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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 
 
 KOMMENTAR
 
Pascal Bazzazi: Arbeitgebers Aktienaversion
— Pascal Bazzazi

Null Prozent! Das ist die erstaunliche Quote der Aktien in den Spezialfonds bei der Pensor Pensionsfonds AG, wenn die Asset Allocation in Abstimmung mit dem Arbeitgeber erfolgt (siehe Rubrik „Redezeit“ in dieser Ausgabe). Natürlich kann man darüber in diesen Monaten zutiefst erleichtert sein, auch weil dies bei anderen Pensionseinrichtungen in Deutschland nicht wesentlich anders sein dürfte. Doch grundsätzlich muss diese Zurückhaltung zu denken geben. Schließlich wird es sich hier kaum um geschicktes kurzfristiges Timing handeln, sondern um eine grundsätzliche Abneigung der Arbeitgeber gegen Aktien in ihrem Planvermögen. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Herrschaftswissen draußen vor der Tür
— Pascal Bazzazi

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wird im HGB auch die Bewertung von Pensionsverpflichtungen und Planvermögen internationalen Standards angenähert. Doch die International Financial Reporting Standards mit dem IAS 19 in seiner jetzigen Fassung sind selber Gegenstand intensiver Debatten und werden in absehbarer Zeit reformiert. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Die Inflation in der modernen HGB-Bilanz
— Pascal Bazzazi

Betriebliche Vorsorgesysteme müssen sich mit der Inflation auf beiden Seiten der Bilanz auseinandersetzen. Auf der Passivseite wirkt die Geldentwertung über die Annahmen der Renten- und Gehaltstrends nach IFRS dabei nur mittelbar auf die Bilanzen der Unternehmen.

Dämpfte beispielsweise der Anstieg des Rechnungszinses um 20 Basispunkte im zweiten Quartal 2008 die Pensionsverpflichtungen einerseits, hat andererseits laut Rauser Towers Perrin der Anstieg der Inflationserwartungen von 2,5 auf 2,8 Prozent diesen Effekt im Dax glatt überkompensiert. Mehr . . . 


Jochen Treuz: Schafft das BilMoG wirklich Wahrheit?
— Jochen Treuz

Der neue Entwurf zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ruft die Frage in Erinnerung, welches die sinnvollste Art der Darstellung von Pensionsverpflichtungen ist. Derzeit müssen Unternehmen laut Handelsgesetzbuch (HGB) Pensionsverpflichtungen brutto ausweisen.

Das heißt, dass der Bilanzleser die Verpflichtungen in vollem Umfang erkennen kann. Allerdings lässt sich – zumindest in der Bilanz – nicht sehen, ob und inwieweit das Unternehmen durch entsprechende Vermögensgegenstände diese Pensionsrückstellungen abgedeckt hat. Mehr . . . 


Weiter Weg zum Demografiemanagement
— Dr. Eckhard Bergmann

Die Alterung unserer Gesellschaft ist nicht irgendeine ungünstige zyklische Variante, die kommt und auch wieder geht. Sie ist längst Fakt, unumkehrbar und dauerhaft. Die Thesen von Frank Schirrmacher, Autor des „Methusalem-Komplotts“, sind inzwischen hinlänglich bekannt. Aber die Folgerungen aus seinem Befund dringen nur ganz vorsichtig in unser Handeln ein. Mehr . . . 


Kurz-Schluss Mehr . . . 


Dr. Wolfgang Mansfeld: Bewegung bei der Altersvorsorge
— Dr. Wolfgang Mansfeld

Trotz unbestreitbarer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist der weitere Ausbau der geförderten Altersvorsorge unabdingbar. Offenkundig wächst in der Politik die Bereitschaft, auch über neue Wege nachzudenken: Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Auf zur neuen Dauerbaustelle
— Pascal Bazzazi, Korrespondent

Sie meinen es also ernst: Ende April hat sich die große Koalition auf Eckpunkte einer Mitarbeiterbeteiligung geeinigt, eine Kombination der von der Union favorisierten direkten Beteiligung und dem Deutschlandfonds der SPD.

