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Fesselspiele für Europas Versicherer

Kirsten Kücherer zeigt, was Solvency II für die Asset Allocation der Assekuranz bedeuten könnte – und diskutiert mögliche Auswege.

Systemisches Risiko Versicherung?

Wenn alle dasselbe tun, riecht das nach systemischem Risiko. Wenn Lebensversicherer 80 Prozent ihres Geldes in Festverzinsliche stecken, kann das wie ein riesiges Klumpenrisiko wirken, jedenfalls dann, wenn sich die Erwartung eines kräftigen Zinsanstiegs oder gar eines Renten-Crashs bewahrheitet. Zwar hat jüngst die Geneva Association gewichtige Argumente gegen die Systemrelevanz der Versicherer gefunden. Aber klüger ist man erst hinterher. Wer hätte vor 2008 schon das Ausmaß der Systemrelevanz von Banken gesehen?

Kurz-Schluss: Von Sirenen und Düsenjägern

Auf dem MCC-Kongress „Altersvorsorge 2010“ am 23. Februar 2010 in Köln kreuzten sie die Klingen, der BVI-Hauptgeschäftsführer Stefan Seip und Dr. Peter Schwark vom GDV.

Autobauer entledigt sich britischer Langlebigkeit

BMW hat in Großbritannien über einen Longevity Swap Langlebigkeitsrisiken in Höhe von knapp 3 Milliarden Pfund versichert. Partner in dem Deal waren die Deutsche Bank und deren britische Versicherungstochter Abbey Life.

Versicherer: Quant-Ansätze im Blick

Der bei der Gothaer Versicherung für die Rentenanlagen verantwortliche ­Dr. Michael Leinwand rechnet zwar damit, dass Inflation im kommenden Jahr eine etwas stärkere Rolle ­spielen wird, alleine schon durch Basiseffekte.

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