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Kurz & bündig
+++ Institutionelle Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien erwarten in diesem Jahr überwiegend eine Verbesserung der Investitionsbereitschaft in Immobilien. Dies ergab eine Umfrage des Marktfor-schungsinstitutes Ipsos für die Union Investment Real Estate, deren Detailauswertung dpn vorliegt. Die institutionellen Anleger – Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Banken – waren in ihrem Optimismus allerdings zurückhaltender als andere befragte Gruppen wie etwa die Immobilienfonds oder die Projektentwickler.
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Die Zeit-Stiftung hält Aktien auch 2010 die Treue – eine strategische Aktienquote
in Höhe von 30 Prozent spricht für sich
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Zeit für Immobilien und Firmenanleihen
Die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius wird mehr Geld in Immobilien und Firmenanleihen anlegen und hält an ihrer hohen Aktienquote fest.
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PWC wappnet sich für Inflation
Das Pensionsdeckungsvermögen von PricewaterhouseCoopers (PWC) ist laut Dr. Reinhard Himmelreich (Leiter Finanzen) auf Anfrage von dpn ohne Vermögenseinbußen durch die Finanzkrise gekommen. PWC, die bereits 2004 eine Master-KAG (Inka) mandatiert haben, kann entsprechend die Aktienquote derzeit wieder auf rund 8 Prozent erhöhen. Da Himmelreich inflationäre Tendenzen für wahrscheinlicher hält als deflationäre, ist die Duration der Rentenanlagen mit unter fünf Jahren entsprechend kurz. Außerdem könnten in Zukunft auch Immobilienanlagen eine größere Rolle spielen. Ebenfalls geplant ist eine Multi-Asset-Struktur, die in die Kategorie „Absolute Return“ fällt und Mitte 2010 gestartet werden soll. Unterstützt wird PWC bei der Auswahl der Verwalter von Feri Institutional Advisors. Als wichtigstes Ziel für das Pensionsvermögen nennt Himmelreich den Vermögenserhalt und – mittelfristig – eine Verzinsung über dem Marktniveau. MRO
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Dealis: In vier Jahren ist Schluss mit Dumping
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Ulrich Buchholtz
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Bereits 2011 will sich die Fondsadministration von Deka Bank und Allianz Global Investors, die Dealis Fund Operations, für weitere Kunden öffnen und zieht damit ihre Expansionspläne um ein Jahr vor. Sie spricht bereits mit interessierten Kapitalanlagegesellschaften (KAGen) und Depotbanken.
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Nachhaltigere Lageberichte
In die Debatte über Standards, nach welchen Kriterien Unternehmen als „nachhaltig“ einzuordnen sind, kommt spürbar Schwung. Der jüngste Beitrag zur Debatte stammt vom Münsteraner Berater Dr. Axel Hesse. Er hat von Oktober bis Dezember 2009 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ermittelt, welches die für jede der 68 Branchen des Global Industry Classification Standards (entwickelt von MSCI und S&P) jeweils drei relevantesten Indikatoren sind, nach denen Investoren die Nachhaltigkeit von Unternehmen beurteilen. Diese branchenspezifischen „SD-KPIs“ (Sustainable Development Key Performance Indicators) sollen demnach als Mindestberichtsanforderungen für Informationen über Nachhaltigkeit in den Lageberichten der Unternehmen verwendet werden.
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Robert A. Haugen
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Case closed – die laute Abrechnung einer Ikone
Professor Bob Haugen erklärt Maik Rodewald ein für alle Mal, weshalb es keine effizienten Aktienmärkte gibt und vermeintlich Paradoxes ganz normal ist
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The way of investing in 2010
The largest UK pension funds managers look set to seek a greater diversity of asset classes away from the traditional domestic split
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Loud & clear: Der Trick Cum/Ex wird teuer
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Markus Hammer
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Investoren, aufgepasst: Haben Sie eine Master-KAG mandatiert, die sich für einen Ihrer Aktien-Subfonds von einem (ausländischen) Asset Manager beraten lässt (den Sie freilich ausgesucht haben)? Und wollen Sie sich böse Überraschungen in der Zukunft ersparen? Dann fragen Sie Ihre Master-KAG einmal, wie viel Kapitalertragsteuer sie zum nächsten Stichtag an die Finanzbehörde zurücküberweisen muss? Und warum Sie darüber nicht informiert wurden? Und wer Ihnen hätte erkären wollen, wieso Ihr Spezialfondsvermögen plötzlich geschrumpft ist – um eben diese Kapitalertragsteuer?
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Kurz & bündig
+++ Dr. Thomas Steffen, Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), hat bezüglich der neuen Behörden der europä-ischen Finanzaufsicht weiter Bedenken: „Ich hätte mir für Eiopa noch stärkere Kompetenzen als europäischer Standardsetter gewünscht, eher als eine Behörde mit europaweiten operativen Befugnissen“, so der Ex-Ceiops-Chef zu dpn. Steffen erwartet dabei, dass das Europäische Parlament auf die nun zwischen Rat und Kommission abgestimmten limitierten Befugnisse von Eiopa & Co. noch Kompetenzen draufsatteln wird.
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Risiken raus, Akzeptanz rein
Erfolgsabhängige Komponenten könnten künftig in der betrieblichen Altersversorgung mehr Verbreitung finden. Auf der Towers-Watson-Konferenz „Betriebliche Altersversorgung 2010“ am 28. Januar in Wiesbaden berichtete Dr. Guntram Hepperle, Experte für Pension Risk Management bei dem frisch fusionierten Berater, dass erfolgsabhängige Komponenten, seien sie in Verbindung mit einem fixen Grundbeitrag oder alleinstehend, zwar in der derzeitigen Praxis noch eine geringe Verbreitung haben, dennoch sichtbar zulegen.
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Ceiops mit erstem Stresstest
Das Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors (Ceiops) hat im Dezember 2009 erstmalig einen europaweiten Stresstest in der Versicherungsbranche exekutiert. 30 große Unternehmen hat man in die Pflicht genommen, jeweils drei verschiedene Krisenszenarien zu simulieren. Ziel des Tests war nicht, konkrete Vorgaben für die Kapitalausstattung einzelner Unternehmen zu ermitteln, da dies gegebenenfalls Aufgabe der nationalen Aufsichten ist. Ceiops wollte sich vielmehr mit dem Test einen Überblick über das Regenerationsvermögen der europäischen Versicherungsbranche insgesamt verschaffen. Zudem sollte der Test helfen, einen europaweiten Standard auf nationaler Ebene zu schaffen, so Ceiops zu dpn – eine Aufgabe, die von der Ceiops-Nachfolgerin European Insurance and Occupational Pensions Authority (Eiopa) zu vollenden sein wird. Nach Auswertung des Tests und Diskussion auf politischer Ebene in diesem Quartal sollen Kernerkenntnisse zwar veröffentlicht werden, Details hingegen bleiben Verschlusssache. Ob es künftig ähnliche Tests geben wird, ist noch offen. PBA
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Regulierte PK: Zusatzabsicherung?
In die weitere Absicherung regulierter Pensionskassen kommt Bewegung. Joachim Schwind, Chef der Höchster PK und Vorsitzender der Fachvereinigung Pensionskassen bei der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung, äußerte auf der aba-Sonderveranstaltung zur Insolvenzsicherung am 26. Januar in Köln die grundsätzliche Bereitschaft zu einer entsprechenden Regelung, soweit sich konkreter Bedarf abzeichnen sollte. Für den Fall tendiert er zu „einem eigenständigen PK-Sicherungsfonds“. Dabei sollten jedoch Ergebnisse derzeit laufender Studien des BMAS und der Bafin abgewartet werden. Ein Absicherungsmodell müsse zudem finanzierbar und kalkulierbar sein und einen Überforderungsschutz der Pensionskassen vorsehen. In seinem von der Branche mit Spannung erwarteten Vortrag hielt er sich zwar mit Einzelheiten zurück, illustrierte aber mögliche Größenordnungen durch Vergleich mit dem für Lebensversicherer gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsfonds. Die Deckungsrückstellungen regulierter Pensionskassen betragen heute circa 90 Milliarden Euro. Bei einem zu Protektor analogen Beitragssatz von 0,2 Promille würden dem Sicherungsvermögen rund 18 Millionen Euro jährlich zugeführt, nach fünf Jahren wären analog 1 Promille, hier entsprechend 90 Millionen Euro, kumuliert.
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Schütt-Alpen auf dem Parkett
Björn Schütt-Alpen kehrt nach einem halben Jahr Abstinenz Down Under zurück in die Pensionsbranche. Unter dem Label „schütt-alpen.Beratung“ will er vom Standort Köln aus vor allem Versicherer und Versorgungswerke als Klienten gewinnen, aber auch Banken, die nach der Bilanzrechtsreform wieder in die bAV einsteigen.
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25 Jahre in der europäischen Herzkammer
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Van Hulle Karel
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Die betriebliche Altersversorgung in Deutschland steht vor neuen Impulsen aus Brüssel. Pascal Bazzazi über den Mann, der daran maßgeblichen Anteil haben wird
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No accusation of hasty action
The IASB appears finally prepared to stamp out some of the most egregious practices, including the corridor
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Über Gräber immer vorwärts – alles außer ohne Aktien
Potenzielle Hiobsnachrichten und bilanzielle Zeitbomben gibt es satt und genug, doch wollen sich die Aktienmärkte auch nach einem Jahr Hausse die Stimmung nicht so richtig vermiesen lassen, möglicherweise zu Recht. Achtung, jetzt folgt eine These: Der Kapitalismus wird gerade deshalb alle Zeiten überdauern, weil er es ist, der aus den von ihm immer wieder selbst verursachten Krisen mit einer Dynamik herausführt, neben der alle sogenannten „Alternativen“ noch statischer und reaktionärer wirken, als sie es ohnehin schon sind. Und eben zu Beginn einer solchen Aufholphase befindet sich die Weltwirtschaft vielleicht derzeit. Trifft dies zu, dann arbeiten wir uns nicht langsam aus dem Tief, sondern überwinden es quasi sprunghaft – bis zur nächsten Krise, die sich möglicherweise gerade schon ankündigt. Über Gräber immer vorwärts.
