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Anlagen / How to invest it | 13 März 2006

Aktivlastig und aktiv

In den vergangenen drei Jahren gab es für institutionelle Vertriebsmitarbeiter Schöneres, als die zweieinhalbstündige Bahnfahrt von der Sparkasse Hannover zurück nach Frankfurt anzutreten. Denn die Botschaft lautete entweder „Kein Interesse“ oder „Mandat aufgelöst“. Der Grund: Nach der Fusion der Stadt- mit der Kreissparkasse zum 1. Januar 2003 wurde das DepotA sukzessive zurückgefahren, insgesamt um 1,5 auf heute 2,5 Milliarden Euro. Die Konsequenz: So manches extern vergebene Asset-Management-Mandat wurde gebündelt, viele wurden gekündigt.

Anlagen / Andere | 19 Januar 2006

Britische Railpen schielt auf Rohstoffe und Infrastruktur

Wie schützt man sich vor Inflation? Zum Beispiel mit den Euro-denominierten Inflation Linkers der Finanzagentur des Bundes, die im März nun endlich emittiert werden. Oder man macht es wie die Pensionseinrichtung der britischen Eisenbahner, dem British Rail Pension Scheme: Sie hat seit 1975 in Kunst investiert. Das letzte Stück aus dieser Sammlung von Antiquitäten, Gemälden und Skulpturen wurde 2004 verkauft. Die Suche nach mehr Inflationsschutz führt die 20 Milliarden Euro schweren Briten in ganz neue Gefilde. Liam Kennedy machte sich mit auf die Suche.

Anlagen / Andere | 19 Januar 2006

Die Asset Manager finden zusammen

Schon in diesem Jahr hatten Asset Manager Lust auf Fusionen. „Masse, Masse, Masse – für Economies of Scale“, so wird diese Lust gerne begründet. Consultants und Investoren sind ob der Vorteile von solchen neuen Partnerschaften deutlich skeptischer. Sie fürchten unzufriedene Portfoliomanager, schlechten Service durch das übliche Kompetenz- und Postengeschachere und einen hohen Personalumschlag, der die Stabilität eines Verwalters ins Wanken bringt. Und trotzdem wird es 2006 noch mehr Fusionen geben, hat Chris Newland herausgefunden.

Anlagen / Andere | 19 Januar 2006

dpn-Expertenrunde über Multimanagement-Konzepte

1. Bietet der Multimanager-Ansatz den Investorenin der Praxis tatsächlich einen Mehrwert? Dedio: Multimanager-Konzepte haben denAnspruch, eine stabile und überdurchschnittliche Outperformance zu erzielen. Eine sorgfältige Selektion dauerhaft erfolgreicher Manager verbunden mit einem permanenten Monitoring und gegebenenfalls auch einem Manager-Austausch bildet die Basis, um dieses Ziel zu erreichen. Beste Voraussetzungen haben solche Konzepte, die sich auf eine überschaubare Anzahl von Managern (etwa vier bis sechs) konzentrieren.

Anlagen / Andere | 19 Januar 2006

Multimanagement: Das Eis bricht langsam

Es ist viel los auf dem Markt für Multimanager-Produkte in Deutschland: Das steht fest. Fünf Produkte gibt es schon, und noch weitere sind geplant. Aber die institutionellen Mittel, die in Multimanager-Produkte in Deutschland investiert werden, liegen schätzungsweise bei nur einer Milliarde Euro, und die Produkte und Ansätze sind für die meisten Investoren oftmals noch Neuland. Die Frage für potenzielle Investoren lautet: Ist Multimanagement ein sinnvolles Produkt für Institutionelle – oder machen die Anbieter in der Sache nur viel Lärm um nichts?

LDI – ein Mehrwert schaffender Ansatz oder eine Marketing-Hülle?

Ein weiteres Akronym macht seine Runden in Asset Management-Kreisen: LDI. Es steht für Liability Driven Investing, d.h. eine an den Verbindlichkeiten orientierte Anlagestrategie. Was beinhaltet LDI, und wie wird dieses Konzept im Markt aufgenommen? Carola von Schenk recherchierte.

Die Auswirkungen der Neuauflage von Ultra-Langläufern auf das Asset-Liability-Management

In jüngster Zeit emittieren einige europäische Regierungen und auch Unternehmen Anleihen mit sehr langen Laufzeiten von 30 oder 50 Jahren. Inwiefern eignen sich diese Wertpapiere dazu, Unternehmensverbindlichkeiten aus Rentenansprüchen abzusichern? Achim Küssner, Geschäftsführer Deutschland bei Merrill Lynch Investment Managers, beschreibt die Auswirkungen der Ultra-Langläufer auf das Asset-Liability-Management.

Vom Trade-Off zum idealen Kompromiss

Die Herausforderung für viele Altersvorsorgeeinrichtungen und Pensionspläne bei der Kapitalanlage ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verbindlichkeiten und Vermögen sowie Portfoliooptimierung herzustellen. Bei LDI-Strategien geht es besonders um die Definition eines Risikobudgets, das u.a. sowohl den internen Renditeanforderungen wie auch aufsichtsrechtlichen Risikovorgaben Rechnung trägt. Euan Munro und Dr. Julian Coutts von Standard Life Investments analysieren neue Techniken für die Erstellung eines solchen Risikobudgets.

Liability Benchmarking optimiert den Einsatz des Risikobudgets

Mit Hilfe des Liability Benchmarkings ihrer Pensionsverbindlichkeiten können Unternehmen ihr Gesamtrisikobudget optimieren. Dr. Bernd Scherer, Global Head of Quantitative Research bei Deutsche Asset Management, beschreibt, wie solche Benchmarks erstellt und eingesetzt werden können.

LDI in der Praxis

Skeptiker meinen, Liability-driven Investing (LDI) sei nur eine neuartige Version des Asset-Liability-Modells (ALM). Ihrer Meinung nach unterscheiden sich die Verbindlichkeiten der Pensionspläne, abgesehen von den Fortschritten in der Medizin, kaum von denen vor 30 oder 40 Jahren.

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