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Mit Eigentoren gewinnt man kein Spiel!

Sicher: Die Sozialkassen sind leer, die heutigen Rentner sind so wohlhabend wie nie zuvor, und gerade im Alter entstehen die höchsten Gesundheitskosten. Aber das ist noch lange kein Grund, ohne Übergangsregelung und unter Inkaufnahme von Doppelverbeitragungen Betriebsrenten von einem Tag auf den anderen um 7%–14% zu kürzen! Durch solch ein klassisches Eigentor kann der Gesetzgeber das „Spiel“ um die Verbesserung der Altersversorgung nicht gewinnen. Er verliert vielmehr an Glaubwürdigkeit und entlarvt seine Versprechen, er werde alles tun für den Ausbau der immer wichtiger werdenden betrieblichen Altersversorgung, als bloße Lippenbekenntnisse.

Brief aus Berlin: Mai 2004

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat gesucht – und ist fündig geworden. Auf der Hannover Messe hat er den wirtschaftlichen Aufschwung ausgemacht, in Köln hat er zusammen mit Finanzminister Hans Eichel den neuen Bundesbank-Präsidenten gefunden: Axel Weber, 47, Inhaber des Lehrstuhls für internationale Ökonomie an der Kölner Universität und seit zwei Jahren Mitglied des Sachverständigenrates. Mit Weber wird erstmals ein Wissenschaftler Chef der Bundesbank, ohne zuvor Mitglied im Vorstand oder Zentralbankrat gewesen zu sein. Der Wirtschaftsprofessor gehört keiner Partei an, worauf Schröder und Eichel besonders aufmerksam gemacht haben.

Anleger schichten Portfolios um

Am 1. Mai sind 10 Staaten – die drei baltischen Länder, Polen, die Slowakei, Tschechien, Slowenien, Ungarn, Malta und Zypern – der Europäischen Union (EU) beigetreten. Sam Greene berichtet, wie so manche institutionelle Investoren ihre Portfolios um Titel aus den Beitrittsländern erweitern.

Länder im Fokus: Skandinavien

ECD: Norwegen muss sein Rentenproblem jetzt lösen.
Anbindung der Renten an die Preis- statt an die Lohnentwicklung könnte zur Entschärfung der demografischen Zeitbombe beitragen.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 02 April 2004

Kommentar – Jeremy Podger

Madrid-Terroranschläge verstärken Aktienmarktkorrekturen

Kommentare & Analysen / Kommentare | 02 März 2004

Pensionsverpflichtungen nach IAS 19

Mit der Anwendung von IAS 19 sind betriebliche Versorgungsverpflichtungen neu zu kategorisieren. Besonders davon betroffen sind Arbeitgeber mit mittelbaren betrieblichen Pensionsverpflichtungen. In deutschen Bilanzen konnte man in diesen Fällen meistens keine Angaben über den Verpflichtungsumfang vorfinden. Der Aufwand beschränkte sich auf die aktuelle Beitragsverpflichtung an den externen Träger. Oft muss jedoch der Arbeitgeber für Verpflichtungen aufkommen, die der externe Träger nicht erbringen kann oder planmäßig nicht vorfinanziert.

Brief aus Berlin

Die Politiker in Berlin reden ununterbrochen, aber sie handeln nicht. Zuweilen entsteht der Eindruck, der Reform-Zug habe nicht nur einen außerplanmäßigen Halt eingelegt, sondern rolle zurück. Kein Wunder, dass der Ifo-Geschäftsklimaindex erstmals seit 10 Monaten wieder sinkt. Das Tempo der Konjunkturerholung in Deutschland ist ebenso überschätzt worden, wie die Auswirkung einiger Reformen. Das Vorziehen der Steuerreform hat nicht viel gebracht, und jetzt wankt die Agenda 2010. Sozialdemokraten, Grüne und Gewerkschaften spüren wegen der heftigen Widerstände wachsendes Unwohlsein.

Land im Fokus: Frankreich

In Kürze werden in Frankreich PERCO und PEIR, zwei neu geschaffene Sparpläne für die freiwillige Altersvorsorge, in ihrer endgültigen Gestalt auf den Markt gebracht. Während manche Vermögensverwalter ihren Betrieb bereits auf diese neuen Modelle einstellen, erwarten andere nur geringes Interesse an den beiden Plänen.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 10 Februar 2004

Kommentar – Hans-Jürgen Dannheisig

In 2004 wird alles anders
Den Lesern des dpn-Briefes ein „Herzliches Glückauf“ bei der Berg- und Talfahrt durch ein Jahr des Wandels 2004.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 05 Januar 2004

Probleme des Tarifvertrages im kommunalen öffentlichen Dienst

Mit dem Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung für Arbeitnehmer im kommunalen öffentlichen Dienst (TV EU mw/VKA) vom 18. Februar 2003 werden zusätzlich zu den tarifvertraglichen Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung (ATV/ATV-K) die Grundsätze zur Umwandlung tarifvertraglicher Entgeltbestandteile zum Zwecke der betrieblichen Altersvorsorge geregelt.

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