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 dpn-Ausgaben » 2006 » Januar 2006
 
Hoffnungsträger Zeitwertkonten

Zeit in Geld und Geld wieder in Zeit verwandeln. Diese Idee ist eingängig – und alleine deshalb schon eine Bereicherung für die Dauerbaustelle betriebliche Altersversorgung. Auch unter dem Namen dieser Konzepte - „Zeitwertkonten“ – kann sich der Normalbürger endlich einmal etwas vorstellen. Drin ist was draufsteht, und das steigert die Akzeptanz enorm. Das beste Beispiel dafür: Das Zeitwertkontenmodell des Flugzeugbauers Airbus. Über ein Drittel der Belegschaft, knapp 7.000 Arbeitnehmer, beteiligt sich bereits am „Airbus Invest for Life“.

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Mezzanine-Kapital: irgendwo im Nirgendwo

Wer modern sein will, betritt naturgemäß auch einmal unbekanntes Terrain. Seit etwa drei Jahren hieß das für besonders fortschrittliche Institutionen, bei der Renditesuche auch mal im Zwischengeschoss Halt zu machen: „Mezzanine“-Kapital, so hallt und schallt es darum auch immer lauter in Deutschlands Investorenlandschaft. Kein Wunder, denn dieser Zwitter aus Eigen- und Fremdkapital versprach beneidenswerte Renditen – und erschließt immer mehr Mittelständler. Doch die angebotenen Strukturen sind immer noch komplex, zudem stößt sich mancher Investor an dem alternativen Investment-Charakter. Dies kann sich jedoch rasch ändern – wenn man verschiedene Punkte beachtet. dpn-Redakteur Michael Lennert recherchierte im Zwischengeschoss.

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Lebensarbeitszeitkonten bei Airbus-Belegschaft beliebt

Das Mitte 2003 eingeführte Zeitwertkontenmodell „Airbus Invest for Life“ findet bei den Mitarbeitern des europäischen Flugzeugbauers großen Anklang. „Zwei Jahre nach der
Einführung beteiligen sich bereits knapp 7.000 Mitarbeiter, also über ein Drittel aller Beschäftigten, mit derzeit 30 Millionen Euro”, sagt Frank Meyer, Leiter Labour Relations and Social Policy bei Airbus.

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Stresstests – die Flaschenhälse für das Ertrags-Management?

Jeder kennt die Definition des Chefvolkswirts: „Er kennt hundert Spielarten der Liebe,
aber er hat kein Mädchen.“ So ähnlich scheint es mit den deutschen Investoren zu sein. Sie kennen eine Menge Asset-Klassen, Stilvarianten und Anlagekonzepte aus der
Theorie; aber in praxi sehen sie kaum Bewegungsspielraum, um sie in die Wirklichkeit umzusetzen. Oder fehlt es etwa nur an der eigenen Courage? Die FIMSS-Studie 2005 von Feri (vgl. Artikel Seite 7) spricht Bände: Die institutionellen Vermögen sind zu fast 84 Prozent auf verzinsliche Anlagen konzentriert; Aktien machen nur gut neun Prozent
aus, und alternative Anlagen – Private Equity, Hedgefonds - kommen nicht einmal auf ein Prozent! Das spricht der intensiven Debatte der letzten Zeit über Hedgefonds-
Management, Risikodiversifikation und Private Equity geradezu Hohn. Es ist unschwer
vorstellbar, welche Renditen dabei auf Dauer nur herauskommen können.

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Die Investoren knausern mit externen Mandaten

Der Paradigmenwechel – weg von der gemischten Anlage, hin zu mehr Diversifikation
der Asset-Klassen – kommt bei den institutionellen Investoren nur langsam voran. Das
ist eine der Erkenntnisse aus der diesjährigen FIMSS-Studie (genau: „Feri Institutional Management Segregated Accounts Survey 2005“), die anlässlich der diesjährigen 18.
Feri-Herbsttagung Anfang November vorgestellt wurde. Mit der Befragung von 245 der wichtigsten Großinvestoren in Deutschland und dahinterstehenden 1.050 Milliarden Euro Vermögenswerten ist sie die wohl umfangreichste und repräsentativste Studie dieser Art in Deutschland.

