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Kommentare & Analysen / Kommentare | 08 Januar 2007

Klaus Morgenstern: Zeitkonten ab ins Pflichtprogramm

Lebensarbeitszeitkonten erfreuen sich vor allem deshalb großer Beliebtheit, weil sie wenig regulatorische Fesseln tragen. Das sollte auch so bleiben, mit einer Ausnahme: Es ist an der Zeit, dass dem Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung nun auch der Rechtsanspruch auf die Einrichtung von Arbeitszeitkonten folgt. Angesichts einer solchen Aufforderung wittern viele wieder den Geruch gesetzgeberischer Gängelei. Aber wenn sie sich zuvor in jenen Unternehmen umhören, die bereits aus eigenem Antrieb Zeitkontenmodelle installierten, gehen sie vielleicht nicht sofort in Abwehrhaltung.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 08 Januar 2007

Brief aus Berlin

Werden sie nach komplizierten und langwierigen Verhandlungen von einem kleinen Kreis führender Politiker von Union und SPD unter Beteiligung eines oder mehrerer Ressortchefs. Zuweilen sind Vertreter der Länder dabei, mal auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Franz Müntefering (SPD).

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 08 Januar 2007

Währungen zu Höherem geweiht

Wechselkursrisiken vermeiden, das ist der natürliche erste Schritt eines Währungs-Overlays. Den zweiten Schritt zu tun, und mit dem Overlay systematisch auf Alpha-Suche zu gehen, dazu fehlt vielen Investoren noch das Einsehen und die Courage. Das muss nicht richtig sein – auf die Implementierung kommt es an.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 08 Januar 2007

Des Maestros letzte große Wette

Angenehm wird es 2007 an den Kapitalmärkten nicht, weder für Aktien- noch für Rentenanleger. Doch die Kassandras dieser Welt rufen derzeit zu laut, ihr Schreckensszenario gehört in die unterste Schublade. Warum? Weil Alan Greenspan seine letzte große Wette gewinnt – und sich die globalen Ungleichgewichte wieder abbauen werden.

Kommentare & Analysen / Editorials | 14 November 2006

Im Rekordfieber

Rekorde, Rekorde, Rekorde – Darin suhlt sich derzeit die Immobilienbranche. „Da geht’s ab“, so verabschiedete sich neulich ein altgedienter Recke gen Expo Real – einer, der im Wertpapiergeschäft groß geworden ist, wohlgemerkt. Ein Beleg dafür, wie Ernst Immobilien derzeit genommen werden – trotz der unguten Vibes, die einen immer noch durchziehen, wenn die Sprache auf offene Immobilienfonds kommt. Keine Frage: Die Diskussion über die Einführung der G-Reits hat – ähnlich wie die von Franz Müntefering angestoßene Heuschrecken-Debatte der Private-Equity-Branche – dabei zweifellos geholfen. Die Politiker haben also ihre Pflicht bereits getan; Egal, wie der Reit ausgestaltet sein wird. Ausländische Großinvestoren haben Blut geleckt – und werden ihre Untergewichtung deutscher Immobilien eher schnell als langsam abbauen.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 14 November 2006

Klaus Rotter: Sammelklagen: mehr Systematik, bitte!

Was macht eine Depotbank? Unter anderem „schnippelt“ sie Dividenden. Zugegeben, heute findet das nicht mehr per Hand mit der Schere statt. Heute läuft alles elektronisch. Um so mehr verlässt sich der Anleger darauf, dass die Depotbank alles im Griff hat und sämtliche ausgeschütteten Dividenden für ihn auch einsammelt. Bei der ordentlichen Dividende kann der Anleger das relativ einfach überprüfen. Der Termin dieser Ausschüttung ist allen Beteiligten lange vorher bekannt. Über die Höhe entscheidet die Hauptversammlung. So weit, so gut.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 14 November 2006

Brief aus Berlin

Das Ansehen der Großen Koalition schrumpft von Tag zu Tag. Die Bürger fühlen sich getäuscht und haben den Eindruck, für Union und Sozialdemokraten sei der Punktegewinn bei einem Streit untereinander wichtiger als die Lösung drängender Probleme. Ein Musterbeispiel dafür ist die Gesundheitsreform. Ein Meisterstück solle sie werden, so Koalitionspolitiker vor einigen Monaten, doch es kann wohl nicht einmal von einem Gesellenstück die Rede sein.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 14 November 2006

Know Your Family Office

Das Geschäft mit den Ultrareichen ist interessant, genauso wie mit ihren Verwaltern – den Family Offices. Die diskreten Familienbüros haben sich zur wichtigen Zielgruppe für Asset Manager gemausert. Ein neues Forschungsprojekt zeigt, wie sich Family Offices differenzieren – und dass andere Großanleger von ihnen lernen könnten.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 14 November 2006

Absolute Return à la Berlin

Wirklich langfristig investieren zu können, das wünschte sich so mancher institutionelle Investor. Ein Family Office hindert nichts daran. Doch nicht nur deshalb ist es frappierend, wie stark sich deren Anlagephilosophie und-organisation unterscheiden können. Das Fazit: Langfristanleger ist nicht gleich Langfristanleger. Fragen: Murat Ünal und Maik Rodewald Antworten: Ernst-Ludwig Drayß, Berlin & Co., Vorstandsmitglied

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 14 November 2006

Kapitalerhalt geht vor Kapitalaufbau

Nicht auf Züge springen, die man nicht nachverfolgen kann – mit dieser Maßgabe fährt das in London und Bahrain ansässige erste unabhängige Multi Family Office im arabischen Raum bisher sehr gut. Ein anderes Merkmal der Kapitalanlage: der alternative Core-satellite-Ansatz. Kostenmanagement ist dabei auch für The Family Office Pflicht. Fragen: Murat Ünal und Jan Altmann Antworten: Michka Kovats, The Family Office (London/Bahrain), Chief Investment Officer

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