Barclays Global Investors (BGI) wird im kommenden Halbjahr vier neue Exchange Traded Funds (ETFs), darunter auch den ersten chinesischen ETF, in Europa lancieren. Einer der Fonds wird bereits seit Anfang Oktober an der Londoner Börse (LSE) gehandelt. BGI überlegt auch, einen Immobilien-ETF in Europa aufzulegen und wartet auf die Zulassung eines Gold-ETFs in den USA, so Bruce Lavine, Head of iShares Europe, BGI’s ETF-Einheit. Auch wolle man, das Geschäft in Deutschland ausbauen. „[ETFs] nehmen eine immer stärker etablierte Rolle in der Vermögensverwaltung ein,“ so er. In den USA würden Pensionsgeldanleger, bisher keine großen ETF-Anleger, diese Instrumente stärker einsetzen. Auch in Europa würden Vermögensverwalter, Versicherer und regionale Behörden zunehmend ETFs nützen, allerdings häufig US-amerikanische Proxy-Fonds, da diese längere Track Records und größere Vermögensvolumina haben. Laut Morgan Stanley stieg das weltweite ETF-Vermögen Ende August 2004 auf 240 Mrd. US-Dollar von 212 Mrd. US-Dollar 2003.
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