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„Im Ergebnis werden wir wieder eine Verurteilung des Arbeitgebers sehen”

Gegen das Münchener Urteil zur Zillmerung in der bAV hat der unterlegene Arbeitgeber vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) Revision eingelegt. Die Branche übt sich in Gelassenheit, und Mercer-Geschäftsführer Peter Doetsch ist einer der wenigen Mahner. Mit dpn spricht er über weitere Aspekte der Haftungsproblematik. Fragen: Pascal Bazzazi Antworten: Dr. Peter A. Doetsch,
Mercer Human Resource Consulting GmbH, Geschäftsführer

Eins zu null gegen die Zillmerung

Das Münchener Urteil erhitzt die Gemüter: Die Verbraucherschützer sprechen von einem „Durchbruch”, die Arbeitgeber wollen Rechtssicherheit und vor allem nicht haften, die Versicherer kommentieren zurückhaltend –und die aba will verhindern, dass die bAV in Misskredit gerät. Sicher ist nur: Das Spiel geht in die Verlängerung.

„Die bAV ist auch für den Staat der beste Weg”

Die Zukunft der Entgeltumwandlung steht auf dem Spiel, die Doppelverbeitragung droht. Die kommenden Monate werden entscheiden. „Vielleicht wird man am Ende feststellen, dass unter allen denkbaren Lösungen die bestehende doch die sinnvollste und unbürokratischste ist”, sagt Dr. Boy-Jürgen Andresen in unserer Rubrik Redezeit. Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Dr. Boy-Jürgen Andresen, Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V.

Die heiße Phase beginnt

Wie pflegt man ein zartes Pflänzchen, damit es nicht verdorrt? Man muss es gießen, und zwar kräftig. Das ist bei der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland nicht anders. Doch wenn die Entgeltumwandlung beitragspflichtig wird, fehlt die Gießkanne. Ersatz ist gefragt, und zwar schnell. Denn die Zeit drängt.

Die Zwangsehe von Pensionsfonds

Da nur der Past Service übertragen werden kann, muss nach der Auslagerung ein zweiter Durchführungsweg für den Future Service vorgehalten werden. Das ist wenig praxisgerecht. Redezeit für Olaf Keese und Dr. Uwe Langohr-Plato. Fragen: Klaus Morgenstern

Richtig fördern nicht wieder verlernen

Das Ende der Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung nach 2008 könnte zur Folge haben, dass die entsprechenden Tarifverträge nicht verlängert werden. Dafür gibt es heute schon ernstzunehmende Signale.
Redezeit für Dr. Helmut Hofmeier, dem Vorstandsvorsitzenden der Gothaer Lebensversicherung. Fragen: Klaus Morgenstern
Antworten: Dr. Helmut Hofmeier,
Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG

(Alters-)Vorsorge ganzheitlich sehen

Die wenigsten Menschen begreifen die Vorsorge als Pflicht und kaum als Bestandteil einer umfassenden Lebens- und Zukunftsplanung. Beides muss sich ändern: Die Phasen vor und nach dem Renteneintritt und deren Chancen und Risiken kommen in den Vorsorgemodellen bisher zu kurz, das Renteneintrittsalter steht zu sehr im Vordergrund.

Kopfschütteln über unterschiedliche PSV-Beiträge

Seine Freude über den Entwurf des Jahressteuergesetzes hielt sich in Grenzen, und den Paragrafen 3.66 hält er weiter für eine Baustelle. Gesellschafter-Geschäftsführer bei Zeitwertkonten zu diskriminieren, findet er unfair. Und der PSV-Beitrag sollte für alle Durchführungswege anfallen: Redezeit für Andreas Buttler vom Berater febs. Fragen: Klaus Morgenstern
Antworten: Andreas Buttler, febs Consulting GmbH, Geschäftsführer

Qualitätsstandards dürfen keine Zukunftsmusik bleiben

Auch acht Jahre haben nicht ausgereicht, um Wertkonten massentauglich zu machen. Die Dax-Unternehmen sind adressiert, dort laufen die Modelle – wenn auch immer noch mit viel zu hohem manuellen Aufwand. Um im Mittelstand zu punkten, muss aber noch einiges anders werden. Die Anbieter sind gefordert.

Die Zügel der Zukunft fest im Griff

Einige haben damit spät angefangen, andere hingegen schon früh. Ein Unternehmen hat sich bereits schon sehr �zeitig mit dem Thema Global Pension Fund Governance beschäftigt: Roche. Und wenn die Schweizer etwas machen, machen sie es exakt – exakt wie ein Schweizer Uhrenwerk.

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