VW Pension Trust e.V. untersucht den Einsatz neuer Asset-Klassen dpn Brief April, veröffentlicht am 10. April, 2006
Veröffentlicht am: 10. April 2006
Auch was sich bewährt hat, ist vor Veränderungen nicht gefeit. Zum Beispiel die neue Kapitalanlagestruktur, die sich der VW Pension Trust e.V. Mitte Mai vergangenen Jahres gegeben hat: statt drei Mischfonds nun sieben spezialisierte Aktien- und Rentenmandate plus einen Overlay-Manager (HSBC Trinkaus). Über beide Töpfe hinweg – unter dem Trust hängen der mittlerweile 1,1 Milliarden Euro schwere Pensionsfonds (Mindestrenditeziel vier Prozent, Anlagehorizont 15 bis 20 Jahre) und der 800 Millionen Euro schwere Zeit-Wertfonds (unter vier Prozent; 10 Jahre) – betrug die Rendite 2005 über zwölf Prozent, deutlich über den Anfangserwartungen von Albrecht Möhle (mehr zu den Erfahrungen des VW Pensions Trusts nach einem Jahr mit der neuen Anlagestruktur folgt in der Mai-Ausgabe von dpn). Dennoch: Das Universum hat mehr zu bieten als Bonds und Aktien, und deshalb plant das Vorstandsmitglied des VW Pension Trusts und Bereichsleiter für Geld- und Kapitalmarktaktivitäten im Konzern-Treasury, neue Asset-Klassen zu prüfen und wenn möglich auch zu integrieren. Infrage kommen beispielsweise Private Equity, Hedgefonds, Immobilien und ein Emerging-Market-Exposure, aber auch weitere Bond-Klassen wie Wandelanleihen und Subordinated Debt sollen geprüft werden.
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