Vor dem Hintergrund wachsender Zuversicht der Anleger sowie der sich
verbessernden Lage auf Konjunktur- und Unternehmensseite stehen die
Chancen gut, dass die europäischen Aktienmärkte ihre im März begonnene
Aufwärtsbewegung fortsetzen.
Europa: Im Gegensatz zum Abfluss ausländischen Kapitals aus den USA erfreute sich die Euro-Zone weiterhin des Zuflusses ausländischer Gelder in ihre Rentenmärkte. Die Kapitalzuflüsse (bei denen japanische Anleger führend sind) haben den Euro auf einen neuen Rekordhöchststand im Verhältnis zum geplagten US-Dollar geführt. Dies hat Spekulationen aufkommen lassen, dass die Finanzbehörden der Euro-Zone möglicherweise demnächst zu Eingriffen gezwungen sein könnten, um einen Teil des Drucks auf das Exportgeschäft der Euro-Zone zu nehmen. Insbesondere japanische Anleger haben sich als sehr renditebewusst erwiesen. Die steigenden Rentenrenditen sind die perfekte Voraussetzung für eine weitere Aufwertung des Euro, welche dem Exportsektor noch mehr zusetzen würde.
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