Führende Indikatoren deuten darauf hin, dass sich die Eurozone auf dem Wege der Erholung befindet. Niedrige Zinssätze und eine anziehende Nachfrage aus den USA stützen diese Entwicklung. Die offiziellen Schätzungen für das BIP-Wachstum für 2003 in Deutschland und Frankreich wurden kürzlich dennoch nach unten korrigiert.
Europa: Die Rentenmärkte der Euro-Zone folgten den Vorgaben der Wall Street, so dass auch sie seit dem Sommer unter erheblichen Verkaufsdruck gerieten, wenngleich es im September eine gewisse Erholung gab. Dennoch verzeichnete man ab Mitte September unter dem Strich wieder positive internationale Kapitalzuflüsse, die seither noch weiter gestiegen sind. Wir schätzen, dass ein Großteil dieses Kapitals aus Japan gekommen sein dürfte. Die japanischen Anleger hatten zu Jahresbeginn, als die Zweifel an der Stabilität des Dollars den Höhepunkt erreichten, starken Appetit für festverzinsliche Papiere aus der Euro-Zone gezeigt.
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