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Kommentare & Analysen / Hintergrund | 01 September 2008

Quant gegen Quacksalberei

Asset Management muss dringend objektiviert werden, fordert Deutschlands Vorzeige-Quant Bernd Scherer schon lange. Darum begrüßt er, dass quantitative Techniken auch im traditionellen Management einziehen. Welche neuen Risiken diese Annäherung bringt, weiß niemand. Ihre Nebenwirkungen sind allerdings bereits absehbar. Fragen: Maik Rodewald und Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Dr. Bernd Scherer, Managing Director und Leiter Quantitatives GTAA, Morgan Stanley

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 01 September 2008

Der Einsatz von ETFs in institutionellen Portfolios – die Sicht von Corporates und Consultants

Börsengehandelte Investmentfonds sind bei professionellen Anlegern längst nicht so verbreitet, wie gerne behauptet wird. Das gilt vor allem für den Einsatz in betrieblichen Vorsorgevehikeln. Doch warum ist das so? Eine systematische Analyse bringt Licht ins Dunkel.

Wenn der Coiffeur zweimal klingelt

Frank Schirrmacher ist ein umstrittener Mann. Aber der FAZ-Herausgeber kann auf eine große Leistung verweisen: Er hat als Erster wirksam thematisiert, wie uns das Altern unerbittlich zum Umdenken zwingen wird. Die ersten Unternehmen reagieren bereits, und der Begriff Demografiemanagement wird populär.

Jochen Treuz: Schafft das BilMoG wirklich Wahrheit?

Der neue Entwurf zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ruft die Frage in Erinnerung, welches die sinnvollste Art der Darstellung von Pensionsverpflichtungen ist. Derzeit müssen Unternehmen laut Handelsgesetzbuch (HGB) Pensionsverpflichtungen brutto ausweisen. Das heißt, dass der Bilanzleser die Verpflichtungen in vollem Umfang erkennen kann. Allerdings lässt sich – zumindest in der Bilanz – nicht sehen, ob und inwieweit das Unternehmen durch entsprechende Vermögensgegenstände diese Pensionsrückstellungen abgedeckt hat.

Weiter Weg zum Demografiemanagement

Die Alterung unserer Gesellschaft ist nicht irgendeine ungünstige zyklische Variante, die kommt und auch wieder geht. Sie ist längst Fakt, unumkehrbar und dauerhaft. Die Thesen von Frank Schirrmacher, Autor des „Methusalem-Komplotts“, sind inzwischen hinlänglich bekannt. Aber die Folgerungen aus seinem Befund dringen nur ganz vorsichtig in unser Handeln ein.

Kurz-Schluss

Brief aus Berlin

Erstmals seit Wochen hat die SPD ihre Umfragewerte verbessert. Im ZDF-Politbarometer von Mitte Juni legte sie gleich um sechs Punkte auf 27 Prozent zu und konnte damit ihren Einbruch von Ende Mai ausgleichen. Doch der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat von dem Plus seiner Partei nicht profitiert.

We live in VOODOO TIMES

„Finance und Portfolio Management sind auf dem Stand der Medizin vor dreihundert Jahren – mit Quacksalber und Voodoo.” Zugegeben, ein wenig schmeichelhaftes, fast radikales Zitat.

Dr. Wolfgang Mansfeld: Bewegung bei der Altersvorsorge

Trotz unbestreitbarer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist der weitere Ausbau der geförderten Altersvorsorge unabdingbar. Offenkundig wächst in der Politik die Bereitschaft, auch über neue Wege nachzudenken:

Pascal Bazzazi: Auf zur neuen Dauerbaustelle

Sie meinen es also ernst: Ende April hat sich die große Koalition auf Eckpunkte einer Mitarbeiterbeteiligung geeinigt, eine Kombination der von der Union favorisierten direkten Beteiligung und dem Deutschlandfonds der SPD. Zwar beruhigt es zunächst, dass vornehmlich bestehende Förderungen etwas aufgebohrt werden, doch angesichts der offenen Fragen dürfte weitere Regulierung – und damit neue Bürokratie – nicht lange auf sich warten lassen.

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