Die US-Assetmärkte standen in den letzten Monaten ganz unter dem
Einfluss der makroökonomischen Entwicklung. Nachdem sich bereits
seit Mitte 2003 eine spürbare Erholung insbesondere der
Stimmungsindikatoren abzeichnete, zogen ab Herbst auch die „harten
Fakten“ nach. Mit einem Wachstum von annualisiert 8,2% wuchs die
US-Wirtschaft im dritten Quartal 2003 so stark wie seit fast 20 Jahren
nicht mehr.
USA: Die Zweifel an der Fähigkeit der USA, ihr enormes Leistungsbilanzdefizit insbesondere angesichts der jüngsten Zunahme der weltweiten Terrorgefahr finanzieren zu können, setzen dem US-Dollar weiterhin zu und bewirken einen weiteren Kapitalabfluss aus dem Land. Die Ironie dabei ist, dass die Konjunkturaussichten in den USA, wie an den gemeldeten positiven Konjunkturdaten deutlich wird, inzwischen erheblich besser geworden sind. Angesichts der weiterhin herrschenden Zweifel an der geopolitischen Front scheinen ausländische Anleger weiterhin damit zufrieden, die weltweite Erholung durch Anlage ihres Kapitals in anderen Ländern zu nutzen.
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