Die Wirtschaftsdaten in den USA sind momentan besorgniserregend. Trotz der erneuten Lockerung der Geldpolitik von Seiten der Federal Reserve im vierten Quartal 2002 schlug der im Verlauf des Jahres klar erkennbare Aufwärtstrend schnell ins Gegenteil um. Zunächst wurde diese Entwicklung als nur vorübergehende Manifestation der verstärkten Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Eindruck der Verschlechterung der geopolitischen Situation gedeutet.
Nordamerika: Der Blick der Investoren ist weiterhin hauptsächlich auf die US-Wirtschaft und die Aussichten für die Unternehmenserträge fixiert. Allerdings hat die Flut von wirtschaftlichen Daten, die in der letzten Zeit veröffentlicht wurden, nur wenig zum Vertreiben der Unsicherheit beigetragen, die seit einiger Zeit herrscht. Zwar ist ein beträchtlicher Anstieg bei den Zugängen auf der Investitionsseite notwendig, um die negativen Auswirkungen des enormen Defizits in der Leistungsbilanz auszugleichen. Dennoch ist aber auch zu beachten, dass in diesem Jahr die Entwicklung beim USD zum großen Teil jener von „safe haven”-Anlagewerten spiegelt, die seit kurzem wieder abgestoßen werden. Deshalb sind wir ab jetzt vorsichtiger, was weitere Kursverluste des USD betrifft.
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