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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 TRENDS & ANALYSEN
 
Taktik zwischen Quant und Bauch
— Dr. Klaus Wiener, Geschäftsführer Research und taktische Allokation, Generali Investments KAG

Strategie ohne Taktik ist wie die berühmte Suppe ohne Salz. Taktik ohne strategische Raffinesse kann dieses Salz aber auch nicht ersetzen. Zwar haben viele Versicherer gerade während der Finanzkrise ihre Allokation von Aktien in Renten erfolgreich umgeschichtet. Dabei von taktischem Management zu sprechen, ist aber größtenteils wohl unberechtigt. Genauer besehen handelte es sich um erzwungenes Risikomanagement. Taktisches Management ist etwas anderes. Das erfordert eine ständige Adjustierung von Risikopositionen – auch nach oben, wenn die taktischen Signale auf Grün stehen. Mehr . . . 


Fokus auf der Direktanlage
— Siegfried Cofalka, Vorstand, SEB Asset Management AG

Rund 65 Prozent der deutschen Versicherer wollen bis zum Jahresende 2009 direkt in fremdgenutzte Immobilien investieren. Außerdem planen 20 Prozent eine Direktanlage in eigengenutzte Immobilien. Hingegen wollten vor einem Jahr nur 40 Prozent Immobilien direkt erwerben. So auf jeden Fall lautet das Ergebnis der Umfrage „Immobilienanlagen der Assekuranz 2009” von Ernst & Young Real Estate. An der Umfrage beteiligten sich 20 mittelgroße und große deutsche Versicherungen, die zusammen ein Immobilienvermögen zu Marktwerten von knapp 50 Milliarden Euro verwalten. Mehr . . . 


Insolvenz: Wie sicher sind die Renten?
— Autor: Christian Reichel ist Rechtsanwalt und Partner bei Baker & McKenzie in Frankfurt/Main

Wenn der ehemalige Arbeitgeber insolvent ist, erhalten seine früheren Mitarbeiter weiterhin eine gesetzliche Rente. In der betrieblichen Altersversorgung ist es anders. Die zugesagte Rente hängt im Grundsatz davon ab, dass der Arbeitgeber leistungsfähig ist. Da der Gesetzgeber das Risiko des Ausfalls bei Insolvenz des ehemaligen Arbeitgebers als zu groß angesehen hat, hat er eine gesetzliche Insolvenzsicherung eingeführt, dessen Träger der Pensions-Sicherungs- Verein auf Gegenseitigkeit ist.

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Nest Sammelstiftung: Vollkommen überzeugt
— Christoph Müller, Nest Sammelstiftung, Anlageverantwortlicher

Kurzfristige Renditebetrachtungen sind seine Sache nicht. Die Rede ist von Christoph Müller, dem Anlageverantwortlichen der Schweizer Sammelstiftung Nest, einer Sammeleinrichtung, die sich dem nachhaltigen Investieren verpflichtet hat. „Wenn man sich mittel- bis längerfristige Zeiträume anschaut, hat sich nachhaltiges Investieren immer noch sehr bewährt. Das heißt natürlich nicht, dass wir durch die Krise keine substanziellen Rückschläge zu verkraften hatten“, sagt Müller und weist darauf hin, dass neben der Nachhaltigkeit natürlich auch eine konservativ ausgerichtete Strategie entscheidend war, um die Krise bis jetzt, quasi nur mit Schrammen, zu überstehen. Mehr . . . 


Nachhaltigkeit: Zu häufig reines Lippenbekenntnis

„Sustainability“, „Nachhaltigkeit & Engagement“ und „Selbstverständlich nachhaltig“ sind – wie im Falle von BASF, Bayer und BMW – eigene Rubriken auf ihren Webseiten, doch wenn es ums eigene Geld geht, entpuppt sich das bei den meisten deutschen Großunternehmen als reines Lippenbekenntnis, ja sogar als hohles Marketing-Geschwätz. Mehr . . . 


Core oder nicht Core - das ist die Frage

Sinkende Häuserpreise, kaum Transaktionen, rückläufige Verkaufszahlen, massive An-stiege der Leerstandsraten und sinkende Mietpreise. So stellt sich die Situation an den Immobilienmärkten momentan dar. Mehr . . . 


Versteckte Ansprüche auf Betriebsrente
— Autor: Dr. Pilipp Wiesenecker ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei Pilger Rechtsanwälte in Frankfurt

Nach wie vor ist die Gewährung einer Betriebsrente alles andere als selbstverständlich. So kommt es, dass häufig Betriebsrenten nicht als fester Bestandteil der Vergütung gewährt werden, sondern als Zusatzleistung für ausgewählte Mitarbeiter oft erst im Verlauf des Arbeitslebens zugesagt werden. Mehr . . . 


Finanzministerium allein zu Haus
— Alexander Gunkel, Hauptgeschäftsführung der BDA

Kaum sind in der Frage der Unterwerfung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) unter das Regime von Solvency II ermutigende Vorentscheidungen gefallen, sorgt der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarkt- und Versicherungsaufsicht für neue Unruhe auf dem bAV-Parkett. Der Entwurf sieht vor, dass gemäß einem überarbeiteten Paragrafen 7a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) von Aufsichtsratsmitgliedern in Versicherungsunternehmen eine fachliche Qualifikation verlangt wird, die der einer Führungsfunktion bei einem Versicherer gleichkommt. Mehr . . . 


UCITS IV wird den Investment-Markt neu ordnen
— Michael Fuss, DB Advisors

Die Anfang des Jahres im Europäischen Parlament beschlossene UCITS-IV-Richtlinie (Undertakings of Collective Investment in Transferable Securities) wird die europäische Anbieterlandschaft von Investment-Dienstleistungen verändern. Gewinner werden diejenigen Asset Manager, Fondsadministratoren und Anbieter von Depotbankdienstleistungen sein, die europaweit aufgestellt sind und signifikante Größen aufweisen. Im Umkehrschluss heißt das, dass national aufgestellte Marktteilnehmer, egal ob KAG oder Depotbank, sich warm anziehen müssen. Dabei wird den deutschen KAGen der Wind sicher härter ins Gesicht wehen. Hintergrund ist, dass es immer noch in jedem Land eine Depotbank geben muss, während die KAG irgendwo im europäischen Ausland sein kann.

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Es lebe der Immobilienspezialfonds

Institutionelle Investoren bringen ihr direktes Immobilieneigentum wieder häufiger in eigene Spezialfonds ein und halten ihre Immobilienanlagen fortan indirekt. „Hierdurch ergeben sich bilanzielle Vorteile und eine Verbesserung der Liquidität: Denn häufig liegen die Marktpreise über den Buchwerten, so dass mit dem Verkauf an den eigenen Fonds stille Reserven gehoben werden können“, sagte Alexander Kähler, Experte beim Real Estate Insurance & Pension Solutions Team von Ernst & Young auf einer Presseveranstaltung zum Thema „Trends und Perspektiven bei Immobilienspezialfonds“ in Frankfurt. Mehr . . . 


Risikobegrenzungsgesetz und neue Investorenerklärung
— Autor: Dr. Hendrik Thies ist Rechtsanwalt in der Kanzlei Graf von Westphalen in Freiburg.

Das Wertpapierhandelsgesetz regelt, in welchen Fällen Aktionäre die Veränderung ihrer Stimmrechtsanteile mitteilen müssen. Marktteilnehmer sollen hierdurch frühzeitig über die Beteiligungsverhältnisse und mögliche Übernahmeversuche unterrichtet werden. Durch das „Risikobegrenzungsgesetz“ vom 12. August 2008 werden die Mitteilungspflichten erweitert und verschärft. Gemäß der Gesetzesbegründung soll dies unerwünschte Aktivitäten von Finanzinvestoren erschweren. Anlass waren verschiedene als unerwünscht angesehene Aktivitäten von Finanzinvestoren: Zum Beispiel hatten sich Permira und Goldman Sachs nach der Übernahme von Cognis nahezu das Doppelte des für die Übernahme eingesetzten Eigenkapitals innerhalb kurzer Zeit ausschütten lassen. Mehr . . . 


In guten wie in schlechten Zeiten
— „Managing an Institutional Portfolio through a Financial Crisis”: So lautete der Vortrag von David Swensen, dem CIO des Yale Endowment Funds, auf der 37. Investmentkonferenz von Sal. Oppenheim.

Oppenheim hat es geschafft. David Swensen, der CIO des Yale Endowment Funds, folgte der Einladung zur 37. Investmentkonferenz für institutionelle Anleger nach Köln und hatte auch gleich eine Botschaft mitgebracht: Er würde es genauso wieder machen. Oder anders ausgedrückt: Swensen bleibt der langfristigen Asset Allocation des Endowment Funds mit minimalen Abweichungen im Rahmen der Strategie treu. Und das, obwohl die Performance des Fonds im Jahr 2008 sehr gelitten und rund ein Viertel an Wert verloren hat. Im Jahre 2007 erzielte der Fonds noch einen Wertzuwachs von 28 Prozent, ein Jahr davor knapp 23 Prozent. Mehr . . . 


Warten auf Besserung
— Magister Michaela Attermeyer, Bereichsleiterin Veranlagung, VBV Pensionskasse

Das Jahr 2008 war ein Jahr voller Enttäuschungen. Und zwar nicht nur, was die Performance einzelner Asset-Klassen – oder noch besser ausgedrückt: so ziemlich aller Asset-Klassen – betrifft. Nein, so mancher institutionelle Investor zeigte sich auch über die mangelnde Unterstützung des Gesetzgebers enttäuscht. „Pensionskassen sind unserer Ansicht nach Finanzinstitutionen wie Banken und Versicherungen. Während Banken und Versicherungsunternehmungen jedoch beispielsweise Bilanzierungserleichterungen für das Jahr 2008 erhalten haben, bekamen Pensionskassen überhaupt keine Unterstützung. Das ist unverständlich“, klagt Magister Michaela Attermeyer, Bereichsleiterin Veranlagung der Ende 2007 noch 4,5 Milliarden schweren VBV-Pensionskasse in Wien, und verweist beispielsweise darauf, dass es in Österreich hohe fixe Rechnungszinssätze gibt, die ein Asset Liability Matching momentan eher sinnlos erscheinen lassen. „Wir kommen aus einem Jahr 2008, das sicherlich grausam war, unsere Reserven nahezu aufgebraucht hat und das zur Folge haben wird, dass es bei unseren Versicherten faktisch zu Leistungskürzungen kommen wird. Hier hätte uns eine Stützung natürlich geholfen“, erklärt sie und verweist darauf, dass die Performance für das vergangene Jahr negativ gewesen wäre. Konkret lag sie zwischen minus 4 Prozent und minus 15 Prozent, je nachdem, um welches Portfolio – die VBV verwaltet insgesamt rund 40 Veranlagungsgemeinschaften – und um welche Strategie es sich handelte. Mehr . . . 


Besser noch abwarten und Tee trinken

Kaufen oder nicht? Das ist sicherlich auch beim Londoner Immobilienmarkt derzeit die zentrale Frage. Obwohl, einige mutige institutionelle Investoren positionieren sich bereits. So hat beispielsweise TMW Pramerica Property kürzlich für einen ihrer institutionellen Spezialfonds für über 50 Millionen Pfund ein Büro- und Geschäftshaus mitten in der Londoner City erworben. „Wir konnten die Immobilien zu einem außergewöhnlich günstigen Preis erwerben. Der niedrige Pfund-Kurs und eine hohe Anfangsrendite lassen darüber hinaus zukünftige Wertgewinne erwarten“, sagt Portfolio Manager Friedrich von Carlowitz. Und auch die Deka griff nach dreijähriger Kaufzurückhaltung mit dem Argument der „ungewöhnlich günstigen Einstiegsmöglichkeiten“ wieder an und hat für rund 73 Millionen Euro ein Logistikobjekt nördlich der Londoner Innenstadt gekauft. Mehr . . . 


Stolpersteine für Anlagen in ausländische Investmentvermögen
— Autor: Patricia Volhard ist Rechtsanwältin und Partner bei P+P Pöllath + Partners in Frankfurt

Nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz ist das gebundene Vermögen so anzulegen, dass möglichst große Sicherheit und Rentabilität bei jederzeitiger Liquidität des Versicherungsunternehmens unter Wahrung angemessener Mischung und Streuung erreicht wird. Neben diesen allgemeinen Kriterien konkretisiert die Verordnung über die Anlage des gebundenen Vermögens von Versicherungsunternehmen („AnlVO“) die nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz zulässigen Vermögensgegenstände. Die Grundsätze der Liquidität und Sicherheit werden jedoch bei der Auslegung der Anlageverordnung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) im Hinblick auf Anlagen in geschlossene und halboffene Fonds, die nach dem Investmentgesetz als ausländische Investmentvermögen qualifizieren, nicht ausreichend berücksichtigt. Mehr . . . 


Wer soll das bezahlen?
— Dr. Uwe Langohr- Plato, Sparkassen PensionsManagement GmbH

Zwei Tage vor der geplanten Urteilsverkündung zur Zillmerung in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) durch das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat der beklagte Arbeitgeber Anfang Januar 2009 seine Revision zurückgezogen. Das im März 2007 ergangene Urteil des Landesarbeitsgerichtes (LAG) München, das eine Entgeltumwandlungsvereinbarung infolge Zillmerung für unwirksam erklärt hat, ist damit rechtskräftig. Mehr . . . 


Kein Ende in Sicht
— Peter Anders, Leiter Vermögensverwaltung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

„Die Krise ist noch lange nicht vorbei. Deswegen traue ich mir auch nicht zu, ein Urteil darüber zu fällen, wann der Aktienmarkt seinen Boden gefunden hat“, sagt Peter Anders, Leiter Vermögensverwaltung beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Ein Verband, der insgesamt 415 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von rund zwei Milliarden Euro betreut, und dies nach einer Art Baukastensystem, also vom Rundum-Sorglos-Paket bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen. „Aber ich würde erwarten und hoffen, dass wir uns in der Nähe des Bodens befinden. Sicherlich kann es technische Reaktionen nach oben geben. Da das Vertrauen derzeit jedoch massiv zerstört ist, glaube ich mittelfristig noch nicht an eine sehr deutliche Erholung. Mit der Konsequenz, dass wir weiter defensiv aufgestellt bleiben“, erklärt Anders. Mehr . . . 


Hilfe für Häklesmacher & Co.
— Marc Herzog, Gesellschafter-Geschäftsführer, Family Office Consulting

Man stelle sich einen Steuerberater vor, nennen wir ihn Häklesmacher. Weil er den Unternehmer Pauer seit Jahren gut kennt, hat dieser ihn vor kurzem gebeten, für ihn mehr als nur „die Steuersachen“ zu erledigen – zum Beispiel die mittlerweile acht Banken „im Zaum zu halten“, bei denen Pauer im Laufe der Jahre sowohl Kredite für seine Firma und Hypotheken für seine Immobilien aufgenommen und Vermögen in Schiffsbeteiligungen, geschlossenen Immobilienfonds und Aktien investiert hat. Auch die Finanzen der Stiftung, die Pauer 2007 gegründet hat, soll Häklesmacher mitbetreuen. Pauer ist froh, wenn er sich – neben seiner Firma, die immerhin 650 Millionen Euro im Jahr umsetzt – nur um die gesellschaftlichen Verpflichtungen kümmern muss und um die Vergabe der Förderprojekte. Mehr . . . 


Kapitallebensversicherungen für institutionelle Anleger
— Autor: Dr. Johannes Fiala ist Rechtsanwalt, MBA, MM (Univ.) und Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.) in München.

Für institutionelle Anleger können Kapitallebensversicherungen eine interessante Anlageform darstellen. Bei laufenden und Einmalanlagen ab Millionenhöhe bieten diese hinsichtlich der einmaligen und laufenden Kosten auf Anfrage Sonderkonditionen, so dass die Kosten selbst keine erhebliche Rolle mehr spielen. Ebenso entfallen Risikokosten, wenn ein Rentenversicherungstarif mit Kapitalabfindung gewählt wird. Mehr . . . 


Bis zu 15 Prozent alternative Anlagen
— Oke Petersen, Leiter Kapitalanlagen, Körber-Stiftung

Die Agenda der Körber-Stiftung kann sich momentan sehen lassen, denn: „Wir stocken derzeit unsere Immobilienquote auf“, sagt Oke Petersen, Leiter Kapitalanlagen bei der Körber-Stiftung, die neben einer Unternehmensbeteiligung ein liquides Vermögen von 220 Millionen Euro ausweist. Mehr . . . 


Agrarland: Zurück zu den Wurzeln

Die Zeiten sind hart geworden, insbesondere durch die massiven Verwerfungen der Finanzkrise. Zeit vielleicht, sich auf die Wurzeln zu besinnen. Denn: Die Idee ist so alt wie die Anfänge der zivilisierten Menschheit – durch Ackerbau vorausschauend Existenz und Wachstum zu sichern. Mehr . . . 


Immobilien: Schutz vor Inflation? Mal so, mal so

Die weit verbreitete Meinung, dass der beste Schutz gegen Inflation die Anlage in Haus und Hof ist, hört sich zwar plausibel an, sei aber falsch. Mehr . . . 


Neues Gesetz erleichtert die Akquisition von Unternehmensbeteiligungen
— Autor: Lutz Hartmann

Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Aktionärsrechtsrichtlinie („ARUG“) hat sich die Bundesregierung neben der Ausformung von neuen Rechten für Aktionäre insbesondere im Rahmen von Hauptversammlungen auch vorgenommen, die Durchführung von Sachkapitalerhöhungen bei Aktiengesellschaften zu vereinfachen. Mehr . . . 


