Julius Bär will Geschäft ausbauen, möglicherweise KAG auflösen
Veröffentlicht am: 01. Juli 2004
Alexander Gerstadt, Vorstandsmitglied der Julis Bär Kapitalanlage Aktiengesellscaft
Die schweizerische Bankengruppe Julius Bär will ihr deutsches Asset-Management-Geschäft expandieren und überlegt, ihre Kapitalanlagegesellschaft (KAG) aufzulösen. In den kommenden anderthalb bis zwei Jahren wolle man die Zahl der „Prospects“ ,d.h. potenziellen Kunden, und der bestehenden Mandanten von derzeit rund 350 auf 1000 erhöhen, so Alexander Gerstadt, Vorstandsmitglied der Julius Bär Kapitalanlage Aktiengesellschaft in Frankfurt, im Gespräch mit dpn. „Wir überlegen, wie wir uns von der Struktur her aufstellen. Deutschland ist ein Kernmarkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die KAG-Hülle behalten, ist sehr gering,“ fügte er hinzu. Eine Entscheidung erwarte er aber nicht vor September, so Gerstadt.
Die Archivsuche und der Bezug von dpn ist kostenfrei für Personen, die in der institutionellen Pensions- & Investmentindustrie arbeiten. Bitte melden Sie sich hier an.
Wenn Sie schon ein registrierter Benutzer sind, geben Sie bitte Ihr Passwort ein.