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Die aktuelle Expertenfrage: Wie sinnvoll sind die neuen BaFin-Stresstests für Versicherungsunternehmen wie Lebensversicherer und Pensionskassen?

Im Februar 2004 veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) revidierte Stresstests für Versicherungsunternehmen. Sie reagierte damit auf vehemente Kritik von VAG-Anlegern, dass die 2002 publizierten Vorgaben unrealistisch und zum Teil kontraproduktiv seien. So mancher Lebensversicherer und auch einige Pensionskassen hatten in den steigenden Aktienmärkten des letzten Jahres aufgrund der u.a. von den BaFin-Stresstests eingeschränkten Risikobudgets Chancen ungenutzt an sich vorbeiziehen lassen müssen.
Die neuen Testvorgaben sind weniger streng. VAG-Anleger müssen ihre Kapitalanlagen jetzt drei – anstatt ursprünglich zwei – Marktszenarien aussetzen. Das ursprüngliche Testszenario A, bei dem Kursrückgänge bei Aktien um 35% und bei Renten um 10% zeitgleich simuliert werden mussten, wurde in zwei separate Tests jeweils für Aktien und Renten aufgegliedert. Das ursprüngliche Szenario B - Kurseinbrüche von 20% bei Aktien und von 5% bei Renten – wurde beibehalten. Allerdings berücksichtigen die neuen Tests auch Reserven auf der Aktivseite, wie z.B. Bewertungsreserven bei Namenstiteln, Puffer auf der Passivseite und Absicherungsmaßnahmen.

Auf Taktik setzen

Laut Ruud Hendriks, dem Leiter der Abteilung für das institutionelle Geschäft in Kontinentaleuropa bei Goldman Sachs Asset Management (GSAM), verbringt GSAMs Direktor der Abteilung Quantitative Resources, Bob Litterman, zurzeit mehr Zeit in den Niederlanden als in Washington. Warum ist Litterman so stark gefragt? Niederländische und andere europäische Anleger wünschen dringend Informationen zur globalen taktischen Asset-Allokation (GTAA). Die wenigen Firmen, die über die globalen Teams und quantitativen Modelle verfügen, um hier mit GSAM ernsthaft in den Wettbewerb treten zu können, melden ebenfalls starke Nachfrage.

Viele institutionelle Anleger sind zurückhaltend bei Aktienanlagen

Trotz der Hausse des letzten Jahres sind die Aktienmärkte auch weiterhin ein schwieriges Umfeld für Investoren. Wie agieren institutionelle Anleger hier? Chris Newlands und Carola von Schenk berichten.

Interviews & Köpfe / Interviews | 02 März 2004

MetallRente – In Search of Governance

Hans-Jürgen Dannheisig, Geschäftsführer der BHW Invest, unterhielt sich mit Heribert Karch, Geschäftsführer der MetallRente, über Investmentgovernance, Pensionsfonds und die Ambitionen des Versorgungswerks. Hans-Jürgen Dannheisig: Herr Karch, die MetallRente ist jetzt zwei Jahre alt. Wie zufrieden sind Sie mit der Startphase? Heribert Karch: Ich bin sehr zufrieden mit der Startphase. Wir konnten uns in unseren Kernbranchen gut platzieren und haben die Schallmauer 100.000 Versicherte geschafft.

Interviews & Köpfe / Interviews | 05 Januar 2004

dpn im Gespräch mit Stefan Seip

Der BVI hat kürzlich sein Konzept eines individuellen „Altersvorsorgekontos“ vorgestellt.
Jan Wagner stellte Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, dazu einige Fragen.
dpn: Da die Bundesregierung die „Riester-Rente“ nun nachgebessert hat, stellt sich die Frage, ob sie für Ihren Vorschlag eines Altersvorsorge-Kontos überhaupt noch offen ist.

Interviews & Köpfe / Interviews | 05 Januar 2004

Übersicht der neuen BVI Statistik: Stand 30. September 2003

Interviews & Köpfe / Interviews | 10 November 2003

Aba-Herbsttagung diskutiert aktuelle bAV-Fragen

Interviews & Köpfe / Interviews | 02 Juli 2003

Prof. Dr. Klaus Heubeck

Interviews & Köpfe / Interviews | 02 März 2003

Liam Kennedy stellt Fragen an Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des BVI

Interviews & Köpfe / Interviews | 02 Januar 2003

Liam Kennedy im Gespräch mit Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit und soziale Sicherung

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