Für die Ewigkeit konzipiert
— Holger Benke, Geschäftsführer, Hertie-Stiftung

Die Hertie-Stiftung sagt weiter ja zu alternativen Anlagen. Und das in einem durchaus beachtlichen Umfang. „Ja, es stimmt, wir haben uns dazu entschlossen, rund sechs Prozent unseres Vermögens in Hedgefonds zu investieren. Dieser Prozess ist gerade voll im Gange“, sagt Holger Benke, Leiter Vermögensanlagen und Geschäftsführer bei der Hertie-Stiftung, und deutet an, dass hierfür zum einen eigens zwei externe Partner auserkoren wurden und zum anderen der Hedgefonds-Anteil zu Lasten der festverzinslichen Anlagen im Portfolio finanziert wurde. Mehr . . . 


Timber: Mein Freund, der Baum
— Erik Crawford, Principal, Mercer Investment Consulting

Fast ein Prozent der 45 Milliarden Euro schweren Kapitalanlage der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) soll in den kommenden Jahren hierein investiert werden, die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) plant bis zu 100 Millionen Euro anzulegen, weitere institutionelle Investoren könnten folgen. Die Rede ist von einem Investment in Timber – der neue Modebegriff für Wald. Mehr . . . 


Interesse nicht erloschen

Das Interesse institutioneller Investoren an verbrieften Immobilienkrediten sei keineswegs erloschen. Zu diesem Schluss kommt auf jeden Fall die aktuelle Analyse „Perspektiven für den Immobilien-Verbriefungsmarkt“, der HSH Nordbank. Doch so einfach scheint es nicht zu sein. Denn hierfür müssten erst zwei wesentliche Voraussetzungen erfüllt werden. Mehr . . . 


Körperschaftsteuerbegünstigung für Streubesitzbeteiligungen gefährdet
— Autor: Dr. Dirk Koch

Für institutionelle Investoren in der Form einer Kapitalgesellschaft hat bislang die Beteiligung an anderen Körperschaften, zum Beispiel über Aktien oder GmbH-Anteile, oftmals einen besonderen steuerlichen Charme: Sowohl eine Ausschüttung als auch ein Verkauf der Beteiligung ist regelmäßig weitgehend von der Körperschaftsteuer befreit. Mehr . . . 


In den Fußstapfen der US-Endowments
— André Heimrich, BVK, Leiter Kapitalanlagen

„Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich davon überzeugt war.“ Daniel Just, der hier zitiert wird, spricht über die nächste Investition der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), die unter dem Begriff „Alternative Anlagen” firmiert: Wald. Fast ein Prozent der 45 Milliarden Euro schweren Kapitalanlage der Münchner soll in den kommenden Jahren in Timber (der Modebegriff für Wald) fließen, 150 Millionen zum Start. Mehr . . . 


So richtig nachhaltig
— Michael Dittrich,Abteilungsleiter Verwaltung, Deutsche Bundes-stiftung Umwelt

Jetzt ist es amtlich. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt setzt bei ihren Investments auch zukünftig ganz überwiegend auf nachhaltige Anlagen. Hierzu wurde extra eine zweijährige Studie beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart in Auftrag gegeben, die untersuchte, inwieweit sich die Anlageerfolge von nachhaltigen und von konventionellen Anlagen unterscheiden. Mehr . . . 


Agrar-Rohstoffe: Unschuldige Investoren?

Die Preissteigerungen bei Agrar-Rohstoffen waren in den vergangenen Monaten fulminant. Auch institutionelle Investoren, die in Agrar-Rohstoffe investierten, standen nur auf einer Seite, der Gewinnerseite. Dennoch scheiden sich die Geister. Mehr . . . 


Go for Gold
— Dr. Ute Geipel-Faber, Geschäftsführerin, Invesco Real Estate

Immobilien können jetzt auch Gold gewinnen! Silber und Bronze ist natürlich auch möglich. Nein, das ist kein Witz, das sind Tatsachen. Der Grund: Um die Immobilienwirtschaft zu stärken, haben die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein nachhaltiges Qualitätszertifikat, das „Deutsche Gütesiegel nachhaltiges Bauen“ entwickelt, welches für Bauwerke jeglicher Art, also vom Bürohochhaus über Einfamilienhäuser bis hin zu Infrastrukturbauten wie Tunnel und Brücken, ausgelegt ist. Mehr . . . 


Finanzierung von Immobilien-Transaktionen unter der Zinsschranke
— Autor: Dr. Thomas Link

Immobilientransaktionen zeichnen sich in Deutschland auch nach der Kreditkrise durch hohe Fremdfinanzierungsquoten aus. Bis Ende letzten Jahres konnten Zinsen für Kredite ohne Einschränkung steuerlich abgezogen werden, wenn es sich nicht um schädliche Gesellschafterfremdfinanzierungen handelte. Mehr . . . 


Lufthansa-CTA bleibt auf Zielkurs
— Roland Kern,Lufthansa, Leiter Konzern-Treasury

Es geht ihm gut. Die Rede ist vom Contractual Trust Arrangement (CTA) der Lufthansa. Denn zum einen gedeiht es prächtig. „Wir führen dem CTA jährlich 565 Millionen Euro zu, und zwar im Frühjahr und im Herbst jeweils die Hälfte. Zudem tätigten wir im vergangenen November eine zusätzliche Dotierung in Höhe von einer Milliarde Euro“, sagt Roland Kern, Leiter Konzern-Treasury. Mehr . . . 


Guter Rohstoff, schlechter Rohstoff
— Dr. Viola Markert,CYD Research,Managing Partner

Rohstoffe werden zunehmend elementarer Bestandteil von institutionellen Portfolios. So auf jeden Fall lautete der Haupttenor einer Befragung auf der „4th Annual Commodities Investors Conference“ von Barclays Capital in Barcelona, bei der rund 260 institutionelle Investoren befragt wurden. Mehr . . . 


Im Sog der Krise
— Thomas Körfgen, SEB Invest, Geschäftsführer

Die einen hat es härter getroffen, die anderen weniger. Die Rede ist von den Auswirkungen der US-amerikanischen Immobilien- und Hypothekenkrise auf Immobilienaktien, Immobilien-Spezialfonds und Reits. Gleichwohl, das ist die Vergangenheit. Mehr . . . 


Handlungsbedarf bei Wertpapierleihe
— Autor: Stefan Rockel ist Generalbevollmächtigter bei Universal Investment und Vorsitzender des BVI-Steuerausschusses

Bei der Suche nach vermeintlichen Steuerschlupflöchern geht der Gesetzgeber immer öfter ungewöhnliche Wege.

Mit der letztjährigen Unternehmensteuerreform wurde die Besteuerung der Wertpapierleihe insbesondere in den Fällen verschärft, in denen Aktien über den Dividendentermin verliehen werden. Mehr . . . 


Zoff um die Zeitwertkonten
— Armin Knospe, BMAS, Ministerialrat

Die Neuregelung der Zeitwertkonten geht auf die Zielgerade: Zur 9. bAV-Jahrestagung des Handelsblattes in Berlin hat der Ministerialrat im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Armin Knospe, seinen zweiten Diskussionsentwurf vorgelegt. Mehr . . . 


Pensionen aus der globalen Perspektive
— Hiroko Niwa, CIO, Mitsubishi Pensionsfonds

Stellen Sie sich das vor: Hiroko Niwa, die Investmentchefin des Mitsubishi Pensionsfonds, steigt am 6. November im Grandhotel Schloss Bernsberg bei Köln von ihrem Podium des „Global Pensions Investment Summit”, schenkt sich einen Kaffee ein und kommt mit Bernd Walgenbach, dem Chef der Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft aus Duisburg ins Gespräch. Mehr . . . 


Klare Vorentscheidung auf dem Weg nach Erfurt?
— Gerhard Reinecke, Richter am Bundesarbeitsgericht

Der Vorsitzende des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht Gerhard Reinecke hat erneut die Erwartung geweckt, dass das Urteil des LAG München vom März 2007 zur Zillmerung in der bAV so keinen Bestand haben wird. Nach einem Vortrag Uwe Langohr-Platos von der Sparkassen Pensions-Management auf der 9. Mehr . . . 


Gruppen-CTA wird zum Multifunktionswerkzeug
— Peter Doetsch, Mercer Deutschland, Geschäftsführer

Die Allianz hat einen neuen, HDI-Gerling so gut wie, und Mercer nach dem Merger mit Höfer jetzt schon zwei: Die Rede ist von Gruppen-CTAs (CTA = Contractual Trust Arrangement), die sich derzeit bei den führenden Beratern großen Zuspruchs erfreuen. Mehr . . . 


Stürmers Immobilien-Vermächtnis für E.ON
— Dr. Matthias Stürmer, E.ON Energie AG, Leiter Alternative Investments

Heimo Leopold ist verabschiedet, und Dr. Matthias Stürmer wird es bekanntlich Mitte des Jahres. Doch der Scheidende hat – gemeinsam mit Mercer Deutschland – der künftigen Immobilienstrategie des E.ON-Konzerns noch seinen Stempel aufgedrückt: Seit November steht das strategische Asset-Allocation-Modell für die derzeit zwei Milliarden Euro schwere Immobilienanlage (20 Prozent der gesamten Kapitalanlagen des Konzerns), das die Verteilung der Anlagen sogar bis auf Länderebene optimieren soll. Das Modell kommt zu einer Zeit, in der die Palette von Länderfonds auf dem Markt stark wächst und selbst großen Investoren bisher unzugängliche Märkte erschließt. Mehr . . . 


Der einfache Markowitz ist Geschichte
— Dr. Stefan Zeranski, Kölner Bank eG, Leiter Treasury

Man sollte sich nie zu sicher fühlen, stets hinterfragen, eine eigene Meinung bilden sowie seinen gesunden Menschenverstand einsetzen. Und man sollte nicht blind vertrauen – vor allem keiner Statistik, außer man hat sie selber gefälscht. Mehr . . . 


Dick und resistent

Sie sind gut im Futter, wachsen, werden mehr und können sich mittlerweile einiges bei ihren Investoren erlauben: So pauschal lassen sich Private-Equity-Fonds rückblickend für 2007 charakterisieren – immerhin ein Jahr, dessen zweite Hälfte die Kapitalmärkte in Atem hielt und auch den Heuschrecken Sorgenfalten in die Gesichter trieb. Doch offensichtlich können weder Müntefering noch Subprime-Krise der Branche Größeres anhaben: Der Run auf Private Equity hält an, die Investoren stehen Schlange – ein Anbietermarkt par excellence. Belege dafür gibt es zuhauf in der mittlerweile fünften „Terms & Conditions“-Studie der schweizerischen SCM AG, die dpn exklusiv vorliegt. Mehr . . . 


Mikrokredite: Schöne neue Welt?

Der Mikrofinanzsektor weist eine immense Finanzierungslücke auf – und zwar rund 250 Milliarden US-Dollar. Das prognostiziert die Deutsche Bank Research in der aktuellen Studie „Mikrofinanz-Investments – eine sozial verantwortliche Anlage mit großem Potenzial“ und rechnet gleichzeitig bis zum Jahr 2015 mit einem Anstieg des Anlagevolumens auf rund 20 Milliarden US-Dollar. Mehr . . . 


Betongeld-Spezial
— Edda Schröder, Invest in Visions, Geschäftsführerin

Nun ist es raus: Immobilien-Spezialfonds erzielten gegenüber Immobilien-Publikumsfonds und dem Deutschen Immobilien Index (Dix) für Bestandsimmobilien seit 2001 kontinuierlich eine Outperformance. So erreichte der Spezial Fonds Immobilien Index (Sfix) von 1999 bis 2006 eine Fondsrendite von 3,8 Prozent per annum und übertrifft damit die Performance des IPD Offener Immobilien Fonds Index (Ofix) für Publikumsfonds um 0,2 Prozentpunkte per annum und den Dix für Bestandsimmobilien sogar um 0,6 Prozent per annum. Mehr . . . 


Teilwertabschreibung für Kursverluste von Aktien im Anlagevermögen zugelassen
Autor: Dr. Bernulph von Crailsheim ist Rechtsanwalt, Steuerberater und Partner bei Dewey & LeBoeuf LLP in Frankfurt.

Gerade in den derzeit stürmischen Börsenzeiten rückt mancherorts die Frage in den Blickpunkt: Können eingetretene Kursverluste zu einer steuerwirksamen Teilwertabschreibung von börsennotierten Aktien führen? Und wenn ja, in welchem Umfang? Mehr . . . 


Die EU-Portabilitätsrichtlinie – oder: Wie viele Leben hat ein Chamäleon?
— Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Hat der neue Name neue Kraft verliehen? Die europäische „Richtlinie über Mindestvorschriften zur Erhöhung der Mobilität von Arbeitnehmern durch Verbesserung der Begründung und Wahrung von Zusatzrentenansprüchen” – die EU-Portabilitätsrichtlinie – scheint über ebenso viele Verwandlungskünste zu verfügen, wie sie Leben hat. Just im Dezember noch unter portugiesischer Präsidentschaft im Rat von Deutschland abgelehnt und von vielen Beobachtern schon mit erleichterten Nachrufen verabschiedet, ist sie auch unter slowenischer Ratspräsidentschaft offenbar nicht totzukriegen. Mehr . . . 


Kommt der Pensionsfonds langsam, aber gewaltig?
— Carsten Velten, Deutsche Telekom, Leiter bAV

Schritt um Schritt entfesselt der Gesetzgeber den Pensionsfonds. Mit der 9. Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) hat sich die Politik Ende November 2007 endlich entschlossen, die Unterdeckungsgrenzen für nicht versicherungsförmige Pensionspläne gemäß der Paragrafen 112 I a und 115 II VAG auf zehn Prozent zu verdoppeln. Mehr . . . 


Unterschätzt eine gute Governance nicht!

Die Zeiten ändern sich. Und damit die Herausforderungen. Auch für institutionelle Investoren. Vorbei sind die Tage der überschaubaren Asset-Klassen, der leicht verständlichen Anlageprodukte. Mehr . . . 


Kein Nikolaus ohne Rundschreiben
— Dr. Arnd Thorn, Feri, Vorstand Institutionelle Kunden

Am 6. Dezember 2001 veröffentlichte die deutsche Finanzaufsicht ein Papier, das man fortan nur noch Nikolaus-Rundschreiben nannte. Das dort Gedruckte war der Startschuss für die größte Umwälzung, die das institutionelle Asset-Management-Geschäft bis dato gesehen hatte. Es war die Geburt der Master-KAG. Mehr . . . 


Auch Heuschrecken sind nachhaltige Wesen
— Peter Fanconi, Harcourt Investment Consulting, CEO

Na, so was! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Da denkt man ganz oberflächlich, dass alternative Anlagen wie Hedgefonds oder Private Equity nur der kurzfristigen nackten Rendite hinterherjagen. Und dann so etwas. Mehr . . . 


Indien: heißes Pflaster
— Dr. Thomas Beyerle, Degi, Director Research & Strategy

Es ist immer das Gleiche. Wenn Asset Manager ein neues Investment-Thema für sich entdeckt haben, wird man in den Hochglanz-Publikationen der jeweiligen Häuser zuerst mit beeindruckenden Zahlen zum jeweiligen Markt konfrontiert. Mehr . . . 


Kapitalmärkte brauchen Transparenz, aber auch Rechtssicherheit
— Autor: Daniela Weber-Rey

Im internationalen Vergleich bietet Deutschland keine guten Rahmenbedingungen für eine volkswirtschaftlich optimale Nutzung des Eigenkapitals, das Finanzinvestoren zur Verfügung stellen können. Die Private-Equity- und Venture-Capital-Industrie fordert seit Jahren bessere Rahmenbedingungen zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Mehr . . . 


Buntes gegen schwarze Löcher

Wie in der Wüste. So könnte man seit Wochen die Situation an den Finanzmärkten beschreiben. Flüssiges ist rar und kostbar, und allen dürstet danach: Den Banken sowieso, denn ihre Finanzarchitekten haben sich mit ihren Conduits für allerlei verbrieftes Trallala gehörig verhoben. Mehr . . . 


Ein bunter Strauß an bAV-Baustellen
— Alexander Gunkel, BDA, Hauptgeschäftsführung

Kaum hat sich der Pulverrauch um die Sozialabgabenfreiheit verzogen, wird ungetrübt der Blick auf die vielen offenen Baustellen in der bAV frei. Auf der aba-Herbsttagung am 25./26. Oktober 2007 in Frankfurt waren daher gleich sieben Beamte aus fünf Behörden als Referenten am Start. Mehr . . . 


Lernen aus der Krise: Reden muss Gold werden
— Gabriele Kellermann, Leiterin Treasury, BBBank

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese Aussage trifft derzeit sicherlich auf etliche institutionelle Investoren zu, wenn sie danach befragt werden, ob, wie und in welchem Umfang sie von der Subprime-Krise betroffen sind? Mehr . . . 


Der Teufel steckt weiter im Engelsgewand

„Und so streiten sich die beiden um mein Gewissen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, mir geht es echt beschissen. Doch wenn sich der Teufel und der Engel anschrein, entscheid ich mich für ja ... ähh ... nein, ich mein JEIN.” Mehr . . . 


Ist Deutschland reif für neue Ideen?
— Paolo Vanini, Chief Financial Engineer, Zürcher Kantonalbank

Stell dir vor, die Subprime-Krise schwelt und keinen interessiert es. Utopisch? Keineswegs, insbesondere dann nicht, wenn man an die Zukunft von Immobilien-Derivaten und deren Möglichkeiten glaubt, beispielsweise eine Absicherung gegen fallende Immobilienpreise. Mehr . . . 


Politik verkennt die Bedeutung
— Autor: Achim Pütz

Mit dem Investmentmodernisierungsgesetz hat sich der Gesetzgeber dazu bekannt, Hedgefonds als „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken“ in das Investmentgesetz aufzunehmen. Nach mehr als dreijähriger Praxiserfahrung bietet sich jetzt die Chance, die erkannten Schwachstellen der Hedgefonds-Regulierung zu korrigieren und den Fonds-Standort Deutschland zu stärken. Mehr . . . 


bAV 2007: Deutschland, ein Sommermärchen?
— Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Kommt unverhofft oft? Arbeitsminister Franz Müntefering hat dem Kabinett am 8. August den Entwurf des „Gesetzes zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung" vorgelegt. Dass die Politik die Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung ohne Einschränkung weiter zulässt, dürfte die meisten Beobachter überrascht haben. Mehr . . . 