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Kurz-Schluss - Japan I: Nakittsura ni Hachi
6. August 1945, 8 Uhr 15: Die US-amerikanische B-29-Superfortress „Enola Gay“ wirft über dem japanischen Hiroshima die Atombombe „Little Boy“ ab. 100.000 bis 200.000 Menschen – wer weiß das so genau – sind sofort tot, zerrissen, zergrillt, zerstrahlt. Tsutomu Yamaguchi dagegen überlebt. Mit schweren Brandverletzungen schleppt sich der Ingenieur, der sich beruflich in Hiroshima aufhielt, nach Hause zu seiner Familie. Dort dürfte er drei Tage später ein Déjà-vu der ganz eigenen Art gehabt haben, als mit „Fat Man“ über seiner Heimatstadt Nagasaki die zweite Atombombe dieses Krieges detoniert. „Nakittsura ni Hachi“, wird er sich gedacht haben, frei auf Neudeutsch: „Shit happens“.
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Kurz-Schluss - Japan II: Betriebsrente abgeschmiert
Sei fleißig und gehorsam, arbeite viel und hart, gehe möglichst spät in Rente. Mit ein wenig Glück ermöglicht Dir das Recht der betrieblichen Mitbestimmung anschließend, Deine Betriebsrente um 30 Prozent zu kürzen; ein echter Anreiz, um sich nicht auf die faule Haut zu legen, sondern weiter am Bruttoinlands-produkt Deines Vaterlandes mitzuwirken. In Deutschland, dem Drei-Stufen-Modell sei Dank, quasi unvorstellbar, in Japan nackte Realität. So jüngst geschehen bei Asiens größter Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL), die gerade den Gang zum Insolvenzrichter antreten musste, um nun mit Steuerzahlers Hilfe saniert zu werden. Da braucht es dann auch keine teure Insolvenzsicherung teutonischer Art mehr. Den drohenden Untergang ihres Arbeitgebers vor Augen, stimmten über 90 Prozent der aktiven Belegschaft und mehr als zwei Drittel der Betriebsrentner besagter Kürzung zu. Aber da der moderne Japaner bekanntermaßen gerne reist, besonders im Alter, und JAL seinen Aktionären Flüge 50 Prozent billiger anbietet, ist zumindest der JAL-Rentner-Aktionär fein raus. Er muss zwar auf ein Drittel seiner Rente verzichten, bekommt aber die Flüge für die Hälfte. Da bleiben doch unterm Strich sogar noch 20 Prozent mehr im Säckel, oder? PBA
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Dienstsitz der Europäischen Kommission in Brüssel
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Nicht immer mit Liebe: Brüssel gibt der bAV den Takt vor
Viel vor hat die Europäische Kommission im europäischen Pensionswesen, kurz-, mittel- und langfristig. Pascal Bazzazi gibt einen Überblick
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Loud & clear: Neues Risiko für die bAV
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Dr. Withold Galinat
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Eine Anwendung von Solvency II auf die bAV könnte Einschnitte der deutschen Industrie bei ihren Versorgungswerken einleiten, schreibt Dr. Withold Galinat
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Kurz & bündig
Skandinavische Pensionseinrichtungen werden im kommenden halben Jahr deutlich mehr in Aktien, Immobilien, Private Equity und Infrastruktur investieren, wie eine aktuelle Umfrage der Financial-Times-Publikation nrpn unter 22 Pensionsfonds (215 Milliarden Euro) aus Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island ergeben hat. Das geht vor allem zulasten ihres Bond-Anteils, den über 50 Prozent der Befragten abbauen wollen. Bei Aktien stehen mit jeweils etwa 40 Prozent der Nennungen vor allem Emerging-Markets- und globale Mandate auf der Agenda. Der auf Englisch verfasste Artikel kann unter www.nrpn-online.com abgerufen werden.
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Schnell agieren, aber nur mit möglichst einfachen und liquiden Anlagen:
So lautet die Maxime der Sparkasse Osnabrück im Jahr 2010
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Sparkasse Osnabrück mag es 2010 einfach
Im Treasury der Sparkasse Osnabrück erwartet man ein volatiles Jahr 2010, in dem taktisches Agieren das A und O sein wird. Dabei stehen klassische, liquide Asset-Klassen für das 1,5 Milliarden Euro schwere Depot A eindeutig im Fokus.
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Nicht jede Restriktion muss kosten
„Jede Restriktion kostet Geld“, besagt das Fundamental Law of Active Management. Für eine deutsche Kirche, die vor neun Jahren ein Small-Cap-Mandat mit Lupus alpha aufgelegt hat, hat sich das nicht bewahrheitet. Das Mandat wurde damals mit dem britischen Berater Eiris „nachhaltig“ gestaltet. Das 1.200 Aktien große Universum von Lupus alpha war danach um 250 Titel kleiner. Die Gesamt-Performance des Mandats übertrifft laut Lupus-alpha-Partner Ralf Lochmüller sogar diejenige anderer Mandate ohne Restriktion. „Nachhaltiges Investieren lässt sich nicht mehr aufhalten – dafür werden notfalls die Gremien der Investoren sorgen”, sagt Lochmüller. Ähnliches hört man von Detlef Mackewicz, dessen Arbeitgeber Capital Dynamics sich seit Ende 2008 nach den UN-Standards „UNPRI“ (www.unpri.org) richtet. In mehreren Fällen habe sich der Private-Equity-Anbieter seitdem nicht engagiert, weil die Investments den UNPRI nicht entsprochen hätten. MRO
Klima wird rauer für CDP-Verweigerer
Gerade die mangelhafte Transparenz vieler Angebote rund um die „nachhaltige Kapitalanlage“ ist institutionellen Anlegern ein Dorn im Auge. dpn geht mit gutem Beispiel voran und veröffentlicht die Namen von 18 börsengelisteten Banken, Finanzdienstleistern und Versicherern, die dem Carbon Disclosure Project keine Angaben über ihre Kohlendioxid-Bilanz machen.
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Wenn aktiv, dann jetzt
„Wenn Asset Manager outperformen, dann jetzt.“ Und: „Jetzt ist taktisch der falsche Zeitpunkt, passiv zu gehen.“ Diese knackigen Sätze stammen von Mercers Herwig Kinzler. Der Chef der deutschen Investment-Consulting-Sparte prognostiziert, dass 2010 die Themen Risikomanagement und Risiko-Overlay „die Themen für Investoren“ sein werden. Allerdings unterscheidet er bei seiner Analyse unregulierte (wie CTAs) und regulierte Investoren. Bei ersteren macht er tendenziell ein „Zurück zur Normalität“ in der Anlagepolitik aus, bei letzteren aber nicht – die seien viel zögerlicher, obwohl sie 2009 im Schnitt schätzungsweise auf komfortable 4,5 Prozent Nettorendite kommen würden.
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Feilen am professionellen Handwerkszeug
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Matthias Stürmer
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Für Matthias Stürmer, Ex-Immobilienchef bei Eon, sind Immobilienanlagen immer noch zu intransparent. Das will er ändern. Michael Lennert berichtet
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Shareholders get engaged
The large majority of investors still don‘t act as owners of the companies they invest in. The lack of engagement will backfire
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Deutschland muss Europas SRI-Vorreiter werden
Die dauernde Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge oder die adä-quate Altersversorgung für die Berechtigten sind typische Aufgaben von Pensionseinrichtungen. Doch haben eine Pensionskasse wie die Höchster Pensionskasse (mit 90.000 Versicherten von über 300 Unternehmen), eine Zusatzversorgungseinrichtung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (wie die VBL mit 1,8 Millionen Pflichtversicherten und mehr als einer Million Rentnern) oder ein Versorgungswerk der ersten Säule darüber hinaus eine gesellschaftliche Verantwortung?
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Wie die Fliegen
Wollten Sie jemals statisch sein? Wohl kaum. Kann man sich ja auch gar nicht mehr vorstellen, dass Statik in derart volatilen Zeiten noch von Erfolg gekrönt sein könnte. Doch Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe, und deshalb ist noch längst nicht ausgemacht, dass jeder automatisch das Gegenteil sein will, also dynamisch. Aber an der Dynamik kommt man 2010 wohl wirklich nicht mehr vorbei. Und wenn, dann muss man schon ein ganz schön ausgebuffter, selbstbewusster Modemuffel sein.
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Bafin gut bedient
Kein Wunder, dass die Bafin nicht zur Ruhe kommt. Erst der Trubel um die Versicherungs- und das Gerangel um die Bankenaufsicht, und nun auch noch die weltweite Diskussion darüber, was der Kuckuck in Dubai für die „Islamic Finance“ bedeutet. Dabei hat die Bafin doch gerade erst pompös zur Islamic-Finance-Konferenz in der Villa Kennedy geladen – obwohl hierzulande gerade einmal ein Player, die Kuveyt Turk Bank, den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Seit Dezember hat sie überdies die Aufsicht über die Rating-Agenturen an der Backe.
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Finanzkrise – ein Jahr danach: Ein Blick auf die Finanzmärkte
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Jörg Ambrosius ist
Geschäftsführer der
State Street Bank
GmbH und verantwortlich
für Sales und
Account Management.
