Heuschrecken-Szene 2007: Global und polarisiert
Veröffentlicht am: 27. Februar 2007
Die weltweit angebotenen Private-Equity-Fonds werden immer größer und investieren globaler, gleichzeitig konzentrieren sich die Zuflüsse auf immer weniger Fonds. Das jedenfalls lässt sich aus der jüngsten Erhebung der Schweizer Beratungsgesellschaft SCM Strategic Capital Management schließen. Die Studie ist die vierte ihrer Art und basiert auf der Due Diligence von 252 Fonds im Laufe des Jahres 2006. Dieser Deal-flow repräsentiert laut CEO Dr. Stefan Hepp rund die Hälfte aller weltweit angebotenen Fonds über 100 Millionen Dollar. Besonders bemerkenswert: Die größere Aufgabe (mehr Geld internationaler anlegen) hat viele Fondsmanager (die „General Partnerships“) nicht dazu bewegt, mehr Investment Professionals einzustellen. Laut Hepp ist das aber ein Kriterium, das künftig über den Erfolg eines Fonds mitentscheiden wird.
Die Management Fees stagnieren laut Studie bei durchschnittlich zwei Prozent, größere Fonds verlangen weniger, um die 1,6 Prozent. Allerdings: Immerhin 40 Prozent beziehen diese Management Fee auch nach der Investitionsphase auf das Subskriptionskapital – laut Hepp ist das die teuerste Vergütungsvariante. Weitere Ergebnisse veröffentlicht dpn in ihrer März/April-Ausgabe. MRO
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