Zwar beruhigt es zunächst, dass vornehmlich bestehende Förderungen etwas aufgebohrt werden, doch angesichts der offenen Fragen dürfte weitere Regulierung – und damit neue Bürokratie – nicht lange auf sich warten lassen. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Erfurt ante portas: Schaumschlägerei statt Grundsatzentscheidung?
— Pascal Bazzazi

Zu laufenden oder bevorstehenden Verfahren äußert sich ein Richter nicht. Aber zumindest eine allgemeine Aussage konnte er sich dann doch nicht verkneifen, der Vorsitzende des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht (BAG), Gerhard Reinecke. Und was er zur bevorstehenden Revision des Urteils des Landesarbeitsgerichts (LAG) München sagte, dürften die Branchenvertreter auf der Konferenz „Betriebliche Altersversorgung 2008“ am 24. Januar in Wiesbaden eher erleichtert aufgenommen haben. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Entfesselt im Trippelschritt
— Autor: Pascal Bazzazi

Der Pensionsfonds blüht im Glanze des Glücks der 9. VAG-Novelle. Entfesselt von allzu rigiden Unterdeckungsgrenzen und Nachschusspflichten, könnte er sich jetzt zu einer ernsthaften Alternative in der bAV mausern.

Mit RWE und MAN engagieren sich nun zwei weitere Dax-Konzerne in dem jüngsten aller Durchführungswege. Doch bei aller Zufriedenheit über die erreichten Fortschritte muss man fragen, warum die Politik neue und notwendige Entwicklungen gesetzlich direkt aus einem Guss zu flankieren nicht imstande zu sein scheint. Mehr . . . 


Klaus Morgenstern: Chancenlose Zahlenexperimente
— Autor: Klaus Morgenstern

5+1 – auf diese knappe Formel lassen sich die Wünsche der deutschen Fondsbranche reduzieren, wenn ihre Planungen für die betriebliche Altersversorgung (bAV) beschrieben werden sollen.

Den fünf schon bestehenden Durchführungswegen möchte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) lieber heute als morgen Investmentfonds als sechsten an die Seite stellen. Der Wunsch der Kapitalanlagegesellschaften, in der bAV eine größere Rolle zu spielen, ist keineswegs neu, wurde aber unlängst vom BVI-Präsidenten Wolfgang Mansfeld erneut aufs Schild gehoben. Mehr . . . 


Nikolaus Bora: Die große Schlamperei
— Autor: Nikolaus Bora

Ein fehlendes Wort, ein falscher Bezug – da wird die Aussage eines Satzes schnell ins Gegenteil verkehrt. Geschieht das bei einem Gesetzestext, ist es fatal. Dann muss nachgebessert werden, so wie das seit je geschieht. So oft freilich wie in der jetzigen Großen Koalition musste nie zuvor nachgearbeitet und ausgeputzt werden.

Daran wird sich in dieser Legislaturperiode nichts mehr ändern, weil das Procedere gleich bleibt: Union und Sozialdemokraten wollen im Koalitionsvertrag vereinbarte Aufgaben bis zu einem bestimmten Termin erledigen, beispielsweise die Gesundheits-, Pflege- oder Unternehmens-Steuerreform. Mehr . . . 


Maik Rodewald: Wussten Sie schon, dass …?

Wussten Sie schon, dass Abu Dhabi, immerhin der mit Abstand größte und zugleich erdölreichste Staat der Vereinigten Arabischen Emirate, in diesem Jahr mehr mit seinen Finanzanlagen verdient hat als mit dem Ölgeschäft? Wussten Sie schon, dass Qatar so schnell wächst wie kaum eine andere Volkswirtschaft und sehr bald Luxemburg als das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen überholen wird? Und wussten Sie schon, dass in Dubai …? Mehr . . . 


Klaus Morgenstern: Pensionsfonds: aus den Kinderschuhen
— Autor: Klaus Morgenstern

Manchmal braucht gut Ding wirklich Weile. Das beste Beispiel dafür lieferte der fünfte Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Die Pensionsfonds kamen erst aus den Kinderschuhen, nachdem der Schuster noch einmal Hand angelegt hatte.

Diese Schlussfolgerung lässt der Deutsche Pensionsfonds Survey zu, den die Unternehmensberatung Towers Perrin jüngst vorgelegt hat.

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Alexander Schindler: Klarheit und Wahrheit
— Autor: Alexander Schindler, Union Asset Management Holding, Mitglied des Vorstands

Investoren und Asset Manager sind auf dem Weg der Professionalisierung ein gutes Stück vorangekommen. Das Tempo des Fortschritts könnte viele Marktteilnehmer jedoch überfordern und zu einem Rückschlag führen, wenn es nicht gelingt, das Neue verständlich zu machen und vor allem in bedarfsgerechte Konzepte zu übertragen. Transparenz heißt das Gebot der Stunde. Dies gilt auch für einen der neuesten Trends: Portable Alpha. Mehr . . . 


