Die CDU wird die Einführung einer mandatorischen betrieblichen Altersversorgung (bAV) erwägen, sollte sie nach den Parlamentswahlen 2006 die Regierung bilden.
„Noch vor zwei Jahren hatte man bei der Verabschiedung der Riester-Reform ein Rentenniveau von 67% [des Nettoeinkommens] festgeschrieben. Heute wird deutlich, dass man [mit der gesetzlichen Rente] bestenfalls noch die Hälfte des Nettoeinkommens erreicht. Viele Arbeitnehmer mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen laufen Gefahr, dass sie im Alter einen Rentenanspruch unter dem Sozialhilfeniveau haben. Je größer dieser Personenkreis ist, desto eher ergibt sich die Notwendigkeit auch nach einer obligatorischen zusätzlichen Vorsorge,“ erklärte Andreas Storm, CDU-Abgeordneter im Bundestag, dpn. Storm ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung im Bundestag.
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