Ein Service der Financial Times Limited

Archiv | 09 November 2009

Verdient das, was wir seit Jahren als „Strategische Allokation“ serviert bekommen, eigentlich noch seinen Namen? Wohl kaum, wenn man sieht, wie kurzsichtig institutionelle Investoren mittlerweile ihnen anvertrautes Geld anlegen: Sich einerseits über Monate hinweg mit Corporate Bonds vollzusaugen und andererseits seit Jahren Aktien zu meiden wie der Teufel das Weihwasser, ist von ihrer notwendigen (und kodifizierten!) Strategischen Allokation etwa so weit entfernt wie George Dabbeljuh von Barack Obama. Strategie gibt es also nur noch auf dem Papier. Die künstliche Trennung zwischen Strategie und Taktik führt sich aber ad absurdum, wenn die Taktik zur einzigen Strategie wird.

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