Klaus Morgenstern: Puffer für den späteren Gang aufs Altenteil
— Autor: Klaus Morgenstern, freier Journalist

Spätestens seitdem die Rente mit 67 beschlossene Sache ist, müssen sich auch die Unternehmen und ihre Partner in der betrieblichen Altersversorgung mit diesem Thema befassen, auch wenn noch ein paar Jahre bleiben, bis die ersten Jahrgänge länger ihrem Job nachgehen. Zwar steht längst der Stufenplan fest, mit dem sich der Gang aufs Altenteil für den einzelnen Arbeitnehmer verschiebt, aber es kann durchaus noch eine Reihe von Risiken und Nebenwirkungen geben. Bei der Regelungswut des Gesetzgebers lässt sich zum Beispiel nicht völlig ausschließen, dass er auch noch die Altersgrenzen für die betriebliche Altersversorgung an die neuen Spielregeln bei den gesetzlichen Renten anpasst. Das wäre ein völlig falsches Signal. Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) hat daher schon mal vorsorglich den Zeigefinger erhoben und den Gesetzgeber zur Besonnenheit aufgerufen. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Quälendes Warten auf den Erkenntnisgewinn
— Autor: Pascal Bazzazi

Der kurzsichtige Versuch der Politik, die sozialen Sicherungssysteme auf Kosten der bAV zu sanieren, wird scheitern. Offen ist nur, ob und wann auch der Gesetzgeber endgültig zu dieser Erkenntnis gelangen wird. Solange die strukturellen Defizite vor allem unseres Gesundheitswesens nicht korrigiert sind, wird eine Verbesserung der Einnahmeseite immer nur kurzfristige Entlastung bringen und die Probleme mit wachsender Dimension in die Zukunft verlagern. Nach dem Schlag durch das GKV-Modernisierungsgesetz 2004 wäre das Ende der Entgeltumwandlung dann ein weiterer Kollateralschaden, den die bAV für die Versäumnisse im Gesundheitswesen zu tragen hat. Mehr . . . 


Bernhard Wiesner: Investivlohn in global investierende Pensionsfonds!
— Autor: Bernhard Wiesner

So respektabel der Anstoß von Bundespräsident Köhler zum Investivlohn war, so merkwürdig muten die Konzepte an, die in der jüngsten öffentlichen Diskussion zu hören sind.

Unpraktikable Ansätze, die auch noch staatlich gefördert werden sollen; komplexe Modellansätze, fehlende Portabilität und ungeklärte Insolvenzsicherung sind nur einige Problemfelder. Auch die Bundesbank lehnt zu Recht solche Konzepte ab und regt demgegenüber Lohnzahlungen als „Erfolgsbeteiligungen“ bei guter Geschäftslage an. Mehr . . . 


Klaus Morgenstern: Zeitkonten ab ins Pflichtprogramm
— Autor: Klaus Morgenstern

Lebensarbeitszeitkonten erfreuen sich vor allem deshalb großer Beliebtheit, weil sie wenig regulatorische Fesseln tragen. Das sollte auch so bleiben, mit einer Ausnahme: Es ist an der Zeit, dass dem Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung nun auch der Rechtsanspruch auf die Einrichtung von Arbeitszeitkonten folgt.

Angesichts einer solchen Aufforderung wittern viele wieder den Geruch gesetzgeberischer Gängelei. Aber wenn sie sich zuvor in jenen Unternehmen umhören, die bereits aus eigenem Antrieb Zeitkontenmodelle installierten, gehen sie vielleicht nicht sofort in Abwehrhaltung. Mehr . . . 


Klaus Rotter: Sammelklagen: mehr Systematik, bitte!
Autor: Klaus Rotter

Was macht eine Depotbank? Unter anderem „schnippelt“ sie Dividenden. Zugegeben, heute findet das nicht mehr per Hand mit der Schere statt. Heute läuft alles elektronisch. Um so mehr verlässt sich der Anleger darauf, dass die Depotbank alles im Griff hat und sämtliche ausgeschütteten Dividenden für ihn auch einsammelt. Bei der ordentlichen Dividende kann der Anleger das relativ einfach überprüfen. Der Termin dieser Ausschüttung ist allen Beteiligten lange vorher bekannt. Über die Höhe entscheidet die Hauptversammlung. So weit, so gut. Mehr . . . 


