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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung
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24. - 25. September 2008
aba-Seminar: Kapitalanlageprozess in betrieblichen Versorgungseinrichtungen



 
 
Dr. Oliver Roll

Veröffentlicht am:  02. März 2004

Die zukünftigen Perspektiven der Master-KAG werden durch die Nachfrageseite – d.h. durch die institutionellen Investoren – und durch die Angebotsseite determiniert; hinzu kommt entscheidend das legislative Umfeld, also die Frage nach der grundsätzlichen Zukunft des „Vehikels“ Spezialfonds. Aus Sicht des Consultants, dessen Ziel die optimale Beratung des Investors ist, ist die hinter dem Konzept stehende Idee eine sozusagen natürliche Umsetzung einer altbekannten und simplen Tatsache: Nicht jeder Asset Manager kann alles – aber hoffentlich etwas – sehr gut! Institutionelle Investoren aller Branchen in Deutschland streben daher konkret an, die Wertschöpfung im Asset Management aufzubrechen, offene Architekturen und die Flexibilität zu schaffen, den jeweils besten Dienstleister zu beauftragen. Unsere Marktumfragen bestätigen die konkrete Absicht, diesen Weg in diesem und im nächsten Jahr zu gehen. Hinzukommt natürlich auch die Entscheidung für einen „Global“ Custodian, nicht zuletzt, um auch Reporting und Controlling (Performance-Analyse) transparent und effizient zu gestalten. Insofern ist der „Nachfrage-Druck“ weiterhin gegeben und wird sogar noch zunehmen. Ob und wie auf Angebotsseite diesen Marktanforderungen durch Vereinheitlichung von Datenstandards, Kostenmodellen oder einer Marktaufteilung durch unterschiedliche Geschäftsmodelle der KAGen begegnet werden kann, ist eine ungleich schwierigere Frage. Die strategischen und geschäftspolitischen Entscheidungen der Anbieter haben in jedem Fall mit dem Risiko legislativer und steuerrechtlicher Veränderungen zu rechnen, die sich quasi jeder Prognose entziehen. Umgekehrt bedeutet dies aber nicht, dass die Investoren den Weg der Optimierung ihres Asset-Managements über eine Master-KAG nicht gehen werden!

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