Die Aktienmärkte können unmöglich in vier aufeinanderfolgenden Jahren rückläufig sein, dachte man. Oder können sie es etwa doch? Die Hoffnung, dass sich die Börsen erholen, ist seit Anfang des Jahres geschwunden. Die europäischen Märkte erlitten im Januar besonders starke Rückschläge; der britische FTSE-Index fiel unter sein Oktober-Tief, und die kontinentaleuropäischen Aktienindizes näherten sich ihren Tiefstwerten.
Europa: Angesichts des anhaltenden Rückgangs der Konjunkturaussichten in Deutschland ist es zwar schwierig, überschwängliche Begeisterung für die Wirtschaftsaussichten der Euro-Zone aufzubringen, aber der Euro zeigt weiterhin reale Stärke, die (mangels erheblicher Portfolio- oder ausländischer Direktinvestitionen) auf dem Leistungsbilanzüberschuss der Regionen beruht. Der Euro dürfte wohl weiterhin fest tendieren, bis die Anleger wieder zur Auslandsanlagen bereit sind.
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