Solvency II: hartes Brot oder Säuglingskost?
— Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski, Steinbeis-Hochschule Berlin

Solvency II ist schon ein hartes Brot, an dem die Assekuranz aber auch nicht zu stark zu knabbern haben, geschweige denn sich die Zähne ausbeißen soll. Das gilt gerade für die Kleinen der mächtigen Branche. Für sie soll die Kost weich sein, so wie beim Säugling zu Hause. Mehr . . . 


Infrastruktur: Mehrere Wege führen nach Rom
— Georg Vietor, Macquarie, Repräsentant der Deutschland-Niederlassung

In Deutschland sind die öffentlichen Mittel knapp und der Investitionsbedarf in Infrastruktur-Projekte hoch. Das auf jeden Fall schreiben die Strategen von JPMorgan Asset Management in ihrem jüngst veröffentlichten Analysepapier „Institutional Insight – Exploiting Infrastructure Opportunities“. Mehr . . . 


Nach dem Beben ist vor dem Beben
— Dr. Hartmut Leser, Aberdeen Asset Management, Geschäftsführer

Nein, es ist nicht vorbei. Es geht erst richtig los. Die Rede ist von den Beben auf den US-Hypotheken- und -Immobilienmärkten und den dadurch ausgesandten Schockwellen auf benachbarte und artverwandte Sektoren. Mehr . . . 


Neue Finanzinstrumente für Ogaw-Fonds
— Autor: Roland Baum ist Anwalt im Baum Financial Services Law Team und spezialisiert auf die Beratung von Asset Managern, Investmentgesellschaften und Banken.

Auf europäischer Ebene wird bereits seit einiger Zeit die Liberalisierung der Anlagevorschriften für EU-richtlinienkonforme Investmentfonds (Ogaw) unter dem Stichwort „Eligible Assets“ vorangetrieben. Mehr . . . 


VBL verordnet sich Publikumsfonds-Kur

Die 12,5 Milliarden Euro schwere Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder deckt künftig alle liquiden Asset-Klassen über eigens aufgelegte Publikumsfonds ab, insgesamt über 30. Für alternative Anlagen wie Hedgefonds-Strategien und Immobilien nutzt die VBL weiterhin auch andere Vehikel. Die Masterfonds-Struktur wurde modifiziert: Zwar bleiben die bisherigen Masterfonds bei BayernInvest (zwei Masterfonds), Helaba Invest und Universal-Investment bestehen, es gibt aber keine Subsegmente im klassischen Sinne mehr. Die Publikumsfonds sind im Wesentlichen in Deutschland und in Luxemburg aufgelegt. Mehr . . . 


Die Luft wird dünn II

„Die Luft wird dünn“ – so titelte dpn im vergangenen Heft und bezog sich auf Master-KAGen. Auch wenn das nicht jedem gefiel: Aber ein margenschwaches Geschäft auf einem reifen Markt ist einfach nicht jedermanns Sache. Und dass dpn damit exakt auf der richtigen Spur liegt, bestätigt das bislang detaillierteste Benchmarking-Projekt, der Trendradar Master-/Service-KAG 2007 von Frontiers Management Consulting, an dem 142 institutionelle Investoren und 15 Master-KAGen teilgenommen haben. Danach „werden in den nächsten Jahren weitere Anbieter das Handtuch werfen müssen“. Frontiers ermittelt rund 290 Institutionelle, die mindestens ein Master-Mandat vergeben haben; in Masterfonds liege ein Volumen von 275 Milliarden Euro, was das Spezialfonds-Volumen zu rund 40 Prozent abdecke. Die Studie geht auch auf einzelne Anbieter ein: „Kaum Verbesserungspotenzial“ bescheinigt die Studie der Deam und Allianz GI bei den Zusatzdiensten, den besten Eindruck bei der IT-Infrastruktur und STP hinterließen Universal und Helaba Invest. In der kommenden Ausgabe von dpn stehen exklusiv die wichtigsten Ergebnisse. MRO Mehr . . . 


Talanx greift nach Dach-Hedgefonds
— Walter Schmidt, AmpegaGerling, CIO

Nach dem Umzug von Ampega aus Hannover nach Köln stellt die neu geformte AmpegaGerling derzeit kräftig Personal ein (geplant: von 200 auf 250 Mitarbeiter) und integriert den top-down getriebenen Ansatz von Ampega mit dem Bottom-Up-Prozess von Gerling. Doch nicht nur das: Künftig sollen mehr Konzern-Assets der Talanx-Gruppe in Hedgefonds investiert werden, allerdings nicht in Single-Hedgefonds, sondern in Hedge Fund of Funds. Mehr . . . 


Ständiger Begleiter mit wachsendem Einfluss
— Dr. Amlan Roy, Credit Suisse, Head of Global Demographics and Pension Research

Der demografische Wandel hat für Dr. Amlan Roy, Head of Global Demographics and Pension Research, bei der Credit Suisse in London nicht ausschließlich langfristigen Einfluss auf volkswirtschaftliche Kennziffern sowie die Bewertung jeglicher Vermögenswerte, sondern insbesondere auch sofortigen, kurzfristigen und mittelfristigen. Und das mit all seinen daraus resultierenden Konsequenzen. Dies betonte Roy im Gespräch mit spn, der Schweizer Schwesterpublikation von dpn. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass man deswegen makroökonomische Zusammenhänge noch viel stärker hinterfragen muss. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Urteil zur Unzeit – Revision mit Risiken
— Dieter Hundt, BDA-Präsident Prof. Axel Börsch-Supan, Mea-Chef

Der vor dem LAG München im Verfahren um die Zillmerung in der bAV unterlegene Arbeitgeber hat Revision eingelegt. Damit geht der Fall vor das Bundesarbeitsgericht. Das LAG hatte im März einer Arbeitnehmerin Recht gegeben, der nach einer Umwandlung von 6.230 Euro in eine rückgedeckte U-Kasse ein Rückkaufswert von 639 Euro mitgeteilt wurde, abzüglich Verwaltungsgebühren. Mehr . . . 


Personalien
— Thomas Mühlberger, Stephan Steiger

Lupus alpha baut seine Expertise bei Absolute-Return-Fonds und Hedgefonds aus. Mehr . . . 


Gastkommentar – Michael Montag

Da Anleger Aktienmärkte mit hohen Steigerungsraten lieben und immer auf der Suche nach neuen Erfolgsgeschichten sind, war es nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Runde von Emerging-Markets-Aktienanlagen eingeläutet werden würde. Mehr . . . 


Rente mit 67: Offene Fragen in Politik und Praxis
— Prof. Reinhold Höfer, Höfer Vorsorge-Management

Wenn das Gesetz zur Rente mit 67 zum

1. Januar 2008 in Kraft tritt, geht seine Wirkung über die gesetzliche Rente weit hinaus und schränkt die Flexibilität in allen drei Schichten der Altersvorsorge weiter ein. Mehr . . . 


130:30-Fonds: Von Marketing-Gags zu Portfolio-Stars?
— Bernd Walgenbach, Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft, Vorstand

„130:30-Mandate sind zunächst einmal Marketing-Gags.“ Damit liegt der Kapitalanlage-Chef einer großen Versorgungseinrichtung sicher nicht falsch. Doch aus den Gags könnten tatsächlich bald Portfolio-Stars werden, denn griffige Formulierungen haben dem Absatz von Produkten (Verzeihung: Lösungen) noch nie geschadet – auch nicht im institutionellen Geschäft. Das gilt umso mehr, als auch noch eine wissenschaftliche Begründung Pate steht (siehe Kasten Seite 11). Aber sind 130:30-Mandate tatsächlich geeignet, Hedgefonds-Strategien sozusagen in kleinen Appetithäppchen ins institutionelle Portfolio zu bringen, wie es ihr Beiname „Hedgefonds light“ suggeriert? Mehr . . . 


Vorsorgekonzepte der Asset Manager im Mitarbeitertest
— Dr. Ulrich Theelen, Invesco, Personalchef Kontinentaleuropa

Invesco Asset Management Deutschland steht kurz vor der Einführung eines Langzeitkontenmodells für die eigenen Mitarbeiter. Das Modell ist weitgehend fertiggestellt, in den kommenden Wochen stehen lediglich noch Abstimmungen mit der Muttergesellschaft zu konkreten Bilanzierungsfragen an. Freigeschaltet werden die Konten aller Wahrscheinlichkeit nach im Spätsommer. Mehr . . . 


Deutsche versus Luxemburger Spezialfonds
— Autor: Dr. Thomas Paul, LL.M., ist Partner der Sozietät Hengeler Mueller und spezialisiert auf die Beratung von Asset Managern, Depotbanken und anderen Kreditinstituten.

Das Investmentänderungsgesetz soll den Investment-Standort Deutschland stärken. Eine der vielen Maßnahmen ist die weitgehende Liberalisierung der Spezialfonds-Regulierungen als Reaktion auf entsprechende Initiativen unserer Wettbewerber, in erster Linie in Luxemburg. Sind die vorgeschlagenen Deregulierungen ausreichend oder ist auch hier, wie schon bei den Publikumsfonds, eine Abwanderung ins Nachbarland zu befürchten? Mehr . . . 


Mezzanine: Anbieter bekämpfen Missstände
— Michael Auracher, HSBC Trinkaus und Burkhardt, Leiter Structured Solutions Group

Golding Capital Partners glaubt an Mezzanine-Kapital, den Zwitter aus Eigen- und Fremdkapital. Die Gründe hierfür: eine vergleichsweise risikoarme Alternative zu klassischen Private-Equity-Investitionen, eine laut Golding Capital Partners geringe Ausfallquote von weniger als zwei Prozent, eine niedrige Korrelation zu klassischen Asset-Klassen sowie laufende Zinszahlungen. Mehr . . . 


Streit um Aussagekraft von Indizes entbrannt
— Dr. Daniel Piazolo, IPD, Geschäftsführer

Eine Rückblende: Spektakuläre Übernahmen zehntausender Wohnungen durch ausländische Finanzinvestoren, recht voluminöse Transaktionen bei Büroräumen und ein Run auf deutsche Immobilien. So sahen etliche Marktbeobachter das vergangene Immobilienjahr. Und das soll keinen Niederschlag auf die Performance des Deutschen Immobilien Indexes Dix gehabt haben? Ja, genau so ist es beziehungsweise war es bei der Vorstellung der Wertentwicklung für das vergangene Jahr. Mehr . . . 


Ring frei für die Anschlusslösung
— Prof. Börsch-Supan, Mea, Direktor

Nach wie vor beherrscht der vorgesehene Wegfall der Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung die Diskussionen in der bAV-Szene. Dass eine Anschlusslösung her muss, daraus macht Arbeitsminister Franz Müntefering schon seit Längerem kein Geheimnis mehr. Mehr . . . 


bAV: und doch ein Mittel der Personalpolitik

Für deutsche Unternehmen ist die betriebliche Altersversorgung vorrangig ein Mittel der Personalpolitik, und eben kein monetärer Entgeltbestandteil. Mehr . . . 


Infrastruktur: Entdecke die Möglichkeiten
— Tilman Trommsdorff, Partners Group, Partner

Es ist bald so weit: In einer derzeit diskutierten Novelle des Investment-Gesetzes, die im Herbst dieses Jahres in Kraft treten soll, sind neue Anlageformen zur Finanzierung öffentlich-privater Partnerschaften (ÖPP) vorgesehen. Mehr . . . 


Global Reits – jetzt noch einsteigen?
— Dr. Christian Schlenger, alpha portfolio advisors, Partner

Die gute Nachricht zuerst: Der Trend zur erweiterten Diversifikation, insbesondere in den Immobilien-Portfolios deutscher institutioneller Investoren hält weiter an, die Quote und das Anlageuniversum werden weiter ausgebaut. Mehr . . . 


Verdeckte Provisionen: Anspruch auf Schadensersatz auch für institutionelle Investoren
— Autor: Bernd Jochem ist Rechtsanwalt und Partner bei Rotter Rechtsanwälte in Grünwald.

Bereits mit Urteil vom 19. Dezember 2000 (Aktenzeichen: XI ZR 349/99) verbot der Bundesgerichtshof (BGH) Banken, Vermögensverwaltern oder Treuhändern, Rückvergütungen für bei ihnen getätigte Anlagegeschäfte zu gewähren, ohne den Kunden selbst über diese „Kick-backs“ aufzuklären. Mehr . . . 


Spezialfondsgebühren: Deutsche Manager am billigsten – aber nicht unbedingt am günstigsten

Die Manager-Kosten sind in Bewegung. Das zeigt die jüngste Studie der Georg Seil Consulting GSC GmbH, Wiesbaden, über „Spezialfondsgebühren in Deutschland“. Mehr . . . 


Eine echte Alternative
— Niklaus Hilti, Credit Suisse, Head of Insurance-linked Strategies

Was ist eigentlich noch wirklich alternativ und produziert Unkorreliertes, und wohinter versteckt sich bloß teures Korreliertes? Solche „Blender-Produkte” sind ohne genaue statistische Analyse immer schwerer auszumachen. Mehr . . . 


Münteferings „Heuschrecken”: dicker denn je

„Die Heuschrecken werden dicker und sie verbreiten sich rasant auf der ganzen Welt – neuerdings auch in Asien.“ So würde der heimliche Vater des Private-Equity-Booms in Deutschland, Franz Müntefering, vermutlich die neue Studie von SCM Strategic Capital Management zusammenfassen. Mehr . . . 


Allzu Bizarres aus dem Bazar von Brüssel?
— Klaus Stiefermann, aba, Geschäftsführer

Klaus Stiefermann steht der EU-Portabilitätsrichtlinie trotz der Verbesserungsvorschläge unter finnischem Ratsvorsitz weiter skeptisch gegenüber. Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. Mehr . . . 


Die große Furcht vor den Milliardenrückstellungen
— Prof. Wolf Rüdiger Heilmann, GDV

Sollte der gegenwärtige VVG-Entwurf der Bundesregierung Gesetzeskraft erhalten, sieht Prof. Wolf Rüdiger Heilmann wegen der Rückwirkung bei den Mindestrückkaufswerten Milliardenrückstellungen auf die Lebensversicherer zukommen. Mehr . . . 


Was bringt die Unternehmenssteuerreform für Spezialfonds?
— Autor: Markus Hammer ist Steuerberater und betreut institutionelle Kunden bei PricewaterhouseCoopers in Frankfurt am Main.

Die Unternehmenssteuerreform hat auch vor der Besteuerung von Spezial-Sondervermögen (Spezialfonds) nicht Halt gemacht. Am 5. Februar 2007 hat das BMF einen Referentenentwurf vorgelegt. Die Besteuerungsfolgen aus der Investition in einen Spezialfonds werden durch das Investmentsteuergesetz geregelt. Mehr . . . 


Über risikoadjustiertes Investieren, Mifid und mehr

Eigentlich ist es ganz einfach: Ziel der dynamischen Asset-Allocation-Steuerung der Nordrheinischen Ärzteversorgung (NAEV) ist nicht nur die Optimierung der risikoadjustierten Kapitalrendite, sondern auch die Maximierung der Wahrscheinlichkeit, langfristig und in jedem einzelnen Jahr die Verpflichtungen erfüllen zu können. Mehr . . . 


Währungen bitte aufs Treppchen!

Haben sich Währungen mittlerweile als neue Asset-Klasse etabliert? Entwickelt sich hieraus gar gerade eine Wachstumsbranche, am besten mit Zentrum in Deutschland? Eignen sich Währungen als Instrument für Portable-alpha-Strategien und welche Benchmark ist eigentlich am sinnvollsten? Mehr . . . 


BVV holt sich Private Equity ins Haus

Der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes hat von seinen Gremien grünes Licht für die Investition in Private Equity bekommen. Investiert wird zunächst in zwei Dachfonds, die Partner dafür seien bereits identifiziert. Im ersten Schritt darf das Kapitalanlageteam um BVV-Vorstand Rainer Jakubowski Commitments bis maximal 1,5 Prozent des Gesamtanlagevolumens des BVVs (per Ende 2006: knapp über 18 Milliarden Euro) abgeben. Geht die Investition auf, würde Jakubowski eine Ausweitung der Quote beantragen. Bei Hedgefonds ist diese Entscheidung bereits gefallen: Die Testphase für die fünf Hedgefonds-Investitionen ist abgeschlossen, die Renditeziele sind erreicht – und deswegen wird noch in diesem Jahr mehr Geld investiert. Mehr . . . 


Heuschrecken-Szene 2007: Global und polarisiert

Die weltweit angebotenen Private-Equity-Fonds werden immer größer und investieren globaler, gleichzeitig konzentrieren sich die Zuflüsse auf immer weniger Fonds. Das jedenfalls lässt sich aus der jüngsten Erhebung der Schweizer Beratungsgesellschaft SCM Strategic Capital Management schließen. Die Studie ist die vierte ihrer Art und basiert auf der Due Diligence von 252 Fonds im Laufe des Jahres 2006. Dieser Deal-flow repräsentiert laut CEO Dr. Stefan Hepp rund die Hälfte aller weltweit angebotenen Fonds über 100 Millionen Dollar. Besonders bemerkenswert: Die größere Aufgabe (mehr Geld internationaler anlegen) hat viele Fondsmanager (die „General Partnerships“) nicht dazu bewegt, mehr Investment Professionals einzustellen. Laut Hepp ist das aber ein Kriterium, das künftig über den Erfolg eines Fonds mitentscheiden wird. Mehr . . . 


