Angebotsgrenzen verschwimmen auch bei Frankfurt-Trust dpn brief Februar, veröffentlich am: 8. Februar 2006
Veröffentlicht am: 08. Februar 2006
Gerhard Engler Frankfurt-Trust, Leiter Bereich Institutionelle Kunden
Der alleinige Verkauf von Fondsprodukten reicht im institutionellen Geschäft nicht mehr aus. Zentrale Themen der Investoren sind die betriebliche Altersversorgung, das Aktiv-Passiv-Management, die Risikosteuerung und die Bilanzierung. Sie erfordern zusätzliche Beratungs- und Problemlösungskapazität von den Produktanbietern - so lautet die Schlussfolgerung von immer mehr Asset Managern, wie jüngst auch von Frankfurt-Trust. Die Konsequenz: Ein neues dreiköpfiges Beratungsteam unter der Leitung von Gerhard Engler - der dafür die UBS verlassen hat (siehe Personalien) - soll institutionellen Kunden als „Partner für Problemlösungen“ dienen. Ein Schritt, den die Investment Consultants mit Argwohn betrachten werden, gerade solche, die von aktiven Asset Managern nur ein einziges Produkt fordern: Performance, und zwar eine über dem Markt-Beta. Bezweifelt werden darf indes auch, ob institutionelle Kunden (nicht konzernverbundenen) Asset Managern ihre Bücher so weit öffnen, dass eine solche Beratung überhaupt ihr Ziel erfüllen kann.
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