Indirekte Immobilien-Investments zählen eindeutig zu den Hoffnungsträgern im institutionellen Geschäft. Das sind neben (Dach-) Fondslösungen (vergleiche Seite 57f) auch Real Estate Investment Trusts (Reits). Der Grund: Institutionelle, und hier insbesondere Pensionseinrichtungen mit langen Verbindlichkeiten und der typischen Durationslücke zu den (deutlich kürzer angelegten) Kapitalanlagen, brauchen dringend höhere Immobilienquoten und eine stärkere internationale Streuung innerhalb der Quote. Und da sich harte Fakten in der Investment- und auch in der Immobilienbranche gut ausnehmen, wird von Branchenvertretern immer wieder auf eine Studie von JPMorgan verwiesen (vergleiche auch dpn, Mai/Juni 2006, Seite 12): Die Autoren kommen auf potenziell 350 Milliarden Euro, die von Europas Pensionskassen zu erwarten seien – gesetzt den Fall, sie erhöhen ihre Immobilienquoten auf die „ideale Quote“ in Höhe von 15 Prozent.
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