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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung
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24. - 25. September 2008
aba-Seminar: Kapitalanlageprozess in betrieblichen Versorgungseinrichtungen



 
 
Bernd Wagner

Veröffentlicht am:  02. März 2004

Die Master-KAG ist keine vorübergehende Modeerscheinung sondern Ausdruck einer unumkehrbaren, tief greifenden strukturellen Veränderung der Investment- und Asset Management-Branche. Institutionelle Anleger benötigen ein immer besseres und aktuelleres Risikomanagement ihrer Kapitalanlagen, um Asset- und Liability-Management verlässlich miteinander abzugleichen. Die optimale Struktur für ein effektives und effizientes Risikomanagement mit aggregierten Risikokennzahlen sowie Informationen über die gesamten Wertpapierbestände und -umsätze, Anteilsbewegungen, Performancevergleiche und individuellem Reporting (z.B. IAS/US-GAAP, VAG) erreicht ein Investor jedoch nur durch die Bündelung seiner Kapitalanlagen z. B. bei einer Master-KAG.

Weiterer Vorteil: Kostentransparenz. Da sich die Master-KAG nur auf einen Teil der Wertschöpfungskette fokussiert (Fondsadministration, Buchhaltung, Compliance und „Add On Services“) und die anderen Leistungsanbieter (Asset Manager, Global Custodian, Broker) auf ihren Teil, erhält der Anleger einen detaillierten Überblick über Leistungen und Kosten.

Den steigenden Anforderungen kann eine Master-KAG aber nur durch eine STP-fähige IT mit effizienten Schnittstellen ohne Medienbrüche erfolgreich bewältigen. Hierfür sind hohe Investitionen in IT und qualifiziertes Personal nötig. Nicht alle KAGen wollen oder können das, was bei ihnen unausweichlich zur Neudefinierung ihres Geschäftsmodells führt. Für die gesamte Branche aber bedeutet das strukturelle Veränderungen – weil Bedarf dafür besteht und sie ökonomisch sinnvoll sind: Mehr Transparenz erhöht den Wettbewerb und dieser den Leistungsdruck, was Potenziale ausschöpft, die bislang nicht erschlossen waren.

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