Auch Pforzheimer gehen nach Japan

Japanische Aktien scheinen derzeit in der Gunst der Sparkassen ganz weit vorne zu liegen. Denn neben der Stadtsparkasse Düsseldorf (vergleiche auch dpn brief Oktober 2006) plant nun auch die Sparkasse Pforzheim Calw ihren Anteil japanischer Aktien im Depot A deutlich zu erhöhen. Derzeit investiert die Sparkasse rund 15 Millionen Euro im Land der aufgehenden Sonne, mittelfristig sollen es bis zu 70 Millionen Euro sein. Als Gründe hierfür nennt Hubertus Endres, Abteilungsdirektor Handel & Treasury, nach wie vor stark steigende Unternehmensgewinne, die zurückhaltende Zinserhöhungspolitik der Bank of Japan, immer noch relativ günstige Bewertungsrelationen sowie eine wachsende Investitions- und Konsumbereitschaft. „Gleichzeitig sollte die laufende Yen-Schwäche zu Ende gehen“, sagt er. Für ihn alles Gründe, das Engagement jetzt zu erhöhen. Als Vehikel hierfür liebäugelt Endres mit institutionellen Publikumsfonds und Exchange Traded Funds (ETFs). Mehr . . . 


LV 1871 schafft Pensionsfonds in Liechtenstein

Drei Wochen nach Inkrafttreten der Pensionsfonds-Gesetzgebung in Liechtenstein hat die LV 1871 dort einen Pensionsfonds aufgelegt. Damit haben deutsche Unternehmen nun die Möglichkeit, den Durchführungsweg Pensionsfonds zu nutzen – beispielsweise zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen – und dabei von der liberalen Gesetzgebung des Fürstentums zu profitieren, heißt es bei der LV 1871. Mehr . . . 


Personalien

Gunars Balodis (42), der Anfang 2006 die Leitung des institutionellen Geschäfts bei Invesco übernahm, baut sein Team weiter aus. Neben Thomas Wendt, der vor einigen Monaten als Betreuer institutioneller Kunden Christof Quiring nachfolgte – Quiring wechselte zu Fidelity – gibt es erneut zwei Neuzugänge bei Invesco: Gregor Volk (37) und Markus Becker (40). Volk betreut institutionelle Anleger öffentlich rechtlicher Kreditinstitute und wird sich neben dem Depot-A-Geschäft auch auf das Depot-B-Geschäft konzentrieren. Becker wird sich hauptsächlich um Versicherungen und Pensionskassen kümmern. Die ausgegebenen Ziele von Balodis: Die Zuwachsraten bei beitragsorientierten Pensionsplänen steigern, die Kernsegmente Versicherungen und Pensionskassen weiter ausbauen sowie bei den breit diversifizierten europäischen Aktienprodukten „große“ Volumina erzielen. ML

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Kommentar – Michael Montag

Das Weltklima ist durch verschiedene Gefahren bedroht. Neben dem „Ozonloch“ sei insbesondere die zunehmende Erwärmung der Erde mit nicht absehbaren negativen ökologischen und ökonomischen Folgen erwähnt. Die Diskussion um den Klimawandel beeinflusst nunmehr auch zusehends das Anlegerverhalten. Insbesondere institutionelle Investoren aus Großbritannien, den Benelux-Staaten, Skandinavien und auch der Schweiz spielen hier eine Vorreiterrolle.

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Institutionelle entdecken die Nachhaltigkeit langsam aber stetig
— Claudia Kruse,F&C

Die Berliner Ärzteversorgung beauftragte F&C Asset Management mit einem Mandat für das aktive Responsible Engagement Overlay (Reo) ihrer globalen Aktienbestände von rund 900 Millionen Euro. Mehr . . . 


Immobilien-Derivate: irgendwann sicherlich

In Großbritannien sind sie schon ein Thema: Immobilien-Derivate, beispielsweise Property Index Certificates (Pics) und Total Return Swaps (TRS). Bei Pics etwa erhält der Investor eine Rendite, die auf dem IPD UK AII Property Index basiert und eine einkommensabhängige Komponente beinhaltet. Mehr . . . 


Jedem Arbeitgeber seinen Rechnungszins
— Dr. Roland Schäfer, Ergo Pensionsfonds, Vorstand

Bislang galt der IFRS-Zins als Messlatte für die Kalkulation der Pensionsfonds. „Eine Abweichung von der Richtschnur IFRS ist aber durchaus möglich, wenn der Pensionsfonds auf der Grundlage seiner spezifischen Kapitalanlage nachweisen kann, dass er eine höhere Verzinsung erreicht“, sagt Dr. Roland Schäfer, Vorstand des Ergo Pensionsfonds. Mehr . . . 


Signalwirkung noch nicht ausreichend erkannt
— Christian Strenger, DWS, Mitglied des Aufsichsrats

Sicherlich gibt es deutsche Asset Manager, aber auch andere Institutionelle, die es in den Vordergrund stellen, dass Skandale wie Swissfirst und der Fall der Siemens-Pensionskasse in der Schweiz nicht in Deutschland stattfanden. Ein Umstand, der möglicherweise die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines Verhaltenskodexes in den Hintergrund drängt. Gleichwohl gibt es andere Aussagen, die stutzig machen. „Anders als in der Finanzdienstleistungsbranche haben wir in Deutschland in der Pensionsindustrie keinen Kodex oder etwas Ähnliches. Im Ausland wird darüber nachgedacht, und in Deutschland sollte man das auch tun", sagt etwa Dr. Peter König, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management GmbH (DVFA). Eine Einzelmeinung? Weit gefehlt. „Auch die Versicherer verwalten Gelder im Kundeninteresse und sollten sich deshalb einem Verhaltenskodex unterziehen. Versicherer haben zwar interne Gremien. Es findet jedoch generell keine Kontrolle durch unabhängige Dritte statt“, sagt Christian Strenger, Mitglied des Aufsichtsrats der DWS, und verweist auf die Signalwirkung eines Verhaltenskodexes. Mehr . . . 


Gemeinsamer Asset Manager startet Anfang 2007
— Dr. Reinhold Jaquemod, SV Sparkassenversicherung

Die SV Sparkassenversicherung geht davon aus, dass durch die gemeinsame Asset-Management-Gesellschaft mit der Provinzial NordWest–Gruppe der Anteil der vollständig selbst verwalteten Kapitalanlagen weiter steigt. Derzeit befinden sich deutlich über 50 Prozent in der Direktanlage. Der operative Start der gemeinsamen Kapitalanlagegesellschaft „Vers AM Versicherungs-Assetmanagement GmbH“ ist für den 1. Januar 2007 vorgesehen. Sie ist eine von zwei Kooperationsprojekten der beiden Versicherer, parallel dazu wird auch die Datenverarbeitung künftig in einem gemeinsamen Unternehmen betrieben. „Bei der strategischen Asset Allocation behalten sowohl die SV Sparkassenversicherung als auch die Provinzial NordWest weiterhin die Federführung. Die taktische Kapitalanlage jedoch übernimmt ab dem kommenden Jahr die gemeinsame Tochtergesellschaft“, erläutert das für Finanzen verantwortliche Vorstandsmitglied Dr. Michael Völter die künftigen Strukturen. Mehr . . . 


In Partystimmung

Das gab es noch nie: 21.000 Fachbesucher aus 65 Ländern – 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor – und 1.600 Aussteller. Dazu eine ausgelassene, ja euphorische Stimmung: Die Münchner Expo Real wird der großen internationalen Schwester Mipim in Cannes zur Ernst zu nehmenden Konkurrenz. Bereits über ein Drittel der Ausstellungsfläche belegten Unternehmen aus dem Ausland – ein Indiz dafür, wie international die Kapitalströme auch im kommenden Jahr sein werden, nach dem rekordhohen Transaktionsvolumen, das bis Ende Dezember erwartet wird: 600 Milliarden Dollar. Mehr . . . 


Inflation Linker: Die endlose Geschichte einer halbherzigen Liebe

Die deutsche Politik scheint nie um ein klares „Jein“ verlegen: Erst im März 2006 hat sich die Bundesrepublik nach langem Zögern dem internationalen Trend angeschlossen und erstmals eine inflationsindexierte Anleihe begeben – sogar noch mit einem Nachschlag im September. Da kommt bereits im Oktober aus Frankfurt die Warnung der Bundesbank vor Indexierungen. Man erinnere sich: Erst 1998 ist das Währungsgesetz von 1948, das die Indexierung von Verträgen untersagte oder genehmigungspflichtig machte, im Zuge des Euros aufgehoben worden. Bundesbank und Bafin haben in der Folge den Weg freigemacht für inflationsindexierte Anleihen. Der neuerliche Salto rückwärts der Bundesbank hat offensichtlich prompt Wirkung gezeigt: Die Finanzagentur des Bundes hat verlauten lassen, dass zunächst an keine weitere Emission gedacht sei. War die Begeisterung der Marktteilnehmer schon bislang eher zögerlich, so dürfte sie jetzt kaum euphorischer werden. Mehr . . . 


Asset Pooling braucht größere Lobby
— Jörg Ambrosius, State Street Bank, Geschäftsführer

Eine Tendenz muss nicht immer gleich ein Trend sein. Dennoch zeichnet sich ab, dass Asset Pooling für institutionelle Investoren wichtiger wird. Aktuelles Beispiel: Citigroup übernimmt für den holländischen Versicherer Aegon die technische Verwaltung von Vermögenswerten in Höhe von 40 Milliarden Euro und stellt eine Investmentplattform zur Verfügung, mit der Asset Pooling möglich ist. Der Versicherungskonzern kämpfte in der Vergangenheit mit unterschiedlichen Jurisdiktionen und steuerlichen Ungleichbehandlungen. Diese zwangen ihn, auf drei Ebenen zu agieren – auf der Ebene der Versicherten, des Versicherungskonzerns und der Pensionsfonds. „Die Investmentplattform ermöglicht es uns, die Assets aller drei Ebenen zu poolen“, sagt Eric Rutten, CEO Asset Management bei Aegon in Den Haag. Aegon nutzt hierfür das vom niederländischen Finanzministerium erst vor kurzem ins Leben gerufene Vehikel „Fonds voor Gemene Rekening“. Die Investmentplattform erleichtert es, komplexe Investmentstrategien umzusetzen und Derivate einzusetzen. Gleichzeitig übernimmt Citigroup Aegons Fondsbuchhaltung, Performance-Messung und Wertpapierleihe. Das Projekt soll bis zum dritten Quartal 2007 abgeschlossen sein. Mehr . . . 


Alpha bleibt EnBWs Sahnehäubchen
— Ingo Peter Voigt, EnBW,Leiter Konzernfinanzen

Das baden-württembergische Energieunternehmen EnBW verzichtet bei der ­anstehenden Neuauflage seiner Asset-­Liability-Studie wie schon im Jahr 2004 ­darauf, das Alpha-Potenzial aktiven ­Managements explizit bereits bei der strategischen Asset Allocation zu berücksichtigen. „Den Mehrwert durch die Manager-Auswahl quantifizieren wir bewusst nicht, es ist für uns das Sahnehäubchen, auf das wir aber nicht spekulieren wollen“, sagt Ingo Peter Voigt, General­bevollmächtigter und Leiter Konzern­finanzen der EnBW, im ­Gespräch mit dpn. Mehr . . . 


Institutionelle küren ihre Favoriten

Lupus alpha, die UBS und JP Morgan Asset Management – diese drei Adressen ­bekommen von Deutschlands institutionellen Inves­toren die höchs­ten Noten, wenn es um die Qualität der ­Beratung geht. Dagegen ­gehört die führende Adresse des Jahres 2005, State Street, nicht einmal mehr zu den ­­Top-5-Häusern (vergleiche Abbildung 1).

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Kampf den Wolken am Zeitwertkonten
— Michael Ries, Arbeitsgemeinschaft Zeitwertkonten, Vorstand

Die Ende Juni ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft für Zeitwertkonten (vergleiche dpn, Juli/August 2006, Seite 40ff) plant ­Mitte September eine Internetseite zu ­starten, auf der neben verschiedenen ­Checklisten auch eine Schwarzliste veröffentlicht wird, die unseriöse Anbieter (einige Namen werden bereits heiß gehandelt), ­ungeeignete Produkte und ungeklärte ­Haftungsfälle beim Namen nennt. Mehr . . . 


Der Boom bei deutschen Gewerbeimmobilien

Ausländische Investoren reißen sich um deutsche Immobilien, speziell um Gewerbeimmobilien. Das geht aus einer neuen Studie der Oppenheim-Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (OIK) hervor. Sie rechnet folgendes vor: In Deutschland wurden im ersten Halbjahr rund 18 Milliarden Euro – gegen­über 24 Milliarden im Jahr 2005 – in Gewerbeimmobilien investiert. Bedient wird das hohe Interesse oftmals durch umfangreiche Portfolioverkäufe der Öffent­­lichen Hand und privater Unternehmen im Rahmen von Sale-and-lease-back-Geschäften. Die deutschen Investoren hingegen, soweit sie auf der Käufer­seite aktiv sind, begnügen sich laut Studie tendenziell mit den „Krümeln”, das heißt mit dem Erwerb von Einzel­immobilien.

Gewerbeimmobilien schlicht zu teuer?

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Rentenstrategien in den Zeiten der Zinsfalle
— Rainer Jakubowski, BVV, Vorstand

Silberstreifen am Horizont für deutsche Langfristanleger? Der Anstieg der Kapitalmarktzinsen seit den Tiefs von 3 bis 3,2 ­Prozent im Jahr 2005 könnte Lebensver­sicherern und Pensionskassen endlich wieder Chancen bieten, sich aus der – teilweise selbst verschuldeten – Zinsfalle zu befreien. Zwar hatte schon die stetige Aktienkurs­erholung von 2004 bis Frühjahr 2006 den Zangengriff von Niedrigzinsen und Aktienbaisse auf die Portfolios etwas gelockert, allerdings bleibt der Effekt angesichts der gedrückten Aktienquoten – bei den meisten Versicherern kaum über zehn Prozent – ziemlich begrenzt.

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Private Equity bekommt strategische Dimension

Die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft (PKDW) hat Private Equity als strategische Anlageklasse ins Portfolio aufgenommen und zehn Millionen Euro (ein Prozent des Gesamtanlagevolumens in Höhe von einer Milliarde Euro) in einen Dachfonds investiert. „Private Equity hat wie Aktien und Anleihen anders als etwa Hedgefonds und Rohstoffe einen systematischen wirtschaftlichen Bezug zu unserer Passivseite und ist deshalb für uns langfristig interessant“, sagt Bernd Walgenbach, Vorstandsvorsitzender der überbetrieblichen Duisburger Pensionskasse, die gerade erst die Marke von 60.000 Mitgliedern überschritten hat (bei etwa 500 Mitgliedsunternehmen). Mittelfristig soll die Private-Equity-Quote auf bis zu vier Prozent steigen – der recht geringe Anteil in Höhe von einem Prozent ist noch der Taktik geschuldet. Mehr . . . 


EnBW: Neue Asset-Klasse mit neuer ALM-Studie

Auch EnBW Energie überprüft aktuell seine strategische Asset Allocation – und wird voraussichtlich erstmals in Private Equity investieren. „Wir wollen noch mehr Rechtsschiefe in unsere Renditeverteilung und ziehen dafür Risikobudgets zu Lasten von Public Equity ab“, sagte Ingo Peter Voigt, Generalbevollmächtigter und Leiter Konzernfinanzen. Als strategische Zielquote sind maximal fünf Prozent vorgesehen, angefangen wird mit deutlich weniger; direkte Einzelengagements strebt Voigt nicht an, eher Dachfonds-Lösungen. Mehr . . . 


Neuer Referentenentwurf bringt CTAs steuerliche Klarheit

Das Bundesfinanzministerium hat den Referentenentwurf eines Jahressteuergesetzes 2007 vorgelegt, aus dem sich eine wichtige Klarstellung im Hinblick auf die lohnsteuerliche Behandlung von Contractual Trust Arrangements (CTAs) ergibt. In Paragraf 3 Nr. 65 c) des Einkommensteuergesetzes soll künftig geregelt werden, dass der Erwerb von Ansprüchen durch den Arbeitnehmer gegenüber einem Dritten – also zum Beispiel einem CTA-Treuhänder – im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder in vergleichbaren Fällen steuerfrei ist, soweit der Dritte neben dem Arbeitgeber für die Erfüllung von Ansprüchen auf Grund bestehender Versorgungsverpflichtungen oder Versorgungsanwartschaften gegenüber dem Arbeitnehmer und dessen Hinterbliebenen einsteht. Diese Regelung soll ausdrücklich auch für die Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeit oder einem Arbeitszeitkonto gelten. Die Steuerfreiheit soll nicht nur für neue Fälle gelten, sondern auch alle noch offenen Fälle erfassen. Der Gesetzesentwurf soll am 23. September vom Kabinett beschlossen werden. Mehr . . . 


Etwas geringer, aber weiter stabil

Der Ausfinanzierungsgrad von „typischen“ Pensionsplänen deutscher Unternehmen ist im zweiten Quartal dieses Jahres erstmals seit einem Jahr wieder gesunken, wenngleich nur um weniger als ein halbes Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die erstmals veröffentlichte Analyse „German Capital Market Update“ des Beratungsunternehmens Rauser Towers Perrin, die hierfür de Entwicklung von Pensionsplänen von in Deutschland aktiven Unternehmen hinsichtlich Ausfinanzierung, Entwicklungen auf der Verpflichtungsseite sowie im Hinblick auf die Erträge aus für Pensionsverpflichtungen reservierten Kapitalanlagen untersucht hat. Mehr . . . 