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Wirft man heute einen Blick zurück auf die Anfänge der weltweiten Finanzkrise im letzten Jahr, konnte wohl niemand die nachfolgenden Umwälzungen vorhersehen. Nur ein Jahr später stellt sich die Finanzwelt völlig verändert dar. Immer noch sind den Marktteilnehmern die genauen Gründe für die Krise nicht ganz klar. Klar ist aber, dass die alten Rezepte nicht mehr wirken und die Regeln von früher nicht mehr gelten. Wie werden die Finanzmärkte der Zukunft aussehen? Bis heute zeichnet sich nur ein schemenhaftes Bild ab, schreiben Jörg Ambrosius und Wolfgang Hötzendorfer
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Kurz & bündig
Der europaweite Trend zu Defined-Contribution-Zusagen erregt die Aufmerksamkeit der Europäischen Kommission. Am Rande des European Pensions Funds Congresses erfuhr dpn aus Kommissionskreisen, dass in Brüssel über Regulierung zumindest nachgedacht werde. Unterdessen beziffert Aon die Verluste in britischen DC-Plänen allein für Oktober auf 18 Milliar-den Pfund. Der Rückgang von 507 auf 489 Milliarden Pfund markiert den größten Verlust seit Februar, so die britischen Berater, doch erreichten die DC-Pläne mit 520 Milliarden Pfund im Oktober auch ein 16-Monats-Hoch. In Großbritannien ist eine gesetzliche Mindestleistung unbekannt.
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U-Pensionsfonds wollen eigenes Gesetz
Die Unternehmenspensionsfonds von Siemens, Deutscher Telekom, Bosch, MAN und RWE wünschen sich eine stärkere Berücksichtigung des Prudent-Person-Konzepts in der Aufsichtspraxis. Die fünf haben sich bereits an die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände BDA gewandt. Bernhard Wiesner, Chef des Bosch Pensionsfonds, zu dpn: „Die Aufsichtspraxis ist von der Versicherungsperspektive dominiert. Der Pensionsfonds definiert sich im VAG aus sieben Paragrafen und einem Generalverweis auf die Lebensversicherer. Die Zeit ist reif für ein eigenständiges Pensionsfondsaufsichtsgesetz.“
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Kannibale Mitarbeiterbeteiligung?
In der Mitarbeiterbeteiligung soll die Entgeltumwandlung zugelassen werden. Dem Koalitionsvertrag folgend, sieht der Referentenentwurf vor, neben den vom Arbeitgeber dotierbaren 360 Euro pro Jahr eine Umwandlung gleicher Höhe zu fördern. Bemerkenswert: Die Förderung ist weniger reguliert und durch Steuerfreiheit bei Ein- wie Auszahlung breiter als in der bAV. In einer Stellungnahme äußerten denn auch die acht Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft Bedenken. „Im Hinblick auf die demografische Entwicklung und das sinkende Leistungsniveau in der gesetzlichen Rente wäre dies eine falsche Weichenstellung.“ Ob das Projekt in der Praxis Relevanz erlangt, ist nicht zuletzt wegen der Klumpenrisiken fraglich. Möglicherweise ist Zweck der Übung eher, den Koalitionären in sonn- und donnerstäglichen Talk-Runden ein Argument an die Hand zu geben, Angriffe wegen vorgeblicher sozialer Kälte zu parieren. PBA
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IASB-Chairman Sir David Tweedie rudert zurück
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IAS 19: Angst vor der eigenen Courage?
Das International Accounting Standards Board (IASB) unter Sir David Tweedie rudert zurück. Auf dem Board-Meeting am 17. November in London hielt man zwar daran fest, künftig im IAS 19 keine Wahlmöglichkeiten mehr zuzulassen, doch die erfolgswirksame Sofortamortisation steht wohl nicht mehr auf der Tagesordnung. Status ist nun, den Korridor abzuschaffen und dafür Buchung gegen Eigenkapital unter Schonung der Gewinn- und Verlustrechnung vorzuschreiben. Damit würde eine wie auch immer geartete Sorie-Methode – den US-GAAP folgend nun OCI-Methode (Other Comprehensive Income) getauft – zum Maßstab bei Bewertung von Defined Benefit Obligation und Plan Assets. Unterdessen scheinen Wirtschaft und Industrie in Deutschland für die Folgen einer Sofortamortisation nicht nur erfreulich sensibilisiert, sondern auch nahezu einer Meinung: In einer dpn-Umfrage lehnen 27 von 29 Großunternehmen, Versicherern, Beratern und Instituten die Sofortamortisation ab, darunter alle 15 an der Umfrage teilnehmenden Dax-Unternehmen. Von diesen bevorzugen zehn die Sorie-Methode, fünf halten dem Korridor die Stange. Einhelliger Tenor der Ablehnung ist der Verweis auf unangemessene Volatilität im Ergebnis, die eine stichtagsbezogene Bewertung langlaufender Verpflichtungen mit Schätzunsicherheiten zum Zeitwert brächte. Lediglich ein Berater und ein Asset Manager – beides kleinere Häuser – würden erfolgswirksame Sofortamortisation begrüßen.
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Martin Hoppenrath: Viel im Auge
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Martin Hoppenrath
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Dieses Jahr zusätzliche 160.000 Be-rechtigte aus über 700 Insolvenzen und ein Schadensvolumen von 4,05 Milliarden Euro. Bei einer Beitragsbemessungsgrundlage von 285 Milliarden Euro und 73.100 beitragspflichtigen Mitgliedern musste Martin Hoppenrath, Vorstandsvorsitzender des Pensions-Sicherungs-Vereins, nun also den Beitragssatz von 14,2 Promille aufrufen. Dass Liquidität in den Unternehmen besser aufgehoben ist als beim PSV und puffernde Kapitaltöpfe nur Begehrlichkeiten wecken, war seit jeher Grundkonsens der Beteiligten. Insofern ist diese Verachtfachung zum Vorjahr im Kontext der jahrzehntelang maßvollen Kosten der Sicherung deutscher Betriebsrenten zu sehen. Mathematiker Hoppenrath, Jahrgang 46 und wie sein Verein Kölner, nutzt jetzt die erst seit der Kapitaldeckung 2006 mögliche Beitragsverteilung, um die derzeit kostbare Liquidität seiner Mitglieder zu schonen: Da er 7,5 Promille über fünf Jahre streckt, bleibt es 2009 bei 8,2 Promille. Damit gewinnt man Zeit, in der Hoffnung, dass Großinsolvenzen wie Arcandor in kommenden Jahren ausbleiben.
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Michel Barnier
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Michel Barnier
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Erfahrung bringt er mit. Von 1999 bis 2004 bereits Regionalkommissar unter Romano Prodi, wird der französische UMP-Politiker Michel Barnier, Jahrgang 1951, nun Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen in der zweiten Kommission Barroso und beerbt damit den Iren Charlie McCreevy. Barnier, bis März im zweiten Kabinett Fillon Minister für Landwirtschaft und Fischerei, nimmt mit dem neuen Amt eine Schlüsselposition ein. Die Reform der europäischen Finanzaufsicht ist schließlich eine der Hauptaufgaben der neuen Kommission. Widerstand dürfte besonders von britischer Seite zu erwarten sein, ist er doch Befürworter strengerer Aufsicht. Die Briten sollen gar gefordert haben, Finanzdienste aus dem Ressort herauszulösen. In Sachen betriebliche Altersversorgung wird er sich unter anderem mit Themen wie dem Grünbuch bAV, Solvency II und Pensionsfondsrichtlinie sowie dem Trend zu Defined Contribution beschäftigen. Über mangelnde Arbeit wird er sich nicht beklagen können. PBA
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Gerhard Ebinger
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Gerhard Ebinger
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Als ehemaligem Fernspäher ist ihm der Einsatz in wechselnden Umfeldern vertraut. Die Leitung des Pensionsgeschäfts der BMW Group in Großbritannien ist für Dr. Gerhard Ebinger allerdings in erster Linie eine räumliche Veränderung. Schließlich war der Reutlinger bis dato schon Abteilungsleiter Asset Management bei BMW in München. Betriebswirt Ebinger, Jahrgang 1969, der nach seinem Studium in Regensburg, Neuchatel, Le Havre/Caen und Philadelphia über die bAV promoviert hat, verantwortet in Birmingham nun knapp vier Milliarden britische Pfund in verschiedenen Pensionsfonds und damit den Löwenanteil des BMW-Planvermögens. BMW hat auf der Insel mehr als 60.000 Rentner, 20.000 unverfallbare Anwartschaften und 6.000 aktive Mitarbeiter zu betreuen. Entgegen der Landessitte defensiv investiert, sind die Bayern auch mit ihren britischen Plan Assets verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen. 2008 erzielte man immerhin noch eine Rendite von 3,1 Prozent. PBA
Gabriel Bernardino
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Gabriel Bernardino
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Sein voller Name ist natürlich länger: Gabriel Rodrigo Ribeiro Tavares Bernardino heißt der neue Chairman des Committee of European Insurance and Occupational Pen-sions Supervisors (Ceiops). Der portu-giesische Mathematiker ist als Nachfolger von Dr. Thomas Steffen, Chef der deutschen Versicherungsaufsicht, nicht nur der erste hauptamtliche Chef von Ceiops, sondern vermutlich auch der letzte. Schließlich dürfte neben Solvency II der Übergang von Ceiops zur European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) im Zuge der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Neuordnung der Finanzaufsicht (European System of Financial Supervisors ESFS) bis 2011 im Fokus seiner Arbeit stehen. Offene Fragen gibt es genug, vor allem die geringe Repräsentanz der Versicherer gegenüber den Zentralbankern im Verwaltungsrat des European Systemic Risk Boards als auch die Frage von Kompetenzüberschreitungen zwischen nationalen und europäischen Aufsichtsbehörden. PBA
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Soll am deutschen Wesen Europas bAV genesen?
Die Trends in der europäischen Altersvorsorge lassen Deutschland auf einmal als großes Vorbild erscheinen
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Heißes Eisen: Sind aller guten Durchführungswege sechs?
