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Au revoir Formel 1 - bonjour Zeitwertkonto

Zum Jahreswechsel 2006 hieß es bei Michelin Abschied zu nehmen von der Formel 1. Aber für die deutschen Mitarbeiter der Michelin Reifenwerke KGaA hieß es auch, das FlexiPlusKonto zu begrüßen. Dieses neue Zeitwertkonto befindet sich gerade in der Aufbauphase, teilnahmeberechtigt sind derzeit rund 5.800 Mitarbeiter. Fragen: Michael Lennert
Antworten: Antonie Walz, Leiterin Benefits und Dr. Wittigo von Rabenau, Personaldirektor

Schwer im Kommen

Was haben derzeit Automobilzulieferer, Chemieunternehmen, Konsumgüterhersteller oder Banken gemein? Ob Continental, Bayer, Henkel oder die Helaba: Sie alle wollen ihre Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz haben - und arbeiten deshalb intensiv an ihren Contractual Trust Arrangements. Die Bestandsaufnahme eines heißen Trends.

Das Dresdner-CTA hat viele Väter

Die Dresdner Bank hat Anfang 2006 ihre Pensionsverpflichtungen ausgelagert - und das CTA mit 1,87 Milliarden Euro Bargeld dotiert. Insgesamt sind das Ansprüche von 22.000 Mitarbeitern, 6.000 Ausgeschiedenen sowie 15.000 Rentnern. Sowohl die Strukturierung als auch das Asset Management werden „Inhouse“ organisiert. Fragen: Michael Lennert
Dr. Martina Baumgärtel, Leiterin Taxation Banking Dresdner Bank,
Dr. Wilfried Hauck, CEO Allianz Global Investors Advisory,
Dr. Peter Roedern, Geschäftsführer Allianz Dresdner Pension Consult (ADPC).

Packt die Feilen aus!

Dass am umstrittenen Entwurf der EU-Portabilitätsrichtlinie weiter gefeilt werden muss, ist keine Frage. Wie groß die Feile sein soll, wird zurzeit heftig diskutiert. Manche bAV-Anhänger wollen sie am liebsten gar nicht erst ansetzen. Doch allzu schwarz zu malen, scheint gar nicht nötig – zumal selbst die EU-Kommission auf Kompromisse spekuliert.

Contractual Trust Arrangements: Neue Regeln, verstärkte Konkurrenz

Die BaFin hat sich in einem aktuellen Merkblatt erstmals grundsätzlich zur Genehmigungspflicht von Contractual Trust Arrangements (CTAs) geäußert. Hierdurch werden sowohl für die so genannten „Gruppen-CTAs“ als auch für die so genannten „Konzern-CTAs“ offene Fragen beantwortet. Zudem bekommen CTAs bei der Auslagerung von Pensionsrückstellungen durch das 7. Gesetz zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes bei mittelständischen Unternehmen verstärkt Konkurrenz durch die Pensionsfonds. Michael Lennert liefert eine Standortbestimmung.

Zeitwertkonten: Aus Zeit wird Geld

Zeitwertwertkonten sind flexible Instrumente, um temporäre Freistellungen oder den Vorruhestand zu finanzieren. Deswegen bieten immer mehr Unternehmen – aufgrund von standardisierten Angeboten auch zunehmend kleinere und mittlere Unternehmen – ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, Zeitwertkonten zu nutzen. Dadurch steigt ihre Bedeutung als Ergänzung – für einige als Konkurrenz – zur betrieblichen Altersversorgung kontinuierlich. Ein Trend, der sich durch die 2009 auslaufende Altersteilzeitgesetzgebung noch beschleunigen dürfte, berichtet Michael Lennert.

Aktuelle Probleme der Direktversicherung

Die Direktversicherung gilt als Newcomer der betrieblichen Altersversorgung seit Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes. Doch der bloße Vertrauensvorschuss sollte für Makler nicht gelten. Denn die Rendite fällt selten so hoch aus wie häufig angenommen. Für Betriebsrentner läuft es nicht selten auf ein Nullsummenspiel hinaus, was nicht allein Schuld der Versicherer ist, wie Detlef Pohl berichtet.

Haftung für Zillmerung verschärft

Bei den versicherungsförmigen Wegen der Betriebsrente sind Tarife weit verbreitet, bei denen die Abschlusskosten in voller Höhe und für die gesamte Laufzeit bei Vertragsabschluss fällig sind. Diese Zillmerung benachteiligt jedoch Arbeitnehmer gewaltig, da bei Jobwechsel kaum Kapital aus der Betriebsrente beim nächsten Arbeitgeber ankommt. Wie Detlef Pohl berichtet, hat jetzt ein Gericht erstmals den Arbeitgeber zur Haftung für den Schaden verurteilt.

OGAW III – mehr oder weniger Auswirkungen auf Institutionelle

Michael Lennert liefert einen Bericht über den aktuellen Stand der dritten EU-Richtlinie für kollektive Wertpapierinvestitionen – OGAW III und deren Folgen für institutionelle Investoren.

Abbildung der Pensionsverpflichtungen der DAX-Unternehmen

Der nachfolgende Beitrag von Alfred Gohdes, Gesellschafter-Geschäftsführer der Firma Heissmann, gibt einen komprimierten Überblick über das die Pensionsverpflichtungen betreffende Bilanzierungsverhalten der DAX-Unternehmen. Analysegrundlage waren die von den Konzernen im jeweiligen Geschäftsbericht veröffentlichten Zahlen und Informationen für das in 2004�endende Geschäftsjahr. In der Regel wurden die Bilanzen zum 31. Dezember 2004 aufgestellt (bei drei Unternehmen war Bilanzstichtag der 30. September 2004).

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