Europäische Immobilien-Investmentgesellschaft baut Präsenz in Deutschland auf

Cordea Savills, eine seit dem Jahr 2003 auf dem Markt agierende Immobilien-Investmentgesellschaft, will verstärkt deutsche Institutionelle für sich gewinnen (vergleiche Personalien: Thomas Gütle als Head of Germany und Berith Kübler als Head of German Portfolio Management ernannt). Cordea Savills hat nach eigenen Angaben weit reichende Erfahrung im internationalen Immobilien-Fondsmanagement und legte bereits in ausgewählten europäischen Märkten auf die jeweiligen landesspezifischen Anlegerbedürfnisse abgestimmte Fonds auf. In Deutschland wird Cordea Savills vor allem paneuropäische Core-Fonds für institutionelle Investoren anbieten. Mehr . . . 


Es bleibt dabei: Die Vergangenheit taugt nicht zur Prognose

Investoren müssen zahlreiche Entscheidungen treffen. Auch auf welche Asset Manager sie setzen. Da bietet es sich an – so könnte man zwangsläufig meinen – sich für jene Asset Manager zu entscheiden, die in der Vergangenheit objektive und nachvollziehbare Erfolge generiert haben. Doch so einfach ist es nicht. Das auf jeden Fall geht aus der bisher unveröffentlichten Studie „Persistence of Manager Performance” von Mercer Investment Consulting hervor. Mehr . . . 


Personalien

Beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in Berlin sind Veränderungen angesagt. Grund hierfür: Der langjährige Leiter Kapitalanlagen, Dr. Ulrich Krüger (46), wird den Verband zum Jahresende verlassen, wie der GDV dpn auf Nachfrage bestätigte. Krüger will sich dem Vernehmen nach neuen Herausforderungen stellen. Zu seinen konkreten Plänen – die derzeit bereits feststehen – wollte sich Dr. Krüger jedoch aktuell noch nicht äußern.
ML/MRO

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Kommentar – Dr. Jörn Wasmund

Die effiziente Anlage vorhandener Mittel stellt heute viele institutionelle Investoren vor große Herausforderungen. Einerseits drängen Eigentümer und Kunden auf eine attraktive Rendite und eine breite Diversifikation. Andererseits erschweren regulatorische Vorgaben eine Direktanlage in alternative, mit traditionellen Anlagen unkorrelierte Assets wie etwa Loans. Die Anlage in höherrentierliche Aktiva ist aufgrund des höheren Risikos, der höheren Volatilität sowie regulatorischer Vorgaben ebenfalls nur begrenzt möglich. Mehr . . . 


BMAS plant schärferen Insolvenzschutz von Arbeitszeitkonten
— Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales, Copyright: BMAS

Die Bundesregierung plant, den Insolvenzschutz von Arbeitszeitkonten zu verschärfen. Nach der parlamentarischen Sommerpause wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) voraussichtlich einen Vorschlag unterbreiten, der deutlich über die bisherige Regelung hinausgeht. Dieses Vorhaben war bereits mit der Koalitionsvereinbarung fixiert worden und würde die widersprüchliche Situation, die gegenwärtig im Spektrum der verschiedenen Zeitkonten herrscht, beenden. Eine Sprecherin des Ministeriums wollte sich zwar noch nicht auf einen konkreten Termin festlegen, bestätigte dpn aber, dass der Insolvenzschutz derzeit überprüft wird und im Juni bereits Sondierungsgespräche stattfanden. Mehr . . . 


Ein Eisberg namens Mifid treibt auf die Branche zu
— Frank Herring, Norton Rose, Partner

Brüsseler Direktiven haben einen zwiespältigen Ruf. Einerseits dienen sie hehren Zielen – Harmonisierung von Märkten, Herstellung von Rechtsgleichheit und “level playing fields” sowie der Beachtung von Anleger- und Verbraucherschutz. Andererseits bringt ihre Umsetzung oft viele neue Probleme mit sich. Das war bei der vergangenen Ogaw-Richtlinie so. Und es ist auch bei der anstehenden Finanzdienstleistungs-Richtlinie Mifid (Markets in Financial Instruments Directive) zu befürchten. Wegen ihrer großen Regelungsbreite wird von Beobachtern gern das Bild des Eisbergs gebraucht, der die Titanic zum Sinken brachte (Beispiel: „Countdown to Mifid – der aktuelle Stand“, Norton Rose, Februar 2006). Das klingt dramatisch, weist aber zu Recht auf die tief gehenden Interpretationsspielräume hin, deren Tücken – zunächst nicht absehbar – unter der Oberfläche lauern. Mehr . . . 


Deutschland bleibt Reit-Entwicklungsland

Indirekte Immobilien-Investments zählen eindeutig zu den Hoffnungsträgern im institutionellen Geschäft. Das sind neben (Dach-) Fondslösungen (vergleiche Seite 57f) auch Real Estate Investment Trusts (Reits). Der Grund: Institutionelle, und hier insbesondere Pensionseinrichtungen mit langen Verbindlichkeiten und der typischen Durationslücke zu den (deutlich kürzer angelegten) Kapitalanlagen, brauchen dringend höhere Immobilienquoten und eine stärkere internationale Streuung innerhalb der Quote. Und da sich harte Fakten in der Investment- und auch in der Immobilienbranche gut ausnehmen, wird von Branchenvertretern immer wieder auf eine Studie von JPMorgan verwiesen (vergleiche auch dpn, Mai/Juni 2006, Seite 12): Die Autoren kommen auf potenziell 350 Milliarden Euro, die von Europas Pensionskassen zu erwarten seien – gesetzt den Fall, sie erhöhen ihre Immobilienquoten auf die „ideale Quote“ in Höhe von 15 Prozent. Mehr . . . 


Alternative Investments: Mehr Moll als Dur

Gemessen an dem Platz, den sie mittlerweile in den Medien – selbst in großen Zeitungen – einnehmen, dürften die meisten alternativen Investments ihren Namen eigentlich gar nicht mehr tragen. Aus den „Alternative Investments“ werden also mehr und mehr Mainstream-Investments – und genau das ist auch eines der vielen Ergebnisse der jüngsten Zusammenarbeit von Frontiers Management Consulting und Mercer Investment Consulting, die dpn exklusiv vorliegen: Laut der 165-seitigen Studie „Alternative Investments 2006: Konsolidierung – Reife – Realismus?“ werden die Alternatives quer über alle befragten Investorengruppen mittlerweile als „ganz normaler“ Bestandteil der Asset Allocation angesehen.

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Düsseldorfer Vodafone startet DC-Plan

Die deutsche Vodafone-Gruppe ist am 1. Juni mit einem „soweit dies nach deutschem Recht möglich ist, reinen“ Defined-Contribution-Plan für ihre Mitarbeiter an den Start gegangen. Als Begründung hierfür nennt Horst Weismüller, für Altersversorgung zuständig in der Abteilung Tax, dass Vodafone den ganzen Ertrag, der für die Altersvorsorge der Mitarbeiter erwirtschaft wird, denselben auch zukommen lassen will. Hiervon wolle man nicht partizipieren, aber auch die Risiken dafür nicht übernehmen. Vodafone garantiere aber den nominalen Wert der Beiträge. „Wir wollen uns auf unsere unternehmerischen Aufgaben konzentrieren. Die Altersvorsorge für unsere Mitarbeiter ist jedoch nicht unsere unternehmerische Aufgabe. Deswegen ist ein Defined-Benefit-Plan, bei dem das Unternehmen dem Mitarbeiter ein Versprechen abgibt – ein Versprechen, welches von mehreren unsicheren Variablen abhängt – für Vodafone eben nicht der richtige Weg“, erklärt Weismüller dpn. Mehr . . . 


Studie Alternative Investments: Kaum Platz für Euphorie

Versicherer, Banken und Sparkassen – gerade diese Investoren haben 2005 tatsächlich in Alternative Investments angelegt; insgesamt dürften hierzulande rund zehn Prozent der Institutionellen bereits investiert sein. Das ist ein Ergebnis der Studie „Alternative Investments 2006: Konsolidierung – Reife – Realismus?“ von Frontiers Management Consulting und Mercer Investment Consulting (mherzog@frontiers-management-consulting.de) und (Herwig.Kinzler@mercer.com), deren Ergebnisse exklusiv in der Juli/August-Ausgabe von dpn vorgestellt werden. Die Studie basiert auf den Antworten von 80 institutionellen Investoren, spiegelbildlich wurden auch Anbieter befragt. Mehr . . . 


Die Lufthansa lebt vorerst besser mit Kapitalgarantien

Im Februar dieses Jahres hat die Lufthansa AG die Neustrukturierung der strategischen Liquiditätsreserven abgeschlossen und insgesamt 1,15 Milliarden Euro auf sieben Asset Manager verteilt. Immerhin knapp die Hälfte dieses Betrags, genau 500 Millionen Euro, entfällt auf kapitalgarantierte Schuldscheine, denen auch Hedgefondsstrategien zugrunde liegen – laut Walter Schmidt-Cording, Leiter Risiko-und Liquiditätsmanagement, ein „Novum“ für die Lufthanseaten. Darüber hinaus dotierte Lufthansa jeweils 250 Millionen Euro in Rentenfonds mit bis zu zwei beziehungsweise mit bis zu fünf Jahren Laufzeit; der Rest entfällt auf Geldmarktfonds. Als strategische Liquidität gilt bei der Lufthansa ein Betrag in Höhe von zwei Milliarden Euro, alle Beträge darüber hinaus zählen zur operativen Liquidität, die in kurzfristig verfügbaren Tages- und Termingeldern und in mindestens mit „BBB“-geratete kurzlaufende Wertpapiere angelegt ist.

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Wird 2007 das Jahr für Europas Abwicklungsstandards?

Die Fondsindustrie ist zwar inzwischen eine große Industrie in Europa geworden, aber es fehlt auf wichtigen Feldern an einheitlichen Standards, insbesondere einheitlichen Abwicklungsstandards. Das ist so ähnlich, als wenn es in der Elektroindustrie keine Industrienormen für Steckdosen oder Birnenfassungen gäbe. Für die Nutzer bedeutet das: Der Weg zur Open oder Guided Architecture ist komplex und teuerer als nötig. Deshalb hat sich die EFAMA (European Fund and Asset Management Association) die Vereinheitlichung der Abwicklungsstandards in Europa auf die Fahnen geschrieben. Mehr . . . 


Kommunikation als neue alpha-Quelle

Auch der Consultant-Markt für institutionelles Asset Management wird reifer, und so ist es nur konsequent, dass neue Berater von der üblichen Dienstleistungspalette – wie Asset-Liability-Management, Asset-Klassen-Planung, Manager-Selektion und manchmal auch Anlageempfehlungen – die Finger lassen, und sich stattdessen mit komplementären Leistungen, häufig solche, die bei den bisherigen Consultants nebenher mitgemacht werden, einen Namen machen wollen. Mehr . . . 


Fangemeinde des Style Investings wächst

Das so genannte Style Investing bei Aktien, also die bewusste Diversifikation zwischen Investment-Stilen wie beispielsweise Value und Growth, ist ein Diversifizierungsschritt, den die meisten deutschen Institutionellen noch nicht gegangen sind. Indes: Dass sich auf diesem Feld aber etwas bewegt, zeigt die Nettomittelentwicklung bei einem der Vorzeigehäuser in Sachen bewusster Trennung von Value und Growth, AllianceBernstein, das zwei nach Portfoliomanagement, Research und Administration komplett voneinander getrennte Aktienplattformen – Alliance für Growth, Bernstein für Value – unter einem Dach vereint: Laut Martin vom Hagen, ehemals bei Axa Investment Managers und nun Leiter des deutschsprachigen institutionellen Geschäfts von AllianceBernstein in München sind die Zuflüsse 2005 durch Aufstockungen und neue Mandate um über 40 Prozent gestiegen. Die Hälfte der derzeit 20 institutionellen Mandate aus dem deutschsprachigen Raum entfällt auf deutsche Investoren. Der größte Kunde hat 500 Millionen Euro an AllianceBernstein vergeben, aufgeteilt auf ein europäisches und ein US-Aktienmandat. Mehr . . . 


Neue Erkenntnisse für die Alpha-Suche

Im Mittel erzielen die Investoren mit Large-Cap-Mandaten kein positives Alpha; viele schneiden sogar deutlich im Minus ab. Diese inzwischen weit verbreitete Vermutung belegt eine kürzliche Auswertung von alpha portfolio advisors, die auf 369 Composites aus der Alpha-Datenbank mit Anlageschwerpunkt in Europa, USA, Japan und Global basiert und einen Zeitraum von drei Jahren (2002 – 2004) abbildet (vergleiche auch dpn Ausgabe 24, März/April 2006, Seite 62-64). Der Large-Cap-Bereich ist so gesehen für die Investoren nicht mehr als ein Nullsummenspiel. Positive Alphas – auch das ist nicht neu – werden im Mittel dagegen nur für aktive Mandate im Mid- und Small-Cap-Bereich beobachtet, mit etwa 84 Basispunkten besseren Renditen als bei der Gesamtheit der Mandate. Mehr . . . 


Watson Wyatt: „Globale Diversifikation reicht nicht mehr“

Wenn Watson Wyatt mit seiner Vorausschau auf die nächsten zehn Jahre Recht hat, werden viele Investoren ihre strategische Asset Allocation neu schreiben müssen. In seinem neuen „Global Investment Review 2006“ identifiziert der Consultant einige makroökonomische Schlüsselfaktoren, deren Risikogehalt sich derzeit noch nicht vollständig in den Kursen an den globalen Aktienmärkten widerspiegele: Demografie, Umweltveränderungen, „Chindia“ (China und Indien in der Weltwirtschaft), Energie, staatliche Wirtschaftspolitik, Geopolitik und die Veränderung der öffentlichen Stimmungslage. Mehr . . . 


Personalien

Die 35 Milliarden Euro schwere Bayerische Versorgungskammer bewegt sich – angespornt von den positiven Erfahrungen seit dem ersten Hedgefonds-Investment vor einem Jahr – immer stärker hin zu Absolute-Return-Mandaten und Alternative Investments. Entsprechend wächst das Team Alternative Investments unter der Leitung von Anselm Wagner weiter: Neben Dajana Brotmann ist seit Anfang Mai auch Constantin Echter dazu gestoßen; Echter promoviert derzeit nebenher über das Thema Hedgefonds am Lehrstuhl für Finanz- und Bankwirtschaft der Uni Augsburg bei Professor Manfred Steiner. Derzeit betreut das Team die Themen Dachhedgefonds und Commodities sowie künftig auch Währungsmanagement, Emerging Market Debt und High Yield. Für den baldigen Ausbau der Hedgefonds-Quote sind bereits die Kandidaten identifiziert, darunter drei Dachhedgefonds-Manager und zwei Währungsmanager. Mehr . . . 


Zweiklassengesellschaft bildet sich in Europa auch beim Thema LDI

„Liability Driven”, nach dieser Facon investieren unter Europas Pensionseinrichtungen bereits oder bald vor allem Holländer, Dänen und Schweden und auch die Briten. Bei knapp der Hälfte der europäischen Einrichtungen ist LDI (= Liability Driven Investing) ein mehr oder weniger starker Bestandteil der Kapitalanlagestrategie: Jede fünfte Einrichtung orientiert seine Anlagestrategie jetzt schon an ihren Verbindlichkeiten, weitere sieben Prozent führen gerade eine LDI-Strategie ein und ein weiteres Fünftel zieht es in Betracht. Mehr . . . 


Kommentar – Michael Montag

Nach der monatelangen Talfahrt der Anleihekurse schmelzen nun auch die Gewinne an den Aktienmärkten dahin und lassen so manchen institutionellen Anleger schon erste bange Blicke auf das zu erwartende Jahresergebnis werfen. Besonders hohe Verluste weisen die Börsen der Schwellenländer auf. Hier wurden die Anleger über Jahre hinweg mit zweistelligen Renditen verwöhnt und mancher Anbieter machte seinen Kunden glauben, dass Ertrag und Risiko negativ miteinander korrelieren. Gegenüber den Anfang bis Mitte Mai erreichten Höchstständen, haben die meisten Schwellenländerfonds fast 20 Prozent verloren, angeführt von Fonds, welche sich auf die so genannten BRIC-Länder, also Brasilien, Russland, Indien und China, fokussieren. Mehr . . . 


Volkswagen Pension Trust e.V. hält Benchmarks auch künftig die Stange

Die Rendite auf die Gesamtanlagen betrug 2005 über zwölf Prozent, der Asset-Allocation-Entscheidung sei Dank. Auch sechs der sieben überwiegend zusammen mit dem Bad Sodener Consultant alpha portfolio advisors ausgewählten Vermögensverwalter lagen besser als ihre Benchmark – einer davon um fast 800 Basispunkte! Und das Kapitalanlagevolumen ist von 1,5 auf derzeit 1,9 Milliarden Euro gewachsen.

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Die Zeitbombe Pensionsrückstellung tickt auch im Mittelstand
— Hans H. Melchiors, Volksfürsorge, Vorstand

BASF tut es, Eon, Schering und nun auch Henkel: Das Unternehmen lagert große Teile seiner Pensionsverpflichtungen von insgesamt fast 1,5 Milliarden Euro aus – wie in der März-Ausgabe von dpn bereits berichtet. Im Falle von Henkel wird eine spezielle Anleihe begeben, deren Erlös in einen zweckgebundenen Treuhandfonds (CTA) eingebracht werden soll. Mit einem solchen „internen“ Pensionsfonds wird die Bilanz des Unternehmens bereinigt, was das Rating des Unternehmens verbessert und somit die Kosten zur Refinanzierung senkt. Und deutsche Unternehmen haben derzeit 215 Milliarden Euro an Verpflichtungen gegenüber ihren künftigen Pensionären in den Bilanzen zu stehen. Mehr . . . 