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Theta Capital : Dach-Hedgefonds schlagen Indizes

Dach-Hedgefonds schneiden bei der Performance trotz hoher Kosten besser ab als investierbare Hedgefonds-Indizes. Das ergibt eine aktuelle Untersuchung des niederländischen Vermögensverwalters Theta Capital Management. Unter Berücksichtigung von Management-Gebühren und Performance Fees liegen demnach die Dachfonds im Schnitt immer noch drei bis vier Prozentpunkte besser. Der Vergleich der Entwicklung der Hedgefonds-Indizes von MSCI, FTSE HFRX und CSFB/Tremont mit der von Dachfonds- Indizes zeige, dass die Rechnung nicht aufgeht. Die Erklärung von Theta: In den investierbaren Hedgefonds-Indizes seien die besten Produkte häufig gar nicht enthalten. Verwalter, die vergleichsweise wenig Geld einsammeln, stellten sich eher den häufig strengen Anforderungen der Indexanbieter. Dachfonds dagegen mieden schlechte Manager und versuchten zudem, durch geschickte Kombination unterschiedlicher Strategien ein optimales Portfolio zu konstruieren. Bei Indizes dagegen sei der Stilmix lediglich ein Abbild der Marktanteile unterschiedlicher Strategien und bei weitem nicht immer optimal. MB



Universal: Nachfrage nach Rohstoffkonzepten ungebrochen

Bei der Universal-Investment rechnet man damit, dass institutionelle Investoren weiter kräftig individuelle Rohstoffkonzepte nachfragen. „Die bisherigen Aktien- und Rentenfondslösungen stoßen trotz des deutschen Investmentgesetzes immer noch an Grenzen", sagt Universal-Chef Bernd Wagner. Solange die Renditen im Euroraum weiterhin so niedrig blieben, würden die notwendigen Returns in anderen Bereichen gesucht. Die Antwort der Universal: Ein neuer Luxemburger Rohstoff-Spezialfonds, der vor kurzem für eine große deutsche Pensionskasse aufgelegt wurde und mit einem Startvolumen von 150 Millionen Euro ausgestattet ist. MB



Lupus Alpha kümmert sich um neue Manager-Talente

Lupus Alpha will sich im kommenden Jahr verstärkt um den Manager-Nachwuchs der Branche kümmern und gründet ein so genanntes Talent-Hotel. Ziel sei es, eine Plattform zu etablieren, auf der junge Talente und Investoren zusammenfinden: „Wir wollen somit spezialisierten Investment-Ansätzen eine neue Dynamik verleihen“, sagt Lupus-Alpha-Sprecher Ralf Lochmüller. Junge Investment-Talente sollen innerhalb dieses Netzwerks die Möglichkeit haben, ihre Strategien einem Praxistest zu unterziehen, um diese im Falle eines Erfolgs einer breiten Investorenschicht zugänglich zu machen. MB



Blackstone goes Hedgefonds

Der US-Private-Equity-Anbieter Blackstone drängt weiter massiv ins Hedgefonds-Geschäft. Blackstone-Chef Tony James will mit einem neuen Flaggschifffonds zwischen fünf und zehn Milliarden US-Dollar einsammeln. Im Frühjahr brachte Blackstone bereits einen Distressed-Debt-Fonds. MB



Deutsche Asset Management

Die Deutsche Asset Management (DeAM) ist einer der führenden Vermögensverwalter für anspruchsvolle institutionelle Investoren in Europa und in allen wesentlichen europäischen Finanzzentren mit eigenen Niederlassungen vertreten. Eingebunden in die Deutsche-Bank-Gruppe sehen wir unsere Größe als Potenzial: für mehr Nähe zum Markt, fundierte Analysen und größere Unabhängigkeit in der Meinungsbildung.

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INNOVEST Finanzdienstleistungs AG

Die INNOVEST Finanzdienstleistungs AG wurde 1998 als Aktiengesellschaft gegründet und ging aus der Abteilung „Kapitalanlage“ der Siemens AG Österreich hervor. Das Unternehmen mit Sitz in Wien ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Siemens Österreich- Konzerns.

