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Die Zeit-Stiftung hält Aktien auch 2010 die Treue – eine strategische Aktienquote
in Höhe von 30 Prozent spricht für sich
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Zeit für Immobilien und Firmenanleihen
Von Maik Rodewald
Veröffentlicht am: 19. Februar 2010
Die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius wird mehr Geld in Immobilien und Firmenanleihen anlegen und hält an ihrer hohen Aktienquote fest.
Die Entscheidung geht auf eine neue strategische Asset Allocation zurück, welche die 740 Millionen Euro schwere und bald 40 Jahre alte Hamburger Stiftung im zweiten Halbjahr 2009 mit Mercer Investment Consulting erarbeitet hat. Danach steigt die strategische Quote für Immobilien auf über 15 Prozent (von 12,7 per Ende 2009) und für Firmenanleihen auf 10 Prozent (von 9,3). Bei diesen Änderungen soll es im Wesentlichen bleiben. So verzichtet der zuständige Vorstand der Stiftung, Michael Berndt, nach Abstimmung mit den Stiftungsgremien darauf, andere Empfehlungen der Überprüfung umzusetzen: Ein Masterfonds--Konzept werde genauso wenig eingeführt wie neue Anlagen in Alternative Investments (Hedgefonds und Private Equity) und Rohstoffe oder zusätzliche Anlagen in Hochzinsanleihen. „Solche Anlagen sind uns entweder zu teuer, nicht transparent oder liefern keine ordentlichen Erträge – Letzteres ist wichtig, um unsere Stiftungsprojekte zu finanzieren“, sagt Berndt.
Die strategische Aktienquote bleibt bei 30 Prozent (Ende 2009: 28 Prozent). Um das Risiko zu begrenzen, investiert die Stiftung derzeit in ein dynamisches Renten-Aktien-Allokationsmodell („Best-of-Two“) und wird in diesem Jahr vor allem auf dividendenstarke europäische Aktien setzen. In Aktien der Schwellenländer (global) soll strategisch mehr investiert werden – bis zu 5 Prozent des Gesamtvermögens.
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