Ralf Lochmüller: Mehr Regulierung ist nicht gleich mehr
Autor: Ralf Lochmüller

Hedgefonds in Deutschland, das ist vor allem eine Geschichte der kleinen Schritte. Die Protagonisten: (zu) hohe Erwartungen, zeitweilige Ernüchterung, zurückhaltende Investoren, eine unglückliche

Heu­schrecken-Diskussion und eine regulierungsfreudige Aufsicht. ­Bislang konnten weder die Anzahl der Fonds (45) noch das Mittelaufkommen (rund 2,5 Milliarden Euro) die Hoffnungen der Branche ­erfüllen. Mit Lion ­Advisors und Merck Finck gaben in Deutschland bereits die ersten Hedge­fonds auf, wenn auch nicht aus Performancegründen. Fakt ist: Die Investoren halten sich immer noch zurück.

Ganz anders die Szenerie im Ausland: Mit gut 1,2 Billionen Dollar entfallen inzwischen fünf Prozent aller in den USA verwalteten Assets auf Hedgefonds. Und im Aktiengeschäft gehen Schätzungen zufolge rund ein Drittel aller Orders auf das Konto der „Alleskönner” unter den Fonds. Noch Anfang der 90er Jahre steckten nicht einmal 50 Millionen US-Dollar in diesen Fonds. Angesichts dieses rasanten Wachstums zeigen sich vielerorts Aufsicht und Politik alarmiert. Mehr . . . 


Klaus Morgenstern: Besinnung auf alte Werte
— Autor: Klaus Morgenstern

Als er 2002 den Anspruch auf Entgeltumwandlung einführte, wollte der Gesetzgeber vor allem eines: Die betriebliche Altersversorgung (bAV) wieder auf Trab bringen. Reiften auch nicht sämtliche Blütenträume, so wehte in den Betriebsrentensystemen doch ein frischer Wind. Aber wie so oft schlug das Pendel nun sehr weit zur anderen Seite aus. Die Konsequenz: Wer heute von bAV spricht, meint meist die Entgeltumwandlung. Arbeitgeberfinanzierte Rentenzusagen stehen dagegen im Hintergrund. Zeit, das zu ändern – solche Stimmen hört man immer häufiger. Doch werden sie in der Wirtschaft Gehör finden? Mehr . . . 


Detlef Pohl: Mehr Pflege für ein zartes Pflänzchen!
— Detlef Pohl

Die Zeichen stehen bei allen Sozialbaustellen auf Sturm. Die leeren Kassen gefährden die nachhaltige Finanzierung von Rente, Gesundheit und Pflege. Doch Politiker aller Parteien versuchen noch immer zu retten, was nicht zu retten ist. Sie schrecken dabei auch vor Entscheidungen nicht zurück, die ordnungspolitisch falsch, verfassungsrechtlich bedenklich und schlicht unlogisch sind. Den Schaden haben vor allem die Bürger, die eigentlich nur einen Ausweg aus der Misere hätten – nämlich selber mehr vorzusorgen. Mehr . . . 


Jan Altmann: Wertpapierleihe hebt verborgene Schätze
— Autor: Jan Altman

In institutionellen Portfolios schlummern unentdeckte Werte: Zusatzerträge aus Assets, die langfristig im Portfolio gehalten werden. Das Stichwort heißt Wertpapierleihe. Ähnlich wie bei der Erdölsuche, bei der alternative Quellen für das schwarze Gold angesichts der gegenwärtigen Knappheit immer rentabler werden, suchen inzwischen auch viele institutionelle Investoren in den unterschiedlichen Sedimentsschichten des Finanzmarkts nach zusätzlichen Renditequellen. Die Wertpapierleihe, bildlich gesprochen eine bessere Ausbeutung der vorhandenen Ölvorräte, scheint dagegen ein Stiefkind der Entwicklungen zu sein. Die Anbieter trommeln lieber für schicke taktische Derivatestrategien, die mehr Marge bringen. Und Institutionelle scheuen häufig die mit der Leihe verbundenenkomplexen Risiken. In diese Henne-oder-Ei-Situation gehört Bewegung, durch neue Standards, vereinfachte Prozesse und aufgeschlossene Marktteilnehmer! Mehr . . . 


Peter Schwark: Von Amerika lernen
— Autor: Peter Schwark

Obwohl die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) nach den umfassenden Reformen der vergangenen Jahre stark zugenommen hat, werden nun Forderungen nach Systemveränderungen laut: So soll die automatische Entgeltumwandlung helfen, noch nicht vorsorgende Arbeitnehmer eines Betriebes in die bAV einzubeziehen. Das Altersvorsorgekonto soll vor allem kleine Betriebe für die bAV gewinnen. Beiden Reformkonzepten, die auf den ersten Blick gänzlich unterschiedliche Ansätze verfolgen, ist eines gemein: Sie kopieren Modelle aus den USA. Mehr . . . 


