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Kommentare & Analysen / Editorials | 22 Februar 2012

Strategischer Niedergang! Oder Coup d’Etat?

Wird der Niedergang Griechenlands und Portugals Akteure auf den Plan rufen, die noch keiner auf der Rechnung hat?

Kommentare & Analysen / Editorials | 12 Dezember 2011

QE: Nach der Beichte weiter so

Zürich, 30. November. Just als der Autor dieses Editorial zu verfassen beginnt, kommt die Meldung, dass amerikanische, europäische und asiatische Notenbanken in einer konzertierten Aktion die Märkte mit Liquidität fluten. Damit wird im Krisenmodus einen Gang hochgeschaltet. Munter weiter diskutiert werden derweil Euro-Bonds, EFSF-Hebel und Quantitative Easing, also der Aufkauf maroder Staatsanleihen durch die EZB im großen Stil. Nun, Euro-Bonds und EFSF-Hebel wären jedenfalls von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Denn die Märkte wissen genau, dass dies die Kräfte des Super-Pigs Deutschland übersteigen würde. Nicht umsonst scheint es, dass die EFSF schon ohne Hebel Probleme hat, sich günstig zu refinanzieren, und an ein AAA-Rating für eine Collateral Debt Obligation namens Euro-Bond glauben nur Ahnungslose.

Kommentare & Analysen / Editorials | 25 November 2011

10 Jahre dpn – Time waits for no one

Dürfen wir uns jetzt eigentlich „altehrwürdig“ nennen? Oder wenigstens „traditionsreich“? Denn nun sind sie rum, die ersten zehn Jahre der Deutschen Pensions- und Investmentnachrichten (vulgo: dpn). Kaum zu glauben. Aber immerhin: Wir sind in deutlich besserer Verfassung als unser Kamerad, der damals neben uns im Kindbett lag, der Euro. Und wir haben uns anders als er sogar einen gewissen Vorbildcharakter erarbeitet. Mittlerweile unterhält unsere geschätzte Frau Mutter, die Financial Times, von der Londoner City aus institutionelle Fachmagazine für Asset Management und Pensionswesen nicht nur in ihrem britischen Heimatmarkt und mit der dpn in Deutschland. Nein, auch in der Schweiz (Schweizer Pensions- und Investmentnachrichten – spn), in den Niederlanden (Nederlands Pensioen- en Beleggingsnieuws – npn) und in Skandinavien (Nordic Region Pensions and Investment News – nrpn) setzte sie Kinder in die Welt.

Kommentare & Analysen / Editorials | 10 Oktober 2011

Die gefährlichste Droge der Welt

Es war im andalusischen Granada, im Frühling 1998, als der Autor, damals blutjung und unschuldig, erstmals in Kontakt mit der gefährlichsten Droge der Welt kam:

Das Drama im Schatten der Alhambra trug sich zu während des Spanisch-Unterrichts in einer örtlichen Sprachschule, wo die andalusische Lehrerin und ein italienischer Schüler in einen plötzlichen Streit gerieten, der schnell an mediterraner Schärfe gewann. In einem regelrechten Verteilungskampf rangen Spanierin und Italiener bis aufs verbale Messer darum, welchem der beiden Länder denn nun genau welcher Anteil an irgendeiner Förderung der Europäischen Union für irgendwelche Olivenbäume zustünde.

Kommentare & Analysen / Editorials | 29 August 2011

Tours d’Europe: Stimmen Stimmungen?

Der Chronist, ständig à la Recherche du Temps perdu, fängt auf seinen Tours d‘Europe manch Stimmung ein; subjektiv, punktuell und nie repräsentativ, aber allemal ein gutes Korrektiv zu Umfragen und Statistiken.

Pigs und Gipsi –Schweine und Zigeuner

Er ist so etwas wie der Thilo Sarrazin der Wirtschaftswissenschaft (und das meint der Chronist als Kompliment). Umso mehr muss Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München, scheitern, wenn er sich um Political Correctness bemüht. So auch neulich in Berlin, am 9. Mai während eines Vortrags in der Humboldt-Universität: Sinn referierte über die Euro-Krise, sezierte gewohnt pointiert die geldpolitische Tragödie Europas, ursächlich begründet in der Pathogenese der siechenden Gemeinschaftswährung und der Verkettung von zu billigem Geld, zu niedrigen Zinsen, zu großen Leistungsbilanzdefiziten und zu geringer Wettbewerbsfähigkeit der Pigs-Staaten, also Portugal, Irland, Griechenland und Spanien. Und erneut betonte er die komplexe Target-Problematik um die Kredite zwischen den europäischen Notenbanken, auf die er jüngst wohl als Erster deutlich hingewiesen hat: Mit um die 330 Milliarden Euro stehen die Notenbanken der Pigs-Staaten bei der Bundesbank via EZB mittlerweile in der Kreide. Damit kompensiert die Bundesbank schon seit vier Jahren, also lange vor irgendwelchen wenigstens halbwegs demokratisch legitimierten Rettungsschirmen, die Leistungsbilanzdefizite der Pigs, die die Märkte sich längst weigern weiter zu finanzieren.

Kommentare & Analysen / Editorials | 25 April 2011

Die Elemente sind mit uns verschworen

Und auf Vernichtung läuft‘s hinaus. Wer immer noch meint, der Mensch könne die Natur beherrschen, der sollte angesichts der Apokalypse von Fukushima häufiger einen Blick in der Faust‘schen Tragödie ersten, besonders zweiten Teil werfen. Man sei versichert: Die Lektüre ist auch im digitalen Zeitalter der Postmoderne erhellend.

Kommentare & Analysen / Editorials | 28 Februar 2011

Der Euro und wir: ten years after

Im Dezember werden es 10 Jahre, dass dieses zarte Magazin das Licht der Welt erblickte, um fortan den Branchen des institutionellen Asset Managements und des Pensionswesens eng und liebevoll zur Seite zu stehen. Bescheiden, wie wir sind, werden wir zu diesem Anlass nicht nur Ende des Jahres ein Sonderheft auflegen, sondern schon in allen bis dahin erscheinenden Ausgaben im Asset- und im Pänschns-Teil je einen der vielen Menschen würdigen, welche uns und die Branche in diesen zehn Jahren begleitet haben. Und bescheiden, wie wir ja sind, beginnen wir mit zwei unserer Autoren: Dr. Eckhard Bergmann und Nikolaus Bora.

Kommentare & Analysen / Editorials | 13 Dezember 2010

And so I face the final curtain

Kommentare & Analysen / Editorials | 25 Oktober 2010

Das komische Völkchen bekommt, was es verdient

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