Angesichts des Regierungswechsels intensiviert Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), offenbar seine Überzeugungsarbeit, um Investmentfonds in der betrieblichen Altersversorgung zu etablieren – als sechsten Durchführungsweg. In den zuständigen Ministerien aller 16 Bundesländer sei der BVI vorstellig geworden, so hört man. Und auf offene Ohren gestoßen auch, so hört man. Am 5. November erläuterte Seip in Berlin auf dem Kongress „Die Zukunft der Alterssicherungssysteme“ vor der PensionsBranche und den rentenpolitischen Sprechern der Parteien seine Argumente: Versicherungen dienten vernünftigerweise der Risikoabsicherung, und Vermögensaufbau laufe besser über Investmentfonds, da weniger Home Bias, kein jährlicher Rechnungszins und dank endfristiger Garantien größere Anlagefreiheit.
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KURZ-SCHLUSS: Helden für immer – Helden für einen Tag
So viel Honig bekommt der gemeine Pensionsfonds-manager auch nicht jeden Tag amtlich ums Maul geschmiert. Sharon Bowles, britisches Mitglied des Europäischen Parlamentes und dort Vorsitzende des Ausschusses Wirtschaft und Währung, sprach zur Branche am 17. November auf dem European Pensions Funds Congress im Zuge der Euro Finance Week in Frankfurt. Größe, Kompetenz, Nachfragemacht und zunehmende Bedeutung der Pensionsinvestoren angesichts der demografischen Entwicklung betonend, forderte sie die Pensionsindustrie zu deutlich selbstbewussterem Auftreten auf: bei der Bewältigung der Krise wie bei der Wiederherstellung der kaufmännischen Moral in der Finanzdienstleistung. Sichtlich um Pathos bemüht, rief sie in Anspielung auf ein Bonmot der Investmentbanker den Vorsorgeinvestoren zu: „It could be you to be the Masters of the Masters of the Universe.“ Na, das geht doch runter wie Öl. Doch es kam noch besser: „Be the Heroes of the Universe. The people are counting on you.“ So respektvoll umschmeichelt fühlt man sich als Pensionsfondsmanager glatt an David Bowie erinnert, der zu seinen Berliner Zeiten Ende der 70er Jahre sang: „We can be Heroes for ever and ever.“ Doch Obacht, Bowie sang schließlich auch: „We can be Heroes just for one day.“ PBA
KURZ-SCHLUSS: Das Haus Europa aufräumen
Nochmal European Pensions Funds Congress in Frankfurt: Dr. Thomas Steffen, Chef der Versicherungs-aufsicht bei der Bafin, ist mit den Plänen zur euro-päischen Finanzaufsicht weiterhin sichtlich nicht zufrieden. Auf dem Podium bemängelte er, dass in dem von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Euro-pean Systemic Risk Board (Esrb) den 27 Zentralbankern lediglich ein Versicherungsexperte gegenübersitzen soll. Angesichts möglicher Kompetenzstreitigkeiten zwischen der bis 2011 zu schaffenden European Insurance and Occupational Pensions Authority (Eiopa) und nationalen Aufsichtsbehörden äußerte er sich gar grundsätzlich:
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Redezeit: Klaus Stiefermann
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Klaus Stiefermann
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Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba), spricht mit Pascal Bazzazi über die Wechselwirkungen zwischen der Europäischen Union und Deutschland und die Folgen für die bAV.
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Loud & clear: Mittelstand nicht vergessen
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Dr.Andreas Jurk
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Angesichts der Diskussion um Rekordhöhen und eine Neugestaltung der Beitragspflicht zum Pensions-Sicherungs-Verein warnt Dr. Andreas Jurk vor einem Teufelskreis
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Die größte Pensionskasse Deutschlands überarbeitet ihre SRI-Leitlinien
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Der BVV präzisiert „Nachhaltigkeit“
Die mit 20,7 Milliarden Euro Vermögen größte Pensionskasse Deutschlands, der BVV aus Berlin, wird in den kommenden Monaten ihre Position zum Thema Nachhaltigkeit präziser als bisher schriftlich festlegen und die Leitlinien für ihre Kapitalanlage entsprechend überarbeiten.
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Versicherer: Quant-Ansätze im Blick
Der bei der Gothaer Versicherung für die Rentenanlagen verantwortliche Dr. Michael Leinwand rechnet zwar damit, dass Inflation im kommenden Jahr eine etwas stärkere Rolle spielen wird, alleine schon durch Basiseffekte. Auf dem FT/dpn-Roundtable „Bond Management – quantitativ versus traditionell“ (Seite 21) zeigte er sich aber skeptisch, ob das auch mit deutlich steigenden Zinsen einhergehen wird. Falls das Zinsniveau tatsächlich anhalte, würden mehr Versicherer dazu übergehen, die Duration quantitativ-taktisch zu steuern, erwartet Leinwand. „Versicherer werden mithilfe von Quant-Modellen mehr Rendite aus ihren Bond-Investments herausholen wollen.“
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Allianz Global Investors „das Maß aller Dinge“
Den deutschen Sonderweg „Master-KAG“ beherrscht die Allianz-Tochter AGI derzeit am besten, resümiert die aktuell detaillierteste Studie zu diesem Thema, der „Trendradar Master-/Service-KAG 2009“. Als „sehr gut aufgestellt“ unter den Anbietern präsentiert der Studienautor Dr. Marc Herzog des Frankfurter Beraters Frontiers Management Consulting (FMC) die Deutsche-Bank-Tochter DB Advisors sowie Metzler und Universal-Investment, bei denen „Strategie, Positionierung und Leistungsportfolio“ am besten übereinstimmten.
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Neue Adressen werden rar
Es gibt noch Potenzial, doch neue Adressen werden langsam, aber sicher Mangelware: Über 50 Prozent der gesamten institutionellen Vermögen oder etwa 500 Milliarden Euro liegen mittlerweile in Master-Fonds, das meiste davon – über 160 Milliarden Euro – stammt von Versicherern, wie Frontiers Management Consulting in ihrer über 300-seitigen Studie erhoben hat.
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Kapitalanlage ist auch Unternehmertum
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Patrik Bremerich
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Ein Pionier der Consultant-Branche wird 50 Jahre alt: Sich mit RMC selbstständig zu machen, hat Patrik Bremerich nie bereut. Michael Lennert berichtet
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There's more to risk than meets the LDI
Longevity is the new bogeyman for UK schemes. Public sector funds have been driving the pace of research in this area
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Die Strategische Allokation – vergessen, verraten, verkauft
Verdient das, was wir seit Jahren als „Strategische Allokation“ serviert bekommen, eigentlich noch seinen Namen? Wohl kaum, wenn man sieht, wie kurzsichtig institutionelle Investoren mittlerweile ihnen anvertrautes Geld anlegen: Sich einerseits über Monate hinweg mit Corporate Bonds vollzusaugen und andererseits seit Jahren Aktien zu meiden wie der Teufel das Weihwasser, ist von ihrer notwendigen (und kodifizierten!) Strategischen Allokation etwa so weit entfernt wie George Dabbeljuh von Barack Obama. Strategie gibt es also nur noch auf dem Papier. Die künstliche Trennung zwischen Strategie und Taktik führt sich aber ad absurdum, wenn die Taktik zur einzigen Strategie wird.
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Einfach (oder) gut?
Es ist fast zu schön, um wahr zu sein: Die Inflation kommt in 18 bis 24 Monaten zurück, und wir können uns nun alle ganz gemütlich darauf vorbereiten?
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Kurz & bündig
Die Diskussion um die Finanzierung des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSV) nimmt Fahrt auf. Auf der Herbsttagung der Arbeits-gemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) am 13. und 14. Oktober in Ulm beherrschte die Insolvenzsiche-rung die Gespräche auf Podium und Parkett, was angesichts bevorstehender Rekordprämien nicht verwundert. Doch in der Podiumsdiskussion mit Karsten Tacke, Geschäftsführer Gesamt-metall, Alexander Gunkel von der BDA und PSV-Chef Martin Hoppenrath wurde schnell klar: Einfache Lösungen drängen sich nicht auf. Doch die tun not, und so wurde auch Gastgeber Klaus Stiefermann nicht müde, die europäische Komponente der Problematik zu betonen. In Brüs-sel beschäftigt man sich bereits mit dem Thema und blickt dabei vor allem auf Deutschland, hat man hier doch eine der etablier-testen Insolvenzeinrichtungen für Pensionssysteme überhaupt. Sollte man also nicht eines Tages von Brüssel mit einem fremden System konfrontiert werden wollen, gilt es, die Vorbildfunktion des PSV zu erhalten. Übrigens: Dass vor allem im Zusammen-wirken mit Solvency II die regulierten Pensionskassen sich in Sachen Insolvenzsicherung werden bewegen müssen, daran scheint in der Szene kaum noch jemand zu zweifeln.
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Sitz des IASB in der Londoner Cannon Street
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IAS 19-Reform: der Zeitplan steht
Schwankungen bei Pensionsverpflichtungen und Plan Assets könnten in Zukunft unmittelbar über die Gewinn- und Verlustrechnung auf die Ergebnisse der Konzerne durchschlagen. Dies wäre die Folge der geplanten Abschaffung der beiden derzeitigen Puffermechanismen, der Korridor- und der Sorie-Methode. Nun steht schon mal der zeitliche Auftakt fest: Mit einem Exposure Draft des zuständigen International Accounting Standard Boards unter Chairman Sir David Tweedie ist nun im ersten Quartal 2010 zu rechnen.