Stefan Seip: Mehr bAV-Reform für Deutschland

Selbst etablierte Vertreter der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland lassen gelegentlich eine ausgeprägte Reformmüdigkeit erkennen. „Warum sollte man das bekannte System verändern, in dem man es sich bequem eingerichtet hat?“, so lautet dann der Tenor solcher Äußerungen – so wie sie zuletzt auch in an dieser Stelle in dpn zu lesen waren. Diese Haltung erscheint angesichts der im internationalen Vergleich nach wie vor unzureichenden Verbreitung betrieblicher Alterssicherung unangemessen und allzu selbstgefällig. Und sie wird den Herausforderungen unseres Landes in keiner Weise gerecht: Die gesetzliche Rente bietet in Zukunft nicht mehr als eine Grundsicherung, die sich bedenklich nahe dem Sozialhilfeniveau nähert. Mehr . . . 


Klaus Stiefermann: Das Altersvorsorgekonto – ein Wolf im Schafspelz?
— Klaus Stiefermann: Geschäftsführer der aba

In der öffentlichen Diskussion in Deutschland heißt es „AltersvorsorgeKonto“, in Brüssel ist es der „EPPA“ (European Personal Pension Account). Zwei Begriffe, ein Ziel: Zusammenführung von 2. und 3. Säule der Altersversorgung verbunden mit der reinen Beitragszusage bei gleichzeitiger völliger Individualisierung der Altersvorsorge. Oder anders ausgedrückt: Das Ende der betrieblichen Altersversorgung soll eingeläutet werden. Nichts anderes ist gemeint wenn man davon spricht „dass privates mit betrieblichem Altersvorsorgesparen erst-mals kombiniert werden kann“. Schon die Wortwahl entlarvt: Altersversorgung soll auf bloßes Sparen reduziert werden. Mehr . . . 


Dr. Peter König: Pensionsfonds im Dschungel der Paragraphen

Ein Schwerpunkt der EU-Gesetzgebung der letzten Jahre ist die Liberalisierung und Öffnung der Binnengrenzen in den Bereichen Kapitalmarkt und Dienstleistungen. Auch bei der EU-Direktive 2003/41, der so genannten EU-Pensionsfonds-Direktive, geht es um eine solche Öffnung: Es soll ein Binnenmarkt für Teilfunktionen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) geschaffen werden. Bei Einhaltung bestimmter Mindeststandards sollen externe bAV-Trägervehikel einen „EU-Pass“ als Pensionsfonds erhalten können, mit dem sie grenzüberschreitend tätig werden können. Die EU erwartet sich daraus eine Steigerung der Effizienz und mehr Wettbewerb auf der Produktionsseite der bAV.

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Klaus Stiefermann: Brüssels neues trojanisches Pferd
— Klaus Stiefermann, aba

Die nationale Umsetzung der Pensionsfondsrichtlinie befindet sich in der Endphase, die (angeblich) unspektakuläre Zusammenführung diverser Gleichbehandlungsrichtlinien gilt es, weiter kritisch zu begleiten, und schon zeichnet sich am Horizont der EU-Gesetzgebung ein „neuer Stern” namens „Portabilitätsrichtlinie” ab. Frei nach dem Motto „mobile Betriebsrenten für mobile Arbeitnehmer” soll sichergestellt werden, dass mit jedem Arbeitsplatzwechsel auch die Betriebsrente oder das unterlegte Kapital mit wechselt. „So weit, so gut”, ist der deutsche Betrachter geneigt zu denken. Mehr . . . 


IAS19/FAS87: Kassensturz

Eine Investitionsentscheidung wird im Idealfall gut geplant und sorgfältig abgewogen. Verschiedene Szenarien werden bewertet, um langfristige Chancen und Risiken zu erkennen. Kosten und Nutzen müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Hat nun der sorgfältige Kaufmann eine Investition auf solider Basis getätigt, kann diese durch einen sofort erforderlich werdenden Verkauf bei schlechter Marktlage zu herben Verlusten führen. Mehr . . . 


Kommentar zu den vom 65. Deutschen Juristentag verabschiedeten Beschlüssen zur Altersvorsorge

Auf ergänzende Altersvorsorge kann kein Arbeitnehmer verzichten, der auch im Alter seinen Lebensstandard halten will. Das in Zukunft deutlich sinkende Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung erfordert künftig noch mehr als heute schon zusätzliche private und betriebliche Vorsorge. Mehr . . . 


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