dpn-Ausgaben » 2005 » September 2005
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bAV-Einrichtungen am Scheideweg
In diesem Herbst stehen Deutschlands Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) vor gleich mehreren wichtigen Herausforderungen. Zum einen tritt Ende September die EU-Pensionsfonds-Richtlinie in Kraft. Sie soll es Anbietern von bAV-Produkten in Europa ermöglichen, grenzüberschreitend tätig zu werden. Deutsche bAV-Modelle könnten sich – einige weitere Gesetzesänderungen vorausgesetzt – zum „Exportschlager“ entwickeln, meint Dr. Peter König (S.17).
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Studien: Deckungslücken in der bAV wachsen
Trotz der steigenden Aufwendungen von Unternehmen für ihre betriebliche Altersversorgungssysteme und die positiven Entwicklungen an den Aktienmärkte in jüngster Zeit, steigen die Defizite in der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen in Kontinentaleuropa, inklusive Deutschland, weiterhin an. Zu diesem Schluss kommen zwei jüngst unabhängig von einander durchgeführte Studien.
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Korrektur
Consultants, dpn Juli 2005, S. 26: Dr. Dr. Heissmann GmbH / Heissmann Consultants Holding GmbH beschäftigen 330 Mitarbeiter im Bereich Versorgungs-/Vergütungskonzepte.
EON will Pensionsverbindlichkeiten größtenteils ausfinanzieren
Der Strom- und Gaskonzern E.ON AG will den Großteil seiner Pensionsrückstellungen für Mitarbeiter in Deutschland – und zwar bis zu einem Wert von 5,4 Mrd. Euro – ausfinanzieren. Dies gab der Konzern im August im Rahmen der Vorstellung seiner jüngsten Geschäftszahlen bekannt.
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advocatus diaboli
Hätte unser Advocatus Diaboli sich je die Gestalt eines Hedgefonds-Managers vorgestellt, so wäre dies ein Gentleman in Gucci-Halbschuhen und mit einem Button-Down-Kragen gewesen.
In weiter Ferne von den eingesessenen Hedgefonds-Zentren – dem Londoner Berkley Square und Greenwich in Connecticut – plant ein Professor seinen Einstieg in das Geschäft mit diesen Fonds. Der Ort des Geschehens: die Universität Erlangen im Frankenland.
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Komitee will Solvency II-Auswirkungsstudie im Herbst starten
Das Komitee Eeuropäischer Versicherungs- und betrieblicher Altersversorgungs-Aufseher (Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors, CEIOPS) wird im Herbst beginnen, qualitative Auswirkungsstudien (qualitative impact studies, QIS) für Solvency II durchzuführen. Solvency II sind die künftigen Eigenkapitalvorschriften für in der Europäischen Union tätige Versicherungsunternehmen, die 2010 in Kraft treten sollen.
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Ausländische Anbieter lancieren deutsche Hedgefonds
Im August lancierte die Bank Medici in Wien einen Equity long/short Single-Hedgefonds nach deutschem Recht, während die britische Threadneedle die BaFin-Zulassung für einen Dach-Hedgefonds basierend auf long/short Aktien- und Anleihenstrategien erhielt.
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Dach-Hedgefonds-Rating geplant
Die Rating-Agentur Scope Group in Berlin wird voraussichtlich im September erstmals die Management- und Anlagequalität von Dach-Hedgefonds bewerten. Diese Beurteilungen sollen Investoren Aufschluss über die Qualität des Managers, seiner Allokations- und Entscheidungsstrukturen und Risikokontrollmechanismen geben, sagte Moritz Roever, Managing Director bei Scope Analysis PMQ dpn. Die ersten Ergebnisse erwartet er im Oktober.
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Studie: Notwendigkeit der eigenständigen Vorsorge weit bekannt
Eine Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts psychonomics im Auftrag der Allianz-Lebensversicherungs-AG ergab, dass 95% der rund 1000 Befragten die zusätzliche Altersvorsorge für erforderlich ansehen. Allerdings zeigte die Studie auch, dass 90% der Teilnehmer ihre Lebenserwartung massiv unterschätzen: Männer im Schnitt um acht Jahre, Frauen um 13 Jahre. Die Riester-Rente wird laut der Umfrage bisher von nur 10% der Befragten genutzt. CS
Weitere Währungsaufwertungen in Asien möglich
Ein Kommentar zu den asiatischen Aktien- und Rentenmärkten von Khiem Do, Leiter Aktien Asien, Baring Asset Management
China ist zwar weiterhin die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft, jedoch ist die Aktienauswahl der Schlüssel zum Erfolg eines asiatischen Fonds. Die chinesische Wirtschaft verlangsamt sich, Liquiditätskennzahlen entwickeln sich weniger positiv, allgemein geht das Gewinnwachstum zurück, viele Aktien mit Bezug China werden bereits zu einem fairen Bewertungsniveau gehandelt.