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Spaltung macht Ärger
Da wird sich noch so mancher Geschäftsführer an die Unwirksamkeit seines Ehevertrages infolge auslegender Rechtsprechung erinnert fühlen: Trotz explizit anderslautender Versorgungsordnung darf bei gespaltener Rentenformel die außerordentliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rente (BBG) von 2003 nicht berücksichtigt werden. Laut Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom April, dessen Begründung nun vorliegt, haben Unternehmen diese Vertragslücke zu schließen. „Erstens müssen die Arbeitgeber bei wortgetreuer Anwendung der BAG-Entscheidung nun permanent eine Schatten-BBG mitführen. Zweitens kann man nicht definitiv wissen, wie sich die umgekehrt anzurechnende höhere gesetzliche Rente entwickeln wird“, erläutert Dr. Michal Karst, Principal und Chefsyndikus bei Rauser Towers Perrin, gegenüber dpn die Problematik. Fragen bleiben also offen, sicher ist, dass der Verwaltungsaufwand explodiert. PBA
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3. Senat während der Verhandlung Foto: BAG, Just
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bAV: Entzerrte Zillmerung zulässig?
Das Bundesarbeitsgericht hat am 15. September 2009 die Revision gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom August 2008 zur Rechtmäßigkeit der Zillmerung in der betrieblichen Altersversorgung zurückgewiesen. Ob damit Rechtssicherheit erreicht ist, dürfte offen sein. Das LAG Köln hatte das Urteil des AG Siegburg vom Februar 2008 bestätigt, wonach gezillmerte Tarife das Wertgleichheitsgebot nicht verletzen. Der klagende Arbeitnehmer hatte von 2004 bis 2007 rund 7.000 Euro in eine Direktversicherung eingezahlt, Deckungskapital bei Ausscheiden rund 4.700 Euro. Gemäß Paragraf 1 Betriebsrentengesetz hielt er die Entgeltumwandlungsvereinbarung für unwirksam und sah den Vergütungsanspruch auferstanden. Dem widersprach das BAG, da eine unstatthafte Zillmerung den Arbeitgeber nur zur Aufstockung der Versorgung verpflichten könne, wie es angesichts der Förderung der bAV dem Willen des Gesetzgebers entspräche. Da der Arbeitnehmer nur auf Unwirksamkeit geklagt hatte, konnte das BAG die Revision abweisen, ohne tief in die Wertgleichheit einsteigen zu müssen. So sprachen Vorsitzender Dr. Gerhard Reinecke, Berichterstatter Johann Kremhelmer und Beisitzer Dr. Bertram Zwanziger während des Verfahrens auch nur von Anhaltspunkten für Wertgleichheit durch vollgezillmerte Tarife. Ins Spiel brachten sie jedoch eine mögliche unangemessene Benachteiligung in AGBs gemäß Paragraf 307 BGB. Als Maßstab wiederholte Reinecke seine mehrfach öffentlich geäußerte Auffassung, dass er sich in Anlehnung an Alterszertifizierungsgesetz und Versicherungsvertragsgesetz eine Verteilung der Abschlusskosten auf fünf Jahre auch in der bAV vorstellen könne.
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Neuordnung der Aufsicht: Mit Lust zur Eiopa?
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Dr. Thomas Steffen
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Die Konvergenz der Versicherungsaufsicht in Europa, dann Solvency II, schließlich die Finanzkrise und nun die Lehren daraus: Zu tun hatte er genug als Chairman des Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors (Ceiops). Das Komitee ist heute eine feste und gefragte Größe in der europäischen Finanzpolitik, und wenn seine Amtszeit nun nach zweieinhalb Jahren ausläuft, kann Dr. Thomas Steffen, im Hauptberuf Erster Direktor der Versicherungsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), sicher zufrieden zurückblicken – falls ihm dazu Zeit bleibt. Denn in Deutschland wie in Europa geht es Schlag auf Schlag weiter.
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KLAUS HEUBECK
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Klaus Heubeck
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Die Internationalisierung der deutschen Pensionsberater geht weiter: Die Heubeck AG aus Köln ist jüngst eine Kooperation mit der US-amerikanischen Buck Consultants eingegangen. Damit stellt sich das letzte unabhängige der großen deutschen Häuser noch internationaler auf, und beide Partner können für die Gobal Player unter ihren Klienten nun gegenseitig die weißen Flecken auf der Beratungs-Weltkarte schließen. Doch während sich die Wettbewerber Rauser, Heissmann, Höfer und Bode direkt oder sukzessive in amerikanische Hände begaben, bewahrt Professor Klaus Heubeck die weitgehende Unabhängigkeit seines Hauses. Wenig überraschend, wenn man ihn kennt. Der 64-jährige Kölner – qua Herkunft wie Lebensleistung Urgestein der deutschen Versicherungsmathematik – ist streng fokussiert auf aktuarielle Aufgaben, kennt keine Scheu, sich gegen den Mainstream zu stellen, und bietet bis heute anders als seine angloamerikanisch dominierten Wettbewerber keine HR-Dienstleistungen an. PBA
GERHARD REINECKE
Manche sagen, das Thema sei nun erledigt, doch auszuschließen ist es nicht, dass Dr. Gerhard Reinecke, Vorsitzender des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht in Erfurt, sich während seines Berufslebens nochmal mit der Zulässigkeit der Zillmerung in der Entgeltumwandlung wird befassen müssen. Altverträge gibt es schließlich noch genug. Etwas knapp könnte die Zeit allerdings schon werden. Im Mai 1945 bei Oste-rode am Harz geboren, geht er turnusgemäß im Mai 2010 in den sicher wohlverdienten Ruhestand. Zuvor Richter am Landesarbeitsgericht Berlin wurde Reinecke 1991 an das BAG berufen, das damals noch in Kassel saß. 1999 wurde er schließlich Vorsitzender Richter des 3. Senats. Einen Hieb, der vielleicht noch Folgen haben wird, hat er der bAV mit seinem Urteil vom April 2009 versetzt, wonach bei gespaltener Rentenformel die außerordentliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze 2003 nicht berücksichtigt werden darf. Der Verwaltungsaufwand für Unternehmen dürfte enorm sein. PBA
BRIGITTE ZYPRIES
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Brigitte Zypries
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Der bAV hinterlässt sie einen neuen Versorgungsausgleich, über dessen Bürokratiemonstereigenschaften in der Branche nur noch der Kopf geschüttelt wird. Mit ihren furchteinflößenden Vorstellungen vom Europäischen Haftbefehl scheiterte Ex-Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) in Karlsruhe dagegen ebenso wie mit ihrem skurrilen Vorstoß, Vaterschaftstests faktisch unmöglich zu machen. Der bürgerliche Menschenverstand kann Erleichterung über ihren Abgang eigentlich kaum verhehlen; bleibt nur noch zu hoffen, dass sie nun nicht selbst nach Karlsruhe entsorgt wird. Die Augen reibt sich der Chronist jedoch über die Auferstehung ihrer zumindest bundespolitisch längst tot geglaubten Nachfolgerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), ein Fossil aus der Helmut Kohl-Ära, das sich unwidersprochen im Fernsehinterview schon mal als „Bürgerrechtlerin“ ansprechen lässt und der Zypries nicht nur physiognomisch gleicht, sondern auch qua Weltanschauung glatt derselben Partei angehören könnte. PBA
Die bAV nach Erfurt: Alles wird höher
Die Zulässigkeit hoher Kosten trifft eine betriebliche Alters-versorgung, deren Attraktivität sich ohnehin einzutrüben droht
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Redezeit: Peter Schwark
Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungs-wirtschaft, spricht mit Pascal Bazzazi über die bAV, sieht Vorteile für die Versicherer nach der Finanzkrise und schlägt eine Lösung in der Diskussion um Solvency II vor.
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Asset Pooling gewinnt an Anziehungskraft
Asset Pooling erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit, da es für multinationale Unternehmen die Möglichkeit bietet, von einer administrativen Zusammenfassung der Vermögenswerte ihrer weltweiten Pensionseinrichtungen zu profitieren. Dank branchenweiter Innovationen haben sowohl die Trägerunternehmen der Pensionsseinrichtungen als auch deren Vermögensverwalter die Möglichkeit, auf Pooling-Lösungen zurückzugreifen, die ihre zunehmend komplexen Bedürfnisse erfüllen. Entscheidend dabei ist, so Jörg Ambrosius, Senior Vice President von State Street, dass klare Vorgaben bezüglich der Anforderungen zur Erzielung einer gelungenen Lösung vorliegen.
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Bayerische bAV: Mit Kindern auf dem Rücksitz
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Wolfgang Degel
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Risiken für das Unternehmen minimieren, trotzdem attraktive Vorsorge bieten – BMW probt den Spagat, schreibt Pascal Bazzazi
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Loud & clear
Hat die Branche nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zur Zillmerung in der betrieblichen Altersversorgung Rechtssicherheit, und hat die Zillmerung eine Zukunft?
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Appellierte an die Politik, einen globalen „New Deal“ abzuschließen:
Ernst Ulrich von Weizsäcker
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Nachhaltigkeit im Spannungsfeld
Von Mainstream und Machbarkeit, Mehrwert und Marketing: dpn-Autoren verfolgten das FT-Symposium Nachhaltigkeit
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„Der nächste Kondratieff-Zyklus muss grün sein“
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Dr. Eckhard Bergmann
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Die Ressourcenproduktivität muss steigen,und damit die Energiepreise. Das ist der richtigeWeg,sagt Ernst Ulrich vonWeizsäcker. Dr. Eckhard Bergmann hat zugehört
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Das nationale Panel (von links): Maik Rodewald (Financial Times Ltd.),
Dieter Lehmann (Volkswagenstiftung),Rainer Jakubowski (BVV), Heribert Karch (Metallrente), Michael Dittrich (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)
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Stimmen & Impressionen
„Das Symposium war ein voller Erfolg. Exzellente Referenten, interessierte Teilnehmer, gute Gespräche. Ich habe viele wertvolle Impulse erhalten.“
Jan Eiben Lehrstuhl für Familienunternehmen (Intes Stiftungslehrstuhl), WHU – Otto Beisheim School of Management
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Den Wettbewerbs vorteil nutzen
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Sabine Döbeli
Leiterin Nachhaltigkeit,
Vontobel-Gruppe
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Eine nachhaltige Geschäftsausrichtung zahlt sich aus, schreibt Sabine Döbeli
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Marktrendite = Anlegerrendite? Denkste...