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Mercer Investment Consulting

Mercer Investment Consulting ist ein führender Anbieter von Investment-Consulting-Dienstleistungen mit globaler Infrastruktur. Unser Spektrum umfasst die Investment-Strategie, das Risikomanagement und die Performance-Überwachung. Wir arbeiten seit 30 Jahren mit Kunden zusammen und unterhalten Geschäftsbeziehungen zu
Industrieunternehmen, Versicherungen, Pensionskassen und Stiftungen in über 35 Ländern.

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„Handbuch Derivativer Instrumente. Produkte, Strategien, Risikomanagement“

Wie bespricht man ein „Handbuch“ mit 30 Artikeln von 36 Autoren? Indem man statistisch analysiert, wie viele Artikel gut, sehr gut oder mangelhaft sind? (Das Resultat ähnelt in der Regel der vielgescholtenen Normalverteilung!). Handbücher haben meistens die Eigenschaft, eher unhandliche Kilogewichte mit enzyklopädischem Anspruch zu sein. Beim Themenkreis Produkte, Strategien und Risikomanagement derivativer Instrumente kann man natürlich nicht die Erwartung haben, diesen erschöpfend in 30 Beiträgen auf gut 750 Seiten zu behandeln. Umso erstaunlicher, dass man in vorliegender dritter Auflage auch Artikel zu Private Equity, Gold, Mezzanine-Kapital, Bondholder- vs. Shareholder-Value oder zur Konzeption von Seminaren der Sparkassenakademie Bayern findet. Obwohl also “... in dieser Auflage nicht nur Derivative Instrumente, sondern auch Financial Instruments ... beschrieben werden, haben sich der Verlag und die Herausgeber entschlossen, den eingeführten Titel des Buches nicht zu ändern.“

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Brief aus Berlin

Im Kern bestehe großes Einvernehmen, versichern die Spitzenpolitiker von Union und Sozialdemokraten immer wieder. Aber eben nur im Kern! Hinter den Kulissen wird immer noch hart um Einfluss und Macht gerungen. Die Vertreter von Schwarz und Rot sind bemüht, beim Abstecken ihres Terrains nach Möglichkeit noch Boden gutzumachen. Und jedes Kabinettsmitglied bringt sein Haus auf Linie, um für die bevorstehenden Konflikte, beispielsweise beim Streit ums Geld, gewappnet zu sein. Spitzenbeamte in Schlüsselpositionen, die nicht das passende Parteibuch haben, werden versetzt oder in den Ruhestand geschickt.

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Stefan Seip: Mehr bAV-Reform für Deutschland

Selbst etablierte Vertreter der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland lassen gelegentlich eine ausgeprägte Reformmüdigkeit erkennen. „Warum sollte man das bekannte System verändern, in dem man es sich bequem eingerichtet hat?“, so lautet dann der Tenor solcher Äußerungen – so wie sie zuletzt auch in an dieser Stelle in dpn zu lesen waren. Diese Haltung erscheint angesichts der im internationalen Vergleich nach wie vor unzureichenden Verbreitung betrieblicher Alterssicherung unangemessen und allzu selbstgefällig. Und sie wird den Herausforderungen unseres Landes in keiner Weise gerecht: Die gesetzliche Rente bietet in Zukunft nicht mehr als eine Grundsicherung, die sich bedenklich nahe dem Sozialhilfeniveau nähert. Mehr . . . 


Feris Feintuning macht müde Männer munter

Keine Neuausrichtung, sondern ein Feintuning hat sich Feri nach eigener Einschätzung gegönnt. Das schien auch bitter nötig: Zu laut waren die Stimmen geworden, die den Bad Homburgern mangelnde Trennschärfe und zuweilen sogar konfliktäre Interessen vorwarfen. Der personelle Exodus der vergangenen Monate und Jahre verstärkte die Unkenrufe noch. Doch mit dem Gerede soll endlich Schluss sein. Im Gespräch mit dpn demonstrieren die Feri-Verantwortlichen um den neuen Vorstand Arnd Thorn altes Selbstbewusstsein.

