Nicht nur, dass man dem Phenol nicht entfliehen kann, das die Lampe abgibt. Schlimmer noch das Quecksilber, das mit den Leuchtkörpern kleinteiligst in ganz EU-ropa platziert wird und sich bei Bruch wie bei der ungeklärten Entsorgung direkt oder indirekt im Menschen einnistet und in kleinster Dosis besonders im Gehirn kumulierend Schäden anrichtet. Kurz: Quecksilber macht nicht nur Krebs, sondern auch dumm. Doch dass bei EU-weit zig Milliarden Lampen täglich auch unzählige zerbrechen, ist unvermeidbar. In manchen Kindergärten wird (laut ZDF) schon geübt, wie die Kleinen nach Lampenbruch fluchtartig den Raum verlassen sollen, doch wird das kaum überall funktionieren – vorausgesetzt, jedermann in Europa ist sich der Gefahr der Dämpfe überhaupt bewusst. Was heißt das für unsere Branche? Nun: Sollte Ihr Kind, lieber Leser, mal nach Hause kommen und vom Bruch einer Energiesparlampe berichten, aber nicht davon, dass es sofort floh, können Sie sich sicher sein: Aktuar wird Ihr Kind nicht mehr. Ach, was soll‘s, wenn Brüssel bei Solvency II und IORP-RL doch noch die Brachiallösung durchsetzt, dann braucht Europa bald vielleicht ohnehin keine neuen Aktuare mehr.
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Dank Kommission: Europa ohne Aktuare?
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