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Kommentare & Analysen / Kommentare | 02 November 2004

Kommentar zu den vom 65. Deutschen Juristentag verabschiedeten Beschlüssen zur Altersvorsorge

Auf ergänzende Altersvorsorge kann kein Arbeitnehmer verzichten, der auch im Alter seinen Lebensstandard halten will. Das in Zukunft deutlich sinkende Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung erfordert künftig noch mehr als heute schon zusätzliche private und betriebliche Vorsorge.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 02 November 2004

Brief aus Berlin: November 2004

Die Union ist in diesen Wochen nach Kräften bemüht, Sympathien und, wenn es so weitergeht, die nächste Bundestagswahl zu verlieren. Die politische Stimmung ist gekippt. Zusammen mit der FDP hatte die Union bei Meinungsumfragen seit 2002 stets unangefochten vorn gelegen. CDU und CSU fühlten sich richtig stark. Sie haben aber nicht gemerkt, dass sie nur deshalb gut abgeschnitten haben, weil die SPD schwach war. Doch jetzt ist die Talfahrt der Sozialdemokraten offenbar beendet. Nach dem historischen Tiefpunkt von rund 17% im August erreichten sie in der Sonntagsumfrage im Oktober wieder 31%. Die SPD profitiere vom Streit zwischen CDU und CSU, sagen die Wahlforscher, vor allem jedoch von den internen Auseinandersetzungen innerhalb der CDU. Denn ihre bayerische Schwesterpartei CSU steht bei Umfragen weiterhin gut da.

Polens Rentenreform ist zum Scheitern verurteilt, so Experten

Polens Reform der dritten Säule der Altersversorgung, mit der neuartige private Altersvorsorgekonten, die so genannten IKEs, eingeführt werden sollen, ist nach Einschätzung von Pensionsgeldverwaltern in Warschau zum Scheitern verurteil. Nur etwa 1-2 Mio. Menschen jährlich werden in IKEs anlegen, so die Experten. Die steuerlichen Vorteile der IKEs seien minimal und Polen, obwohl es jetzt ein EU-Mitglied ist, sei weiterhin ein armes Land, warnen skeptische Stimmen.

Land im Fokus: Die Niederlande

Sicherheitsdämme für die Altersversorgung:
Die neuen Vorgaben für höhere Deckungsgrade bei niederländischen Pensionsfonds stellen viele Segmente der Altersversorgung, die bisher unantastbar waren, in Frage, berichtet Sam Greene.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 01 September 2004

Die neue Anlageverordnung: eine positive Bewertung

Die Verordnung über die Anlage des gebundenen Vermögens von Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung), die seit dem 1. Januar 2002 gilt, musste aufgrund der Änderung des Investmentrechts angepasst werden. Mit dem Inkrafttreten des Investmentmodernisierungsgesetzes am 1. Januar 2004, dessen Ziel die Fortentwicklung und Steigerung von Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Investmentstandortes Deutschland ist, erfolgte auch die erstmalige Zulassung von „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken“ (Hedgefonds) in Deutschland.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 01 September 2004

Brief aus Berlin: September 2004

Zur Sommerpause von Bundestag und Bundesrat gehört das Sommertheater. Zunächst sah es so aus, als würde in diesem Jahr nur das Unions-Stück „Familienkrach“ gespielt. Denn aus München drang nach Berlin, CSU-Chef Edmund Stoiber habe die Vorsitzenden von CDU und FDP, Angela Merkel und Guido Westerwelle, als ein schwaches Duo bezeichnet, das dem Kanzler und seinem Vize Joschka Fischer nicht das Wasser reichen könne. Ob Stoiber diese Äußerung wirklich getan hat, lässt sich nicht klären. Entscheidend ist, dass jeder ihm diese Aussage zutraut.

Kommentare & Analysen / Country Profiles | 01 September 2004

EU-Erweiterung:Slovenien

Dass Slovenien in die EU aufgommen werden würde, stand nie zur Diskussion. Jetzt nach dem Beitritt fragt sich jedoch so mancher, ob das Land hierfür bereit war. Von dem Moment an, als Slovenien 1991 aus Jugoslawien ausschied und begann, intensiv die Beziehungen zu seinen Nachbarn Österreich und Italien auszubauen, war klar, dass dieser reichste und am meisten entwickelte ex-kommunistische EU-Beitrittskandidat ein natürlicher Partner war.

Kommentare & Analysen / Country Profiles | 01 September 2004

EU-Erweiterung:Polen

Polen war über die letzten 15 Jahre hinweg fast immer der Vorreiter unter den neuen EU-Mitgliedstaaten. Im Jahr 1989 war das Land der erste Ostblockstaat, der sich von der kommunistischen Herrschaft befreite, und später das erste Land, das eine radikale Wirtschaftsreform umzusetzen suchte. Jetzt als Mitglied der EU, wo es bereits harte Positionen zu den verschiedensten Themen von der Verfassung bis hin zu den Strukturfonds verlautbart hat, scheint es der erste der neuen Mitgliedstaaten zu sein, der in Brüssel für Unruhe sorgt.

Kommentare & Analysen / Country Profiles | 01 September 2004

EU-Erweiterung:Tschechien

Als der Eiserne Vorhang fiel, entwickelte sich Tschechien fast übernacht vom stalinistischsten Regime der Region zum liberalsten. Der zu Anfang amtierende Premierminister (und jetzige Präsident Tschechiens) Vaclav Klaus organisierte nicht nur die sogenannte „samtene Scheidung“ von der Slowakei, sondern galt auch als Bewunderer von Margaret Thatcher und Ronald Reagan und deren Wirtschaftspolitik. Für ihn gab es keinen Unterschied zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus.

Kommentare & Analysen / Country Profiles | 01 September 2004

EU-Erweiterung:Slowakei

Nach Jahren schlechter Regierungen und des Stigmas hat die Slowakei nun genug von ihrem schlechten Ruf. Die Slovaken sahen sich selber natürlich nie gerne als Nachzügler, lieber stellten sie sich als Benachteiligte dar. Jetzt schauen sie jedoch eher wie Vorreiter aus.

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