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Schnell agieren, aber nur mit möglichst einfachen und liquiden Anlagen:
So lautet die Maxime der Sparkasse Osnabrück im Jahr 2010
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Sparkasse Osnabrück mag es 2010 einfach
Von Von Maik Rodewald
Veröffentlicht am: 14. Dezember 2009
Im Treasury der Sparkasse Osnabrück erwartet man ein volatiles Jahr 2010, in dem taktisches Agieren das A und O sein wird. Dabei stehen klassische, liquide Asset-Klassen für das 1,5 Milliarden Euro schwere Depot A eindeutig im Fokus.
Laut dem Leiter Treasury, Josef Gilhaus, investiert die Sparkasse deshalb beispielsweise weder in Immobilien noch in Hedgefonds (Zitat: „Der Begriff ist tot“). Ebenfalls nicht überzeugt ist er von als „Absolute Return“ bezeichneten Mandaten, CPPI-Konzepten und expliziten Engagements in risikoreichere Bond-Segmente wie High Yield, Inflation Linker oder Emerging Market Debt. Für die Steuerung der Aktien-Engagements, die zusammen mit „Satelliten“ wie zum Beispiel Rohstoffen etwa 10 Prozent des Depot A ausmachen, arbeitet das Treasury mit einem eigenen „konjunkturphasenorientierten Investment-Modell“. Das Hauptszenario für 2010 (Wahrscheinlichkeit: 65 Prozent) lautet: Die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen wirken, so dass sich die Konjunktur stabilisiert, ohne dass die Wirtschaft stark wächst. Mit immerhin 30 Prozent Wahrscheinlichkeit ist das „schlimmste Szenario“ für die Kasse: Die Konjunktur erlahmt, der Aktienmarkt fällt zurück und die Europäische Zentralbank muss die Leitzinsen niedrig halten. Um in diesem konträren Umfeld schnell die richtigen Weichen selbst stellen zu können, sollen die eingesetzten externen Asset Manager eben nicht mehr Freiheiten bekommen, sondern ihre „recht eng formulierten Konzepte“ vorerst behalten.
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