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Pascal Bazzazi: Quälendes Warten auf den Erkenntnisgewinn

Der kurzsichtige Versuch der Politik, die sozialen Sicherungssysteme auf Kosten der bAV zu sanieren, wird scheitern. Offen ist nur, ob und wann auch der Gesetzgeber endgültig zu dieser Erkenntnis gelangen wird. Solange die strukturellen Defizite vor allem unseres Gesundheitswesens nicht korrigiert sind, wird eine Verbesserung der Einnahmeseite immer nur kurzfristige Entlastung bringen und die Probleme mit wachsender Dimension in die Zukunft verlagern. Nach dem Schlag durch das GKV-Modernisierungsgesetz 2004 wäre das Ende der Entgeltumwandlung dann ein weiterer Kollateralschaden, den die bAV für die Versäumnisse im Gesundheitswesen zu tragen hat.

Brief aus Berlin

Es war eine – scheinbar – ruhige Osterzeit in Berlin. Dort, wo sich sonst Bundespolitiker, Lobbyisten und Journalisten treffen, drängten sich Touristen.

Die Luft wird dünn

Die Master-KAG hat die Internationalisierung des Asset Managements in Deutschland vorangetrieben – und eben diese Internationalisierung holt viele Anbieter nun ein. Für einige wird sie zur Herkulesaufgabe, die nicht mehr zu bewältigen ist. Der Wettbewerb um Fondsadministration findet künftig in ganz anderen Dimensionen statt. Die Master-KAG als spezifische Ausprägung einer Investment-Gesellschaft schreitet auf ihrem Lebenszyklus zügig voran.

„Die Master-KAG ist ein Zwischenschritt”

Die Master-KAGen werden sich warm anziehen müssen: Der Wettbewerb um den inländischen Markt für Fondsadministration wird spürbar anziehen, dafür sorgen alleine schon die Global Custodians. Für Bernd Franke, Geschäftsführer der Inka, steht deshalb die eigentliche KAG-Konsolidierung erst noch bevor. Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Bernd Franke, Vorsitzender der Geschäftsführung Internationale Kapitalanlagegesellschaft (Inka)

Kommentare & Analysen / Editorials | 01 März 2007

Mensch Franz,

Jetzt mal ehrlich, so von Westfale zu Sauerländer: Du bist schon ein Schelm! Da betest Du seit Jahren der bAV-Gemeinde vor, der Staat habe kein Geld mehr für die Entgeltumwandlung, die ja auch so richtig in Schwung gekommen ist – zum Beispiel im Handwerk, wo über die Hälfte der mittelständischen Betriebe schon die Entgeltumwandlung anbietet.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 01 März 2007

Bernhard Wiesner: Investivlohn in global investierende Pensionsfonds!

So respektabel der Anstoß von Bundespräsident Köhler zum Investivlohn war, so merkwürdig muten die Konzepte an, die in der jüngsten öffentlichen Diskussion zu hören sind. Unpraktikable Ansätze, die auch noch staatlich gefördert werden sollen; komplexe Modellansätze, fehlende Portabilität und ungeklärte Insolvenzsicherung sind nur einige Problemfelder. Auch die Bundesbank lehnt zu Recht solche Konzepte ab und regt demgegenüber Lohnzahlungen als „Erfolgsbeteiligungen“ bei guter Geschäftslage an.

Brief aus Berlin

In einer repräsentativen Umfrage unter 782 Führungskräften in Deutschland hat das „Handelsblatt“ festgestellt, dass die Bundesregierung bei den Spitzenmanagern punktet.

Werden Sammelklagen salonfähig?

Das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) ist schon über ein Jahr alt – und dpn zog im Januar Bilanz, wie intensiv sich die institutionelle Szene schon mit Sammelklagen beschäftigt. Die enorme Resonanz darauf ist Anlass genug, die Diskussion weiterzuführen. Das Ergebnis: Der dpn-Roundtable „Sammelklagen“.

Kommentare & Analysen / Umfragen | 01 März 2007

„Der deutsche Markt ist noch nicht verteilt“

In den vergangenen zwölf Monaten ist der Wettbewerb unter den hiesigen Custodians spürbar schärfer geworden, außerdem ist das Geschäft komplexer denn je: Viele neue Märkte und Produkte fordern die Custodians – auch wieder in ihrem Brot-und-Butter-Geschäft. Und neue Felder kommen hinzu: zum Beispiel die Fondsadministration. Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Angela Maria Summonte, BNP Paribas, Institutional Investors Business Development

Kommentare & Analysen / Editorials | 08 Januar 2007

(K)ein Rückblick

In der Regel ist es doch so: Die Weihnachtsfeiern sind gefeiert, viele Pläne abgehakt, noch mehr Pläne abgenickt und fertig in der Schublade verstaut.

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