Seit Jahrzehnten streitet sich die Ökonomenzunft über die Höhe des sogenannten „Equity Premiums“, des langfristigen Renditedeltas zwischen Aktien und kurzfristigen, risikolosen Staatsanleihen. Weil der aus historischen Daten abgeleitete Wert von 5 bis 6 Prozent per annum für das Equity Premium (EP) sich mit den mikroökonomischen „Nutzenfunktionen“ der Fachleute nicht in Übereinstimmung bringen lässt (der historische EP-Wert mutet zu hoch an), spricht man vom „Equity Premium Puzzle“.
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Von der Affäre zur Ehefrau
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Luis Viceira
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Zurück zu den Wurzeln bewegt sich derzeit so vieles im Finanzsektor. Geht es nach Harvard-Professor Luis Viceira, gilt das auch für die Vermögensanlage: Mit Alpha, ihrer heißen, zügellosen Affäre, werden Anleger wieder vorsichtiger umgehen. Beta wird wieder wichtiger. Und künftig denkt man in Basisrisiken statt in Asset-Klassen.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Professor Luis Viceira, George E. Bates Professor an der Harvard Business School, USA
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Private Equity bekommt strategische Dimension
Die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft (PKDW) hat Private Equity als strategische Anlageklasse ins Portfolio aufgenommen und zehn Millionen Euro (ein Prozent des Gesamtanlagevolumens in Höhe von einer Milliarde Euro) in einen Dachfonds investiert. „Private Equity hat wie Aktien und Anleihen anders als etwa Hedgefonds und Rohstoffe einen systematischen wirtschaftlichen Bezug zu unserer Passivseite und ist deshalb für uns langfristig interessant“, sagt Bernd Walgenbach, Vorstandsvorsitzender der überbetrieblichen Duisburger Pensionskasse, die gerade erst die Marke von 60.000 Mitgliedern überschritten hat (bei etwa 500 Mitgliedsunternehmen). Mittelfristig soll die Private-Equity-Quote auf bis zu vier Prozent steigen – der recht geringe Anteil in Höhe von einem Prozent ist noch der Taktik geschuldet.
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EnBW: Neue Asset-Klasse mit neuer ALM-Studie
Auch EnBW Energie überprüft aktuell seine strategische Asset Allocation – und wird voraussichtlich erstmals in Private Equity investieren. „Wir wollen noch mehr Rechtsschiefe in unsere Renditeverteilung und ziehen dafür Risikobudgets zu Lasten von Public Equity ab“, sagte Ingo Peter Voigt, Generalbevollmächtigter und Leiter Konzernfinanzen. Als strategische Zielquote sind maximal fünf Prozent vorgesehen, angefangen wird mit deutlich weniger; direkte Einzelengagements strebt Voigt nicht an, eher Dachfonds-Lösungen.
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Neuer Referentenentwurf bringt CTAs steuerliche Klarheit
Das Bundesfinanzministerium hat den Referentenentwurf eines Jahressteuergesetzes 2007 vorgelegt, aus dem sich eine wichtige Klarstellung im Hinblick auf die lohnsteuerliche Behandlung von Contractual Trust Arrangements (CTAs) ergibt. In Paragraf 3 Nr. 65 c) des Einkommensteuergesetzes soll künftig geregelt werden, dass der Erwerb von Ansprüchen durch den Arbeitnehmer gegenüber einem Dritten – also zum Beispiel einem CTA-Treuhänder – im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder in vergleichbaren Fällen steuerfrei ist, soweit der Dritte neben dem Arbeitgeber für die Erfüllung von Ansprüchen auf Grund bestehender Versorgungsverpflichtungen oder Versorgungsanwartschaften gegenüber dem Arbeitnehmer und dessen Hinterbliebenen einsteht. Diese Regelung soll ausdrücklich auch für die Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeit oder einem Arbeitszeitkonto gelten. Die Steuerfreiheit soll nicht nur für neue Fälle gelten, sondern auch alle noch offenen Fälle erfassen. Der Gesetzesentwurf soll am 23. September vom Kabinett beschlossen werden.
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Etwas geringer, aber weiter stabil
Der Ausfinanzierungsgrad von „typischen“ Pensionsplänen deutscher Unternehmen ist im zweiten Quartal dieses Jahres erstmals seit einem Jahr wieder gesunken, wenngleich nur um weniger als ein halbes Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die erstmals veröffentlichte Analyse „German Capital Market Update“ des Beratungsunternehmens Rauser Towers Perrin, die hierfür de Entwicklung von Pensionsplänen von in Deutschland aktiven Unternehmen hinsichtlich Ausfinanzierung, Entwicklungen auf der Verpflichtungsseite sowie im Hinblick auf die Erträge aus für Pensionsverpflichtungen reservierten Kapitalanlagen untersucht hat.
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Europäische Immobilien-Investmentgesellschaft baut Präsenz in Deutschland auf
Cordea Savills, eine seit dem Jahr 2003 auf dem Markt agierende Immobilien-Investmentgesellschaft, will verstärkt deutsche Institutionelle für sich gewinnen (vergleiche Personalien: Thomas Gütle als Head of Germany und Berith Kübler als Head of German Portfolio Management ernannt). Cordea Savills hat nach eigenen Angaben weit reichende Erfahrung im internationalen Immobilien-Fondsmanagement und legte bereits in ausgewählten europäischen Märkten auf die jeweiligen landesspezifischen Anlegerbedürfnisse abgestimmte Fonds auf. In Deutschland wird Cordea Savills vor allem paneuropäische Core-Fonds für institutionelle Investoren anbieten.
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Es bleibt dabei: Die Vergangenheit taugt nicht zur Prognose
Investoren müssen zahlreiche Entscheidungen treffen. Auch auf welche Asset Manager sie setzen. Da bietet es sich an – so könnte man zwangsläufig meinen – sich für jene Asset Manager zu entscheiden, die in der Vergangenheit objektive und nachvollziehbare Erfolge generiert haben. Doch so einfach ist es nicht. Das auf jeden Fall geht aus der bisher unveröffentlichten Studie „Persistence of Manager Performance” von Mercer Investment Consulting hervor.
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Personalien
Beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in Berlin sind Veränderungen angesagt. Grund hierfür: Der langjährige Leiter Kapitalanlagen, Dr. Ulrich Krüger (46), wird den Verband zum Jahresende verlassen, wie der GDV dpn auf Nachfrage bestätigte. Krüger will sich dem Vernehmen nach neuen Herausforderungen stellen. Zu seinen konkreten Plänen – die derzeit bereits feststehen – wollte sich Dr. Krüger jedoch aktuell noch nicht äußern. ML/MRO
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Kommentar – Dr. Jörn Wasmund
Die effiziente Anlage vorhandener Mittel stellt heute viele institutionelle Investoren vor große Herausforderungen. Einerseits drängen Eigentümer und Kunden auf eine attraktive Rendite und eine breite Diversifikation. Andererseits erschweren regulatorische Vorgaben eine Direktanlage in alternative, mit traditionellen Anlagen unkorrelierte Assets wie etwa Loans. Die Anlage in höherrentierliche Aktiva ist aufgrund des höheren Risikos, der höheren Volatilität sowie regulatorischer Vorgaben ebenfalls nur begrenzt möglich.
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Gerling in neuer Gemeinschaft
Im Mai fand die Suche des traditionsreichen Versicherers Gerling nach einer neuen Heimat endgültig ihren Abschluss: Die Gerling Beteiligungs-GmbH und ihre operativen Tochtergesellschaften wurden nach der Übernahme durch die Talanx-Gruppe nun auch in die Konzernstruktur der Muttergesellschaft integriert. Gleichzeitig fand bei Talanx ein Strukturumbau statt.
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Düsseldorfer Vodafone startet DC-Plan
Die deutsche Vodafone-Gruppe ist am 1. Juni mit einem „soweit dies nach deutschem Recht möglich ist, reinen“ Defined-Contribution-Plan für ihre Mitarbeiter an den Start gegangen. Als Begründung hierfür nennt Horst Weismüller, für Altersversorgung zuständig in der Abteilung Tax, dass Vodafone den ganzen Ertrag, der für die Altersvorsorge der Mitarbeiter erwirtschaft wird, denselben auch zukommen lassen will. Hiervon wolle man nicht partizipieren, aber auch die Risiken dafür nicht übernehmen. Vodafone garantiere aber den nominalen Wert der Beiträge. „Wir wollen uns auf unsere unternehmerischen Aufgaben konzentrieren. Die Altersvorsorge für unsere Mitarbeiter ist jedoch nicht unsere unternehmerische Aufgabe. Deswegen ist ein Defined-Benefit-Plan, bei dem das Unternehmen dem Mitarbeiter ein Versprechen abgibt – ein Versprechen, welches von mehreren unsicheren Variablen abhängt – für Vodafone eben nicht der richtige Weg“, erklärt Weismüller dpn.
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Studie Alternative Investments: Kaum Platz für Euphorie
Versicherer, Banken und Sparkassen – gerade diese Investoren haben 2005 tatsächlich in Alternative Investments angelegt; insgesamt dürften hierzulande rund zehn Prozent der Institutionellen bereits investiert sein. Das ist ein Ergebnis der Studie „Alternative Investments 2006: Konsolidierung – Reife – Realismus?“ von Frontiers Management Consulting und Mercer Investment Consulting (mherzog@frontiers-management-consulting.de) und (Herwig.Kinzler@mercer.com), deren Ergebnisse exklusiv in der Juli/August-Ausgabe von dpn vorgestellt werden. Die Studie basiert auf den Antworten von 80 institutionellen Investoren, spiegelbildlich wurden auch Anbieter befragt.