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Cominvest will mehr Kunden im Mittelstand
Die Cominvest Asset Management hatte im letzten Jahr im institutionellen Geschäft massive Nettomittelabflüsse erlitten. Laut BVI beliefen sich diese Verluste im zweiten Quartal 2005 auf rund 447 Mio. Euro, in der zweiten Jahreshälfte 2004 auf rund 1,1 Mrd. Euro (Q1 ‘05: Nettomittelzufluss von 118 Mio. Euro). Volker Kurr, der neue Geschäftsführer für das institutionelle Geschäft (siehe dpn brief April 2005, S.4), will diesen Trend mit einer intensivierten Fokussierung auf den Mittelstand und einer verstärkten Platzierung von gruppeninternen spezialisierten Vermögensverwaltungsprodukten umkehren. Dies sagte er dpn.
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Deka FundMaster lanciert neues Preismodell
Die Master-KAG der DekaGruppe, die Deka FundMaster, ist auf ein volumenabhängiges Preismodell von einer reinen Fixgebühr umgestiegen. Die fixe Komponente der Gebühr beläuft sich für einen Masterfonds auf 15.000 Euro p.a., für die Anbindung eines Asset Manager auf 17.500 Euro p.a. Hinzukommt eine variable, volumenabhängige Preiskomponente – von fünf Basispunkte (bp) für Volumina von 50 Mio. Euro, eine Gebühr, die kontinuierlich sinkt – auf 2,5bp für ein Volumen von 2 Mrd. Euro.
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„Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko und Ruin“ von Benoit B. Mandelbrot / Richard L. Hudson
Piper Verlag, München & Zürich, 2005. im Original: The (mis)Behavior of Financial Markets – A Fractal View of Risk, Ruin, and Reward. New York 2004: Basic Books.
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Studie: Anleger nicht zufrieden mit lokalem Hedgefonds-Angebot
Rund ein Jahr nach der erstmaligen Zulassung von Hedgefonds in Deutschland beurteilen die deutschen Investoren das Produktangebot hierzulande als verbesserungswürdig. Die jüngste Feri Trust-Umfrage (von Mitte Februar bis Mitte März 2005) unter Mitarbeitern der Fonds- und Vermögensberatungsbranche, Finanz- und Anlageberatern und erfahrenen Privatanlegern ergab, dass nur fünf Prozent der Befragten mit dem derzeitigen Angebot voll zufrieden sind. Ein Viertel hält das Angebot für mittelmäßig, 21% für unterdurchschnittlich und acht Prozent für schlecht. Allerdings haben sich die übrigen 40% noch keine Meinung gebildet.
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Talanx startet zwei Single-Hedgefonds
Die Talanx-Gruppe hat zwei Single-Hedgefonds nach deutschem Recht aufgelegt. Die beiden Fonds der Stilrichtungen Global Macro und Managed Futures, die über die Talanx-Vermögensverwaltung Ampega aufgelegt wurden, sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren rund 500 Mio. Euro einsammeln.
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Buy-Out-Markt erreicht Rekordvolumen
Der europäische Markt für Buy-Outs hat im vergangenen Jahr ein Rekordvolumen von 80,2 Mrd. Euro erreicht. Laut einer Studie des Centre for Management Buy-Out Research lag die Zahl der Transaktionen bei 1272. Die von Barclays Private Equity und Deloitte unterstützte Studie ist die bisher umfangreichste Erfassung aller gesamteuropäischen Daten für das Jahr 2004.
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Hedgefonds-Akteure fürchten „Capacity Effect“ nicht, so Edhec
Laut der jüngsten Umfrage des französischen Edhec Risk and Asset Management sind die Akteure in der Hedgefonds-Industrie weltweit optimistisch gestimmt und erwarten keine Gefahren durch einen „Capacity Effect“, d.h. aus den hohen Mittelzuflüssen in diese Anlagevehikel. Über 65% der 183 Befragten glauben, dass das Hedgefonds-Kapital in den kommenden fünf Jahren um durchschnittlich 10% wachsen werde. Viele rechnen sogar mit Steigerungen von bis 15% p.a.
