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Indizes – Wie wichtig sind sie im Immobilienmanagement?

Im Aktien- und auch im Rentenbereich gibt es eine Vielzahl von Indizes, für einzelne Märkte, Regionen, Sektoren und andere Spezialthemen wie nachhaltige Anlagen. Für Immobilien trifft dies bislang nicht zu. Hier mangelt es noch an transparenten länderübergreifenden oder sektoralen Indizen mit langen Historien.

Währungsrisiken im Immobilienportfolio: absichern oder nicht?

Trotz des wachsenden Produktangebots und der Professionalisierung unter Investoren ist die Verwaltung eines diversifizierten Immobilienportfolios kein einfaches Unterfangen, nicht zuletzt da die zunehmenden Auslandsinvestitionen verstärkt Währungsrisiken in diese Vermögenssegmente einführen. Wie gehen Anleger mit diesen Risiken um?

Rechnungszins: Herzstück der marktwertorientierten Bewertung von Pensionen

Was sind künftige Pensionsverpflichtungen heute wert? Die Finanz- und Versicherungsmathematik liefert die Lösung: Künftige Zahlungsverpflichtungen werden mittels eines Rechnungszinses auf ihren heutigen Wert „abdiskontiert“. Dieser Zinssatz ist der Schlüssel für die Ermittlung des heutigen Barwerts einer künftig fälligen Zahlung. Will man z.B. ein Kapital von 1000 Euro, das in 20 Jahren fällig sein und sich zu einem Zinssatz von 5% verzinsen soll, abdiskontieren, verwendet man folgende Formel: Zahlung x Diskontierungsfaktor = Barwert also: 1000 x (1,05) — 20 = 377 Euro.

Sächsische Landeskirche baut auf nachhaltige Investitionen

Die zweitgrößte Landeskirche im ostdeutschen Raum, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, investiert seit rund vier Jahren nach nachhaltigen Kriterien. Für die Zukunft erhofft man sich dort, dass auch andere kirchliche Einrichtungen diesen Anlageansatz übernehmen, berichtet Carola von Schenk.

Sind die bAV-Durchführungswege zu kompliziert?

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) hat seit der Rentenreform 2001 maßgeblich zugenommen. Innerhalb von zwei Jahren – 2001 bis 2003 – sei der Anteil der in der Privatwirtschaft Beschäftigten, die über eine Betriebsrentenzusage verfügen, von 38% auf 43% gestiegen, so Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) in Heidelberg. „Das sind ganz hervorragende Zahlen,“ kommentierte Stiefermann vor kurzem auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Lebensarbeitszeitkonten – der „sechste“ bAV-Durchführungsweg?

Immer mehr Unternehmen - Großkonzerne und Mittelständler - überlegen, ihren Mitarbeitern langfristige Arbeitszeitkonten anzubieten. Man will so der Notwendigkeit einer Flexibilisierung der Arbeitszeit Rechnung tragen. Zunehmend werden diese so genannten Lebensarbeitszeitmodelle jedoch auch für die Altersvorsorge und Finanzierung des Vorruhestands eingesetzt. Dieser Trend ist zum Teil auf die Anhebung der Altersgrenze für die Frühverrentung auf 63 Jahre und die politische Diskussion um eine Erhöhung des Renteneintrittalters auf 67 Jahre zurückzuführen.

Innungskrankenkassen tauschen VBL gegen Direktzusage ein

Immer mehr öffentlich-rechtliche Arbeitgeber steigen aus der Versorgungskasse des Bundes und der Länder (VBL) aus. So haben z.B. seit Ende 2002 die Mehrzahl der Innungskrankenkassen (IKK) ihre VBL-Mitgliedschaft gekündigt und sich für eine eigene Zusatzversorgung auf Basis einer Direktzusage entschieden. Dies erklärte Norbert Uhrig, Leiter der Rechtsabteilung des IKK-Bundesverbands und Projektleiter ‘Etablierung einer IKK-eigenen Zusatzversorgung’, auf einer Konferenz zur betrieblichen Altersversorgung im März in Berlin.

Aussteigen aus der VBL-Versorgung oder nicht?

Detlev Kroneberger von der winExpertisa GmbH behandelt diese Frage.

Lebensarbeitszeit-Konten für Airbus Deutschland Mitarbeiter

Seit Mitte 2003 bietet Airbus Deutschland GmbH in Hamburg bietet ihren Mitarbeitern drei Arbeitszeit-Konten an, u.a. ein Lebensarbeitszeit-Konto. Letzteres, „Invest for Life“ genannt, wurde Anfang 2004 erstmals kapitalisiert. INVESCO Deutschland ist mit der Kapitalanlage beauftragt. Carola von Schenk unterhielt sich mit Thomas Ehm, Vice President, HR-Policies, Processes and Structures, und Thomas Stötzel, dem Leiter der Unternehmensfinanzierung bei Airbus Deutschland über das Konzept.

IAS 19: Der Ritt auf der Achterbahn bleibt vorläufig erspart

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat erfreulicherweise beschlossen, seinen zunächst geplanten radikalen Ansatz zur Bilanzierung von Betriebsrenten vorerst zu vertagen. Das IASB hält damit begrüßenswerter Weise an dem im US- wie auch im bisher gültigen internationalen Bilanzrecht jahrzehntelang bewährten Prinzip der Aufwandsorientierung fest. Das ist eine gute Nachricht. Nicht nur für die am europäischen Kapitalmarkt teilnehmenden Unternehmen mit betrieblicher Altersversorgung, sondern insbesondere auch für die Kapitalmärkte und Bilanzleser, sagt Alfred Gohdes, Gesellschafter-Geschäftsführer der Dr. Dr. Heissmann GmbH.

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