Asset Pooling kommt in Mode
— Dr. Thomas Jasper, Rauser Towers Perrin, Vorstand

International aufgestellte deutsche Unternehmen wollen langsam aber stetig ihre Pensionsverpflichtungen und die dazu gehörenden Vermögenswerte im Hinblick auf Kosten, Risiken und personalpolitische Ziele auf europäischer und sogar internationaler Ebene steuern, wie aus einer aktuellen Studie von Rauser Towers Perrin hervorgeht (vergleiche dazu auch den Bericht „Pan European Plans standhaft auf dem Vormarsch“ in der April-Ausgabe des dpn briefs). Mehr . . . 


An Asien scheiden sich die Geister noch
— Michael Englisch, Henderson Global Investors, Director of Property Business Development (Europe)

Der Immobilienmarkt ist kräftig in Bewegung. Darin sind sich viele Experten einig. Immobilien werden seit den Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten, aber auch aufgrund des niedrigen Zinsumfeldes, vermehrt von institutionellen Anlegern nachgefragt. Die Gründe hierfür: die kontinuierlichen Einkommenszuflüsse, die geringe Korreliertheit zu anderen Asset-Klassen sowie niedrige Volatilitäten. Mehr . . . 


Dem richtigen Risikomanagement hinterher
— Honorar-Professor Benoit B. Mandelbrot, Yale University

Risikomanagement ist kein leichtes Sujet. Zumal wenn es um ein systematisches ganzheitliches Verständnis des Begriffs geht. Und schon gar nicht, wenn man dazu kommt wie die Jungfrau zum Kinde, eben so wie viele deutsche Investoren im Jahr 2002. Die so genannten VAG-Anleger wurden mit dem Bafin-Rundschreiben 29/2002 quasi zwangsbeglückt. Mehr . . . 


BVV: Mehr vom kostenlosen Risikoschutz
— Rainer Jakubowski, BVV Vorstand

An Projekten mangelt es dem BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes im Jahr 2006 sicher nicht, das berichteten wir bereits im dpn brief Anfang Februar: Die mögliche Einbindung eines Global Custodians in die Organisation der Kapitalanlage soll neue Potenziale für das Berichtswesen und das Risikomanagement des BVVs heben – derzeit muss der BVV die Daten von mehreren Depotbanken, einem knappen Dutzend KAGen und zwei Dutzend Asset Managern verarbeiten. Und zudem wird es Ende 2006 soweit sein, dass die größte Pensionskasse Deutschlands die regelmäßigen Asset-Liability-Studien ohne die Einschaltung Dritter durchführen kann. Bislang erfolgte die Ausrichtung der milliardenschweren Assets auf die zukünftigen Verpflichtungen unter Hinzuziehung externer Partner. Mehr . . . 


Union PanAgora und Newton verbreiten institutionelles Flair
— Karl-Heinz Pfarrer, Deutsche Postbank Privat Investment, Geschäftsführer

Andere Zeiten verlangen andere Investment-Ansätze. Doch wie geht man mit Publikumsfonds um, die einen anderen Ansatz benötigen? Augen zu und durch, in der Hoffnung auf (wieder) andere Zeiten? Oder die Fonds schließen und auf andere Produkte fusionieren? Keine leichte Entscheidung – die aber in Zeiten des Outsourcings auch gar nicht sein muss. So geschehen bei der Postbank: Künftig werden Union PanAgora und Newton zwei der zwölf Publikumsfonds der Deutschen Postbank Privat Investment beraten. Das Joint Venture von Union Investment und der Bostoner PanAgora kümmert sich um den europäischen Aktienfonds „Europafonds Aktien“ (den ältesten Postbank-Publikumsfonds, aufgelegt 1998), und die englische Tochter der Mellon-Financial-Gruppe um den internationalen Aktienfonds „Global Player“ (den gemessen am ursprünglichen Mittelaufkommen in Höhe von 1,1 Milliarden D-Mark im Jahr 2000 erfolgreichsten Postbank-Fonds). Mehr . . . 


Immobilienrisiken: Neuer Stress durch neuen Stresstest

Seit Anfang 2006 ist das wahr, worüber viele – Anbieter wie auch Investoren – bereits während der heißen Diskussionsphase nur noch die Köpfe schütteln konnten: VAG-Investoren dürfen nach dem Willen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nun auch noch Immobilien stressen. Die nach dem Rundschreiben 1/2004 (VA) vorgegebenen Szenarien „A35“, „R10“, bei denen Marktwertverluste von Aktien (A 35) und von Renten (R 10) simuliert werden, sowie dem Test „RA 25“, bei dem Aktien mit einem Verlust in Höhe von 20 Prozent und Renten mit fünf Prozent angesetzt sind, werden durch das Stress-Szenario „AI 28“ - bei dem der Wertverlust von Aktien mit minus 20 Prozent und von Immobilien mit minus acht Prozent angesetzt ist - ergänzt. Daneben sind die Bonitätsabschläge für festverzinsliche Anlagen und Darlehen wie bei jedem Stresstest-Szenario gemäß R1/2004 Teil A zu berücksichtigen. „Wir haben mit der BaFin intensiv darüber diskutiert, wie hoch ein angemessener Faktor sein kann, da dieser auch berücksichtigen muss, dass die Volatilitäten bei Immobilien nicht so hoch sind. Die ursprünglich vorgeschlagenen 15 Prozent hielten wir daher für nicht gerechtfertigt. Mit der jetzigen Lösung von acht Prozent können wir leben“, kommentiert Dr. Ulrich Krüger, Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Mehr . . . 


BMF plant steuerliche Klarheit bei CTAs

Wie die Regierungsdirektorin des Bundesministeriums der Finanzen, Christine Harder-Buschner, auf dem Kongress „Zukunftsmarkt Altersvorsorge 2006“ in Köln mitteilte, plant das Bundesfinanzministerium eine gesetzliche Klarstellung bezüglich der Insolvenzsicherung bei der Auslagerung von Pensionsverbindlichkeiten auf ein Contractual Trust Arrangement (CTA). Die gesetzliche Klarstellung bezieht sich auf die Ausgestaltung in Form einer „doppelseitigen Treuhand“ (als Konstruktion in Gestalt einer Verwaltungstreuhand gegenüber dem Arbeitgeber, dem Treugeber: ab Eintritt des Sicherungsfalles entfällt die Verwaltungstreuhand, und als Konstruktion in Gestalt einer Sicherungstreuhand gegenüber den Arbeitnehmern, den Begünstigten: ab Eintritt des Sicherungsfalles erwirbt der Begünstigte ein eigenständiges, gegenüber den Treuhändern gerichtetes Leistungsrecht) und soll die Unsicherheit beseitigen, dass wegen des im Insolvenzfall eintretenden Erwerbs eines eigenen Rechtes des Arbeitnehmers gegen einen „Dritten“, dem Treuhänder, bei diesem Treuhänder unter Umständen ein Arbeitslohnzufluss und damit eine Steuerpflicht angenommen werden könnte. Wie auch in anderen Fällen der Insolvenzsicherung soll daher nun der Erwerb von Ansprüchen des Arbeitnehmers gegenüber einem Dritten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens dann steuerfrei gestellt werden, wenn der Dritte lediglich für die Erfüllung von Ansprüchen aufgrund bestehender Versorgungsverpflichtungen oder -anwartschaften gegenüber dem Arbeitnehmer und dessen Hinterbliebenen einsteht. Mehr . . . 


Turnaround in Sicht
— Hans-Jürgen Schäfer, ABN Amro Asset Management, Geschäftsführer

Die Geschichte von ABN Amro Asset Management hierzulande ist wechselhaft: Nach der Gründung 1997 folgte eine Phase starken Wachstums bis 2001. Dann kam die Malaise mit den Growth-Aktien, und seither gab es kein Jahr ohne institutionelle Nettomittelabflüsse. Das einstige in erster Linie für wachstumsorientiertes Aktienmanagement bekannte Haus fokussiert sich mittlerweile auf eine Kernkompetenz, die zu Zeiten der Aktien-Hausse trotz guter Ergebnisse vernachlässigt wurde: internationale Rentenanlagen. Im ersten Quartal 2005 wurde das Portfoliomanagement aus Deutschland vollständig abgezogen, im August die Lizenz für die unprofitable KAG zurückgegeben und Ende 2005 verabschiedete sich einer der bisherigen Geschäftsführer, Dr. Harald Glocker. Mehr . . . 


DZ Bank überträgt 805 Millionen Euro auf ein Contractual Trust Arrangement

Die DZ Bank hat 805 Millionen Euro an Vermögensmitteln zur Deckung ihrer Pensionsverpflichtungen auf den DZ Bank Pension Trust e.V. übertragen. Der Trust übernimmt künftig die Funktion eines Treuhänders gegenüber den versorgungsberechtigten Mitarbeitern sowie Rentnern. Nach Angaben eines Sprechers betrifft die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen „unverfallbare Ansprüche“ von 2.346 aktiven Mitarbeitern, 1.444 ausgeschiedenen Beschäftigten sowie von 2.489 Rentnern. Durch die Übertragung auf ein CTA sollen die Pensionsansprüche umfassend abgesichert werden. Zudem besteht unter der Rechnungslegung nach IFRS die Möglichkeit, durch ein CTA eine vollständige Saldierung der Versorgungsverpflichtungen mit den zugeordneten Vermögenswerten zu erreichen. Mehr . . . 


Michelin führt Zeitwertkonto für 5.800 Mitarbeiter ein

Der Reifenhersteller Michelin ist vom Potenzial seines neu eingeführten Zeitwertkontos über-zeugt. Das Zeitwertkonto mit dem Namen „FlexiPlusKonto“, wurde zum Jahreswechsel ins Leben gerufen und befindet sich gerade in der Aufbauphase. Teilnahmeberechtigt sind derzeit rund 5.800 Mitarbeiter. Mehr . . . 


BVV übernimmt ALM in Eigenregie

Die mit einem Anlagevolumen in Höhe von 17,7 Milliarden Euro (Ende 2004: 16,5 Milliarden) größte Pensionskasse Deutschlands, der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes, wird gegen Ende 2006 erstmals in der Lage sein, eine eigene Asset-Liability-Studie ohne externe Unterstützung durchzuführen. „Risiko-Controlling und Asset Liability Management gehören zu unserem Kerngeschäft, deshalb wollen wir unabhängig von Dritten agieren können“, so BVV-Vorstand Rainer Jakubowski im Gespräch mit dpn. Mehr . . . 


Angebotsgrenzen verschwimmen auch bei Frankfurt-Trust
— Gerhard Engler Frankfurt-Trust, Leiter Bereich Institutionelle Kunden

Der alleinige Verkauf von Fondsprodukten reicht im institutionellen Geschäft nicht mehr aus. Zentrale Themen der Investoren sind die betriebliche Altersversorgung, das Aktiv-Passiv-Management, die Risikosteuerung und die Bilanzierung. Sie erfordern zusätzliche Beratungs- und Problemlösungskapazität von den Produktanbietern - so lautet die Schlussfolgerung von immer mehr Asset Managern, wie jüngst auch von Frankfurt-Trust. Die Konsequenz: Ein neues dreiköpfiges Beratungsteam unter der Leitung von Gerhard Engler - der dafür die UBS verlassen hat (siehe Personalien) - soll institutionellen Kunden als „Partner für Problemlösungen“ dienen. Ein Schritt, den die Investment Consultants mit Argwohn betrachten werden, gerade solche, die von aktiven Asset Managern nur ein einziges Produkt fordern: Performance, und zwar eine über dem Markt-Beta. Bezweifelt werden darf indes auch, ob institutionelle Kunden (nicht konzernverbundenen) Asset Managern ihre Bücher so weit öffnen, dass eine solche Beratung überhaupt ihr Ziel erfüllen kann. Mehr . . . 


Schweizer Complementa rollt ihr Investment-Controlling auch in Deutschland aus

Seit Anfang Januar firmiert die Münchner FondsConsult Institutional unter neuem Namen: Complementa Investment-Controlling AG. Der gleichnamige Schweizer Investment-Berater hat jetzt auch die restlichen 60 Prozent der Gesellschafteranteile an dem Joint Venture übernommen, das er zusammen mit der FondsConsult Holding seit Mitte 2003 betreibt. Mehr . . . 


Sasdrich und Müntefering lassen Betriebsrente-Fans hoffen

Ob die beiden bAV-Gespenster „Obligatorische Betriebsrente“ und „Beitragspflicht der Entgeltumwandlung“ in diesem Jahr noch mehr spuken als jemals zuvor, wird sich dieses Frühjahr entscheiden: Ende Februar gibt der Alterssicherungsbericht der Bundesregierung eine Indikation, ob die im Alterseinkünftegesetz enthaltenen Maßnahmen ausreichen, um die gewünschte Breitenwirkung und die erhofften verteilungspolitischen Wirkungen zu erzielen. Den beiden von weiten Teilen der bAV-Branche ungeliebten Gespenstern könnte 2007 der Garaus gemacht werden, wenn erneut geprüft wird, und „eine ausreichende Verbreitung erreicht wird.“ Wann das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) diese Breitenwirkung in der bAV erreicht sieht, machte Ministerialdirigent Werner Sasdrich auf der Konferenz des Deutschen Institutes für Betriebswirtschaft „Betriebliche Altersversorgung 2006 - in oder out?“ Ende Januar klar: Eher bei 70 bis 80 Prozent, nicht bei 100 Prozent Teilnahmequote. Eine Marke, die Betriebsrente-Fans hoffen lässt und die durchaus erreichbar scheint, zumal Sadrich „die Freiwilligkeit auf einem guten Wege“ sieht - auch im Vergleich zur Einführung der 401(k)-Pläne in den USA, die bekanntermaßen Jahrzehnte gedauert hat. Angesichts der vergleichsweise dynamischen Verbreitung in Deutschland seien Forderungen nach einem Obligatorium - wie etwa von den „sehr nervösen Gewerkschaften“ gefordert - eindeutig verfrüht. Doch auch bei den Gewerkschaften tut sich laut Sasdrich etwas: So sei der Wortlaut der jüngsten Stellungnahme des DGBs - „Wir schätzen das Potenzial der Freiwilligkeit als nicht besonders hoch ein“ - bereits deutlich moderater als zuvor. Mehr . . . 


Deam organisiert 24 Versicherer zur ersten „Investmentkonferenz für Versicherungen“

Das Solvency II-Regime rückt näher, und das wirft langsam aber sicher bei den Versicherern Fragen über den künftigen Umgang mit ihrer Kapitalanlage auf. So kann man den regen Zulauf auf die erste europäische Investmentkonferenz der Deutschen Asset Management (Deam) Anfang Februar deuten. 35 Teilnehmer von 24 Versicherern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen, um sich über neue Entwicklungen im Asset Management von Versicherern zu informieren. Der Themenkreis: von Risikomanagement-Systemen mit Blick auf Solvency II, neue IFRS-Anforderungen für Versicherer bis hin zu speziellen Fixed-Income-Produkten zur Bilanzsteuerung. Mehr . . . 


Telos-Studie: Investment Consulting - kein Wachstumsmarkt
— Dr. Frank Wehlmann Telos, Gesellschafter-Geschäftsführer

Der Markt der Investment Consultants ist in Bewegung. Kleinere Consultants kämpfen sich nach vorn - Beispiel Faros. Ausländische Consultants drängen ins Geschäft - Mercer, Watson Wyatt, Towers Perrin. Die deutschen Platzhirsche müssen sich vorsehen, nicht zurückzufallen - zumal wenn sich die Konkurrenten aus ihrer personellen Kapazität bedienen, wie im Falle von Feri. Mehr . . . 


BDA-Geschäftsführer wettert gegen EU-Portabilitätsrichtlinie
— Eugen Müller BDA, Geschäftsführer für Soziale Sicherung

„Wenn wir wollen, dass die Arbeitnehmer mobil und flexibel sind, dann dürfen wir sie bei einem Arbeitsplatzwechsel nicht bestrafen. Die Rentenansprüche müssen voll übertragbar sein. Die Richtlinie war schon lange überfällig.“ Nein, solche Worte wie vom europäischen EUBeschäftigungskommissar Vladimír Špidla bei der Vorstellung des Entwurfs zur Portablitätsrichtlinie der EU-Kommission Mitte Oktober 2005 waren auf der bAV-Tagung des Deutschen Institutes für Betriebswirtschaft (vergleiche Artikel „Sasdrich und Müntefering lassen Betriebsrente-Fans hoffen“) wahrlich nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil: „Die EU-Portabilitätsrichtlinie bedroht die bAV“, schwor der Geschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, Eugen Müller, die Tagungsteilnehmer ein. Sein wohl wichtigstes Argument: Nach dem Ende der zehnjährigen Frist, mit deren Ablauf die Wirksamkeit der Richtlinie überprüft wird, würden die bedeutendsten Durchführungswege vor dem Aus stehen. Die zusätzliche Bürokratie und die vorgesehene Pflicht zur Dynamisierung der erworbenen Anwartschaften führten zu hohen Zusatzkosten; allein die Dynamisierungspflicht verteuere die BAV für die Unternehmen um etwa 30 Prozent. Zudem entwerte die abermalige Senkung der Unverfallbarkeitsfrist auf die in der Richtlinie vorgesehenen zwei Jahre die Betriebsrente als Mittel, Personal langfristig zu binden. Die Folge sei ein Rückzug vieler Arbeitgeber von der freiwilligen Betriebsrente. Sichtlich gelassen machte BMAS-Vertreter Werner Sasdrich den Arbeitgebern Mut: „Die Richtlinie beunruhigt mich nicht im geringsten.“ Der Grund: Die Richtlinie wird nur dann verabschiedet, wenn alle derzeit 25 EU-Staaten sie einstimmig absegnen - und genau das ist laut Sasdrich unwahrscheinlich, weil die Richtlinie in delikate Bereiche des jeweils nationalen Arbeits- und Sozialrechts eingreife. Mehr . . . 