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Brief aus Berlin
Seit Jahrzehnten befragen Meinungsforscher deutsche Wähler, doch nie bot sich ihnen ein so diffuses Bild wie in diesen Wochen. Noch kann sich keine Partei ihres Sieges am 18. September sicher sein. Denn knapp drei Wochen vor der Abstimmung hat sich erst jeder zweite Wähler festgelegt. Vor allem die Ostdeutschen geben den Demoskopen Rätsel auf. In den neuen Bundesländern ist die Parteienbindung lockerer als im Westen, und die Wähler sind ausgesprochen sprunghaft. So liegt östlich der Elbe mal die CDU vorn, mal die SPD, dann die neue Linkspartei, also die alte PDS. Die behauptet, das Patentrezept für das Wohlergehen aller Deutschen zu haben. Sie verspricht den Unzufriedenen viel, kann das auch, denn sie muss diese Versprechen nicht einlösen.
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Dr. Peter König: Pensionsfonds im Dschungel der Paragraphen
Ein Schwerpunkt der EU-Gesetzgebung der letzten Jahre ist die Liberalisierung und Öffnung der Binnengrenzen in den Bereichen Kapitalmarkt und Dienstleistungen. Auch bei der EU-Direktive 2003/41, der so genannten EU-Pensionsfonds-Direktive, geht es um eine solche Öffnung: Es soll ein Binnenmarkt für Teilfunktionen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) geschaffen werden. Bei Einhaltung bestimmter Mindeststandards sollen externe bAV-Trägervehikel einen „EU-Pass“ als Pensionsfonds erhalten können, mit dem sie grenzüberschreitend tätig werden können. Die EU erwartet sich daraus eine Steigerung der Effizienz und mehr Wettbewerb auf der Produktionsseite der bAV.
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Pensionskassen: Trend zur Deregulierung hat begonnen
Pensionskassen sind schwer vergleichbar. Dies liegt auch an der Unterscheidung nach regulierten und deregulierten Unternehmen. Wie der Markt derzeit aufgestellt ist und welche drastischen Veränderungen ab 2006 zu erwarten sind, berichtet Detlef Pohl.
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Solvency II-Light für bAV-Einrichtungen?
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BaFin) hat sich dafür ausgesprochen, das künftige Solvency II-Regelwerk – wenn auch mit Verzögerung und modifiziert – auf Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung anzuwenden. Carola von Schenk sprach mit Dirk Popielas, einem Mitglied einer Arbeitsgruppe zum Thema Solvency II des Centre of European Policy Studies (CEPS) und Head of Pension & Insurance Services Group bei Goldman Sachs Asset Management in Frankfurt, über dieses Thema und darüber, wie sich Lebensversicherer und unter Umständen Pensionskassen auf die künftigen Vorgaben vorbereiten können. CEPS ist ein in Brüssel ansässiger Think-Tank, der eng mit den Institutionen der Europäischen Union (EU) zusammenarbeitet. Solvency II, das von der EU in Kooperation mit den Mitgliedstaaten, Aufsehern und Industrievertretern erarbeitet wird, soll durch die Einführung von risikoadjustierten Eigenkapitalvorgaben und verstärkt qualitativer Aufsicht die Solvenz von Versicherern innerhalb der EU stärken. Das Regelwerk soll voraussichtlich in 2010 in Kraft treten. Im Herbst will das Komitee europäischer Versicherungs- und betrieblicher Altersversorgungs-Aufseher (Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors, CEIOPS) mit qualitativen Auswirkungsstudien für die künftigen Eigenkapitalvorschriften starten (siehe auch Meldung auf S. 7).
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Verbesserte Indexierung birgt Vorteile gegenüber
Achim Küssner, Geschäftsführer von Merrill Lynch Investment Managers Deutschland in Frankfurt, erläutert die strategischen Vorteile der verbesserten Indexierung gegenüber passiven Anlagen.
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Nachhaltigkeit – Renditekiller oder Renditebringer?
Durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in ihrer Anlagestrategie können institutionelle Investoren von einem Informationsvorsprung gegenüber konventionellen Anlegern profitieren und langfristig höhere Renditen erzielen, erklären Ronnie Lim, Head of Research bei Morley Fund Management Ltd. in London, und Sibel Bostanci, Leiterin institutioneller Vertrieb bei Delta Lloyd Investment Managers GmbH in Wiesbaden.