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Aktuelle Probleme der Direktversicherung

Die Direktversicherung gilt als Newcomer der betrieblichen Altersversorgung seit Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes. Doch der bloße Vertrauensvorschuss sollte für Makler nicht gelten. Denn die Rendite fällt selten so hoch aus wie häufig angenommen. Für Betriebsrentner läuft es nicht selten auf ein Nullsummenspiel hinaus, was nicht allein Schuld der Versicherer ist, wie Detlef Pohl berichtet.

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Zeitwertkonten: Aus Zeit wird Geld

Zeitwertwertkonten sind flexible Instrumente, um temporäre Freistellungen oder den Vorruhestand zu finanzieren. Deswegen bieten immer mehr Unternehmen – aufgrund von standardisierten Angeboten auch zunehmend kleinere und mittlere Unternehmen – ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, Zeitwertkonten zu nutzen. Dadurch steigt ihre Bedeutung als Ergänzung – für einige als Konkurrenz – zur betrieblichen Altersversorgung kontinuierlich. Ein Trend, der sich durch die 2009 auslaufende Altersteilzeitgesetzgebung noch beschleunigen dürfte, berichtet Michael Lennert.

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Contractual Trust Arrangements: Neue Regeln, verstärkte Konkurrenz

Die BaFin hat sich in einem aktuellen Merkblatt erstmals grundsätzlich zur Genehmigungspflicht von Contractual Trust Arrangements (CTAs) geäußert. Hierdurch werden sowohl für die so genannten „Gruppen-CTAs“ als auch für die so genannten „Konzern-CTAs“ offene Fragen beantwortet. Zudem bekommen CTAs bei der Auslagerung von Pensionsrückstellungen durch das 7. Gesetz zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes bei mittelständischen Unternehmen verstärkt Konkurrenz durch die Pensionsfonds. Michael Lennert liefert eine Standortbestimmung.

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Die aktive Durationssteuerung: Selten war sie so wertvoll wie heute

Die Portfolios vieler institutioneller Investoren sind mit Anleihen sehr reichlich bestückt. Das ist ein Problem, denn ohne eine aktive Durationssteuerung, so steht zu befürchten, werden die meisten Anleger vermeintlichen Renditesteigerungen schutzlos ausgeliefert sein. Eine Lösung: Ein Durations-Overlay, das nicht nur vor steigenden Renditen schützt, sondern auch noch für die dringend benötigten Zusatzerträge sorgt – gerade in volatilen Marktphasen. Gegen die üblichen Einwände, eine Steuerung der Duration verspreche beispielsweise in solch effizienten Märkten wie den für herkömmliche Staatsanleihen keinen Erfolg, argumentieren Olaf Penninga und Dirk Skarba von Robeco Asset Management.

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Erträge stabilisieren und Risiken reduzieren

In den vergangenen Jahren ist die Korrelation zwischen Aktien- und Rentenmarkt deutlich gestiegen. Wie soll vor diesem Hintergrund ein Portfolio ausgewogen strukturiert werden? Globale Immobilien eröffnen hier interessante Perspektiven: Langfristige Mietverträge bilden die Basis für stabile Erträge und hohe Ausschüttungen. Gleichzeitig lässt sich das Risiko des Gesamtportfolios durch die Aufnahme einer neuen Anlageklasse reduzieren. Bisher mangelte es jedoch an geeigneten liquiden Anlageinstrumenten. Marco Lenfers von der Sarasin Wertpapierhandelsbank AG in München zeigt, was Anleger jetzt von Real Estate Investment Trusts erwarten können.

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Multimanager-Konzepte – Für manche Institutionelle mehr als nur eine Alternative!

Im Markt für Multimanager-Produkte ist Dynamik, das zeigen die wichtigsten Statistiken. Das gilt freilich eher weltweit hierzulande zögern Investoren noch. So erklären sich die noch sehr verhaltenen Mittelzuflüsse in Deutschland. Doch die Vorteile sollten die Vorurteile bald ausstechen, argumentiert Thomas R. Horchler, geschäftsführender Gesellschafter von MMFC in Frankfurt.