Personalien

Am 1. Mai 2006 ist der Vorstand des BVV Versicherungsvereins des Bankgewerbes a.G. und der BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. in Berlin wieder komplett: Dann tritt Dr. Helmut Aden die Nachfolge von Christoph von Langsdorff an, der seit Ende 2005 im Ruhestand ist. Aden, Jahrgang 1965, ist Diplom-Mathematiker und übernimmt die Leitung der Bereiche Mathematik, Versicherungsbetrieb sowie Personal und Verwaltung. Bisher arbeitete Aden beim Allianz-Konzern, sowie bei der Aspecta Lebensversicherung und gleichzeitig als verantwortlicher Aktuar bei der HDI Pensionskasse.
MRO
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Kommentar – Nikolaus Schmidt-Narischkin

Dinge in Europa klappen nie von Beginn an. Da dachte man 2003, nun ginge es los mit der Europäisierung betrieblicher Pensionssysteme: Der britische Anbieter sollte in Deutschland tätig werden und verwalten, das deutsche Unternehmen mit Niederlassung in Belgien ein einheitliches Versorgungswerk vorhalten dürfen. Passiert ist wenig. Wie sollte es auch - die ersehnte Richtlinie regelte zwar die Teilhabe kapitalgedeckter Systeme betrieblicher Altersversorgung am freien Kapital- und freizügigen Dienstleistungsverkehr. Spätestens dann aber, wenn es darum geht europaweit verstreute Systeme ernsthaft zu fusionieren, merkt der Unternehmer, dass er bis zum Hals in unverändert streng national geregelten und damit inkompatiblen Regelungen des Steuer-, Arbeits- und Sozialrechts steckt. Verbesserungen sind natürlich angedacht, wirklich in Sicht sind sie nicht. Dabei ist der Bedarf groß: Ein kleines Versorgungswerk in den Niederlanden, ein weiteres in Großbritannien und das des Stammwerks in Schwaben - das heisst dreifache Administration, in der Regel suboptimale Anlage der Mittel und ein mangelhaftes Berichtswesen. Da muss doch die Frage erlaubt sein, ob dem Mann nicht schon heute geholfen werden kann. Mehr . . . 


Immobilienrisiken: Ab in die Stresstests

VAG-Investoren werden nach dem derzeitigen Diskussionsstand demnächst auch Immobilienrisiken in die Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einbeziehen müssen. Bisher erfassen die 2003 eingeführten und 2004 revidierten Stesstests Aktien-, Renten- und Bonitätsrisiken und sehen nach der Revision derzeit drei Szenarien vor: die so genannten Tests „A 35“ und „R 10“, bei denen Marktwertverluste von Aktien – Test „A 35“ - und von Renten – „R 10“ – simuliert werden, sowie den Test „RA 25“, bei dem Aktien mit einem Verlust in Höhe von 25%, und Renten mit 5% angesetzt werden. Mehr . . . 


BVI-Wohlverhaltensrichtlinien werden noch 2005 erweitert

Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seine Anfang 2003 in Kraft getretenen und im Januar 2004 um die Themen Market Timing und Late Trading angepassten Wohlverhaltensrichtlinien (WVR) um das Thema Corporate Governance erweitern. Mehr . . . 


Gemischte Aussichten für Master-KAGen

Nach harten Jahren in der Fondsabwicklung und –administration ist der Druck auf die Margen in diesem Segment des Asset Managements schwächer geworden. Dennoch ist die Zukunft der Master-KAGen unsicher, berichtet Carola von Schenk. Mehr . . . 


Pensionsfonds: Optimistischere Aussichten für das Stiefkind der bAV

Seit seiner Gründung als fünfter Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung (bAV) durch die Anfang 2002 in Kraft getretene Rentenreform hat der Pensionsfonds keinen nennenswerten Anteil am wachsenden bAV-Markt gewonnen. Zum Teil geht der Misserfolg auf schwierige gesetzliche und Kapitalmarktrahmenbedingungen zurück, zum Teil auf fehlendes Vertrauen in das neue bAV-Instrument und die Vertriebsstrategien der bAV-Produktanbieter. Das sich verbessernde Kapitalmarktumfeld, gesetzliche Neuerungen aus dem Alterseinkünftegesetz und steigendes Interesse bei Unternehmen, ihre Pensionsrückstellungen aus der Bilanz zu nehmen, geben der Pensionsfonds-Industrie Grund zu Optimismus, berichtet Carola von Schenk. Mehr . . . 


2004 – ein Jahr des Wandels. Wird 2005 ein Jahr der Konsolidierung?

Das Jahr 2004 war von vielen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Neuerungen für die betriebliche Altersversorgung und das institutionelle Asset Management gekennzeichnet, wie dpn und der dpn brief über die vergangenen 12 Monate berichteten. Das kommende Jahr könnte sich zumindest in einigen Bereichen als eine Phase der Festigung gestalten, berichtet Carola von Schenk. Mehr . . . 


Das Betriebsrentengesetz feiert sein 30-jähriges Jubiläum

Nach langen politischen Diskussionen wurde im Dezember 1974 das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) verabschiedet. Es schuf erstmals einen gesetzlichen Rahmen für die betriebliche Alterversorgung (bAV) und trat noch im selben Monat in Kraft. In den drei nachfolgenden Jahrzehnten hat das BetrAVG, inklusive seiner Änderungen und Ergänzungen, die Struktur und Rechtsbasis der bAV maßgeblich geformt.

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Der Weg zum Grundgesetz der betrieblichen Altersversorgung

Vor 30 Jahren wurde das Betriebsrentengesetz, eine Art Grundgesetz der betrieblichen Altersversorgung, nach langen Verhandlungen verabschiedet. Es bestätigte die Bedeutung der 2. Säule in der Altersversorgung, berichtet Nikolaus Bora. Mehr . . . 


Betriebliche Altersversorgung im Wandel der Zeit
— Dr. Birgit Uebelhack, aba

Dr. Birgit Uebelhack, stellvertretende Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) in Heidelberg, analysiert die Wandlung der betrieblichen Altersversorgung über die letzten 30 Jahre von einer freiwilligen Fürsorgeleistung der Arbeitgeber zu einem integralen Entgeltbestandteil. Mehr . . . 


30 Jahre erfolgreiche Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung durch den PSVaG
— Martin Hoppenrath, Mitglied des Vorstands des PSVaG

Mit dem 31.12.2004 hat der Pensions-Sicherungs-Verein, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) sein 30. Geschäftsjahr beendet. Am 1. Januar 1975 hatte der wenige Wochen zuvor gegründete PSVaG seine Geschäftstätigkeit aufgenommen, nachdem er die hierfür erforderliche Erlaubnis vom damaligen Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen – jetzt Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) – erhalten hatte. Mehr . . . 


Private Equity ist hoch im Kurs

Eine wachsende Anzahl von institutionellen Anlegern überlegt, erstmals oder verstärkt in außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen, so genanntes Private Equity, zu investieren. Laut Marktexperten zeichnet sich für das kommende Jahr ein sehr positives Umfeld für diese alternative Anlageklasse ab, berichtet Carola von Schenk. Mehr . . . 


DJT nimmt erstmals zur Altersversorgung Stellung

Der im zweijährlichen Turnus tagende Deutsche Juristentag e.V. verabschiedete auf seiner diesjährigen Konferenz im September in Bonn zum ersten Mal Beschlüsse zur Altersversorgung. Unter anderem sprach sich der 65. Deutschen Juristentag (DJT) in seinen Beschlüssen zur Altersvorsorge gegen die Einführung eines Obligatoriums privater oder betrieblicher Altersversorgung und rief den Gesetzgeber dazu auf, „die unterschiedlichen Rechtsformen privater und betrieblicher Altersvorsorge zu erweitern und inhaltlich aufeinander abzustimmen.“ [Auszüge aus den Beschlüssen können Sie im unten stehenden Kasten, die vollständige Version aufwww.djt.de nachlesen.]

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Sekretariat der europäischen Versicherungsaufseher nimmt Tätigkeit auf

Auf Europas Versicherungsaufseher kommen wichtige neue Herausforderungen zu. Nicht nur entstehen immer mehr branchenübergreifende Finanzkonglomerate, auch wird die Palette der Kapitalanlageinstrumente zunehmend komplex. Außerdem sollen die nationalen Aufsichtsbehörden in Zukunft die der Versicherungsbranche innewohnenden Risiken – sowohl auf der Passiv- wie der Aktivseite der Bilanzen der Unternehmen – detaillierter und verstärkt nach qualitativen Kriterien bewerten und beaufsichtigen. Dieses neuartige Aufsichtsverfahren für die Versicherungsbranche soll in der so genannten Solvency II-Richtlinie, an der die Europäische Kommission derzeit arbeitet, festgelegt werden.

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Treuhandlösungen über CTAs boomen im Geschäft mit der Arbeitszeit

Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, über Arbeitszeitwertkonten Entgelt- oder Zeitwerte zu sparen. Mit diesen Ersparnissen sollen dann temporäre Freistellungen oder der Vorruhestand finanziert werden. In der Insolvenzsicherung dieser Konten etablieren sich Treuhandlösungen in Form von Contractual Trust Arrangements (CTAs) als Favorit, berichtet Carola von Schenk. Mehr . . . 


Immer mehr Konzerne poolen Pensionsplananlagen in Europa

Mehr und mehr internationale Konzerne, darunter auch Firmen deutscher Herkunft, bündeln die Kapitalanlagen ihrer Pensionspläne aus verschiedenen Ländern, und auch in Europa nimmt dieses Asset-Pooling endlich Gestalt an. Im August erklärte Nestlé, der in der Schweiz ansässige globale Nahrungsmittelkonzern, dass er „sehr ernsthaft“ darüber nachdenke, das Vermögen seines 3,8 Mrd. Euro schweren Pensionsfonds zu poolen. Auch IBM überlegt als einer der ersten multinationalen Konzerne, die globalen Aktienanlagen mehrerer seiner Pensionspläne über ein irisches Vehikel zu poolen. Und zwei ungenannte multinationale Unternehmen werden mit Hilfe der US-amerikanischen Finanzgruppe Northern Trust, Goldman Sachs und Mercer Investment Consulting die globalen Aktienanlagen von ihren Pensionsplänen in Irland bzw. in Luxemburg poolen. Die Strukturen sollen 2005 stehen, so Northern Trust.

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Sind Hedgefonds die nächste Finanzblase, die platzen könnte?

Immer mehr Hedgefonds werden gegründet und die bestehenden Fondsmanager nehmen immer mehr Fremdkapital zur Umsetzung ihrer Anlagestrategien auf. Birgt diese Kreditvergabe das Risiko einer Finanzkrise, sollten die Manager mit ihren Strategien fehlschlagen? Klaudius Sobczyk untersuchte diese Frage.

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Einbindung alternativer Anlagen in die strategische Asset-Allocation

Leisten alternative Investments wirklich den Beitrag in der Diversifikation, den man ihnen üblicherweise unterstellt? Wenn ja, wie kann ein Investor diesen Effekt im Portfolio auch tatsächlich realisieren? Zum einen geht es hier um die strategische Asset-Allocation, d.h. den Input von alternativen Assetklassen im Asset-Liability-Management (ALM), und damit um die Ermittlung von optimalen Quoten und Volumina. Auf der anderen Seite müssen die Produkte bzw. Mehr . . . 


Anleger steigen weiter aus Aktien aus

Institutionelle Anleger reduzieren auch weiterhin ihre Aktienquoten, und zwar vor allem zu Gunsten von Rentenanlagen. Rund ein Drittel der von epn European Pensions & Investment News, einer dpn-Schwesterpublikation, im August befragten 20 Pensionsgelder- und Vermögensverwalter planen in den kommenden sechs Monaten weitere Einschnitte (siehe Tabelle). Mehr . . . 


Wohin geht die Reise für Rentenmarktanleger?

Angesichts der erwarteten Leitzinserhöhungen und stark zusammengelaufener Spreads schichten einige Institutionelle ihre Rentenallokationen in Instrumente wie Wandelanleihen oder sogar Aktien um. Sie wollen so Risiken minimieren und Renditen erhöhen. Andere Investoren jedoch bauen auf kurzläufige Anlagen und Finanzinstrumente ohne Abschreibungsrisiko. Carola von Schenk berichtet. Mehr . . . 


Inflation – absichern oder nicht?

Letztes Jahr war Deflationsgefahr in aller Münder, doch sie materialisierte sich nicht. Im Gegenteil: Notenbanken und Investoren sorgen sich heute schon wieder um das Potenzial für Inflation. Es war vorhersehbar, dass die steigenden Rohstoffpreise, gemeinsam mit den Energie- und Ölpreisen früher oder später zu inflationärem Druck führen würden. Zusätzlich zeigt selbst Europa dank des starken Wirtschaftsaufschwungs in den USA und der Expansion in China verbesserte Eckdaten, so z.B. ein Wachstum von 0,4% des Bruttonationalprodukts im ersten Quartal.

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Wie gehen deutsche institutionelle Anleger mit der Corporate Governance um?

Clemens Schuerhoff sprach mit Anlageexperten und institutionellen Investoren über die Einflussnahme auf Unternehmen, in die man investiert. Mehr . . . 


Die Stimmrechtswahrnehmung ist angesagt

Institutionelle Anleger können mit ihrem Stimmrecht maßgeblich positiven Einfluss auf die Performance von Unternehmen ausüben.

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Hoffnungsträger Zeitwertkonten

Zeit in Geld und Geld wieder in Zeit verwandeln. Diese Idee ist eingängig – und alleine deshalb schon eine Bereicherung für die Dauerbaustelle betriebliche Altersversorgung. Auch unter dem Namen dieser Konzepte - „Zeitwertkonten“ – kann sich der Normalbürger endlich einmal etwas vorstellen. Drin ist was draufsteht, und das steigert die Akzeptanz enorm. Das beste Beispiel dafür: Das Zeitwertkontenmodell des Flugzeugbauers Airbus. Über ein Drittel der Belegschaft, knapp 7.000 Arbeitnehmer, beteiligt sich bereits am „Airbus Invest for Life“.

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Lebensarbeitszeitkonten bei Airbus-Belegschaft beliebt

Das Mitte 2003 eingeführte Zeitwertkontenmodell „Airbus Invest for Life“ findet bei den Mitarbeitern des europäischen Flugzeugbauers großen Anklang. „Zwei Jahre nach der
Einführung beteiligen sich bereits knapp 7.000 Mitarbeiter, also über ein Drittel aller Beschäftigten, mit derzeit 30 Millionen Euro”, sagt Frank Meyer, Leiter Labour Relations and Social Policy bei Airbus.

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Stresstests – die Flaschenhälse für das Ertrags-Management?

Jeder kennt die Definition des Chefvolkswirts: „Er kennt hundert Spielarten der Liebe,
aber er hat kein Mädchen.“ So ähnlich scheint es mit den deutschen Investoren zu sein. Sie kennen eine Menge Asset-Klassen, Stilvarianten und Anlagekonzepte aus der
Theorie; aber in praxi sehen sie kaum Bewegungsspielraum, um sie in die Wirklichkeit umzusetzen. Oder fehlt es etwa nur an der eigenen Courage? Die FIMSS-Studie 2005 von Feri (vgl. Artikel Seite 7) spricht Bände: Die institutionellen Vermögen sind zu fast 84 Prozent auf verzinsliche Anlagen konzentriert; Aktien machen nur gut neun Prozent
aus, und alternative Anlagen – Private Equity, Hedgefonds - kommen nicht einmal auf ein Prozent! Das spricht der intensiven Debatte der letzten Zeit über Hedgefonds-
Management, Risikodiversifikation und Private Equity geradezu Hohn. Es ist unschwer
vorstellbar, welche Renditen dabei auf Dauer nur herauskommen können.

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Die Investoren knausern mit externen Mandaten

Der Paradigmenwechel – weg von der gemischten Anlage, hin zu mehr Diversifikation
der Asset-Klassen – kommt bei den institutionellen Investoren nur langsam voran. Das
ist eine der Erkenntnisse aus der diesjährigen FIMSS-Studie (genau: „Feri Institutional Management Segregated Accounts Survey 2005“), die anlässlich der diesjährigen 18.
Feri-Herbsttagung Anfang November vorgestellt wurde. Mit der Befragung von 245 der wichtigsten Großinvestoren in Deutschland und dahinterstehenden 1.050 Milliarden Euro Vermögenswerten ist sie die wohl umfangreichste und repräsentativste Studie dieser Art in Deutschland.