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Growth Investing als Bestandteil der modernen
Bei der Anpassung an das schwieriger gewordene Kapitalmarktumfeld setzen institutionelle Investoren im Rahmen ihrer Asset Allocation verstärkt auf Core Satellite-Modelle. Neue Assetklassen und Investmentansätze, aber auch unterschiedliche Investmentstile können hierbei einen wertvollen Beitrag zur Portfoliooptimierung leisten. Vor diesem Hintergrund erläutert Thomas Fleck, Geschäftsführer für das deutschsprachige Europa der Janus Capital Group, die aktuellen Chancen von Growth-orientierten Investments.
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Der Markt für verbesserte Indexierung blüht
Ob sie mit aktivem Management desillusioniert sind oder nur ihrem passiven Management etwas Farbe beimischen wollen, viele institutionelle Anleger haben begonnen, nach dem Enhanced Indexation-Ansatz, also der so genannten verbesserten Indexierung zu investieren. Chris Newlands untersucht diesen Trend und fragt, ob er anhalten wird.
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epn-Umfrage: Institutionelle Investoren zeigen sich erstmals vorsichtig in Bezug auf Wirtschaftswachstum
Erstmals seit September 2003 lassen die Antworten auf die jüngste vierteljährliche Umfrage der epn, dpn’s europäischen Schwestermagazins, unter institutionellen Anlegern eine gewisse Vorsicht hinsichtlich des künftigen Weltwirtschaftswachstums erkennen.
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Mangel an spezialisierten Investment Consultants für alternative Anlageklassen
Das Interesse institutioneller Anleger in Europa an alternativen Anlagen wie Private Equity, Hedgefonds, Immobilien und Rohstoffen steigt weiterhin, und Studien über das Anlegerverhalten belegen, dass dieses Segment des Asset Managements trotz hoher Mittelzuflüsse in den letzten Jahren weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial hat. Die jüngste Umfrage von Feri Trust unter institutionellen und privaten Investoren in Deutschland zum Beispiel ergab, dass die Teilnehmer ihre optimale Hedgefonds-Alloaktion mit 7,2% des Gesamtvermögens bezifferten – ihre aktuelle Quote liegt laut Feri dagegen bei 2,4% (siehe auch Meldung auf S.13).
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Europa (September 2005)
Die Kapitalmärkte zeigen aktuell das Bild einer heilen Welt: Aktien und Renten befinden sich im dritten Jahr einer positiven absoluten Performance. Auch mit anderen Assets wie Rohstoffen oder europäischen Immobilien konnte man in den letzten drei Jahre im Durchschnitt nur Geld verdienen. Gleichzeitig sinkt, gemessen an den impliziten Volatilitäten bei Aktien, die Risikoaversion der Anleger. Hier spiegeln sich die Erleichterung über ein unwahrscheinlicher gewordenes Deflationsszenario, die noch immer attraktive Bewertung und Fusions- und Übernahmephantasien bei Dividendentiteln wider. Renten in Euroland profitieren von Signalen der EZB, die Zinsen vorerst unverändert zu lassen, wie auch davon, dass angenommene Diversifizierungsmaßnahmen asiatischer Notenbanken spekulatives Geld in Euro-Renten treiben.
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Nordamerika (September 2005)
In den vergangenen Monaten sah das US-amerikanische Wirtschaftsklima etwas unsicher aus, doch in den vergangenen Wochen deuteten eine Reihe von unerwartet guten Wirtschaftsdaten darauf hin, dass die Aussichten etwas rosiger sind.
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Asien ex-Japan (September 2005)
Unterstützt von Konjunkturdaten aus China und den USA entwickelten sich die regionalen Aktienbörsen auch im Juli positiv. Wachstumstreiber waren hier vor allem die Aktienbörsen in Singapur (+6,3%) und Südkorea (+10,2%). Im zweiten Quartal 2005 stieg das BIP in beiden Ländern um 3,9% bzw. 3,3% im Jahresvergleich. In Südkorea konnte das höchste Quartalswachstum seit mehr als einem Jahr verzeichnet werden.
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Italien: Bessere Aussichten für Rentensparquoten?
Nach vielen Enttäuschungen in der Vergangenheit könnte die Pensionsindustrie in Italien endlich vor einem Boom stehen. Brendan Maton und Carola von Schenk recherchierten.
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Volatilität als Asset-Klasse – Attraktiv für institutionelle Anleger?
Dr. Reinhold Hafner, Managing Director, risklab germany GmbH in München, und Prof. Dr. Martin Wallmeier, Department of Finance and Accounting, Universität Fribourg, Schweiz, legen dar, dass Volatilitätsinstrumente zwar große Diversifikationsvorteilen bieten, dem Anleger dafür aber übermäßig hohe Renditenachteile aufbürden.
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