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Kommentare & Analysen / Editorials | 09 September 2009

Perspektivenwechsel

„Man hat Albert Einstein dafür kritisiert, dass seine Theorie zu komplex ist. Er erwiderte, eine Theorie solle so einfach wie möglich sein, aber nicht einfacher. Wir alle sollten uns immer wieder einmal um 180 Grad drehen und die Perspektive wechseln.” Das sagt uns Andrew Lo im Interview (Seite 55) auf die Frage, ob bei institutionellen Investoren nicht eher „back to the basics” angesagt sei als „Hedgefonds”.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 09 September 2009

Brief aus Berlin

Bis zum späten Nachmittag des 30. August schien die Welt in den Parteizentralen und im Regierungsviertel in Berlin in Ordnung zu sein. Als die Wahlforscher jedoch um 18.00 Uhr ihre Prognosen veröffentlichten, wurde klar, dass sich die politische Landschaft deutlich verändert hatte: Verluste der CDU; trotzdem eine weiterhin schwache SPD, die dennoch behauptet, Rückenwind zu verspüren; die Grünen im Plus, in zwei Ländern sogar in der Rolle des Königsmachers, und DIE LINKE, die derzeit vor Kraft strotzt. Ein Rückschlag für Schwarz-Gelb, obwohl die FDP überall zugelegt hat, aber kaum davon profitiert.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 09 September 2009

Der neue Robert Merton

Über Hedgefonds muss er einfach sprechen: MIT-Professor Andrew Lo befördert sie von der Nischen-Anlageklasse zur zentralen Gegenpartei für Risikogeber. Die wahren Systemrisiken macht er im Schatten-Hedgefonds-Sytem aus – bei Banken, Versicherern und Geldmarktfonds. Fragen: Maik Rodewald und Murat Ünal
Antworten: Andrew W. Lo, Harris & Harris Group Professor of Finance, MIT Sloan School of Management, Cambridge, USA

Die große Rochade

Wir kennen sie aus dem Schach, aus dem Bundeskabinett oder aus der Vorstandsetage. Bei der Rochade werden Funktionen und Figuren anders besetzt als bisher, es wird fleißig ausgetauscht. Objektiv kann diese Rochade nie sein, und sie zollt durchaus auch Moden Tribut.

Pascal Bazzazi: Paragraf 7a VAG: Much ado about nothing?

Warum muss die betriebliche Altersversorgung eigentlich ständig diese Abwehrgefechte führen? Gerade hat man an der Solvency-II-Front einen Teilsieg errungen, schon wird die nächste Attacke auf die bAV geritten. Hoch zu Ross diesmal nicht die Europäische Kommission, sondern federführend das Bundesfinanzministerium, das ja seine Vorliebe für die Kavallerie in letzter Zeit unüberhörbar meinte zum Besten geben zu müssen.

Kurz-Schluss: Die halbe Wahrheit über die Chirurgen

71. aba-Jahrestagung, Stuttgart, 14. Mai: Allianz-CFO Paul Achleitner zur Finanzkrise. Ungeachtet der Expertise des Publikums bedient er sich einer Illustration, mit der er seiner Oma die Problematik zu erklären pflege: Er vergleicht die Wirtschaft mit einem vom billigen Geld-Doping kranken Körper, der durch staatliche Chirurgen vor dem Herzinfarkt bewahrt worden sei.

Kurz-Schluss: Der fromme Wunsch des Carsten Velten

Nochmal 71. aba-Jahrestagung, Stuttgart, 15. Mai: Andreas Hilka, Managing Director Pension Solutions der Credit Suisse Asset Management und seines Zeichens Leiter des Fachausschusses Kapitalanlagen der aba, analysiert die derzeitige Verfassung der Kapitalmärkte und kommt trotz der jüngsten Erholung zu einem ebenso pessimistischen wie fundierten Ausblick.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Das Vieraugenprinzip hat sich in der Krise bewährt. Mit derartiger Rückendeckung und der recht erfreulichen Volumenentwicklung im Jahr 2008 ließe sich eigentlich ganz gut leben, wären da nicht die mangelhafte Preissetzungsmacht, der harte Wettbewerb mit den Custodians und ganz neue Kostentreiber am Horizont.

Brief aus Berlin

Bei der Europawahl hat die SPD ein Wahldebakel erlebt. Mit 20,8 Prozent hat sie noch schlechter abgeschlossen als vor fünf Jahren. „Wir alle miteinander haben es nicht geschafft, den Menschen hinreichend deutlich zu machen, wie wichtig Europa ist“, sagte SPD-Chef Franz Müntefering und erklärte damit die Wahlbeteiligung von nur 43,3 Prozent, die niedrigste seit 1979. Einen überzeugenden Grund, warum seine Partei bei einer bundesweiten Wahl so schlecht abgeschnitten hat wie noch nie, nannte er nicht.

Kommentare & Analysen / Editorials | 19 April 2009

Mit dpn gewinnen – selbst in der Krise!

Kennen Sie das: Sie dachten, Sie hätten wieder mehr Zeit für Freunde, Bekannte und Verwandte, jetzt, mitten in der Finanzkrise? Die Geschäfte laufen ja sowieso mau, egal, wo man hinschaut. Und nach 2008, als alles so schön brummte, hätten Sie sowieso einmal etwas Zeit zum Durchschnaufen verdient? Pustekuchen! Ihre Telefonate dauern länger, Ihr Büro verlassen Sie später und Ihr Partner zuhause beschwert sich darüber häufiger als im ganzen Jahr 2008. Eigentlich ziemlich absurd, und doch leicht zu erklären, nämlich so:

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