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Die Lufthansa lebt vorerst besser mit Kapitalgarantien
Im Februar dieses Jahres hat die Lufthansa AG die Neustrukturierung der strategischen Liquiditätsreserven abgeschlossen und insgesamt 1,15 Milliarden Euro auf sieben Asset Manager verteilt. Immerhin knapp die Hälfte dieses Betrags, genau 500 Millionen Euro, entfällt auf kapitalgarantierte Schuldscheine, denen auch Hedgefondsstrategien zugrunde liegen – laut Walter Schmidt-Cording, Leiter Risiko-und Liquiditätsmanagement, ein „Novum“ für die Lufthanseaten. Darüber hinaus dotierte Lufthansa jeweils 250 Millionen Euro in Rentenfonds mit bis zu zwei beziehungsweise mit bis zu fünf Jahren Laufzeit; der Rest entfällt auf Geldmarktfonds. Als strategische Liquidität gilt bei der Lufthansa ein Betrag in Höhe von zwei Milliarden Euro, alle Beträge darüber hinaus zählen zur operativen Liquidität, die in kurzfristig verfügbaren Tages- und Termingeldern und in mindestens mit „BBB“-geratete kurzlaufende Wertpapiere angelegt ist.
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Wird 2007 das Jahr für Europas Abwicklungsstandards?
Die Fondsindustrie ist zwar inzwischen eine große Industrie in Europa geworden, aber es fehlt auf wichtigen Feldern an einheitlichen Standards, insbesondere einheitlichen Abwicklungsstandards. Das ist so ähnlich, als wenn es in der Elektroindustrie keine Industrienormen für Steckdosen oder Birnenfassungen gäbe. Für die Nutzer bedeutet das: Der Weg zur Open oder Guided Architecture ist komplex und teuerer als nötig. Deshalb hat sich die EFAMA (European Fund and Asset Management Association) die Vereinheitlichung der Abwicklungsstandards in Europa auf die Fahnen geschrieben.
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Kommunikation als neue alpha-Quelle
Auch der Consultant-Markt für institutionelles Asset Management wird reifer, und so ist es nur konsequent, dass neue Berater von der üblichen Dienstleistungspalette – wie Asset-Liability-Management, Asset-Klassen-Planung, Manager-Selektion und manchmal auch Anlageempfehlungen – die Finger lassen, und sich stattdessen mit komplementären Leistungen, häufig solche, die bei den bisherigen Consultants nebenher mitgemacht werden, einen Namen machen wollen.
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Fangemeinde des Style Investings wächst
Das so genannte Style Investing bei Aktien, also die bewusste Diversifikation zwischen Investment-Stilen wie beispielsweise Value und Growth, ist ein Diversifizierungsschritt, den die meisten deutschen Institutionellen noch nicht gegangen sind. Indes: Dass sich auf diesem Feld aber etwas bewegt, zeigt die Nettomittelentwicklung bei einem der Vorzeigehäuser in Sachen bewusster Trennung von Value und Growth, AllianceBernstein, das zwei nach Portfoliomanagement, Research und Administration komplett voneinander getrennte Aktienplattformen – Alliance für Growth, Bernstein für Value – unter einem Dach vereint: Laut Martin vom Hagen, ehemals bei Axa Investment Managers und nun Leiter des deutschsprachigen institutionellen Geschäfts von AllianceBernstein in München sind die Zuflüsse 2005 durch Aufstockungen und neue Mandate um über 40 Prozent gestiegen. Die Hälfte der derzeit 20 institutionellen Mandate aus dem deutschsprachigen Raum entfällt auf deutsche Investoren. Der größte Kunde hat 500 Millionen Euro an AllianceBernstein vergeben, aufgeteilt auf ein europäisches und ein US-Aktienmandat.
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Neue Erkenntnisse für die Alpha-Suche
Im Mittel erzielen die Investoren mit Large-Cap-Mandaten kein positives Alpha; viele schneiden sogar deutlich im Minus ab. Diese inzwischen weit verbreitete Vermutung belegt eine kürzliche Auswertung von alpha portfolio advisors, die auf 369 Composites aus der Alpha-Datenbank mit Anlageschwerpunkt in Europa, USA, Japan und Global basiert und einen Zeitraum von drei Jahren (2002 – 2004) abbildet (vergleiche auch dpn Ausgabe 24, März/April 2006, Seite 62-64). Der Large-Cap-Bereich ist so gesehen für die Investoren nicht mehr als ein Nullsummenspiel. Positive Alphas – auch das ist nicht neu – werden im Mittel dagegen nur für aktive Mandate im Mid- und Small-Cap-Bereich beobachtet, mit etwa 84 Basispunkten besseren Renditen als bei der Gesamtheit der Mandate.
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Watson Wyatt: „Globale Diversifikation reicht nicht mehr“
Wenn Watson Wyatt mit seiner Vorausschau auf die nächsten zehn Jahre Recht hat, werden viele Investoren ihre strategische Asset Allocation neu schreiben müssen. In seinem neuen „Global Investment Review 2006“ identifiziert der Consultant einige makroökonomische Schlüsselfaktoren, deren Risikogehalt sich derzeit noch nicht vollständig in den Kursen an den globalen Aktienmärkten widerspiegele: Demografie, Umweltveränderungen, „Chindia“ (China und Indien in der Weltwirtschaft), Energie, staatliche Wirtschaftspolitik, Geopolitik und die Veränderung der öffentlichen Stimmungslage.
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Personalien
Die 35 Milliarden Euro schwere Bayerische Versorgungskammer bewegt sich – angespornt von den positiven Erfahrungen seit dem ersten Hedgefonds-Investment vor einem Jahr – immer stärker hin zu Absolute-Return-Mandaten und Alternative Investments. Entsprechend wächst das Team Alternative Investments unter der Leitung von Anselm Wagner weiter: Neben Dajana Brotmann ist seit Anfang Mai auch Constantin Echter dazu gestoßen; Echter promoviert derzeit nebenher über das Thema Hedgefonds am Lehrstuhl für Finanz- und Bankwirtschaft der Uni Augsburg bei Professor Manfred Steiner. Derzeit betreut das Team die Themen Dachhedgefonds und Commodities sowie künftig auch Währungsmanagement, Emerging Market Debt und High Yield. Für den baldigen Ausbau der Hedgefonds-Quote sind bereits die Kandidaten identifiziert, darunter drei Dachhedgefonds-Manager und zwei Währungsmanager.
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Zweiklassengesellschaft bildet sich in Europa auch beim Thema LDI
„Liability Driven”, nach dieser Facon investieren unter Europas Pensionseinrichtungen bereits oder bald vor allem Holländer, Dänen und Schweden und auch die Briten. Bei knapp der Hälfte der europäischen Einrichtungen ist LDI (= Liability Driven Investing) ein mehr oder weniger starker Bestandteil der Kapitalanlagestrategie: Jede fünfte Einrichtung orientiert seine Anlagestrategie jetzt schon an ihren Verbindlichkeiten, weitere sieben Prozent führen gerade eine LDI-Strategie ein und ein weiteres Fünftel zieht es in Betracht.
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Kommentar – Michael Montag
Nach der monatelangen Talfahrt der Anleihekurse schmelzen nun auch die Gewinne an den Aktienmärkten dahin und lassen so manchen institutionellen Anleger schon erste bange Blicke auf das zu erwartende Jahresergebnis werfen. Besonders hohe Verluste weisen die Börsen der Schwellenländer auf. Hier wurden die Anleger über Jahre hinweg mit zweistelligen Renditen verwöhnt und mancher Anbieter machte seinen Kunden glauben, dass Ertrag und Risiko negativ miteinander korrelieren. Gegenüber den Anfang bis Mitte Mai erreichten Höchstständen, haben die meisten Schwellenländerfonds fast 20 Prozent verloren, angeführt von Fonds, welche sich auf die so genannten BRIC-Länder, also Brasilien, Russland, Indien und China, fokussieren.
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aba-Jahrestagung
Deutschlands Betriebsrente hat Münteferings Segen
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Dr. Boy-Jürgen Andresen wird 60
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Dr. Boy-Jürgen Andresen
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Für Dr. Boy-Jürgen Andresen ist 2006 ein ganz besonderes Jahr. Erstens, weil das Schwergewicht der deutschen betrieblichen Altersversorgung schlechthin seit mittlerweile zehn Jahren als Gesellschafter-Geschäftsführer an der Spitze der Dr. Dr. Heissmann GmbH steht und aus dem Unternehmen einen der erfolgreichsten – manche sagen den erfolgreichsten – Berater für Versorgung und Vergütung der Republik gemacht hat. Zweitens vollendet der manchmal streitlustige aber immer besonnene und erfrischend schlagfertige Andresen heute, das heißt am 12. April 2006, seinen 60. Geburtstag.
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Fidelity bereitet Zeitkontnmodell vor
Nach Informationen von dpn wird Fidelity Investments voraussichtlich im Spätsommer in Deutschland mit einem Zeitkontenmodell an den Markt gehen. Damit hat Dr. Klaus Mössle, der Mitte 2004 von der Deutschen Asset Management zu Fidelity kam und das institutionelle Geschäft voranbringen sollte, ein weiteres Projekt angeschoben. Mössle hatte bereits kurz nach seinem Antritt bei Fidelity in Kronberg erklärt, dass man den Kunden vor allem in der betrieblichen Altersversorgung deutlich mehr als bisher bieten wolle. Mit dem Zeitkontenmodell liefert er nun ein größeres Projekt im Segment bAV.
