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Archiv | 14 Dezember 2009

Dieses Jahr zusätzliche 160.000 Be-rechtigte aus über 700 Insolvenzen und ein Schadensvolumen von 4,05 Milliarden Euro. Bei einer Beitragsbemessungsgrundlage von 285 Milliarden Euro und 73.100 beitragspflichtigen Mitgliedern musste Martin Hoppenrath, Vorstandsvorsitzender des Pensions-Sicherungs-Vereins, nun also den Beitragssatz von 14,2 Promille aufrufen. Dass Liquidität in den Unternehmen besser aufgehoben ist als beim PSV und puffernde Kapitaltöpfe nur Begehrlichkeiten wecken, war seit jeher Grundkonsens der Beteiligten. Insofern ist diese Verachtfachung zum Vorjahr im Kontext der jahrzehntelang maßvollen Kosten der Sicherung deutscher Betriebsrenten zu sehen. Mathematiker Hoppenrath, Jahrgang 46 und wie sein Verein Kölner, nutzt jetzt die erst seit der Kapitaldeckung 2006 mögliche Beitragsverteilung, um die derzeit kostbare Liquidität seiner Mitglieder zu schonen: Da er 7,5 Promille über fünf Jahre streckt, bleibt es 2009 bei 8,2 Promille. Damit gewinnt man Zeit, in der Hoffnung, dass Großinsolvenzen wie Arcandor in kommenden Jahren ausbleiben.

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