Home   Über uns   Kontakt   Impressum   Anzeigen   Abonnements   Konferenz   Pensions News  
Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung
TERMINE
24. - 25. September 2008
aba-Seminar: Kapitalanlageprozess in betrieblichen Versorgungseinrichtungen



 
 
Stefan Oser

Veröffentlicht am:  10. November 2003

Zunächst senken einheitliche Standards-Transaktionskosten. Gerade die fehlende Automatisierung kleinerer KAGen und vieler Front-Office-Bereiche führt zu vielen manuellen und kostenintensiven Interventionen aller Beteiligten.

Dazu kommt die Forderung der Anleger nach einer klaren Kostentransparenz. Die Anleger möchten die gesamte Wertschöpfungskette zwischen Asset Manager, Berater, Broker, Master-KAG und Global Custodian aufsplitten. Dies schließt die zentralen Bereiche der Transaktionsabwicklung, der Überwachung von Anlagerichtlinien und der Performancemessung ein. Wenn man dann noch die verlängerten Prozessketten und die erhöhte Komplexität der Anlagen bei sich gleichzeitig verkürzenden Settlementzyklen betrachtet, sind einheitliche Standards ein absolutes Muss.

Dieser Forderung ist nur nachzukommen, wenn alle am Investmentprozess Beteiligten die relevanten Daten standardisiert und maschinenlesbar weiterverarbeiten können. Das ist schon im Ausland ein Problem, aber umso mehr in Deutschland, wo noch eine Master-KAG zwischengeschaltet ist.

Kosteneffiziente Lösungen liegen z.B. durch die Integration von Swift ISO 15022 vor. Kleinere KAGen könnten Swift selbst nutzen, oder sich entsprechenden Swift-Büros bedienen. Bei grenzüberschreitenden Transaktionen nimmt die Produktpalette von Omego inzwischen eine führende Position am Markt für Trade Processing-Dienstleistungen ein.

Kostendisziplin und Kostenbewußtsein rückt aber auch vor dem Hintergrund der Einführung von Basel II immer mehr in den Mittelpunkt. Basel II wird die Risikokosten nicht nur für die Global Custodians, sondern auch für die Asset Manager und die KAGen erhöhen. Dies muss besonders angesichts der Tatsache, dass im Depotbank- und Master-KAG-Bereich nur einstellige Basispunktbeträge bezahlt werden, berücksichtigt werden.

Letztendlich wird daher die deutsche Investmentindustrie nicht darum herumkommen, sich auf einheitliche Standards im Ablauf zwischen Asset Manager, Master-KAG, Broker und Global Custodian für den einheimischen Markt zu einigen. Der BVI bietet sich hierzu natürlich als Plattform an. Jedoch sollte er sich nicht nur auf die Belange der Asset Manager beschränken, sondern sich allen an der Investmentkette Beteiligten z.B. auch den Global Custodians öffnen.

Druckerfreundliche VersionDruckerfreundliche Version
Als E-Mail verschickenAls E-Mail verschicken

 


weitere Artikel
Headlines from other FT Business publications
Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
• Stolperstein oder Quantensprung?
• Quant gegen Quacksalberei
• Prof. Dr. iur. Monika Roth: Retrozessionen: Die grosse Kluft
• Andrew Marks: Anlegen ohne Grenzen ist riskant
• Brief aus Bern
European Pensions & Investment News
• PFA enlists new blood to enforce equity changes
• Norwegian government fund seeks to raise ‘gold standard’
• Turkish military fund boasts returns surge
• Ireland
• Avoiding the commodity crash fallout
Nordic Region Pensions & Investments News
• Avoiding the commodities crash fallout
• Danish funds pressured into slashing costs
• Danish fund uses chameleonic strategy to beat credit crisis
• New blood keeps wind in AP1’s sails
Nederlands Pensioen- & Beleggingsnieuws
• Joanne Kellermann:“DNB legt dit jaar nadruk op deskundigheid pensioenbesturen.”
• De fiduciair manager aan het werk
• Communicatie naar deelnemers krijgt meer aandacht
• IFRS-regels bedreiging voor Nederlands pensioenstelsel
• Pensioenfonds voor voetbaltrainers scoort nog steeds
 ARCHIV

 

Kontakt
Bestellung
Privacy Policy
Terms and Conditions
Webmaster

Mailing address: Financial Times Ltd, Number One Southwark Bridge, London, SE1 9HL, United Kingdom

© The Financial Times Limited 2008