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Multimanagement: Das Eis bricht langsam

Es ist viel los auf dem Markt für Multimanager-Produkte in Deutschland: Das steht fest. Fünf Produkte gibt es schon, und noch weitere sind geplant. Aber die institutionellen Mittel, die in Multimanager-Produkte in Deutschland investiert werden, liegen schätzungsweise bei nur einer Milliarde Euro, und die Produkte und Ansätze sind für die meisten Investoren oftmals noch Neuland. Die Frage für potenzielle Investoren lautet: Ist Multimanagement ein sinnvolles Produkt für Institutionelle – oder machen die Anbieter in der Sache nur viel Lärm um nichts?

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dpn-Expertenrunde über Multimanagement-Konzepte

1. Bietet der Multimanager-Ansatz den Investorenin der Praxis tatsächlich einen Mehrwert?

Dedio: Multimanager-Konzepte haben denAnspruch, eine stabile und überdurchschnittliche Outperformance zu erzielen. Eine sorgfältige Selektion dauerhaft erfolgreicher Manager verbunden mit einem permanenten Monitoring und gegebenenfalls auch einem Manager-Austausch bildet die Basis, um dieses Ziel zu erreichen. Beste Voraussetzungen haben solche Konzepte, die sich auf eine überschaubare Anzahl von Managern (etwa vier bis sechs) konzentrieren.

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Die Asset Manager finden zusammen

Schon in diesem Jahr hatten Asset Manager Lust auf Fusionen. „Masse, Masse, Masse – für Economies of Scale“, so wird diese Lust gerne begründet. Consultants und Investoren sind ob der Vorteile von solchen neuen Partnerschaften deutlich skeptischer. Sie fürchten unzufriedene Portfoliomanager, schlechten Service durch das übliche Kompetenz- und Postengeschachere und einen hohen Personalumschlag, der die Stabilität eines Verwalters ins Wanken bringt. Und trotzdem wird es 2006 noch mehr Fusionen geben, hat Chris Newland herausgefunden.

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Britische Railpen schielt auf Rohstoffe und Infrastruktur

Wie schützt man sich vor Inflation? Zum Beispiel mit den Euro-denominierten Inflation Linkers der Finanzagentur des Bundes, die im März nun endlich emittiert werden. Oder man macht es wie die Pensionseinrichtung der britischen Eisenbahner, dem British Rail Pension Scheme: Sie hat seit 1975 in Kunst investiert. Das letzte Stück aus dieser Sammlung von Antiquitäten, Gemälden und Skulpturen wurde 2004 verkauft. Die Suche nach mehr Inflationsschutz führt die 20 Milliarden Euro schweren Briten in ganz neue Gefilde. Liam Kennedy machte sich mit auf die Suche.

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Europa

Neuerliche Zuversicht?

Seit den Sommermonaten zeichneten die Konjunkturindikatoren ein positiveres Bild von Kontinentaleuropa, einer Region, die sich in der ersten Jahreshälfte schwer getan hatte. Bei Herstellern und Verbrauchern stellt sich allmählich wieder Zuversicht ein, und die Wachstumsrate Kontinentaleuropas steigt. Deshalb könnte die europäische Wirtschaft im kommenden Jahr zulegen, auch wenn das Wirtschaftswachstum in den USA zurückgeht.

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USA

Ist die Federal Reserve fast am Ziel?

Nach einem schwierigen Jahr zeigt sich der US-Aktienmarkt seit Anfang November wieder zuversichtlich. Der Grund für die Zuversicht: Die US-Volkswirtschaft bleibt trotz der wirtschaftlichen Rückschläge durch die Wirbelstürme Katrina und Rita weiter auf Kurs. Auch die Kerninflation blieb, trotz der enorm gestiegenen Energiepreise, stabil, weshalb die Angst vor der so übermächtigen Federal Reserve nachließ. Der jüngste spürbare Rückgang der Benzinpreise hat schließlich die Einschätzung bestätigt, dass die Verbraucher in den USA ihr Ausgabenverhalten nicht rundlegend geändert haben.

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Asien

Profiteur der Weltkonjunktur

Dank der Gehaltssteigerungen in Japan geben die Privathaushalte erstmals seit vielen Jahren wieder mehr aus. Diese größere Freizügigkeit stärkt die Hoffnung, dass die Konjunkturerholung in Japan struktureller Natur ist. Allerdings ist die japanische Volkswirtschaft weiterhin auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen.

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