Einbruch von Ende Mai ausgleichen. Doch der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat von dem Plus seiner Partei nicht profitiert.

Brief aus Berlin

Union und SPD haben es gut gemeint, als sie beschlossen, die Rentenformel zu manipulieren. Die Rentner sollen teilhaben am Aufschwung und darum vom 1. Juli an eine um 1,1 Prozent erhöhte Rente erhalten. Fällig wäre nur ein Plus von knapp 0,5 Prozent.

Auch historisch nicht nur quantastisch

Die Subprime-Krise hat die Macken von Quant-Ansätzen offenbart. Wenn es turbulent wird an den Märkten, zeigen sie einen hohen Gleichlauf. Da Quants gerne hebeln, haben sie noch stärker gelitten als nötig. Andererseits gilt auch: Je rationaler das Marktumfeld, desto erfolgreicher sind sie. Deshalb wird ihre Zeit auch wieder kommen.

Brief aus Berlin

Angeblich ist die Steuerrazzia bei Postchef Klaus Zumwinkel von der in Nordrhein-Westfalen für Steuerdelikte zuständigen Staatsanwaltschaft Bochum und den Steuerfahndern in Wuppertal unter größter Geheimhaltung vorbereitet worden. Doch offenbar brauchen auch Staatsanwälte zuweilen ihr Publikum, denn als sie am 14. Februar morgens an der Zumwinkel-Villa in Köln-Marienburg klingelten, warteten vor dem Haus bereits Journalisten und Kamerateams.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 27 Dezember 2007

Brief aus Berlin

Vor neun Jahren strebte Kanzlerkandidat Gerhard Schröder mit voller Wucht in Deutschlands politische Mitte, dorthin, wo die meisten Wähler sind. Zur Mitte gehören diejenigen, die morgens aufstehen, zur Arbeit gehen, Steuern und Sozialbeiträge zahlen und Kinder erziehen.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 27 Dezember 2007

Vorsicht, Finanzaufsicht!

Ein Governor der London School of Economics liest den Aufsichtsbehörden gehörig die Leviten. Er prangert an, dass sie nicht machen, was sie sollen: für stabile Finanzmärkte sorgen. Stattdessen unterdrücken sie die natürliche Vielfalt der Spieler und schaffen so ein Paradoxon: Statt der Sicherheit steigt das Risiko. Fragen: Maik Rodewald Antworten: Prof. Avinash Persaud, London School of Economics, Mitglied des Board of Governors und Präsident von Intelligence Capital

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