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Bundesanstalt will Anlageportfolio internationalisieren

Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation (BAnst PT) will ihr Anlageportfolio stärker internationalisieren. „Wir verfolgen eine zielgerichtete Internationalisierung, Diversifizierung unseres Portfolios,“ sagte Ute Dahremöller von der BAnst PT auf einer Investorenkonferenz im November in Frankfurt. Sie sagte weiters: „Wir erwarten konstruktive Vorschläge von der Industrie.“ Wichtig für die Bundesanstalt, eine Anstalt öffentlichen Rechts, sei bei der Vermögensverwaltung eine renditeoptimierende Anlage unter bewusster Begrenzung des Marktrisikos.

Kleiner Zins – großer Zankapfel

Über die Auswirkungen des Rechnungszinses auf die Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds in einem fallenden Zinsumfeld berichtet Alfred. E. Gohdes, Geschäftsführer, Heissmann Consultants.

Weltbank-Fonds setzt Währungs-Overlay um, baut GTAA aus

Die Weltbank ist einer der fortschrittlichsten und auch anspruchsvollsten Investoren weltweit. Sie begab z.B. 1981 den allerersten Zinsswap – mit IBM als Gegenpartei. Diese Transaktion im Wert von 290 Mio. US-Dollar und mit einer Laufzeit von fünf und sieben Jahren wird allgemein als bahnbrechend für die Entstehung des 142 Bio. US-Dollar schweren Derivatemarktes über die letzten 25 Jahre angesehen. Ebenfalls im Jahr 1981 investierte der Pensionsfonds der Weltbank, der World Bank Group Staff Retirement Plan and Trust (SRP), erstmals in Hedgefonds. Ein umfassendes Hedgefondsanlagenprogramm startete der Fonds allerdings erst 20 Jahre später, sagte Daniela Klingebiel, Senior Investment Officer beim SRP und seit kurzem für seine Hedgefondsinvestitionen zuständig, im Gespräch mit dpn.

Hausärztebundesverband will über Beratung bAV-Verbreitung ankurbeln

Bisher nehmen nur wenige Arztpraxen-Mitarbeiter das Recht auf Entgeltumwandlung in Anspruch. Vor allem Informationsmangel sei für die niedrige Durchdringung verantwortlich, so Tim Ried, Geschäftsführer der BDA-Wirtschaftsgesellschaft in Köln. Deswegen engagierte die Tochtergesellschaft des Deutschen Hausärzteverbands und der 17 Landesverbände nun den Finanzdienstleister MLP als Berater bei der betrieblichen Altersversorgung. Carola von Schenk berichtet.

Bayer steigt ins Pensionskassen-Geschäft ein

Das Geschäft mit den überbetrieblichen Pensionskassen scheint anzuziehen. Immer mehr kleine Versorgungswerke entschließen sich, ihre Verpflichtungen extern verwalten zu lassen, nicht zuletzt, um Kosten zu sparen. So wird zum Beispiel die Pensions-, Witwen- und Waisenkasse der v. Bodelschinghschen Anstalten Bethel V.a.G in Bielefeld seit Anfang Juli von der Hamburger Pensionskasse von 1905 verwaltet (siehe Beitrag S. 29). Derzeit gibt es etwa 29 überbetriebliche Pensionskassen, die für alle Unternehmen offen sind. Nun will auch Bayer in dieses Segment des Altersversorgungsgeschäfts einsteigen.

Wachsende BVK will künftig auch auf alternative Anlagen setzen

Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) hat eine noch junge und sich erweiternde Mitgliederstruktur, so dass sich ihr Vermögen von 30 Mrd. Euro weiter vergrößern wird. Nach dem Abschluss einer umfassenden Portfolio-Restrukturierung Ende 2003 will sie jetzt ihre Anlagen um weitere Kategorien, v.a. aus dem alternativen Bereich, ergänzen, berichtet Carola von Schenk.

Ambitiöse Pensionskasse schafft Garantierendite ab

Die Hamburger Pensionskasse von 1905, mit einem Anlagevermögen von 2,7 Mrd. Euro Deutschlands neunt größte Pensionskasse, meint, sie hat das Problem der Mitgliederakquisition im wettbewerbsintensiven überbetrieblichen Pensionskassenmarkt gelöst. Als erste dieser Einrichtungen schafft sie die Garantierendite auf Rentenersparnisse ab.

Neue Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen

Am 9.7.2004 erteilte der Bundesrat seine Zustimmung zur neuen Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen. Diese konkretisiert die Regelung zulässiger Vermögensgegenstände für Investitionen des so genannten gebundenen Vermögens der Versicherungsunternehmen und enthält darüber hinaus quantitative und schuldnerbezogene Anlagegrenzen.

Immobilien: Auslandsanlagen treiben Nachfrage nach externer Expertise

Immobilien sind wieder en vogue. Auf der Suche nach laufenden Renditen mit niedriger Korrelation zu Renten- und Aktienmärkten erhöhen viele institutionelle Investoren ihre Immobilienquoten. Auslandsanlagen stehen zur Diversifizierung von noch immer sehr deutschlandlastigen Portfolios im Vordergrund. Für diese, aber auch für Inlandsanlagen setzen Investoren zunehmend auf externes Know-how, berichtet Carola von Schenk.

US-Immobilien bringen weiterhin Geld in die Kasse

Im Herbst 2002 hatte Matthew Gilman, Senior Immobilienportfoliomanager bei ABP Investments USA in New York, der US-Einheit des großen niederländischen Pensionsfonds ABP, seinen Vorgesetzten gesagt, es sei an der Zeit, einen Teil des 8 Mrd. US-Dollar (6,63 Mrd. Euro) schweren Immobilienportfolios zu verkaufen. „Wir sagten ihnen, die Bewertungen würden uns beunruhigen, dass kein Aufwertungspotenzial mehr bestehe, und dass wir Renditen von 9%, vielleicht 11% erwarteten,“ erinnerte sich Gilman. „Die Allokationsleute sagten, sie wollten mehr in Immobilien anlegen, während wir reduzieren wollten. Über die nächsten neun Monate investierten sie stark [in diese Anlageklasse].“

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