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Theta Capital : Dach-Hedgefonds schlagen Indizes

Dach-Hedgefonds schneiden bei der Performance trotz hoher Kosten besser ab als investierbare Hedgefonds-Indizes. Das ergibt eine aktuelle Untersuchung des niederländischen Vermögensverwalters Theta Capital Management. Unter Berücksichtigung von Management-Gebühren und Performance Fees liegen demnach die Dachfonds im Schnitt immer noch drei bis vier Prozentpunkte besser. Der Vergleich der Entwicklung der Hedgefonds-Indizes von MSCI, FTSE HFRX und CSFB/Tremont mit der von Dachfonds- Indizes zeige, dass die Rechnung nicht aufgeht. Die Erklärung von Theta: In den investierbaren Hedgefonds-Indizes seien die besten Produkte häufig gar nicht enthalten. Verwalter, die vergleichsweise wenig Geld einsammeln, stellten sich eher den häufig strengen Anforderungen der Indexanbieter. Dachfonds dagegen mieden schlechte Manager und versuchten zudem, durch geschickte Kombination unterschiedlicher Strategien ein optimales Portfolio zu konstruieren. Bei Indizes dagegen sei der Stilmix lediglich ein Abbild der Marktanteile unterschiedlicher Strategien und bei weitem nicht immer optimal. MB



Universal: Nachfrage nach Rohstoffkonzepten ungebrochen

Bei der Universal-Investment rechnet man damit, dass institutionelle Investoren weiter kräftig individuelle Rohstoffkonzepte nachfragen. „Die bisherigen Aktien- und Rentenfondslösungen stoßen trotz des deutschen Investmentgesetzes immer noch an Grenzen", sagt Universal-Chef Bernd Wagner. Solange die Renditen im Euroraum weiterhin so niedrig blieben, würden die notwendigen Returns in anderen Bereichen gesucht. Die Antwort der Universal: Ein neuer Luxemburger Rohstoff-Spezialfonds, der vor kurzem für eine große deutsche Pensionskasse aufgelegt wurde und mit einem Startvolumen von 150 Millionen Euro ausgestattet ist. MB



Lupus Alpha kümmert sich um neue Manager-Talente

Lupus Alpha will sich im kommenden Jahr verstärkt um den Manager-Nachwuchs der Branche kümmern und gründet ein so genanntes Talent-Hotel. Ziel sei es, eine Plattform zu etablieren, auf der junge Talente und Investoren zusammenfinden: „Wir wollen somit spezialisierten Investment-Ansätzen eine neue Dynamik verleihen“, sagt Lupus-Alpha-Sprecher Ralf Lochmüller. Junge Investment-Talente sollen innerhalb dieses Netzwerks die Möglichkeit haben, ihre Strategien einem Praxistest zu unterziehen, um diese im Falle eines Erfolgs einer breiten Investorenschicht zugänglich zu machen. MB



Blackstone goes Hedgefonds

Der US-Private-Equity-Anbieter Blackstone drängt weiter massiv ins Hedgefonds-Geschäft. Blackstone-Chef Tony James will mit einem neuen Flaggschifffonds zwischen fünf und zehn Milliarden US-Dollar einsammeln. Im Frühjahr brachte Blackstone bereits einen Distressed-Debt-Fonds. MB



Deutsche Asset Management

Die Deutsche Asset Management (DeAM) ist einer der führenden Vermögensverwalter für anspruchsvolle institutionelle Investoren in Europa und in allen wesentlichen europäischen Finanzzentren mit eigenen Niederlassungen vertreten. Eingebunden in die Deutsche-Bank-Gruppe sehen wir unsere Größe als Potenzial: für mehr Nähe zum Markt, fundierte Analysen und größere Unabhängigkeit in der Meinungsbildung.

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INNOVEST Finanzdienstleistungs AG

Die INNOVEST Finanzdienstleistungs AG wurde 1998 als Aktiengesellschaft gegründet und ging aus der Abteilung „Kapitalanlage“ der Siemens AG Österreich hervor. Das Unternehmen mit Sitz in Wien ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Siemens Österreich- Konzerns.

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Mercer Investment Consulting

Mercer Investment Consulting ist ein führender Anbieter von Investment-Consulting-Dienstleistungen mit globaler Infrastruktur. Unser Spektrum umfasst die Investment-Strategie, das Risikomanagement und die Performance-Überwachung. Wir arbeiten seit 30 Jahren mit Kunden zusammen und unterhalten Geschäftsbeziehungen zu
Industrieunternehmen, Versicherungen, Pensionskassen und Stiftungen in über 35 Ländern.

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„Handbuch Derivativer Instrumente. Produkte, Strategien, Risikomanagement“

Wie bespricht man ein „Handbuch“ mit 30 Artikeln von 36 Autoren? Indem man statistisch analysiert, wie viele Artikel gut, sehr gut oder mangelhaft sind? (Das Resultat ähnelt in der Regel der vielgescholtenen Normalverteilung!). Handbücher haben meistens die Eigenschaft, eher unhandliche Kilogewichte mit enzyklopädischem Anspruch zu sein. Beim Themenkreis Produkte, Strategien und Risikomanagement derivativer Instrumente kann man natürlich nicht die Erwartung haben, diesen erschöpfend in 30 Beiträgen auf gut 750 Seiten zu behandeln. Umso erstaunlicher, dass man in vorliegender dritter Auflage auch Artikel zu Private Equity, Gold, Mezzanine-Kapital, Bondholder- vs. Shareholder-Value oder zur Konzeption von Seminaren der Sparkassenakademie Bayern findet. Obwohl also “... in dieser Auflage nicht nur Derivative Instrumente, sondern auch Financial Instruments ... beschrieben werden, haben sich der Verlag und die Herausgeber entschlossen, den eingeführten Titel des Buches nicht zu ändern.“

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Helaba hat Ambitionen im Bereich Quant-Management

Helaba Invest wird ab nächstes Jahr 10 institutionelle Renten-, Aktien und Asset Allocation-Publikumsfonds auflegen. Mehr . . . 


Europäische Kommission verabschiedet Entwurf zur Portabilitätsrichtlinie

Die EU-Kommission will die Rechte von Arbeitnehmern stärken, nach der Arbeitnehmer Betriebsrentenansprüche grundsätzlich bei einem Wechsel des Arbeitgebers mitnehmen können. Der verabschiedete Entwurf ist der erste Schritt zu einer europäischen Richtlinie, welche die Portabilität betrieblicher Pensionszusagen über die Staatsgrenze hinaus ermöglichen soll, und zwar bei Stellenwechsel innerhalb eines EU-Landes als auch bei einem Umzug über die EU-Binnengrenzen hinweg. Mehr . . . 


F&C: Großes Potenzial für REITs in Deutschland
— Boudewijn van Loen, Fondsmanager, F&C Global Real Estate Securities

Boudewijn van Loen, der Fondsmanager des F&C Global Real Estate Securities, sieht in Deutschland großes Potenzial für Real Estate Investment Trusts (REITs). In Deutschland hat man sich nach monatelangen Diskussionen über steuerliche Aspekte auf einen Entwurf zur Einführung von REITs nach dem Trustvermögensmodell geeinigt. Mehr . . . 


Trustmodell bei REITs bietet steuerliche Vorteile

Nach dem Trustvermögensmodell werden die REIT-Immobilien einem Trustvermögen zugeordnet. Die komplizierte Konstruktion soll sicherstellen, dass die Ausschüttungen an REIT-Aktionäre steuerlich der Einkommensart Vermietung und Verpachtung zugeordnet werden. Der Finanzverwaltung ist wichtig, dass ihr keine Steuern verloren gehen. Eines der Hauptargumente, die bisher eine Einführung von REITs in Deutschland verhindert haben: Nach geltenden Doppelbesteuerungsabkommen wären die Dividenden ausländischer REIT-Aktionäre weitgehend steuerfrei. Damit wird erreicht, dass ausländische Aktionäre der deutschen Besteuerung unterliegen. Bei REITs handelt es sich um börsennotierte Immobilienaktiengesellschaften, die steuerlich begünstigt sind, da sie von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie ihre Erträge fast vollständig an ihre Anleger ausschütten. REITs werden wie Immobilienaktien an der Börse gehandelt. Sie investieren direkt in Immobilien oder in Unternehmen, die in der Immobilienwirtschaft tätig sind. Der Vorteil von REITs: Sie schütten 65% bis 100% ihrer Erträge aus. Ihre Gewinne werden nur beim Anleger versteuert.


Postbank kauft ein Drittel der Anteile der BHW Invest

Die Postbank wird, wenn der Kauf der BHW Holding AG perfekt ist, auch ein Drittel der Anteile der BHW-Invest übernehmen. Ein weiteres Drittel der BHW-Invest hält derzeit die Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften AG (BGAG). Diese plant ihre BHW-Invest Anteile zu verkaufen. Es liefen Gespräche in jede Richtung, bestätigte ein Sprecher von BGAG gegenüber dpn. Mehr . . . 


Neues Risikosystem für Ampega Investment

Die Ampega Investment AG kooperiert im Rahmen eines neuen Risikosystems für Kapitalanlagen mit Independent Risk Monitoring Limited (IRML) und Advanced Portfolio Techniques (APT). Mehr . . . 


Gute Stimmung in der Private Equity-Branche

Die Private Equity-Branche blickt der Zukunft äußerst optimistisch entgegen. Das geht aus der aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte hervor, die vierteljährlich 1.100 Private Equity-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Erwartungen für die kommenden sechs Monate befragt. Mehr . . . 


Rückläufige Renditen für Beteiligungskapital

Die weltweit operierenden Beteiligungsfonds müssen sich in den kommenden Jahren auf niedrigere Gewinne einstellen. Nach den Ausnahmejahren 2004 und 2005 mit Renditen um die 20% sei mit einem Rückgang in den knapp zweistelligen Bereich zu rechnen, sagt Bernd Kreuter, Analyst für alternative Anlageklassen bei Feri Institutional Advisors GmbH in Bad Homburg, dem Handelsblatt. Kreuter begründet seine Prognose mit den extrem günstigen Kreditkonditionen, zu denen die Beteiligungsmanager momentan ihre Transaktionenfinanzieren können. Die Zeit des billigen Geldes werde nicht ewig anhalten, bei einer Verteuerung an den Kreditmärkten seien Einbußen zu erwarten. Feri verteilt Noten für die Finanzinvestoren und beobachtet etwa 1.800 von geschätzt rund 5.000 Private Equity-Fonds.



Hedgefonds – Zwischengewinne in 2006 und Erleichterungen für Gemischte Sondervermögen

In- und ausländische Single- und Dach-Hedgefonds können auch im Jahr 2006 von der Ermittlung und Bekanntmachung des Zwischengewinns absehen. Darauf weist der Bundesverband Alternative Investments (BAI) hin. Die bereits für das Jahr 2005 bestehende Befreiung wird durch die BMF-Bekanntmachung vom 30. September 2005 um ein weiteres Jahr verlängert. Hierdurch werden auch im Jahr 2006 nicht unerhebliche Vorbereitungskosten der Fondsinitiatoren aufgrund der aufwendigen Ermittlung des Zwischengewinns vermieden.


Studien: Deckungslücken in der bAV wachsen

Trotz der steigenden Aufwendungen von Unternehmen für ihre betriebliche Altersversorgungssysteme und die positiven Entwicklungen an den Aktienmärkte in jüngster Zeit, steigen die Defizite in der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen in Kontinentaleuropa, inklusive Deutschland, weiterhin an. Zu diesem Schluss kommen zwei jüngst unabhängig von einander durchgeführte Studien.

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EON will Pensionsverbindlichkeiten größtenteils ausfinanzieren

Der Strom- und Gaskonzern E.ON AG will den Großteil seiner Pensionsrückstellungen für Mitarbeiter in Deutschland – und zwar bis zu einem Wert von 5,4 Mrd. Euro – ausfinanzieren. Dies gab der Konzern im August im Rahmen der Vorstellung seiner jüngsten Geschäftszahlen bekannt.

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advocatus diaboli

Hätte unser Advocatus Diaboli sich je die Gestalt eines Hedgefonds-Managers vorgestellt, so wäre dies ein Gentleman in Gucci-Halbschuhen und mit einem Button-Down-Kragen gewesen.

In weiter Ferne von den eingesessenen Hedgefonds-Zentren – dem Londoner Berkley Square und Greenwich in Connecticut – plant ein Professor seinen Einstieg in das Geschäft mit diesen Fonds. Der Ort des Geschehens: die Universität Erlangen im Frankenland. Mehr . . . 


Komitee will Solvency II-Auswirkungsstudie im Herbst starten

Das Komitee Eeuropäischer Versicherungs- und betrieblicher Altersversorgungs-Aufseher (Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors, CEIOPS) wird im Herbst beginnen, qualitative Auswirkungsstudien (qualitative impact studies, QIS) für Solvency II durchzuführen. Solvency II sind die künftigen Eigenkapitalvorschriften für in der Europäischen Union tätige Versicherungsunternehmen, die 2010 in Kraft treten sollen. Mehr . . . 


Ausländische Anbieter lancieren deutsche Hedgefonds

Im August lancierte die Bank Medici in Wien einen Equity long/short Single-Hedgefonds nach deutschem Recht, während die britische Threadneedle die BaFin-Zulassung für einen Dach-Hedgefonds basierend auf long/short Aktien- und Anleihenstrategien erhielt.

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Dach-Hedgefonds-Rating geplant

Die Rating-Agentur Scope Group in Berlin wird voraussichtlich im September erstmals die Management- und Anlagequalität von Dach-Hedgefonds bewerten. Diese Beurteilungen sollen Investoren Aufschluss über die Qualität des Managers, seiner Allokations- und Entscheidungsstrukturen und Risikokontrollmechanismen geben, sagte Moritz Roever, Managing Director bei Scope Analysis PMQ dpn. Die ersten Ergebnisse erwartet er im Oktober.

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Studie: Notwendigkeit der eigenständigen Vorsorge weit bekannt

Eine Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts psychonomics im Auftrag der Allianz-Lebensversicherungs-AG ergab, dass 95% der rund 1000 Befragten die zusätzliche Altersvorsorge für erforderlich ansehen. Allerdings zeigte die Studie auch, dass 90% der Teilnehmer ihre Lebenserwartung massiv unterschätzen: Männer im Schnitt um acht Jahre, Frauen um 13 Jahre. Die Riester-Rente wird laut der Umfrage bisher von nur 10% der Befragten genutzt. CS


Weitere Währungsaufwertungen in Asien möglich

Ein Kommentar zu den asiatischen Aktien- und Rentenmärkten von Khiem Do, Leiter Aktien Asien, Baring Asset Management

China ist zwar weiterhin die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft, jedoch ist die Aktienauswahl der Schlüssel zum Erfolg eines asiatischen Fonds. Die chinesische Wirtschaft verlangsamt sich, Liquiditätskennzahlen entwickeln sich weniger positiv, allgemein geht das Gewinnwachstum zurück, viele Aktien mit Bezug China werden bereits zu einem fairen Bewertungsniveau gehandelt. Mehr . . . 


Cominvest will mehr Kunden im Mittelstand

Die Cominvest Asset Management hatte im letzten Jahr im institutionellen Geschäft massive Nettomittelabflüsse erlitten. Laut BVI beliefen sich diese Verluste im zweiten Quartal 2005 auf rund 447 Mio. Euro, in der zweiten Jahreshälfte 2004 auf rund 1,1 Mrd. Euro (Q1 ‘05: Nettomittelzufluss von 118 Mio. Euro). Volker Kurr, der neue Geschäftsführer für das institutionelle Geschäft (siehe dpn brief April 2005, S.4), will diesen Trend mit einer intensivierten Fokussierung auf den Mittelstand und einer verstärkten Platzierung von gruppeninternen spezialisierten Vermögensverwaltungsprodukten umkehren. Dies sagte er dpn. Mehr . . . 


Deka FundMaster lanciert neues Preismodell

Die Master-KAG der DekaGruppe, die Deka FundMaster, ist auf ein volumenabhängiges Preismodell von einer reinen Fixgebühr umgestiegen. Die fixe Komponente der Gebühr beläuft sich für einen Masterfonds auf 15.000 Euro p.a., für die Anbindung eines Asset Manager auf 17.500 Euro p.a. Hinzukommt eine variable, volumenabhängige Preiskomponente – von fünf Basispunkte (bp) für Volumina von 50 Mio. Euro, eine Gebühr, die kontinuierlich sinkt – auf 2,5bp für ein Volumen von 2 Mrd. Euro. Mehr . . . 


„Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko und Ruin“ von Benoit B. Mandelbrot / Richard L. Hudson

Piper Verlag, München & Zürich, 2005. im Original: The (mis)Behavior of Financial Markets – A Fractal View of Risk, Ruin, and Reward. New York 2004: Basic Books.

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Studie: Anleger nicht zufrieden mit lokalem Hedgefonds-Angebot

Rund ein Jahr nach der erstmaligen Zulassung von Hedgefonds in Deutschland beurteilen die deutschen Investoren das Produktangebot hierzulande als verbesserungswürdig. Die jüngste Feri Trust-Umfrage (von Mitte Februar bis Mitte März 2005) unter Mitarbeitern der Fonds- und Vermögensberatungsbranche, Finanz- und Anlageberatern und erfahrenen Privatanlegern ergab, dass nur fünf Prozent der Befragten mit dem derzeitigen Angebot voll zufrieden sind. Ein Viertel hält das Angebot für mittelmäßig, 21% für unterdurchschnittlich und acht Prozent für schlecht. Allerdings haben sich die übrigen 40% noch keine Meinung gebildet. Mehr . . . 


Talanx startet zwei Single-Hedgefonds

Die Talanx-Gruppe hat zwei Single-Hedgefonds nach deutschem Recht aufgelegt. Die beiden Fonds der Stilrichtungen Global Macro und Managed Futures, die über die Talanx-Vermögensverwaltung Ampega aufgelegt wurden, sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren rund 500 Mio. Euro einsammeln. Mehr . . . 


Buy-Out-Markt erreicht Rekordvolumen

Der europäische Markt für Buy-Outs hat im vergangenen Jahr ein Rekordvolumen von 80,2 Mrd. Euro erreicht. Laut einer Studie des Centre for Management Buy-Out Research lag die Zahl der Transaktionen bei 1272. Die von Barclays Private Equity und Deloitte unterstützte Studie ist die bisher umfangreichste Erfassung aller gesamteuropäischen Daten für das Jahr 2004. Mehr . . . 


Hedgefonds-Akteure fürchten „Capacity Effect“ nicht, so Edhec

Laut der jüngsten Umfrage des französischen Edhec Risk and Asset Management sind die Akteure in der Hedgefonds-Industrie weltweit optimistisch gestimmt und erwarten keine Gefahren durch einen „Capacity Effect“, d.h. aus den hohen Mittelzuflüssen in diese Anlagevehikel. Über 65% der 183 Befragten glauben, dass das Hedgefonds-Kapital in den kommenden fünf Jahren um durchschnittlich 10% wachsen werde. Viele rechnen sogar mit Steigerungen von bis 15% p.a.

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Pensionskassen: Trend zur Deregulierung hat begonnen

Pensionskassen sind schwer vergleichbar. Dies liegt auch an der Unterscheidung nach regulierten und deregulierten Unternehmen. Wie der Markt derzeit aufgestellt ist und welche drastischen Veränderungen ab 2006 zu erwarten sind, berichtet Detlef Pohl.

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