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Kommentare & Analysen / Editorials | 04 September 2007

Zu viel Feilschen treibt den Preis

Weshalb ist die deutsche Assekuranz so fleißig, viel fleißiger als ihre Pendants in Europa, wenn es um die Teilnahme an den Solvency II-Tests geht? Immerhin verweist der GDV genau darauf auch anlässlich der Ergebnisse des jüngsten Tests, der mittlerweile dritten quantitativen Auswirkungsstudie zu Solvency II (auch „QIS3“ genannt).

Kommentare & Analysen / Kommentare | 04 September 2007

Klaus Morgenstern: Pensionsfonds: aus den Kinderschuhen

Manchmal braucht gut Ding wirklich Weile. Das beste Beispiel dafür lieferte der fünfte Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Die Pensionsfonds kamen erst aus den Kinderschuhen, nachdem der Schuster noch einmal Hand angelegt hatte. Diese Schlussfolgerung lässt der Deutsche Pensionsfonds Survey zu, den die Unternehmensberatung Towers Perrin jüngst vorgelegt hat.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 04 September 2007

Brief aus Berlin

Politiker, Journalisten und Vertreter der Wirtschaftsverbände führen ihre Hintergrundgespräche gern im Café Einstein Unter den Linden. Wenn sich dort, wie in den vergangenen Wochen geschehen, mehr neugierige Touristen als Stammgäste drängen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Bundespolitik eine Pause einlegt hat.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 04 September 2007

Besser – und doch nicht gut genug

Die Novelle des Investmentgesetzes wertet ab November besonders Immobilien und Spezialfonds respektive Infrastrukturfonds auf. Wem das genügt, der soll jubeln. Das reicht aber immer noch nicht, um im europäischen Vergleich bei internationalen Anlegern zu bestehen. Der Investmentstandort Deutschland bleibt einer mit Makeln. Fragen: Maik Rodewald Antworten: Dr. Carsten Bödecker, Herausgeber des Handbuchs Investmentrecht (Uhlenbruch Verlag) und Partner bei Deloitte & Touche, Düsseldorf

Von (k)einer Renaissance zur nächsten

Nein, der Spezialfonds feiert keine Renaissance. Selbst wenn man über das schiefe Bild hinwegsieht, fehlt es ihm dafür an zweierlei: seinem Tod und seinem Manierismus. Das erste Merkmal muss nicht erläutert werden – oder wollte jemand ernsthaft behaupten, der Spezialfonds sei jemals tot gewesen? Nichts da. Ob mit Immobilien oder mit Wertpapieren bestückt – es gibt ihn schon lange und es wird ihn noch lange geben.

Alexander Schindler: Klarheit und Wahrheit

Investoren und Asset Manager sind auf dem Weg der Professionalisierung ein gutes Stück vorangekommen. Das Tempo des Fortschritts könnte viele Marktteilnehmer jedoch überfordern und zu einem Rückschlag führen, wenn es nicht gelingt, das Neue verständlich zu machen und vor allem in bedarfsgerechte Konzepte zu übertragen. Transparenz heißt das Gebot der Stunde. Dies gilt auch für einen der neuesten Trends: Portable Alpha.

Klaus Morgenstern: Puffer für den späteren Gang aufs Altenteil

Spätestens seitdem die Rente mit 67 beschlossene Sache ist, müssen sich auch die Unternehmen und ihre Partner in der betrieblichen Altersversorgung mit diesem Thema befassen, auch wenn noch ein paar Jahre bleiben, bis die ersten Jahrgänge länger ihrem Job nachgehen. Zwar steht längst der Stufenplan fest, mit dem sich der Gang aufs Altenteil für den einzelnen Arbeitnehmer verschiebt, aber es kann durchaus noch eine Reihe von Risiken und Nebenwirkungen geben. Bei der Regelungswut des Gesetzgebers lässt sich zum Beispiel nicht völlig ausschließen, dass er auch noch die Altersgrenzen für die betriebliche Altersversorgung an die neuen Spielregeln bei den gesetzlichen Renten anpasst. Das wäre ein völlig falsches Signal. Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) hat daher schon mal vorsorglich den Zeigefinger erhoben und den Gesetzgeber zur Besonnenheit aufgerufen.

Brief aus Berlin

Der G-8-Gipfel in Heiligendamm und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft haben in den vergangenen Wochen die nationale Politik aus den Schlagzeilen verdrängt. Das Ansehen der Bundeskanzlerin haben sie gestärkt, vor allem im Ausland. Ihre Partei jedoch profitiert davon nicht. Die Union liegt mit rund 36 Prozent zwar deutlich vor den Sozialdemokraten, die um die 30-Prozent-Marke pendeln, aber der erhoffte große Sprung nach vorn ist ausgeblieben.

Auf, auf ins behagliche Oligopol

Die Luft wird dünn – selbstverständlich. Für die meisten Master ist demnächst Schluss, die anderen ernähren sich stetig, aber karg: Die bisher detaillierteste Studie über Master-KAGen wird gerade öffentlich und bringt bemerkenswerte Transparenz. Auf die Studie freuen können sich Allianz Global Investors, Deam, Helaba und Universal.

Griechen für Deutschland!

Verneigen wir uns vor ihnen, artig und unkritisch: Was haben wir den Griechen nicht alles zu verdanken? Die erste Hochkultur in Europa – Homers Ilias und Odyssee, Sokrates, Platon und Aristoteles, Demokratie und Geometrie.

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