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Kommentare & Analysen / Editorials | 01 März 2007

Mensch Franz,

Jetzt mal ehrlich, so von Westfale zu Sauerländer: Du bist schon ein Schelm! Da betest Du seit Jahren der bAV-Gemeinde vor, der Staat habe kein Geld mehr für die Entgeltumwandlung, die ja auch so richtig in Schwung gekommen ist – zum Beispiel im Handwerk, wo über die Hälfte der mittelständischen Betriebe schon die Entgeltumwandlung anbietet.

Kommentare & Analysen / Editorials | 08 Januar 2007

(K)ein Rückblick

In der Regel ist es doch so: Die Weihnachtsfeiern sind gefeiert, viele Pläne abgehakt, noch mehr Pläne abgenickt und fertig in der Schublade verstaut.

Kommentare & Analysen / Editorials | 14 November 2006

Im Rekordfieber

Rekorde, Rekorde, Rekorde – Darin suhlt sich derzeit die Immobilienbranche. „Da geht’s ab“, so verabschiedete sich neulich ein altgedienter Recke gen Expo Real – einer, der im Wertpapiergeschäft groß geworden ist, wohlgemerkt. Ein Beleg dafür, wie Ernst Immobilien derzeit genommen werden – trotz der unguten Vibes, die einen immer noch durchziehen, wenn die Sprache auf offene Immobilienfonds kommt. Keine Frage: Die Diskussion über die Einführung der G-Reits hat – ähnlich wie die von Franz Müntefering angestoßene Heuschrecken-Debatte der Private-Equity-Branche – dabei zweifellos geholfen. Die Politiker haben also ihre Pflicht bereits getan; Egal, wie der Reit ausgestaltet sein wird. Ausländische Großinvestoren haben Blut geleckt – und werden ihre Untergewichtung deutscher Immobilien eher schnell als langsam abbauen.

Kommentare & Analysen / Editorials | 01 Oktober 2006

Risikomanagement –es lebt!

Kennen Sie das? Viele Aspekte, ­Meinungen, ­Konzepte und Ideen: Unter diesen ­Bedingungen einen Artikel zu schreiben, kann einem schon lange Nächte bereiten. Doch wie lang und schlaflos werden die Nächte erst, wenn man sich nicht auf dem Papier, ­sondern in der Praxis durchboxen muss? So wie beim Risikomanagement, dem umfangreichs­ten Themen­komplex im modernen Asset Management – und ganz besonders von ­treuhänderisch ­verwaltetem Vermögen.

Kommentare & Analysen / Editorials | 03 August 2006

Lasst sie ruhig abkupfern!

Bevor Holländer bei den Deutschen etwas abkupfern, muss schon Außergewöhnliches geschehen. Nun, mittlerweile ist etwas geschehen. Nein, die Rede ist hier nicht von der wiedererwachten Fußball-Spielkultur der Deutschen (ach übrigens, kennen Sie den: „Was macht ein Holländer, wenn er Fußballweltmeister geworden ist? Antwort: Die Spielkonsole aus.“), die auch die Oranjes wieder von den Zeiten Cruyffs und Neeskens‘ träumen lassen.

Deutschlands Uhren dürfen anders ticken

In Deutschland ticken die Uhren nunmal anders – auch in der institutionellen Geldanlage. Wer das nicht versteht, der braucht hier erst gar nicht aufschlagen. Zumindest nicht missionarisch. Und auch nicht mit dem Anspruch, schnell ein profitables Business hochzuziehen. In keinem anderen der großen institutionellen Märkte Europas – vor allem in Großbritannien und der Schweiz – ist die Investorenlandschaft heterogener, lassen sich so wenig Institutionelle von einem Consultant beraten und sind so viele Regularien zu beachten. Nirgendwo sonst wird Risikomanagement mit Verlustmanagement verwechselt und nicht mit Chancenmanagement verbunden, wird die Wertpapierleihe so wenig genutzt und existiert neben Custodian und Asset Manager auch noch eine KAG. Schließlich sehen Investoren ihren Asset Manager in keinem anderen großen Markt eher als Risikomanager denn als Renditemanager. Alles nur Vorurteile? Nein, keineswegs. Letzteres ist nachzulesen in der jüngsten Risikomanagement-Studie der Professoren Johanning und Rudolph, alles andere in dieser Ausgabe von dpn.

Kommentare & Analysen / Editorials | 13 März 2006

Opfergabe Chancenmanagement

Ja, das Jahr hat gut angefangen. Die Hausse am Aktienmarkt geht ins vierte Jahr – mal wieder. VAG-Investoren weisen wieder Nettoverzinsungen über gut fünf Prozent aus. Die Rendite inklusive der Wertveränderungen liegt häufig noch deutlich darüber. So werden die Eigenkapitalpolster aufgefüllt, immerhin steht Solvency II vor der Tür, zumindest bei Versicherern und anderen VAG-Investoren. Und viel wichtiger: Die Köpfe werden langsam wieder frei: frei für die Chancen – frei für die nächsten Diversifizierungsschritte.

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