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Axa Investment Managers machen Alpha portabel
Erst wenige Investoren wie etwa die Nordrheinische Ärzteversorgung setzen es bereits ein (vergleiche dpn, März/April-Ausgabe), allzu viele Anbieter gibt es ebenfalls nicht – und viele Consultants betrachten es eher als intellektuelle Übung denn als Marktchance: Portable Alpha. Das intuitive Konzept der Trennung von Alpha und Beta mit dem Ziel, sich Alpha ins Portfolio zu holen, das ansonsten mit den im Portfolio enthaltenen Asset-Klassen gar nicht zu holen wäre, bleibt zumindest in der Breite noch in den Schubladen. Eine Ausnahme: Axa Investment Managers. Deren Produktdesigner in Paris tüfteln schon seit längerem daran, wie man die Alpha-Quellen im Konzern (darunter gerade auch die stabile Überrendite vieler Axa Rosenberg-Produkte) zusammenführt. Das baldige Ergebnis: Mindestens ein Portable-Alpha-Fonds, der Mitte 2006 als Ucits3-konformer Fonds endlich aufgelegt wird, wie Axa auf Nachfrage von dpn bestätigte. Die Alphaquellen sollen 14tägig anhand eines quantitativen Allokationsmodells neu gewichtet werden. Der Transport des Alphas auf eine gängige Renten-Benchmark erfolgt via eines Total Return Swaps. In einer anderen Variante soll der Investor das Alpha über dem Dreimonats-Euribor erhalten – Axa IM peilen 300 Basispunkte an. Als Mandatsvarianten könnten die Ansätze ebenfalls angeboten werden. MRO
VBL: Viel Positives aus Karlsruhe
Bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) hellen sich die Mienen immer deutlicher auf: Denn erstens hat die größte Einrichtung der Zusatzversorgung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Jahr 2005 erstmals seit mehreren Jahren wieder mehr öffentliche Arbeitgeber gewonnen als verloren: Die Zahl der beteiligten Arbeitgeber stieg 2005 um 0,6 Prozent, nach einem Minus von 0,1 Prozent im Jahr 2004. Vorstandsmitglied Richard Peters äußerte sich im Gespräch mit dpn zuversichtlich, dass keine weiteren Austrittswellen mehr zu befürchten sind und die Zahl der Kündigungen weiter abnimmt - 2005 kehrten noch zehn beteiligte öffentliche Arbeitgeber der VBL den Rücken, nach 48, 36 und 27 Beteiligten in den Jahren seit 2002. Zweitens werden die guten Ergebnisse der 2002 eingeleiteten Spezialisierung der Kapitalanlagestruktur – mehr spezialisierte und mehr ausländische Asset Manager, High-Alpha-Mandate mit hohen Tracking-Error-Vorgaben – auch im Vergleich zu den größten Pensionskassen immer augenscheinlicher: Nach der Bafin-Berechnungsmethode für die laufende Durchschnittsverzinsung betrug die Rendite des gesamten Anlagevermögens der VBL (elf Milliarden Euro) in den Jahren 2004 und 2003 5,34 und 6,68 Prozent – über dem Schnitt der zehn größten Pensionskassen (5,23 und 5,16 Prozent). Und 2005 soll wieder ein guter Jahrgang gewesen sein.
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Union Investment feiert mit Rohstoffderivatefonds Premiere
VAG-Investoren sollten jetzt besser nicht weiterlesen: Intelligent in Rohstoffe investieren heißt, deren um den Wert Null oszillierende Korrelation mit Aktien und Renten auszunutzen. Will man das Risiko physischer Lieferungen ausschließen – die berühmten Schweinebäuche vor der Haustür – muss man deshalb Rohstoff-Derivate einsetzen. Da aber auch das für VAG-Investoren ohne Sondergenehmigung der Bafin nicht erlaubt ist, weil Commodities laut Investmentgesetz nicht in der Positivliste als Finanzinstrumente gelistet sind, müssen Versicherer, Pensionskassen und Versorgungswerke auf die Überarbeitung des Investmentgesetzes hoffen - nach aktuellem Stand soll das überarbeitete Gesetz Anfang 2007 in Kraft treten.
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VW Pension Trust e.V. untersucht den Einsatz neuer Asset-Klassen
Auch was sich bewährt hat, ist vor Veränderungen nicht gefeit. Zum Beispiel die neue Kapitalanlagestruktur, die sich der VW Pension Trust e.V. Mitte Mai vergangenen Jahres gegeben hat: statt drei Mischfonds nun sieben spezialisierte Aktien- und Rentenmandate plus einen Overlay-Manager (HSBC Trinkaus). Über beide Töpfe hinweg – unter dem Trust hängen der mittlerweile 1,1 Milliarden Euro schwere Pensionsfonds (Mindestrenditeziel vier Prozent, Anlagehorizont 15 bis 20 Jahre) und der 800 Millionen Euro schwere Zeit-Wertfonds (unter vier Prozent; 10 Jahre) – betrug die Rendite 2005 über zwölf Prozent, deutlich über den Anfangserwartungen von Albrecht Möhle (mehr zu den Erfahrungen des VW Pensions Trusts nach einem Jahr mit der neuen Anlagestruktur folgt in der Mai-Ausgabe von dpn). Dennoch: Das Universum hat mehr zu bieten als Bonds und Aktien, und deshalb plant das Vorstandsmitglied des VW Pension Trusts und Bereichsleiter für Geld- und Kapitalmarktaktivitäten im Konzern-Treasury, neue Asset-Klassen zu prüfen und wenn möglich auch zu integrieren. Infrage kommen beispielsweise Private Equity, Hedgefonds, Immobilien und ein Emerging-Market-Exposure, aber auch weitere Bond-Klassen wie Wandelanleihen und Subordinated Debt sollen geprüft werden.
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Pan European Pensions Plans standhaft auf dem Vormarsch
International aufgestellte Unternehmen wollen langsam aber stetig ihre Pensionsverpflichtungen und die dazugehörenden Assets im Hinblick auf Kosten, Risiken und personalpolitische Ziele auf internationaler Ebene steuern (vergleiche dazu auch den Bericht über den VW Pension Trust e.V. oben). Das geht aus einer aktuellen Studie von Rauser Towers Perrin hervor, die dazu 71 international agierende Unternehmen, darunter 13 Vertreter aus dem Dax, befragt haben. „Die Unternehmen sehen auf dem Gebiet der paneuropäischen Pensionspläne Handlungsbedarf. Gleichwohl werden und müssen die Ergebnisse des Handelns nicht mit dem übereinstimmen, was der Regelungsgeber idealtypisch vorgesehen hat“, fasst Dr. Reiner Schwinger, Co-Autor der Studie und Vorstand bei Rauser Towers Perrin im schwäbischen Reutlingen, die wichtigsten Resultate zusammen.
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MAN-CTA startet mit 500 Millionen Euro
MAN hat sein neu gegründetes Contractual Trust Arrangement (CTA), welches nach dem Modell des MAN Pension Trust e.V. errichtet wurde, zum Start mit Finanzmitteln in Höhe von 500 Millionen Euro dotiert. Die Dotierung mindert entsprechend die Pensionsrückstellungen, die danach zum Jahresende noch 1,185 Milliarden Euro gegenüber 1,716 Milliarden Euro per Ende 2004 betrugen. Dieser Umschichtungsprozess soll fortgesetzt werden bis zur vollständigen Abdeckung der inländischen Pensionsansprüche durch das CTA. Der Trust soll dabei die Funktion eines Treuhänders gegenüber den versorgungsberechtigten Mitarbeitern sowie Rentnern übernehmen.
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Bei der Aktien-Boutique Comgest brummt es in Europa
Der Pensionsplan von Honda in Großbritannien, der Pensionsfonds von Heineken in Holland, Rolex in der Schweiz, der Fonds des französischen Senats („Sénat“) und das Bankhaus Spängler in Österreich: Sie alle zieren die Referenzliste einer französischen Aktien-Boutique namens Comgest – bekannt vor allem für ihre sehr konzentrierten Portfolios bei vergleichsweise langer Haltedauer (Turnover p.a.: im Schnitt 10 bis 15 Prozent) sowie ihren mittlerweile knapp 1,3 Milliarden Euro schweren Sicav Magellan, einen Emerging-Market-Fonds. Hierzulande ist die 1986 gegründete Boutique, an der alle 45 Mitarbeiter, darunter 18 Portfoliomanager und drei Analysten, Anteile halten, nicht sehr bekannt. Und das, obwohl Comgest fast ausschließlich Geld für Institutionen verwaltet. Von den 6,5 Milliarden verwalteten Euro stammen gerade einmal 600 Millionen Euro von zehn deutschen Großanlegern, darunter auch einige Sparkassen. Am meisten Geld fließt derzeit in die Emerging-Markets-und Asien-Ansätze; bereits drei Viertel der Assets sind dort investiert.
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Personalien
Im Mai 2001 hat er die Wiesbadener Commerz Grundbesitz-Spezialfondsgesellschaft (CGS) mitgegründet, knapp fünf Jahre später, seit Anfang April 2006, ist der 47jährige Roger Welz neues Geschäftsführungsmitglied der Meag Munich Ergo KAG, die zurzeit rund 16 Milliarden Euro verwaltet. Bei der CGS, derzeit mit sechs Spezialfonds (darunter vier, bald fünf Pool-Spezialfonds) auf dem Markt, war er für das Marketing und den Vertrieb, das Portfoliomanagement und das Finanz- und Rechnungswesen zuständig. Welz wird bei den Münchnern den Vertrieb von Immobilienprodukten an Institutionelle verantworten – zumindest in der KAG. Gesamtverantwortlich für Immobilien bleibt Dr. Knut Riesmeier von der KAG-Muttergesellschaft Meag Munich Asset Management GmbH. MRO
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Kommentar – Winfried Hutmann
Fondsmanager sind für gewöhnlich rationale Menschen. Bevor sie in ein Unternehmen investieren, klopfen sie die harten Fakten ab. Treffen sie qualitative Aussagen, liest man unter der Überschrift „Investment Rationale“ oft Sätze wie diesen: „Das Unternehmen hat sich klar auf seine Kernkompetenzen fokussiert.“ Fragt man indes die gleichen Fondsmanager nach den Kernkompetenzen des eigenen Unternehmens, besteht die Antwort in der Regel aus einem erstaunten Blick.
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