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Kommentare & Analysen / Kommentare | 20 April 2009

Pascal Bazzazi: Totaler Krieg – Trojanisches Pferd

Der Beobachter fragte sich schon länger, wie denn Versicherer und bAV-Puristen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) in Sachen Solvency II miteinander auskommen. Doch nun wird der Konflikt öffentlich. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ließ in die Brüsseler Stellungnahme der aba zur Pensionsfondsrichtlinie explizit den Passus aufnehmen, dass diese „nicht die Position der in der aba organisierten Versicherer wiedergibt“, und hat eine eigene Stellungnahme eingereicht.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 20 April 2009

Kein Champagner – aber Sekt statt Selters

Richtig feiern ist derzeit fehl am Platze. Das ist bei den Custodians nicht anders. Aber in entspannter Sektlaune könnte man den ein oder anderen Player auch in diesem Jahr erwischen, wie zum Beispiel BNP Paribas. Doch Obacht: Selbst wer nicht rastet, kann im knallharten Volumen- und Preiswettbewerb doch rosten.

Brief aus Berlin

Das G-20-Treffen in London, die NATO-Jubelrunde in Baden-Baden und Straßburg und die Querelen des Bündnisses mit der Türkei, der transatlantische Gipfel in Prag, Obamas Wunsch nach einer Welt ohne Atomwaffen, die überraschende Reise der Bundeskanzlerin nach Afghanistan – einige Tage lang haben internationale, sicherheits- und militärpolitische Fragen die innenpolitische Diskussion über die Finanz- und Wirtschaftskrise verdrängt. Doch diese bestimmt noch immer und sicher auch in den nächsten Monaten die Politik der Großen Koalition.

Kommentare & Analysen / Editorials | 26 Februar 2009

Sie ist. Sie bleibt.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 26 Februar 2009

Destruktiver gehts nimmer

Erst Tarife hart an der Betrugsgrenze unter die Leute bringen, dann Störfälle vor Gericht kommen lassen, anschließend auch noch in Revision gehen, in letzter Minute Schweigegeld anbieten und sich schließlich fünf vor zwölf plump darauf verlegen, höchstrichterliche Rechtsprechung zu verhindern. Destruktiver gehts nimmer. Und planloser wohl auch nicht.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 25 Februar 2009

Gerd Kommer: Der kuriose Markt für Kursprognosen

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 25 Februar 2009

Brief aus Berlin

Kommentare & Analysen / Editorials | 22 Dezember 2008

Besser bescheiden!

Ganz schön mau, die Ausbeute. Unser Wunschzettel, den wir vor einem Jahr an dieser Stelle abdruckten, hat ihn kaum beeindruckt, den Weihnachtsmann. Gerade einmal über eine Sache können wir uns freuen: Ein Demokrat wird ins Oval Office einziehen. Das war’s. Pustekuchen, unser Wunsch nach einer Finanzaufsicht, die auf der Höhe des Geschehens ist und die Herden in Zaum hält. Ebenso illusorisch unsere Bitte, die Subprime-Krise dürfe sich nicht als riesiges schwarzes Loch entpuppen, das hunderte Milliarden Dollar Bankenkapital absorbieren wird und die Grundfesten der Weltwirtschaft erschüttert. Stattdessen stecken wir gemeinsam mit dem ultraerfolglosen, längst nicht mehr tragbaren Trio Sanio-Steinbrück-Weber in der Kreditklemme und schauen bedröppelt zu, wie sich die USA ins Gewand des Null- und Negativzinses hüllen. Summa summarum wird das Jahr 2009 also ein total bescheidenes und damit automatisch eines der totalen Bescheidenheit. Danke, Santa. Großartig.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 22 Dezember 2008

Pascal Bazzazi: Arbeitgebers Aktienaversion

Null Prozent! Das ist die erstaunliche Quote der Aktien in den Spezialfonds bei der Pensor Pensionsfonds AG, wenn die Asset Allocation in Abstimmung mit dem Arbeitgeber erfolgt (siehe Rubrik „Redezeit“ in dieser Ausgabe). Natürlich kann man darüber in diesen Monaten zutiefst erleichtert sein, auch weil dies bei anderen Pensionseinrichtungen in Deutschland nicht wesentlich anders sein dürfte. Doch grundsätzlich muss diese Zurückhaltung zu denken geben. Schließlich wird es sich hier kaum um geschicktes kurzfristiges Timing handeln, sondern um eine grundsätzliche Abneigung der Arbeitgeber gegen Aktien in ihrem Planvermögen.

Kommentare & Analysen / Hintergrund | 22 Dezember 2008

Brief aus Berlin

Kaum ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist mit so viel Spannung erwartet worden, wie das zur Pendlerpauschale vom 9. Dezember 2008. Allgemein wird es als eine Ohrfeige für Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gewertet, obwohl beide Koalitionsfraktionen und die Länder die jetzt für unwirksam erklärte Kürzung der Pendlerpauschale einvernehmlich beschlossen – und zu verantworten haben. Dass Steinbrück als der Buhmann gilt, ist vor allem seinem Auftreten in der Anhörung in Karlsruhe im September geschuldet, in der er sich als Herr aller Steuergesetze gab. Er könne aus dem Grundgesetz kein „Grundrecht auf Entfernungspauschale“ herauslesen, sagte er und erklärte, die Reformfähigkeit des Staates stehe und falle damit, ob der Fiskus die Pendlerpauschale abschaffen und das Werkstorprinzip einführen dürfe oder nicht, außerdem brauche der Staat das Geld.

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