Home   Über uns   Kontakt   Impressum   Anzeigen   Abonnements   Konferenz   Pensions News  
Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung
TERMINE
19. - 20. Mai 2008
Das aktuelle Steuerrecht der bAV

03. - 04. Juni 2008
11. Jahrestagung Portfoliomanagement

6 Mehr Termine

 
 
Best Practice: Lebensarbeitszeitkonto

Veröffentlicht am:  04. September 2007
— Christof Quiring, Fidelity Investments, Head of Pension Solutions

Wer spät(er) kommt, den bestraft das Leben nicht immer. Diesen Nachweis führte Fidelity International Deutschland. Während die Pioniere im Zeitkontengeschäft schon seit einigen Jahren eigene Modelle unterhalten, legte der deutsche Ableger der US-Fondsgesellschaft erst im August 2006 damit los, das allerdings mit einem beachtlichen Tempo.

Nach nur rund einem Jahr beteiligen sich bereits rund 70 Prozent der Mitarbeiter.

Verlässliche Angaben über die jährliche durchschnittliche Dotierungshöhe sind wegen der Kürze der Zeit noch schwierig. Im Jahr 2007 wurden aber immerhin pro Monat im Durchschnitt 260 Euro pro Mitarbeiter eingebracht. Aufs Jahr hochgerechnet ergäbe das einen Betrag von 3.120 Euro, falls die Fidelity-Frauen und -Männer ihr Dotierungsverhalten nicht ändern.

Die hohe Durchdringungsquote in relativ kurzer Zeit verrät, dass bei der Einführung sehr strategisch vorgegangen worden ist. So war es erklärte Absicht, ein Zeitkontenmodell mit möglichst viel Raffinesse zu entwickeln.

Die Verwaltung der Konten erfolgt ausschließlich online, so dass über die entsprechende Intranet-Lösung sogar vom Mitarbeiter Dotierungen ausgelöst werden können. Gerade Letzteres ist keineswegs selbstverständlich. Natürlich ist auch ein Zeitkontenrechner eingebunden, der – so die landläufigen Erfahrungen mit Lebensarbeitszeitkonten – die Dotierfreudigkeit der Arbeitnehmer erheblich stimuliert.


Freiheit in der Kapitalanlage


Große Freiheit herrscht auch bei der Kapitalanlage. Das Angebot umfasst Asset-Allocation- und Lifecycle-Fonds, Aktien-, Renten-, Misch- und Geldmarktfonds. Dabei gibt es keine Beschränkung auf hauseigene Produkte, sondern es stehen auch Fonds fremder Anbieter zur Verfügung. Das Nutzungsverhalten der Fidelity-Mitarbeiter passt zu den Erwartungen, die man im Falle eines Asset Managers hegt. Nur rund fünf Prozent greifen auf die Standardlösung zurück, nämlich Fidelity-Mischfonds mit ausgewogenem Risikoprofil. 90 Prozent der Zeitkontenbesitzer stellen sich hingegen eine individuelle Mischung aus Fidelity-Fonds zusammen. Die verbleibenden fünf Prozent greifen auf Drittfonds zurück.


Kommunikation entscheidend


„Es liegt vor allem an unserer intensiven Mitarbeiter-Kommunikation, dass beim Fidelity-Zeitwertkonto so viele Kollegen mitmachen“, schlussfolgert Christof Quiring, Head of Pension Solutions bei Fidelity International Deutschland, und erläutert weiter: „Wir haben in enger Zusammenarbeit mit unserer Personalabteilung viele Informationsveranstaltungen dazu durchgeführt, jeden Mitarbeiter mit detaillierten Unterlagen versorgt und regelmäßig per E-Mail auf die Umwandlungsmöglichkeiten hingewiesen.“ Weitere Erfolgsfaktoren seien die variablen Anlagemöglichkeiten und die Online-Kontenadministration. „Wir haben in eigener Sache umgesetzt, was wir unseren Kunden empfehlen und anbieten. Schließlich ist der Erfolg im eigenen Unternehmen das beste Verkaufsargument“, fügt Quiring hinzu. Dazu passt die Entwicklungsstrategie: Die Einführung erfolgte mit einem Zwei-Stufen-Plan. Erst wurde es inhouse installiert und getestet, danach im nächsten Schritt Kunden angeboten.

MOR

Druckerfreundliche VersionDruckerfreundliche Version
Als E-Mail verschickenAls E-Mail verschicken

 


weitere Artikel
Headlines from other FT Business publications
European Pensions & Investment News
• Danish fund branches further into forestry
• AP funds fail to persuade firms to become more ethical
• Full steam ahead as general fund boosts private equity
• Poland
• Russia’s consumer goods explosion
Nederlands Pensioen- & Beleggingsnieuws
• Europese pensioenwaakhond EFRP bijt door
• Econoom Kees Koedijk:“Fondsen moeten nu niet overreageren”
• SPF Beheer blijft zelf beleggingen beheren
• Eén jaar na Zembla - npn maakt de balans op
• Gepensioneerden Unilever in rechtzaak tegen pensioenfonds Progress
Nordic Region Pensions & Investments News
• Russia’s consumer explosion
• Hesitant to open Russia’s iron curtain
• Full steam ahead as general fund boosts private equity
• Shedding bonds for an energetic future
Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
• 85 Franken für ein Unternehmen sind nicht vielv
• „Hohe Kosten sind eine Ausrede“
• David Saaty: Core Satellite: je länger, je besser
• Daniel Pfister: Ratings im Stresstest
• Brief aus Bern
 ARCHIV

 

Kontakt
Bestellung
Privacy Policy
Terms and Conditions
Webmaster

Mailing address: Financial Times Ltd, Number One Southwark Bridge, London, SE1 9HL, United Kingdom

© The Financial Times Limited 2008